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Ich denke auch, dass das ständige Gegenüberstellen von Universitäten und Fachhochschule etwas antiquiert ist. Gerade bei den Bachelor-/Masterabschlüssen wird diese Diskussion wohl zunehmend unwichtiger. Ich hoffe, dass sich diese Erkenntnis auch mal langsam beim öffentlichen Dienst (wg. unterschiedlichen Beamtenlaufbahnen für FH- und Uni-Absolventen) und bei der Berufung von Professoren durchsetzen wird.
Es hängt doch wohl mehr von der Leistungsfähigkeit und der Qualität der einzelnen Personen ab, als davon an welcher Hochschule oder welcher Art von Hochschule sie studiert haben. Auch das Dipl.Ing. bzw. Dipl.Ing.(FH) interessiert einen Kunden nicht wirklich.
Als Bachelor wird man mit Sicherheit eine Möglichkeit zur Aufnahme in die Kammer haben und wenn es auf dem Umweg über die 10-jährige Berufserfahrung läuft, mit welcher auch Unstudierte in die Kammer kommen können und sich Architekt nennen dürfen.
Auch das halte ich für in Ordnung, weil es auch hier von der Qualität und Tauglichkeit der Person abhängt und nicht davon ob sie studiert hat oder nicht.
Ob die Qualifikation zum Architekten von der Kammer hinreichend geprüft wird, glaube ich zwar nicht. Aber mit einer entsprechenden Prüfung dürften dann auch viele Studierte Probleme haben. Das ist aber ein ganz anderes Thema. |