Thema: Vorsorge
Einzelnen Beitrag anzeigen
Archimedes
Registrierter Nutzer
 
Benutzerbild von Archimedes
 
Registriert seit: 26.07.2005
Beiträge: 2.352
Archimedes: Offline

Ort: Rhld.-Pfalz
Hochschule/AG: Architekt freischaffend

Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all

Beitrag
Datum: 10.11.2006
Uhrzeit: 19:38
ID: 19672



Social Bookmarks:

Die beste Altersvorsorge in meinen Augen, ist immernoch ein Eigenheim bzw. Eigentumswohnung. Dadurch schafft man sich eine mehr oder minder stabile Kapitalanlage und spart Miete, die vor allem im Alter schwer ins Kontor schlagen kann und nicht sicher ist. Natürlich gibt es auch da noch die Nebenkosten, aber die kann man durch vorausschauendes Planen und Wohnen relativ gut händeln. Dafür habe ich mich entschieden. Gerade als Architekt hat man gute Möglichkeiten und die nötige Ahnung sich ein wertstabiles und wohl überlegtes Eigenheim zu schaffen. Darüber hinaus kann man auch noch weitere Gebäude/Wohnungen bauen, kaufen oder sanieren, die man vermietet oder verkauft und daraus sein Kapital fürs Alter erwirtschaften.

Grundsätzlich investiere ich sonst in eine klassische Lebensversicherung mit langer Laufzeit. Das ist zwar konservativ, bringt relativ wenig Rendite, ist aber dafür auszahlungssicher und bringt dauerhafte Sicherheit für den Partner. Darüberhinaus kann man noch in verschiedene andere Bereiche etwas Geld anlegen. Gerade im Fondsbereich gibt es ja jede Menge Alternativen. Da ich aber selbst eine Weile in diesem Bereich gearbeitet habe und ein wenig gute und schlechte Erfahrungen gemacht habe, würde ich da grundsätzlich keine Empfehlung für andere aussprechen, da so etwas sehr individuell ist und viel mit persönlicher Risikobereitschaft und finanzieller Unabhängigkeit zu tun hat. Bei allem was man tut, sollte man jedenfalls nie nur auf ein Pferd setzen, sondern immer möglichst breit streuen. Die Kammervorsorge ist mit Sicherheit eine ganz interessante Alternative. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist meist teuer und oft versuchen sich die Versicherer im Fall der Fälle rauszureden. Gerade heute gabs dazu ein Gerichtsurteil vor dem Bundesverfassungsgericht.

Auf einen Versicherungsvertreter würde ich mich nicht verlassen. Da gibts zuviele schwarze Schafe. Immer mit mind. zwei anderen vergleichen und unabhängig recherchieren. Eventuell im Bekannten-/Freundeskreis informieren.


Grundsätzlich setze ich darauf, daß ich bis mind. 70 meinen Beruf ausüben kann und selber für meinen Unterhalt sorgen kann. Gleichzeitig lege ich nicht zuviel Geld fürs Alter rüber, weil man viele Entwicklungen einfach nicht abschätzen kann und heute noch nicht weiß, was die derzeitigen Rücklagen in 30-40 Jahren wert sein werden. Außerdem hängt es auch von persönlichen Lebensmotto ab, ob man heute viel entbehren möchte für eine Zukunft die man möglicherweise nicht mehr erlebt oder ob man jeden Tag so lebt, als gäbe es keinen Nächsten....

Mit Zitat antworten