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Datum: 04.04.2006
Uhrzeit: 13:19
ID: 14976



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LOL
Amazing!

Zitat:
Originally posted by planmatsch
@Florian: Das mit der Deutschen Bahn leuchtet ein
Kann man denn die Mails nicht trotzdem als PDF speichern und im
Bedarfsfall (also Klagefall) ausdrucken?
Wir streben auch das papierlose Büro an, aber man kann sagen wer
Drucker säht wird Papier ernten
frei aus der Straßenlanung, soll heißen
es klappt nicht!
Papier ist bei richtiger Lagerung einfach das haltbarste Material, nach Tontafeln.
Egal wie gut man CDs o.ä lagert, irgendwann kommen die ersten Datenfehler rein, bis das Medium unlesbar ist. Abgesehn davon, dass irgendwann die entsprechenden Abspielmedien fehlen. Die Lesbarkeit der Datenformate an sich ist auch auf Dauer nicht garantiert.

Ein Beispiel:
Um 1990 herum, hat mein Vater angefangen Graphen mit Aldus FreeHand zu zeichnen. Ca. 2002 wollte er nun eine alte Zeichnung erneut benutzen. Dummerweise hieß das Programm mittlerweile Macromedia FreeHand und war ab Version 9 nicht mehr fähig die alten Version 3 & 4 Dateien zu öffnen. Zum Glück bat Macromedia eine FH Version 8 als Trial an, um alte Daten umzuformatieren.
Die Frage ist nun aber, wie lange kann man die V8 überhaupt noch nutzen? Unter MacOS X läuft sie nicht mehr nativ...
FreeHand gehört mittlerweile zu Adobe - mal sehn, was sich jetzt wieder an den Datenformaten ändert.
Zumindest konnte mein Vater nach gerademal 12 Jahren nur über Umwege sein Dokument öffnen. Nach 20 Jahren vermutlich nur, wenn er noch einen alten Rechner findet.

Neben dieser Problematik gibt es natürlich nach wie for den Schriftverkehr auf Papier (Fax, Brief, Mitschriften, Aktennotizen...). Es macht also Sinn, den gesamten Schriftverkehr, geordnet nach Gewerk cronologisch sortiert abzuheften. Damit lässt sich immer schnell die Sachlage nachvollziehen.
Es muß auch nicht immer erst ein Prozess ins Haus stehen, damit man Sachen nachsehen muß.
Häufig genug muß man dem Erinnerungsvermögen der am Bau beteiligten nochmal auf die Sprüge helfen, damit das Gebäude nachher so wird wie vom Architekten geplant.

Die Archivierung findet also nicht erst nach Abschluss, sondern währenddessen - am besten wöchentlich statt.
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Florian Illenberger

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Datum: 04.04.2006
Uhrzeit: 14:52
ID: 14979



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so frustrierend die Folgen sind, so logisch hört sich Deine Argumentation an...
(Habe heute Akteneinsicht im Bau-Archiv gehabt, tadelloser Bauantrag von
1957, auf...Papier! Ob ich meine PDF in 49 Jahren noch lesen kann?)

PS: kannst Du uns mal einen gezeichneten Grafen zeigen (zack und weg)

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Datum: 04.04.2006
Uhrzeit: 15:00
ID: 14980



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Mein Vater ist kein Künstler - oder wurde der Unterschied zwischen Graph und Graf mit der Rechtschreibreform auch aufgehoben?
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Florian Illenberger

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Datum: 04.04.2006
Uhrzeit: 15:11
ID: 14981



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sorry, ich dachte es war ein Schreibfehler, aber nun bin ich im Bilde

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Flo
 
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Datum: 04.04.2006
Uhrzeit: 16:13
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Zitat:
Originally posted by Florian

Um 1990 herum, hat mein Vater angefangen Graphen mit Aldus FreeHand zu zeichnen. Ca. 2002 wollte er nun eine alte Zeichnung erneut benutzen. Dummerweise hieß das Programm mittlerweile Macromedia FreeHand und war ab Version 9 nicht mehr fähig die alten Version 3 & 4 Dateien zu öffnen.
Gutes Beispiel, das zeigt wie wichtig auch die Wahl der Dateiformate ist. Das ist ja gerade bei CAD Programmen ein Problem. Also möglichst alles in Dateiformaten abspeichern deren definition frei zugänglich ist. Dann ist die Chance auch größer, dass man die Dateien in Zukunft noch nutzen kann.

Für Bilder wären das z.B. Tiff und TGA bei Vektoren sind wohl PDF und PS relativ sicher. Bei CAD wird es schon schwieriger, bis auf DXF fällt mir da nix ein. 3D Daten kann man ganz gut als OBJ oder 3DS abspeicher wobei 3DS nur Dreiecke und keine UV Maps unterstützt. MAX und C4D sind leider völlig geschlossene Formate die sonst niemand lesen kann.

Florian

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Datum: 22.02.2007
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Zum Thema CD und Haltbarkeit wir hier (http://www.heise.de/newsticker/meldung/85686) das Problem der Zersetzung beschrieben:


Zitat:
Das Deutsche Musikarchiv fürchtet um seinen CD-Bestand. Der viel gepriesene Tonträger zerfällt langsam, aber sicher. Die Versprechungen der Industrie Anfang der 80er-Jahre, mit der CD ein Speichermedium für die Ewigkeit gefunden zu haben, entpuppten sich als Ente. "Selbst bei perfekten Lagerbedingungen kann man den langsamen Zersetzungsprozess einer CD nicht aufhalten", klagt der Leiter des Archivs, Ingo Kolasa.
[...]
Noch kurzlebiger sind selbst gebrannte CDs, wie sie in Privathaushalten zu Hunderttausenden im Einsatz sind, um Fotoalben, Musik oder Videos zu sichern. Laut Hemmje können diese unter Umständen schon nach einem Jahr nicht mehr lesbar sein. Der Dozent empfiehlt deshalb, die Daten auf externe Festplatten zu speichern.
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Florian Illenberger

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Datum: 22.02.2007
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Originally posted by Florian
Zum Thema CD und Haltbarkeit wir hier (http://www.heise.de/newsticker/meldung/85686) das Problem der Zersetzung beschrieben:
Egal welches Medium man nutzt: eine Regelmäßige Kontrolle der Medien ist unabdingbar.

Florian

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Tom
 
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Datum: 24.02.2007
Uhrzeit: 14:44
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Es lohnt sich, die Rohlinge genau auszusuchen. Die Verbatim-Super-Azo-CD-Rs gelten z.B. als archivfähig. Die angegebenen 100 Jahre muss man nicht glauben; aber 10 könnten schon stimmen und wären schon verdammt gut. Und die Brenngeschwindigkeit muss passen. Die Brennschicht der aktuellsten Rohlinge ist schon wieder so auf Schnell-Brennen optimiert, dass Super-Langsam-Brennen gar nicht das Beste sein muss. Wahrscheinlich liegt man mit einer mittleren Brenngeschwindigkeit von 16-32 bei einem 48- oder 52-fach-Rohling nicht schlecht.

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