Das Problem gibt es doch in allen produktiven Branchen. Um verletzte Eitelkeiten geht es aber wohl kaum.
Schwierig ist eher, dass die "erfindende" Firma viel Geld in die Entwicklung neuer Produkte und Konzepte steckt. Diese nutzen uns Verbrauchern. Kupfern andere Firmen die Prinzipien einfach ab, können sie ein gleichwertiges Produkt günstiger anbieten oder machen eine grösseren Gewinn. Sie haben jedenfalls unterm Strich mehr. Das führt letztlich dazu, dass die Unternehmen, die Geld in die Entwicklung stecken, irgendwann damit aufhören müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Denn wir Verbraucher kaufen meist lieber das gleichwertige aber billigere Produkt (z.B. Pharmaprodukte, Aldicomputer, H & M, Billigflieger, Fertighaus :rolleyes: ...). Der gute Name einer Firma und ein gewisser Patriotismus sorgt vielleicht noch bei Autos dafür, dass wir den Mercedes dem Toyota vorziehen würden, aber letztlich bleibt das wirtschafliche Überleben der entwickelnden Firmen eine Gradwanderung, zumindest wenn Patente nicht durchsetzbar sind.
Insofern kann man schon verstehen, dass solche Vorfälle nicht einfach schweigend erduldet werden. Die Frage nach dem Stil einer solchen Auseinandersetzung darf man aber schon stellen

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Grüsse
Samy