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Florian
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Hochschule/AG: Illenberger & Lilja GbR / Anderhalten Architekten

Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light

Beitrag
Datum: 09.09.2006
Uhrzeit: 15:59
ID: 18211



Re: hilfe - überforderung

#2 (Permalink)
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Zitat:
Originally posted by khadisha
also, worum es eigentlich geht... ich studiere zur zeit soziale arbeit und bin in einem knappen jahr fertig. danach will ich aus dieser richtung weg. da ich aber "schon" 25 bin "muss" das nächste studium/die nächste ausbildung das richtige sein. fest steht für mich, dass ich einen job brauche, in dem ich etwas (er)schaffe, was ich sehen/ anfassen kann. eigentlich bin ich da sehr offen, also könnte mir auch vorstellen tischlerin zu werden. aber ich würde auch gerne was im büro machen.
Prinzipiell ist es nie zu spät. Gerade in der Architektur spielt das Alter ehr eine untergeordnete Rolle.
Ich habe keine Ahnung, was "soziale arbeit" Arbeit ist, hatte aber den Eindruck, dass Architekten und Pädagogen häufig nicht ganz auf einer Wellenlänge sind... Aber das ist ein persönlicher Eindruck

Zitat:
kurz und gut, ich weiß einfach nicht ob ich architektur (oder evtl. innenarchitektur) studieren soll, oder nicht.
mein vater ist bauingenieur und ich habe als kind schon immer die pläne geliebt, die in seinem büro lagen, meine wohnung ist eine dauerbaustelle, weil ich ständig umgestalte, ich bin total fasziniert von den wunderschönen gebäuden in der stadt in der ich wohne (nürnberg) und bleibe oft und gerne stehen und schau mir die häuser genau an. aber einen richtigen plan davon was architekt zu sein bedeutet habe ich nicht. ich versuche gerade den begriff und die arbeit zu erfassen, aber ich find es nicht so einfach, weil ich es auch nicht idealisieren will...
Das Interesse ist schonmal eine gute Voraussetzung.

Zitat:
hinzu kommt, dass ich zeichnerisch nicht übermäßig begabt bin und zusätzlich in mathe und physik nie ein besonderes genie war. mein räumliches vorstellungsvermögen kann ich schwer einschätzen... kann man das trainieren?
Übermäßig Begabt muss man zeichnerisch nicht sein. Man muss einfach lernen, seine Idee verständlich zu Skizzieren - der Rest passiert eh am Computer. Es ist natürlich äusserst vorteilhaft, wenn man einen Raum dreidimensional Skizzieren kann um Ideen zu überprüfen.
In Mathe reichen die Grundrechenarten. Physik ist da schon wichtiger. Zum einen in der Statik und zum anderen fürs Verständnis beim Verhalten von Baumaterialien etc.. Allerdings musst Du da weniger Rechnen als ein Grundverständnis haben.

Zitat:
ich meine am rande irgendwo etwas von baudenkmalpflege gelesen zu haben. was kann ich mir darunter vorstellen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Baudenkmalpflege

Zitat:
mich zieht es nach berlin - ist das zu empfehlen?
Kann Dir keiner sagen, ohne Dich zu kennen. Dazu gibts einige Diskussionen hier im Form (-> Wahl des Studienorts oder so)

Zitat:
lieber uni oder fh?
Generell oder in Berlin? Welche Uni in Berlin TU oder UdK?
-> Generell einfach mal die Suche nutzen. Aber ich kann dir gleich sagen, dass du keine konkrete Antwort finden wirst, weil beides seine Vorteile und Nachteile hat :P

Zitat:
brauche ich ein vorpraktikum?
Bei FHs meistens, bei Unis während de Studiums.

Zitat:
hätte ich chancen mal ein praktikum in einem architekturbüro zu machen um einfach mal über die schulter zu gucken, oder wird das eher ungern gemacht?
Unstudierte haben es schwerer, aber wenn Dein Vater Bauing ist, kann er Dich vielleicht vermitteln.
Ich glaube generell hast du bei Grösseren Büros mehr Chancen, da man dich dort besser "hin und her" schieben kann, wie gerade sinnvolle Aufgaben anfallen.
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Florian Illenberger

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