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Archimedes
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Datum: 04.03.2009
Uhrzeit: 17:22
ID: 32899



AW: Ich geb´s auf, finde einfach keinen Job. #82 (Permalink)
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Zitat von jarrid Beitrag anzeigen
kann mich da florian nur anschließen,.. wie gesagt ich persönlich bin der meinung das man damit den eigenen arbeitsmarkt kaputt macht. wenn es absolventen gibt die stellen zu solchen konditionen annehmen bleibt den folgenden nichts anderes übrig als diese auch anzunehmen da sonst andere, die bereit sind für diesen lohn arbeiten zu gehen , die stellen besetzen. im gegenzug bedeutet dies aber auch, wenn keiner bereit ist stellen zu diesen konditionen zu besetzen, sind die büros gezwungen mehr zu zahlen, wenn sie jmd neues brauchen,..
Das wirst Du nicht hinbekommen, daß sich alle an eine Art "Ehrenkodex oder Mindestlohn" halten. Genauso wenig wie die Architekten gegenüber den Bauherren konsequent Honorare oder gegenüber der Politik eine anständige HOAI-Anpassung durchsetzen können. Das sind Wunschträume.

Sollten Absolventen und junge Architekten generell und auf breiter Front höhere Gehälter fordern, dann wird das nur dafür sorgen, daß der angestellte Architekt immer wenig konkurrenzfähig wird. Es wird dann noch mehr auf freie und flexible Mitarbeiter gesetzt, Praktikanten werden noch lieber genommen und Aufgaben für die nicht unbedingt ein Architekturstudium erforderlich ist, werden an Techniker und Bauzeichner übertragen.

Ich kann auch keinen praktikablen Weg aus der Misere beschreiben.
Einzige Lösung: Es erklären sich deutschlandweit 30.000-40.000 Architekten (Angestellte und Selbständige) freiwillig bereit den Arbeitsmarkt im Bereich Planen und Bauen zu räumen und sich in anderen Branchen niederzulassen. Dann wäre für die die übrigbleiben wieder genug zu tun und es könnten auch höhere Einnahmen und Gehälter erzielt werden.

Freiwillige vor.

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