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Archimedes
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Datum: 25.05.2010
Uhrzeit: 09:21
ID: 39320



AW: Fachabi oder Gymnasium #4 (Permalink)
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Durch die BA/MA-Regelung geht ich davon aus, daß die (unberechtigte) Benachteiligung von FH-Studenten im öffentlichen Dienst auch bald der Vergangenheit angehören wird. Wobei öffentlicher Dienst ohnehin nicht das Primärziel sein sollte, wenn man sich als Architekt unabhängig und erfolgreich engagieren möchte.

Grundsätzlich ist Fach-Abi sicher OK, wenn Du ziemlich genau weißt, wie Dein weiterer Werdegang sein soll. Du kannst dann im Anschluß an eine Lehre, die ebenfalls in die Richtung Deines späteren Studiums weisen sollte, ein spezielles Fachabi z.B. im Bereich Bautechnik oder Gestaltung machen. Dort wird viel unterrichtet, was Du ohnehin später benötigst. Alternativ kannst Du auch ein Abitur im technischen Bereich machen, welches allgemein anerkannt ist und Dir Zugang zu allen Studiengängen und Hochschulen ermöglicht.
Letztlich mußt Du es entscheiden, aber wenn Du Dir in jungen Jahren schon sicher bist, daß Du in die Richtung Architektur gehen möchtest würde ich folgenden Weg empfehlen:

- mittlere Reife
- verkürzte Lehre (2,5 Jahre) als Bauzeichner, Betonbauer, Maurer, Zimmermann oder Schreiner (es gibt auch noch andere Möglichkeiten)
- Wehrdienst/Zivildienst, falls Du nicht drumherum kommst
- 1-jähriges Fachabitur im Bereich Bautechnik oder Gestaltung
- 3-jähriger Bachelor für Architektur an einer "guten" FH
- nebenher Jobben in Architekturbüros und evtl. zusätzliche Sprachkurse
- evtl. Assi bei einem Lehrbeauftragen/Prof.
- Schwerpunkt/Stärken finden und vertiefen
- Stipendienmöglichkeiten ausloten und nutzen
- Auslandspraktikum während dem Studium
- Teilnahme an Studentenwettbewerben
- 2-jähriger Master an einer anderen Hochschule, evtl. im EU-Ausland

So ein Lebenslauf bringt Dir gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Durch Deine vorherige Ausbildung hast Du bereits einen Abschluß und kannst damit jederzeit nebenher arbeiten. Du kannst später durch Berufserfahrung punkten.

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