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Archimedes
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Datum: 22.11.2013
Uhrzeit: 22:54
ID: 51418



Wie kommt man als Architekt aus dem Vertrag?

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Ein, schlecht honoriertes, aber kompliziertes privates Bauvorhaben läuft durch zahlreiche Änderungswünsche und zusätzliche Wünsche, einen zeitlich total überforderten Statiker und unwillige Firmen, die vom Bauherrn bei den Preisverhandlungen auf Äußerste gedrückt wurden aus dem Ruder.

Der Bauherr macht immer mehr den Architekten für Umstände verantwortlich, die dieser nur allerdings begrenzt beeinflussen kann, wie z.B. Statik und damit verbundene Mehrmassen bei Beton- und Bewehrung, sowie die schleppende Ausführung, weil zwei entscheidende Firmen (für Fensterbau und Dachabdichtung) trotz mehrerer Mahnungen und Terminrügen durch den Architekten nicht richtig voran kommen.
Der Dachabdichter war bei den Ausschreibungen nur viergünstigster Bieter und Wunsch des Bauherrn. Der Architekt rät ab. Trotzdem handelt der Bauherr diesen Anbieter auf den Preis des Günstigsten herunter und erteilt ihm den Auftrag.
Der Bauherr setzt nun zusätzlich einen Sachverständigen ein, der allen Beteiligten Dampf machen soll und mögliche Rechtsstreitigkeiten vorbereiten soll. Dieser möchte sich schnell profilieren und stellt alle getroffenen Entscheidungen, sogar die Bauweise beim allerersten Termin in Frage.
Dem Architekten reicht es, weil er dem Treiben des Bauherrn schon viel zu lange zu gesehen hat.
Wie kommt er mitten in der Bauleitungsphase sauber aus dem Vertrag heraus?

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