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tommy 07.12.2004 16:20

freie Mitarbeit - Scheinselbstständigkeit
 
Hallo,

...weiß jemand wie sich eine freie Mitarbeit in einem Planungsbüro mit der Gefahr der Scheinselbstständigkeit verhält? Es liegt doch auf der Hand das ein freier Mitarbeiter Selbstständig ist, dabei im Büro des Auftraggebers sitzt, seinen Rechner benutzt, ihm Weisungsgebunden ist, keine eigene Ausgaben hat (Telefon, Büroausstattung -miete ...) da wird das Gesetz doch stutzig.

Hat jemand Erfahrung mit freien Mitarbeiten? Oder ne Antwort auf das Problem?

Gruß, Tommy

Tobias 07.12.2004 19:45

hallo, ich verstehe dein problem nicht ganz. wo soll denn das problem sein, freier mitarbeiter in einem büro zu sein!? das hat mit scheinselbständigkeit nichts zu tun

Florian 07.12.2004 20:24

doch sehr wohl.
wenn du zu lange in einem büro als freier mitarebeiter arbeitest, ist das eine scheinselbstständigkeit, es sei denn diese mitarbeit ist nicht das haupteinkommen.
i.d.r. wird es bei einer mitarbeit über ein jahr kritisch.
was man dagegen tun kann?
- nicht zu lange in einem büro so arbeiten
- nicht ausschließlich für das büro arbeiten

alles weitere ergibt sich dann:
das büro trifft es besonders hart, wenn das auffliegt, denn die müssen dann rückwirkend deine sozialabgaben und versicherung zahlen, neben einer strafe. ich habe mal von einem büro gehört wo dass dann zusammen ein 7-stelliger betrag war :D - das tat sicherlich weh!

holger 07.12.2004 21:19

hi,

florian hat recht.
jeder steuerberater wird dir sagen, dass du von zeit zu zeit auch arbeiten
für andere büros oder kundenaufträge tätigen solltest...aus den vorhin genannten gründen!

Tobias 07.12.2004 22:43

Zitat:

Originally posted by Florian
doch sehr wohl.
wenn du zu lange in einem büro als freier mitarebeiter arbeitest, ist das eine scheinselbstständigkeit, es sei denn diese mitarbeit ist nicht das haupteinkommen.
i.d.r. wird es bei einer mitarbeit über ein jahr kritisch.
was man dagegen tun kann?
- nicht zu lange in einem büro so arbeiten
- nicht ausschließlich für das büro arbeiten


ja, das ist mir auch klar, doch ist es doch selbstverständlich das man nebenher eh Planungen zumindest für den erweiterten Bekanntenkreis macht. Wenn man als freier Mitarbeiter in einem Büro arbeitet, sollte man auch gleich sich selbst "selbständig" machen. Hat den Vorteil, dass man in diesem Fall o.g. Problem nicht bekommt, zu Beginn kaum Steuern zahlen und weil man sich ja selbst für zu Hause auch erst mal Ausrüstung (Plotter, Lizenz, Einrichtung etc.) kaufen muss und Auto absetzen kann :D


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