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Archcheck 01.03.2011 11:36

Profilbildung
 
Hallo Zusammen,

ich habe vor 3 Monaten mein Abschluss gemacht und befinde mich nun in der Bewerbungsphase. Ich bin mir noch nicht ganz klar in welche Richtung ich möchte und denke,dass ich das auch nur durch probieren herausfinde. Wie lang kann man sich Zeit lassen bzw. wieviel unterschiedliche Büro'S ( Größe,Struktur,Richtung) kann man ausprobieren ohne dass es sich ungünstig für einen selbst auswirkt. Wenn ich z.B. jetzt in einem kleinen Büro mit kleinen Projekten beginne, habe ich dann in zwei Jahren noch Chancen bei einem großen Büro ?? Wie war es bei Euch, habt ihr gleich konsequent eine Richtung eingeschlagen ?
Würde mich freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen und Meinungen berichtet.

Gruß

knaggerich 01.03.2011 18:02

AW: Profilbildung
 
wieso sollte sich ein kleineres büro zum berufsstart im nachhinein als nachteilig herausstellen? auch in einem kleinen büro kannst du viel erfahrung sammeln, vielleicht sogar mehr als wenn du gleich in einem großen startest.
schau dir die büros an, hör auf deine innere stimme und mach dir nicht allzuviele gedanken.

Anton-2 01.03.2011 20:07

AW: Profilbildung
 
Du solltest vermeiden zu kurze Anstellungszeiten zu haben. Jemand der alle 3 Monate eine neue Anstellung hat schiebt den Verdacht vor sich her das er immer gleich wieder gehen mußte.

Kleines Büro am Anfang ist OK. Da kann man wesentlich leichter in alle Leistungsphasen reinschmecken....
Wenn Du dann wirklich auf Dauer in ein großes Büro möchtest solltest Du aber nicht zu spät wechseln... Sonst bist Du nicht mehr frisch und zu teuer...

Am besten kommt es wenn Du z.B. genau 1 Jahr bei einem auf X spezialisiertem Büro und dann 1 Jahr bei einem Büro mit Y Fachgebiet arbeitest...

Evt. mal einen Wettbewerb nebenher.. Geht in vielen Büros auf gegen Risiko/Erfolgsbeteiligung als externer...

Dann solltest Du dich entscheiden in welche Richtung Du gehst....

(Weg vom großen zum kleinen Büro dürfte in späteren Jahren schwerer sein als umgekehrt...Da hier eine stärkere Spezialisierung da ist...)

Archcheck 02.03.2011 12:25

AW: Profilbildung
 
Wenn ich jetzt also für ein Jahr in ein kleines Büro gehe welches sich hauptsächlich auf "Bauen im Bestand" mit Denkmalgeschützen Objekten spezialisiert hat schieße ich mich für z.B. Krankenhausbau in großen Büros nicht aus dem rennen ?

Archimedes 02.03.2011 14:36

AW: Profilbildung
 
Zitat:

Zitat von Archcheck (Beitrag 42784)
Wenn ich jetzt also für ein Jahr in ein kleines Büro gehe welches sich hauptsächlich auf "Bauen im Bestand" mit Denkmalgeschützen Objekten spezialisiert hat schieße ich mich für z.B. Krankenhausbau in großen Büros nicht aus dem rennen ?

Ich denke nicht, daß man sich dadurch für Großbaustellen ausschließt. Im Gegenteil, denn gerade beim Bauen im Bestand werden sehr indivduelle Detaill- und Problemlösungen gefordert. Krankenhausbau ist zu 90% Copy-Paste.

Wenn Du allerdings bei einem kleinen Büro gearbeitet hast, dann bist Du für die reinen Entwurfsabteilungen oder -büros evtl. nicht mehr frisch und "unwissend" genug, so daß dieser Einstieg dann schon etwas schwerer werden könnte.
Ich könnte mir aber auch vorstellen, daß Jemand, der die Bandbreite des Architektenberufs kennengelernt hat, sich nicht mehr unbedingt auf das Entwerfen reduzieren läßt.

Archcheck 09.03.2011 21:11

AW: Profilbildung
 
So ich bin es nochmal :) Wie ist es eigentlich wenn ich nach dem Studium für ein paar Monate bis ein Jahr freiberuflich arbeite ? Für mich haben sich zwischenzeitlich einige interessante Möglichkeiten ergeben...( Visualisierungsarbeiten für eine Agentur, Entwurf.-und Werkplanung für unterschiedliche Realisierungsprojekte ). Alle Arbeiten würde ich in eigenen Räumlichkeiten erstellen. Es ist einfach so, dass es sich um spannende Projekte handelt ich aber verunsichert bin wie so etwas später bei einer Bewerbung gewertet wird.

Anton-2 10.03.2011 09:14

AW: Profilbildung
 
Das kann schon ein Problem sein.

Wenn jemand direkt nach dem Studium kleinere Dienstleistungsarbeiten macht wird die bei einer Bewerbung nicht ernst genommen. Diese Zeiten werden dann nicht positiv angerechnet.
Wenn das zu lange dauert sieht es so aus als hättest Du nichts gefunden und deshalb Hilfsjobs gemacht.

Wenn Du die Geschichte klar abgrenzst und das Ganze nach Vollzeitjob aussieht dann geht es evt.
Nur.. mach Dir nichts vor. wenn Du als Anfänger Job´´s dieser Art bekommst dann geht es um möglichst günstige Preise.

Also.. Ist schon OK..aber...NUR NICHT ZU LANGE

Archcheck 10.03.2011 09:20

AW: Profilbildung
 
Was wäre denn "zu lange" ?


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