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-   -   Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung? (https://www.tektorum.de/beruf-karriere/7614-kammereintrag-hinderlich-vorteilhaft-fuer-bewerbung.html)

Archiologe 22.08.2011 14:32

Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Frag mich gerade, ob es vielleicht sogar eher hinderlich ist, wenn man in einer Bewerbung einen Kammereintrag mit angibt. Weil das doch danach klingt, als sei man nur recht teuer zu haben. Und eigentlich braucht ein normaler Büromitarbeiter ja keinen Eintrag, weil ja der Chefe seine Unterschrift gibt. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht, ob darauf geachtet wird?

Archimedes 22.08.2011 15:27

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Bei einer Bewerbung auf eine Angestelltenstelle im Architekturbüro würde ich den Kammereintrag weglassen, denn sonst sieht es so aus, als wolltest Du Dich nur allzuschnell selbständig machen.

Archiologe 22.08.2011 16:27

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Ja genau, weil es auch eigentlich keine Qualifikation für die Anstellung an sich darstellt. Es sei denn, die wollen einen vorlageberechtigten Mitarbeiter; nur das habe ich in noch keiner Stellenbeschreibung gelesen. Dass man möglicherweise eingetragen ist, um die Versorgung zu haben, steht ja auf einem anderen Blatt.
Also es lieber auf dem Lebenslauf weglassen, richtig?

Florian 22.08.2011 18:01

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Ich kenn mich da nicht aus, aber warum sollte man diese Information weglassen? Wer Kammermitglied ist, könnte sich auch direkt selbstständig machen.
Für Bewerbungsverfahren des Architekturbüros ist es doch auch immer ganz gut, wenn in der Mitarbeiterliste mehrere Architekten (Kammermitglieder) geführt werden, und das Büro nicht nur aus 30 Angestellten und einem Kammermitglied (dem Chef) besteht ;)

Im übrigen wäre das ggf. dadurch ersichtlich, dass Du Dich im Briefkopf, oder wo auch immer, als Architekt bezeichnest ;)

k-roy 23.08.2011 00:21

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
na als Architekt sollte man doch in die Kammer, allein schon wegen dem Versorgungswerk.
Die Mitgliedschaft spielt m.M keine Rolle, so daß man sie auch nicht erwähnen muss.

jani1975 23.08.2011 08:57

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
wenn du dich als architekt bewirbst zeigt das schon das du in der kammer sein musst. sonst darfst du dich ja nicht so nennen. und ich wiederum würde mich ja auch so nennen wollen in einer bewerbung.

außerdem musst du es ja spätestens angeben wenn es um die lohnabrechnung geht, bzgl der rentenkassenbeiträge

kommanda 23.08.2011 09:54

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Sehr merkwürdig, mit welch kruder Logik hier so mancher argumentiert.

z.B. "Weil das doch danach klingt, als sei man nur recht teuer zu haben."

Diese Denkweise impliziert doch schon, dass man sich unter Wert verkaufen will. Und im nächsten Thread regen sich dieselben Leute wieder darüber auf, dass in Architekturbüros zu wenig gezahlt wird.

Dabei scheint die Sache doch ganz einfach. Entweder ich besitze eine Qualifikation (=voll ausgebildeter Architekt), die ich dann auch ganz selbstverständlich angebe, oder der Arbeitgeber muss davon ausgehen, dass ich noch als Absolvent zu bewerten bin, dem noch Erfahrung in der ein oder anderen Leistungsphase fehlt.

In letzterem Fall werde ich dann auch in der Konsequenz unter Wert bezahlt.

Ich überlege mir gerade, ob es Vertreter anderer Berufe gibt, die in Ihrer Bewerbung freiwillig eine Qualifikation weglassen würden. ;)

mfg

Archiologe 23.08.2011 11:49

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Im übrigen wäre das ggf. dadurch ersichtlich, dass Du Dich im Briefkopf, oder wo auch immer, als Architekt bezeichnest
Also auf meinem Bewerbungsbriefkopf steht nichts vom Architekt. Das sieht dann so aus, als wäre man (wie es Archimedes bereits sagte) eigentlich lieber selbstständig und könne sich nicht in ein Angestelltenverhältnis eingliedern. Dieses prahlen mit den "Titel" auf Briefköpfen finde ich in Bewerbungen unangebracht. Im Lebenslauf kann man dann den Eintrag erwähnen.

Zitat:

Zitat von kommanda (Beitrag 44748)
Sehr merkwürdig, mit welch kruder Logik hier so mancher argumentiert.

z.B. "Weil das doch danach klingt, als sei man nur recht teuer zu haben."

Diese Denkweise impliziert doch schon, dass man sich unter Wert verkaufen will. Und im nächsten Thread regen sich dieselben Leute wieder darüber auf, dass in Architekturbüros zu wenig gezahlt wird.

Dabei scheint die Sache doch ganz einfach. Entweder ich besitze eine Qualifikation (=voll ausgebildeter Architekt), die ich dann auch ganz selbstverständlich angebe, oder der Arbeitgeber muss davon ausgehen, dass ich noch als Absolvent zu bewerten bin, dem noch Erfahrung in der ein oder anderen Leistungsphase fehlt.

In letzterem Fall werde ich dann auch in der Konsequenz unter Wert bezahlt.

Ich überlege mir gerade, ob es Vertreter anderer Berufe gibt, die in Ihrer Bewerbung freiwillig eine Qualifikation weglassen würden. ;)

mfg

Wie gesagt, der Titel Architekt hat eigentlich nix mit der Qualifikation zu tun, außer das man schon mal 2 Jahre irgendwo seine Zeit abgesessen hat, um die Eintragungsvoraussetzungen zu erfüllen. Da ist z.B. ein "nur" Dipl.-Ing. mit 5 Jahren Berufserfahrung bestimmt wertvoller fürs Büro. Und bei gleicher Qualifikation vllt auch günstiger, denn der Titel will ja (in der Denke des Bewerbers) natürlich auch bezahlt sein.

Ich habe den Eindruck, daß Architekten in kleineren Büros gleich aussortiert werden. Unter dem Motto: Es kann nur einen Architekten im Büro geben.:D

jani1975 23.08.2011 12:19

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
in den meisten stellenangeboten die ich kenne werden architekten gesucht und keine absolventen. daher bewerbe ich mich doch auch als solcher....

und warum sollte sich ein dipl. ing mit 5 j berufserfahrung eigentlich nicht in die kammer eintragen wollen?

Archimedes 23.08.2011 13:55

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Man sollte erwähnen, daß die Sprache auf dem Arbeitsmarkt durchaus eine andere ist, als die die das Architektenrecht vorsieht.

Sucht ein Arbeitgeber einen Architekten, dann meint man i.d.R. einen Dipl.-Ing. für Architektur. Der Kammereintrag spielt dann normalerweise keine Rolle. Es sei denn, es steht ausdrücklich dabei z.B. mit Planvorlageberechtigung oder Kammereintrag. Man kann sich getrost als "Architekt" bewerben, ohne das man in der Kammer ist. Ein möglicher AG erkennt die Umstände ohne weitere Erklärungen. Dafür gibt's einen Lebenslauf.

Die Bezeichnung "Architekt" ist keine Qualifikation im eigentlichen Sinn, sondern zeigt nur an, daß man Mitglied einer Architektenkammer ist. Architekt dürfen sich auch viele Leute ohne Architekturstudium nennen (z.B. Bautechniker mit ausreichender Berufserfahrung).

Archiologe 23.08.2011 14:30

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von jani1975 (Beitrag 44750)
und warum sollte sich ein dipl. ing mit 5 j berufserfahrung eigentlich nicht in die kammer eintragen wollen?

Warum sollte er? Kostet nur und macht Arbeit/Kosten beim Umziehen in ein anderes Bundesland. Außerdem muß man sich an die "Standesregeln" halten, fühlt sich also immer irgendwie überwacht etc. Kann man sich also eigentlich als Angestellter sparen. Allein die Architektenversorgung wäre ein Grund. Die ist mitunter aber auch mit Nachteilen behaftet, könnte dennoch einen Eintrag rechtfertigen.

jani1975 23.08.2011 15:20

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
ich will in die kammer alleine schon weil ich mich auch architektin nennen möchte. und natürlich wegen der vorlageberechtigung. hab mich nur noch nicht entschieden ob nrw oder rlp.
und in ein büro wo man einen wegen einer kammermitgliedschaft nicht beschäftigen möchte, möchte ich dann eh nicht arbeiten.

Archiologe 23.08.2011 15:33

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von jani1975 (Beitrag 44755)
ich will in die kammer alleine schon weil ich mich auch architektin nennen möchte.

Das ist der eigentliche Grund, warum es noch Architektenkammern gibt. Weil man da rein will, um sich Architekt zu schimpfen. Auch du wirst merken, daß sonst recht wenig bis gar nichts von der Kammer kommt, und du eigentlich allein für das Tragen des Titels "Architekt" bezahlst. Insoweit ein gutes Geschäftskonzept! :cool:

Kieler 23.08.2011 16:47

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Kann man so nicht sagen, neben dem Architektenblatt kommt da schon einiges an Unterstützung,
die muss man sich natürlich abholen ;)

Archiologe 23.08.2011 17:17

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von Kieler (Beitrag 44759)
Kann man so nicht sagen, neben dem Architektenblatt kommt da schon einiges an Unterstützung,
die muss man sich natürlich abholen ;)

Ja, das Architektenblatt! Was machten wir ohne es? ;)

Unterstützung abholen, welche denn? Meinst du die Auskunft am Telefon? Die kann auch ein Nicht-Mitglied einholen. Einzeltermine sind meistens nicht oder mit enormen Wartezeiten zu haben. Ist aber wohl von Kammer zu Kammer verschieden.

Nightfly 23.08.2011 20:26

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Daß man in die Kammer eingetragen ist, ist dohc eine Art von Qualifikation, die Einsteiger nicht haben. Nur Architekten können darauf kommen soetwas, was Geld wert ist zu verschweigen um billiger eingestellt zu werden. Bekommt Ihr etwa zu viel? Dann sagt doch ihr studiert noch! Dann könnt Ihr Euch im Gehaltsfred ausheulen.

Glaubt Ihr ein BWLer würde so eine Frage stellen?

Ich kenne übrigens ein Büro in Stuttgart, das einer 40-jährigen beim Vorstellungsgespräch erklärt hat, daß jeder beim AiP-Gehalt anfängt bei denen. Also keine Sorge, man wird in unserer Branche sicher genug Chefs finden die einen auch mit Eintragung ausbeuten wollen.

Archimedes 23.08.2011 22:23

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von Nightfly (Beitrag 44762)
Ich kenne übrigens ein Büro in Stuttgart, das einer 40-jährigen beim Vorstellungsgespräch erklärt hat, daß jeder beim AiP-Gehalt anfängt bei denen.

Das ist doch vollkommen OK, wenn sie bis 39 studiert hat. :D

Nightfly 24.08.2011 00:48

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Dann wäre das völlig richtig ja ;)

Archiologe 24.08.2011 09:19

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von Nightfly (Beitrag 44762)
Daß man in die Kammer eingetragen ist, ist dohc eine Art von Qualifikation, die Einsteiger nicht haben. Nur Architekten können darauf kommen soetwas, was Geld wert ist zu verschweigen um billiger eingestellt zu werden. Bekommt Ihr etwa zu viel? Dann sagt doch ihr studiert noch! Dann könnt Ihr Euch im Gehaltsfred ausheulen.

Also ich verdienen schon gern viel, aber ich stell ja hier eigentlich eher die Frage, ob die AGs gern viel zahlen wollen.:)

Bekomme halt oft die Antwort, daß ich überqualifiziert sei, obwohl ich eigentlich nach Berufserfahrung auf die Stelle passen würde.
Jetzt suche ich halt nach Erklärungen und eine wäre der Kammereintrag.

Nightfly 24.08.2011 14:37

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Dann wäre wohl die beste Lösung so eine Stelle vorübergehend anzunehmen und weiter nach einer zu suchen, die Deiner Quali entspricht.

Ähnliche Gedanken mache ich mir übrigens auch gerade. Ich suche nämlich auch nen Job, habe allerdings im Moment einen und auch seit kurzem ne Kammereintragung. Ich habe auch das Gefühl, daß geringere Erpressbarkeit unattraktiv macht, auf dem Architektenarbeitsmarkt. Komische Branche... Im Bereich BWL und Maschinenbau werden erfahrene Leute höher gehandelt weil man weiß, daß es sich lohnt mehr zu bezahlen, für mehr Erfahrung.
Architektenchefs sehen nur absolute Zahlen. Je weniger monetär investiert wird desto besser scheint es Ihnen, weil sie glauben dann am Ende des Monats mehr Geld für sich übrig zu haben.

Florian 24.08.2011 15:20

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von Archiologe (Beitrag 44760)
Unterstützung abholen, welche denn?

Naja, zumindest sind die Fortbildungen für Kammermitglieder günstiger.

Archiologe 24.08.2011 16:42

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von Florian (Beitrag 44774)
Naja, zumindest sind die Fortbildungen für Kammermitglieder günstiger.

Mir fehlt an deinem Post das ;)-Symbol.:D

Finde es überhaupt schlimm, daß solche Fortbildungen so teuer sind. 275€ für ein Eintagesseminar "Natursteinmauerwerk – Untersuchen
und Instandsetzen", als Mitglied immer noch 175€. Sowas sollte für Kammermitglieder eigentlich kostenlos sein.

Archiologe 24.08.2011 17:13

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
@Nightfly

Ich denke, es geht nur ums Geld. Lieber stellen die einen Absolventen ein und nehmen damit in Kauf, daß dieser erstmal gar nichts kann, außer ein bißchen Planarbeit, als einen erfahrenen Architekten einzustellen, der auch mal aufmuckt, wenn das Gehalt einfach nicht zu seiner Verantwortung paßt. Es gibt halt viel Kleinkram im Büro und Projektsteuerung wird in kleineren Büros meistens vom Chef gemacht, der sich das auch nicht gern aus der Hand nehmen läßt.

Ich habe auch festgestellt, daß in den Stellenanzeigen oft nach Gehaltsvorstellungen gefragt wird. Geht man da über 30.000€, ist die Chance ein Vorstelluungsgespräch zu bekommen gleich Null.:o

Archimedes 24.08.2011 18:48

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von Nightfly (Beitrag 44773)
Je weniger monetär investiert wird desto besser scheint es Ihnen, weil sie glauben dann am Ende des Monats mehr Geld für sich übrig zu haben.

Nun diese Regel gilt aber allgemein in einer freien Marktwirtschaft und lt. Grundrechenarten geht das auch auf.
Man muß natürlich einschätzen können, was einem ein guter Mitarbeiter wert ist, denn "billige" Arbeitskräfte sind bekanntermassen selten gute Arbeitskräfte.
Leider ist "billig" in der Architekturbranche, aber deutlich weniger als in manch andere Branche. Das Gleiche gilt für "normal" und "gut" bezahlte Arbeitskräfte im Architekturbereich.


Thema Kammer:

Würden sich mehr Leute in der Kammerarbeit, besonders in der regionalen Kammergruppenarbeit, engagieren, dann würde man merken, daß die Kammer mehr sein kann als Geldeintreiber und Titelspender. Hier sitzen teilweise fähige Leute, die in Sachen Pressearbeit, Umgang mit Medien und Formulierung/Durchsetzung berufspolitischer Ziele einiges los haben. Nur brauchen sie Input und Unterstützung der Mitglieder. Wenn man dann sieht, daß sich beispielsweise in unserer Kammergruppe von 290 Mitgliedern nur ca. 10! Architekten für gemeinsame Ziele und berufspolitische Verbesserungen einsetzen, braucht man sich nicht über dieses Weltbild zu den Architektenkammern zu wundern.
Mit den hier oft vollmundig geforderten Verbesserungen der Gesamtsituation scheint es somit auch nicht weit her zu sein. Anscheinend geht's fast allen noch zu gut, sonst würde man mal mit anpacken.

Arkham 25.08.2011 00:40

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von Archiologe (Beitrag 44776)
@Nightfly
Ich habe auch festgestellt, daß in den Stellenanzeigen oft nach Gehaltsvorstellungen gefragt wird. Geht man da über 30.000€, ist die Chance ein Vorstelluungsgespräch zu bekommen gleich Null.:o

Würde ich nie angeben. Die Frage danach in einigen Anzeigen macht ueberhaupt keinen Sinn. Wie sollst Du denn ermessen was Du Dir als Gehalt vorstellst wenn Du nichts ueber Arbeitszeit, Urlaub etc. weisst. Gehalt ist doch Verhandlungssache ... ;)

Ansonsten: Kammerzugehörigkeit gehört in die Bewerbung. Sei es im Titel, Lebenslauf etc.. Und wenn jemand einen Architekt sucht dann schliesst er meiner Meinung nach Dipl.-Ings, AIPs usw. mit ein sofern er nicht ausdrücklich in der Anzeige Planvorlageberechtigung etc. verlangt. Es werden zuweilen durchaus Studenten als Praktikanten unter "Architekt" gesucht, das ist anscheinend auch kein Problem.

Archiologe 25.08.2011 11:32

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von Arkham (Beitrag 44786)
Würde ich nie angeben. Die Frage danach in einigen Anzeigen macht ueberhaupt keinen Sinn. Wie sollst Du denn ermessen was Du Dir als Gehalt vorstellst wenn Du nichts ueber Arbeitszeit, Urlaub etc. weisst. Gehalt ist doch Verhandlungssache ... ;)

Tja, nur wenn man nichts schreibt, ist das gleich mal die erste Befehlsverweigerung oder die gehen davon aus, daß man die Anzeige nicht genau gelesen hat!
Dann heißt es normalerweise: Ablage P !

Zitat:

Zitat von Arkham (Beitrag 44786)
Ansonsten: Kammerzugehörigkeit gehört in die Bewerbung. Sei es im Titel, Lebenslauf etc.. Und wenn jemand einen Architekt sucht dann schliesst er meiner Meinung nach Dipl.-Ings, AIPs usw. mit ein sofern er nicht ausdrücklich in der Anzeige Planvorlageberechtigung etc. verlangt. Es werden zuweilen durchaus Studenten als Praktikanten unter "Architekt" gesucht, das ist anscheinend auch kein Problem.

Nein, Praktikanten werden dabei auch unter Stichwort "Praktikanten" gesucht.
Auch werden die Berufserfahrungen genau definiert: Absolvent, 3; 5 Jahre etc.
Kammermitgliedschaft und Vorlageberechtigung waren aber nie dabei...

Nightfly 25.08.2011 21:29

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Also ich finde es ganz OK, wenn die nach dem Gehalt fragen beim Bewerbungsschreiben. Dann braucht man auch nicht hin, wenns eh nichts taugt. Nichts ist ärgerlicher als einen Vormittag zu opfern für einen, der einem nur nen McJob anbieten will. Dann lieber gleich ausssortiert werden und das Feld anderen überlassen.

Arkham 25.08.2011 23:55

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
Zitat:

Zitat von Archiologe (Beitrag 44790)
Tja, nur wenn man nichts schreibt, ist das gleich mal die erste Befehlsverweigerung oder die gehen davon aus, daß man die Anzeige nicht genau gelesen hat!

Ich verstehe Deinen Einwand. Aber wie Du selbst schreibst sind die Chancen ein Interview mit einer Ansage von ueber 30.000 zu bekommen sehr gering und als Gehalt ist es zuwenig. Vorrauseilender Gehorsam bringt Dich also auch in keine bessere Position. Was tun?Ich bin arrogant genug zu sagen das eine Gehaltsangabe ohne genauere Info über den Job unseriös ist, also lasse ich mich nicht darauf ein. Währe interessant zu wissen was die Kammern dazu meinen (Ist so eine Frage standesgemäß?).

Zitat:

Zitat von Archiologe (Beitrag 44790)
Nein, Praktikanten werden dabei auch unter Stichwort "Praktikanten" gesucht. Auch werden die Berufserfahrungen genau definiert: Absolvent, 3; 5 Jahre etc. Kammermitgliedschaft und Vorlageberechtigung waren aber nie dabei...

Das gibt es auch anders. Ist vielleicht nicht die Regel und momentan nicht besonders häufig aber ich erinnere mich da an einige Anzeigen insb. bei germanarchitects. 2nd das Kammermitgliedschaft nicht notwendig war :)

Tidals 26.08.2011 16:56

AW: Kammereintrag - hinderlich oder vorteilhaft für die Bewerbung?
 
das mit den Gehaltsvorstellungen könnte man auch schön umdrehen.

2000 brutto/monat

Und beim Gespräch sagt man dann wenn Sie nachfragen: "klar ist das ersnstgemeint, aber ich geh am 15." ;)


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