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bezett 17.09.2010 21:39

Rollstuhl und NIK
 
moinmoin,

In welcher Verordnung/Gesetz wird die Rampe zur Geländemodellierung abgegrenzt? Oder: Wo ist eine Definition des Geländes zu finden (z.B. max 3 % Steigung...)
-Es soll ohne Verhandlungen auf Handläufe/Radabweiser bei 'Rampen' verzichtet werden können. Dazu könnte die 'Rampe' zu einem 'ansteigendem Gelände' umdefiniert werden.
Din DIN 18024/18025 liefert keine Auskünfte hierzu

Ist jemand von euch Rollstuhlfahrer?
Unabhängig von den Anforderungen an Rampen:
- Welche Behinderung erfordert 26'' bzw. 28'' (oder ist dies eigene Vorliebe/Körpergröße)
- Mußtest Ihr den Handlauf in einem Notfall nutzen, oder hilft er auch im Alltag?
- Verhinderten Radabweiser (einmal oder mehrmals) ein Abgleiten?
- Spürt Ihr den Unterschied von 4% zu 6 % Steigung (Oder: welches Beispiel kennt Ihr, daß für Euch im Rollstuhl unüberwindbar war)




noch etwas: es gibt für chemische Verbindungen sogenannte NIK Werte (Niedrigst interessierende Konzentration) zur Einstufung der Gesundheitsgefahr. Je höher der Wert, desto ungefährlicher.
Butenal hat den Wert 1 [-]
Heißt dies bei (mehrmaligen?) Kontakt (Konzentration?), daß der Tod oder eine zwingende Erkrankung folgen?
Eine Broschüre des Umweltbundesamtes konnte mir keine Antwort geben, wer weiß es?



Grüße, bezett

bezett 19.06.2013 01:03

AW: Rollstuhl und NIK
 
für öffentliche Gebäude gilt nach DIN 18040-1, 4.2.3:

Die barrierefreie Erreichbarkeit Ist gegeben, wenn Erschließungsflächen unmittelbar an den Eingängen nicht stärker als 3 % geneigt sind, andernfalls sind
Rampen oder Aufzüge vorzusehen; bei einer Länge der Erschließungsfläche bis zu 10 m ist auch eine Längsneigung bis zu 4 % möglich.

Lang 19.06.2013 17:20

AW: Rollstuhl und NIK
 
"- Spürt Ihr den Unterschied von 4% zu 6 % Steigung (Oder: welches Beispiel kennt Ihr, daß für Euch im Rollstuhl unüberwindbar war)"


Also ich bin zwar kein Rollstuhlfahrer, aber auf dem Rad merkt man den Unterschied zwischen 4 und 6 % definitiv. Aus meiner Zeit als Zivi weiß ich noch, dass 6% grade für ältere oder schwächere Menschen im Rollstuhl oft schon nur noch mit fremder Hilfe zu bewältigen sind.

bezett 24.06.2013 19:53

AW: Rollstuhl und NIK
 
nachdem ich damals hier die Frage stellte, befragte ich ein paar Rolli-Fahrer über Rampen, die sie befuhren
Die meisten nutzten sie, ohne die Art der Rampen, deren Ausstattung/Gestaltung zu beachten (was für eine Rampe spricht, wenn Sie nicht als Objekt auffällt). Zwei Handläufe hielten sie für übertrieben. Die Steigung war für sie leicht zu überwinden.
Die Befragten waren zwischen 20 und 40, F und M. Es war kein Mensch mit Muskelschwächen dabei, für den vllt. schon 3 % eine Antrengung ist.

Ab wann ist eine Rampe breit genug, damit auch bei 6 % auf Handläufe verzichtet werden kann ?


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