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iC3b4B3 16.04.2008 18:09

Laptops
 
Hallo ihr,
im Wintersemester beginne ich mit meinem Architekturstudium. ICh würde mir gerne davor noch einen Laptop kaufen.
Nun ist es ja so, dass ich annehme dass man da eine relativ gut Grafikkarte braucht! Hat da jemand einen Ratschlag für mich. Und wenn ja was wär denn eine notwendige Grafikkarte damit man mit den Programmen zurechtkommt? Hat man überhaupt bestimmt Programme?
Wär nett wenn ihr mit helfen könntet.
Grüße

soul:ution 16.04.2008 18:55

AW: Laptops
 
Hallo!

also,

du hast erstmal zwei Möglichkeiten:

1. Notebook jeglicher Hersteller mit Windows
2. Apple-Notebook mit Mac OS

wenn du noch nie mit Computern zu tun hattest oder mit Windows nicht zurecht kommst kannst du dir mal Rechner von Apple ansehen, allerdings sind die etwas teurer als die meisten Windows-Notebooks, aber sie sind meist von Laien besser zu bedienen und verstehen (und bei Frauen eh beliebter ;) ). Bei Windows muss man sich schon ein bisschen auskennen um es gut und richtig zu bedienen (bezüglich Sicherheit zB).

Für beide Systeme gibt es entsprechende Architekturprogramme, von denen du meist Studentenversionen bekommst (entweder gratis oder für einen niedrigeren Preis)

Am Anfang des Studiums wirst du vermutlich noch mit Hand zeichnen müssen.
Ich hab mir auch erst im 2. Semester ein Notebook gekauft (hatte zwar einen PC daheim aber ein Notebook ist um einiges praktischer fürs Studium)
Es war ein Windows Notebook. Ich kenne mich da auch recht gut aus.

Inzwischen bin ich aber auf ein Apple-Notebook gewechselt und ich bin sehr zufrieden damit.
Ich denke gerade uns Architekten/Architekturstudenten gefällt das gesamte Design der Geräte (nicht nur das äußere, sondern auch das Design der Software und die Bedienung. bzw einfach die Art, wie durchdacht und konsequent alles umgesetzt ist)

Die wichtigsten Programme gibt es alle auch für den Mac und falls nicht kannst du problemlos Windows installieren.

Zur Leistung kann ich sagen:
Wichtig ist weniger die Grafikkarte als die CPU und der RAM, eigentlich ist RAM das wichtigste. (CPUs und Grafikchips der meisten aktuellen Modelle reichen meist aus)
Den gibt es aber zur Zeit so billig dass du auf jeden Fall 4 GB drin haben solltest. Mehr geht noch nicht. Das würde dich dann so 80 € kosten. Es ist zur Zeit meist billiger den Ram extra zu kaufen. Die Notebookhersteller verlangen dafür einiges mehr (vor allem Apple, da zahlst du für die 4 GB gleich 400 € Aufpreis)

Wir haben viele an der FH die ein kleines Macbook benutzen welches von der Leistung her vollkommen ausreicht (außer dem kleinen Bildschirm vllt). Und auch die Rechner in den Computerräumen sind keine Hochleistungsmaschinen, und trotzdem arbeiten da viele dran.
Falls du ein Windows Notebook kaufen willst solltest du auf keinen Fall so ein "Multimedia Notebook" vom Media Markt etc kaufen.
Du solltest auch darauf achten dass du ein entspiegeltes Display hast (relativ selten in diesen "Discountern"), mit den Glossy-Bildschirmen wirst du beim Zeichnen eher weniger Freude haben.

Wie viel Geld hast du denn dafür eingeplant?
1000 € solltest du meiner Meinung nach mindestens ausgeben.

ich hoffe ich konnte dir helfen
Grüße

Samsarah 16.04.2008 21:12

AW: Laptops
 
Das kann ich so nicht bestätigen. Eine gute Grafikkarte ist schon wichtig. Zumindest ist eine schlechte sonst der Flaschenhals. Da nützt Dir dann alles andere auch nicht viel. Ich hab mich nicht dazu durchringen können ein MacBook anstatt des MacBookPro zu kaufen, weil genau da das Problem lag eine Grafikkarte, die auch noch einen on-board-RAM hat. Bei aufwendigen 3D-Sachen oder zum Rendern machen die kleinen Geräte eben doch einen Unterschied. Aber vorzugsweise würde ich auch eine starke Desktop-Maschine mit einem einfacheren Mobilrechner kombinieren. Zu Beginn des Studiums wird ein kleines Gerät vielleicht ausreichen. Aber mit zunehmenden Fertigkeiten werden auch Deine Ansprüche an den Rechner steigen. Der Vorteil von Macs ist hier, dass Du nach zwei Jahren immer noch einen passablen Gebrauchtwert hast und mit relativ überschaubaren Mitteln ein neues Gerät finanzieren kannst.
Zu mobilen Windows-Rechnern kann ich wenig sagen. Da mögen andere ihre Meinung sagen.

Flo 16.04.2008 21:42

AW: Laptops
 
In der letzten Ausgabe der Zeitschrift c't war ein großer Report über Service bei Laptops. Den zur Zeit besten Service bietet wohl Dell. Dort werden Reparaturen am schnellsten und unkompliziertesten durchgeführt.

Ich würde auch auf jeden Fall zu einem Laptop mit richtiger Grafikkarte greifen. Wie Samsarah ja schon schrieb, hast Du bei einem Mac den großen Vorteil des sehr geringen Wertverlustes. Wenn Du das geld für ein Macbook Pro aufbringen kannst, würde ich da zugreifen. Egal welches Gerät Du nimmst, kaufe immer eine Garantieverlängerung für 3 Jahre dazu. Am besten mit Vor-Ort Service.

Grüße, Florian

soul:ution 16.04.2008 22:07

AW: Laptops
 
OK, ein Oboard-Chip wie im MacBook sollte es wirklich nicht sein, aber ansonsten glaube ich nicht dass es sehr viel Unterschied macht. Die ganzen Notebook-Grafikchips die man so findet sind immer ein Kompromiss zwischen Leistung und Mobilität, und daher immer fast ähnlich in der Leistung, außer man greift zu speziellen Gaming-Notebooks oder zu welchen mit speziellem CAD-Grafikchip (teuer!!). Beim Rendern macht die CPU und der Ram die Hauptarbeit, das was man in 3D modelliert ist ja eher eine "grobe Vorschau" und stellt keine so hohen Anforderungen.

Natürlich geht das mit einem richtig guten/schnellen 3D Chip besser, allerdings leidet dabei vor allem unter Windows-Notebooks die Akkulaufzeit und meist werden die Rechner dann so heiß und laut dass es einfach keinen Spaß macht damit zu arbeiten (hatte ein HP Notebook mit einer Ati X1600, welche auch in einem vorherigen MacbookPro verbaut wurde, die war im 3D Modelling bisher immer ausreichend, und gehört zum Mittelfeld).
Mit einem Mittleren Grafikchip wie er zur Zeit in fast jedem normalen Notebook vorhanden ist ist man meiner Meinung nach ich ausreichend versorgt (fürs Studium auf jeden Fall).
Bevor man zu sehr speziellen Grafikchips greift (die meist einen großen Batzen Geld ausmachen) sollte man sich lieber eine stärkere CPU und RAM einbauen, die arbeiten nämlich am meisten an Renderings.

Einen Desktoprechner und ein kleineres Notebook wie das Macbook für die Uni zu verwenden ist natürlich auch ok. Aber da würde ich mich fragen ob ich wirklich noch ein Notebook brauch wenn ich eh alles am Desktop mach. Weil man in den Vorlesungen ja eher mit Bleistift skizziert und mitschreibt.
Ich finde ein System für alles ist am besten. An die meisten Notebooks kann man ja auch noch einen Monitor anschließen.
Aber da braucht man dann halt auch wieder ne entsprechend bessere Grafikkarte ;).

Viel Leistung ist natürlich immer gut, aber bei Notebooks kann man oft nicht alles auf einmal haben.
Wenn das Geld keine Rolle spielt würde ich auch zu einem Macbook Pro raten, da ist man mit allem bedient was man braucht.
Wenn aber jeder Cent zählt spart man am besten an der Grafikkarte, weil man anfangs ohnehin hauptsächlich 2D-Grafiken erstellt/bearbeitet.

Florian 17.04.2008 11:09

AW: Laptops
 
Ich glaube, die meisten Studenten werden nie oder sehr selten auf die Leistung des Graphikchips angewiesen sein. Ich würde das sehr zweitrangig behandeln und vor allem erst in höheren Semestern.
Wenn man sich am Anfang des Studiums einen Superrechner kauft, weil man glaubt, damit eine längerfristige Investition zu machen ist genau das Gegenteil der Fall.
Am Anfang wird man kaum Graphikchip-Belastende Sachen machen und dann später wenn man doch mal aufwendigere 3D Modelle baut und vielleicht sogar ein kleines Filmchen rendert, wird genau dieser - mittlerweile 3 oder mehr Jahre alte - Rechner nicht mehr schnell genug sein...

Für die ersten 4-6 Semester dürfte meiner Meinung nach auch ein MacBook ausreichen. Später ist ein MacBook Pro super. (Wer natürlich genug Geld hat kann sich das auch gerne vorher kaufen - schaden wir es nicht ;) )

Ich habe mein Diplom mit einem MacBook Pro gemacht. Dort hatte ich einen externen 22" Monitor zusätzlich angeschlossen, so dass mir 2 Bildschirme zur Verfügung standen.

Achja, während meines 9 jährigen Studiums hatte ich 4,5 Rechner:
1.) PowerMac 8200
2.) PowerMac G4 400MHz
3.) PowerMac G4 2x1 GHz
( 3b.) iBook 800 MHz - für kurze zeit als Zweitrechener zum Mitnehmen)
4.) MacBook Pro

iC3b4B3 17.04.2008 13:26

AW: Laptops
 
ok also ich hab ja mal gar keine ahnung von notebooks.
Na gut nicht keine aber sehr wenig. Ich weiß das McBooks sehr teuer sind! Aber dass sie sehr gut sein sollen. Ich hätte mich auf ein Wondows Modell beschränkt mit einer Grafikkarte NIVIDA Geforce 8600GT , die soll sehr gut sein.
Da ich in der 13. Klasse bin und somit nicht so viel Geld besitze könnte ich auch "nur" so um die 1000 Euro aufbringen, die ich allerdings schon zusammen habe! Ein guter Freund von mir ist auf ner Design Schule und der schwärmt vom McBook....
Ist ein günstiges McBook denn auch gut?

soul:ution 17.04.2008 14:32

AW: Laptops
 
also das günstigste MacBook bekommst du soweit ich weiß als Student schon für 899€.
Das wird von der Leistung her für die meisten Standardaufgaben die es zu erledigen hat ausreichen. Also für 2D-CAD, Bildbearbeitung, Layout in Illustrator/Indesign etc.
Allerdings hat dieses Notebook nur einen 13,3 Zoll kleinen Bildschirm.
Du müsstest in den Laden gehen und schauen ob dir das ausreicht. Auf jeden Fall siehst du auf dem Bildschirm auf Grund der höheren Auflösung genau soviel wie auf einem normalen Windows-Notebook mit 15,4 Zoll. Allerdings ist alles etwas kleiner (die gleiche Anzahl an Pixeln auf der kleineren Fläche).

Man kann also durchaus damit arbeiten wenn man den kleinen Bildschirm akzeptiert.
Der Akku hält bei den Geräten auch sehr lange (bis zu 8 Stunden) und sie sehen gut aus, und man hat eben das tolle Mac OS-Betriebssystem mit seinen vielen Vor- und vllt auch Nachteilen (durch die Möglichkeit, Windows draufzumachen hat man die aber kaum).

Die Geforce 8600GT ist in der Tat sehr gut, die ist auch in den Macbook Pro drin.
Allerdings dürften Notebooks mit diesem Chip erst ab ca. 1500€ zu haben sein (ohne Abstriche an CPU und Ram zu machen.)
Was ich vergessen habe:
Bei Windows Notebooks solltest du auf jeden Fall darauf achten dass du eines mit Intel Core 2 Duo Prozessor nimmst.
Bei notebooksbilliger : notebooks billiger - Notebook-Shop habe ich zb das hier gefunden:

LENOVO THINKPAD R61 NF5DFGE

Die IBM/Lenovo Notebooks gelten allgemein als sehr stabil. Und die Verarbeitungs- und Materialqualität sei sehr gut.
Sie sehen sehr funktional aus.. sind eben "rohe" alltagstaugliche Notebooks ohne glänzende, kitschige Stilelemente :D, muss man nicht mögen, kann man aber.
Es enthält eine der neuen Penryn-CPUs, wodurch der Akku um einiges länger hält und das Notebook kühler und somit leiser bleibt.

die Leistung entspricht ca dem kleinsten Mabook Pro, welches erst für ca 1800€ zu haben ist.
Die Festplatte ist auch ausreichend groß und 2024 MB Ram reichen auch ganz gut am Anfang, und wenn nicht kauft man einfach noch welchen dazu.

Grüße


Wow. Ich sehe grade das Lenovo Notebook hat ein besseres Display verbaut, es hat die gleich hohe Auflösung wie das Macbook Pro, und nicht die übliche wie die meisten anderen Notebooks. - 15,4" 1680 x 1050 Pixel (WSXGA+ TFT)
Wenn ich das MBP nicht schon hätte würde ich mir echt das ThinkPad kaufen. :D
Und es ist sogar noch Windows XP Professional drauf, welches zum Arbeiten und Studium bisher eher besser geeignet ist als das Vista.

Florian 17.04.2008 14:51

AW: Laptops
 
soul:ution spricht da noch etwas anderes indirekt an:

Als Student bekommt man bei einigen Firmen wie z.B. Apple die Geräte günstiger. An der TU Berlin kommt man z.B. netzintern auf eine besondere Apple-Shop seite, auf der man als Student alle Geräte günstiger kriegt, als irgendwo auf dem Markt.
Ich glaube mein MBP war dort nochmal um 100 EUR günstiger als beim günstigsten Anbieter mit EDU Konditionen...

Samsarah 17.04.2008 17:41

AW: Laptops
 
Aber 8 Stunden Akkulaufzeit stimmen ja nun nicht ganz. Ich hab hier ein recht neues MacBook. Bei hellem Bildschirm und akkuintensiver Nutzung (z.B. TV, DVD, viel Grafik etc.) hält er etwas mehr als drei Stunden. Nur, wenn man sich auf Textverarbeitung oder Internet beschränkt und der Monitor nicht voll aufgedreht ist, kommt er an die 5-6 Stunden. Dass der Akku 8 Stunden halten würde, habe ich noch nie gehört und auch nicht erlebt...
Dennoch sind die Mac-Laufzeiten in der Regel besser als bei den üblichen Billigangeboten der Discouter...

soul:ution 17.04.2008 18:33

AW: Laptops
 
Ich muss mich korrigieren.
Ich habe stark übertrieben.
Ich dachte die alten Modelle halten 6 Stunden (mein Bruder meinte das von seinem) und die neuen jetzt noch länger.

Bei "Wireless productivity" geben Apple 4,5 Stunden an. Also bei normalen Office-Arbeiten mit aktiviertem W-Lan.
Ich denke da kann man wenn man alles Stromhungrige deaktiviert schon auf 6 Stunden kommen. Das ist dann klar ein Maximalwert.
Aber bei Apple stimmen diese 4,5 Stunden dann wenigstens. Durch die neuen stromsparenden 45nm CPUs und LED Displays schaffen die das locker.
bei den übrigen Notebookherstellern werden oft nur theoretische Werte angegeben die man nur durch nichts-tun erreicht. und da handelt es sich dann meistens so um die 4 Stunden.

Ich hab das neueste MacBook Pro mit Penryn-CPU, und ich habe mind. 5, machmal sogar 6 Stunden (bei deaktiviertem W-Lan & Bluetooth) Akkulaufzeit. Und das trotz guter, stromhungriger Grafikkarte. Konnte ich auch erst nicht glauben. Die haben wohl einiges am Energiemanagement gefeilt. (Denke aber das ist bei neuen Windows-Notebooks mit Penryn CPU ähnlich)
Ist echt super, an einem normalen Studientag lade ich das MBP nachts auf und kann es den ganzen Tag über benutzen (sitze nicht oft länger als 6 Stunden pro Tag davor, außer am Wochenende), wenn ich es nicht brauche klappe ich es zu und es ist im Standby und verbraucht kaum Strom.
Apple gibt für das Macbook Pro eine "Wireless Productivity" von 5 Std an.

Klar, bei rechenintensiven Dingen ist das nicht so, aber bei Surfen, Office und ähnlichem halten die neuen echt sehr lange durch. Und 2D-Cad ist beim normalen Plänezeichnen auch nicht soo rechenaufwändig.

Jedenfalls reichen die Akkus im Vergleich mit anderen Notebooks ziemlich lange.
Bei den Windows-Notebooks werden fast immer nur theoretische Werte angegeben die selten erreicht werden.

iC3b4B3 17.04.2008 19:10

AW: Laptops
 
ach ja und dann wollte ich nochwas fragen. Ist es denn sinnvoll im Internet was zu kaufen? Ich hab da so en bisschen bammel davor. Aber da sind sie billiger oder? Aber wenn was kaputt ist dann hab ich ja die Versandkosten und wenn ichs im Laden kauf dann machen die das für mich

iC3b4B3 17.04.2008 19:25

AW: Laptops
 
FSC AMILO Xa2529 - 4 students -
Das FSC Amilo das wär doch was oder`? FSC AMILO Xa2529 Preis: 799

soul:ution 17.04.2008 19:56

AW: Laptops
 
hmm naja.
Das ist so ein typisches "Multimedia-Notebook".
geworben wird mit guter Grafikkarte, aber der Rest ist Müll. Das könnte es auch beim Aldi geben und drauf stehen "Notebook mit Gaming-Power" oder so :D

Die Grafikkarte mag OK sein, der Prozessor ist aber nicht so gut (AMD Turion™ 64 X2 GOLD TL-66 2x 2.3 GHz).
Außerdem ist sehr langsamer Arbeitsspeicher drin (nur 533MHz), normal ist 667.
Der sollte so schnell wie möglich sein weil dir das sonst das komplette System ausbremst. Und zwar stärker als es eine schwache Grafikkarte tut, weil man die ja nur in 3D-Umgebungen benötigt. So etwas merkt man dann an längeren Ladezeiten oder träger Reaktion auf Eingaben.

Du solltest auf jeden Fall ein Notebook mit dem Core 2 Duo nehmen, die sind eben zur Zeit sehr viel besser als die AMD-CPUs. Das kann sich auch wieder ändern, aber im Moment sollte man echt zu Intel greifen. Die verbrauchen wenig Strom und sind saumäßig schnell.

Das Notebook hat auch ein spiegelndes Display (Geh mal in den Media Markt oder so und vergleiche die Displays. Spiegelungen können sehr nervend sein).

Und willst du wirklich einen 17 Zoll Monitor?
Ich persönlich finde dass 17 Zoll zu groß ist um ihn wirklich mobil zu nutzen.
Zum Arbeiten brauchst du ein professionelles Gerät das nicht gleich ausfällt wenn du es mal unsanft anpackst.

Wie findest du das Lenovo das ich gepostet hab? Das hat ein Metallgehäuse und ein super mattes Display mit sehr hoher Auflösung (sogar eine höhere als das 17 Zoll Display von dem FSC Amilo), optimal für CAD.

Zum Service kann ich leider nicht viel sagen.
Ich hab bisher aber alle meine PCs im Internet gekauft, aber natürlich erst nachdem ich mich gut informiert habe und die Teile mal live im Laden angeschaut/getestet habe. Ich glaub der Service ist im Internet nicht schlechter als in den üblichen Computerläden/Media Markt.

Bei den großen Firmen Lenovo/Dell/HP/Apple ist es glaub ich so dass dein Gerät im Reperaturfall abgeholt wird und das dann nichts kostet (sofern du noch Garantie hast).
Oft muss man eine Garantie die über ein Jahr hinausgeht dazukaufen, zb bei Apple den Care Protection Plan. Das verlängert die Garantie dann auf 3 Jahre.

iC3b4B3 17.04.2008 20:04

AW: Laptops
 
da kenn ich die Grafikkarte nicht! Würdest du denn einen Laptop im Internet kaufen?

soul:ution 17.04.2008 20:15

AW: Laptops
 
Die Grafikkarte von dem Lenovo ist speziell für CAD.
Nvidia Quadro sind die professionellen Chips von Nvidia.
Sind meist sogar die gleichen Chips wie die normalen Geforce, nur dass sie spezielle zertifizierte Treiber für CAD-Anwendungen haben. Also eigentlich genau das richtige für dich.
Und wie gesagt. Lenovo sind mit die besten Notebooks die es gibt.
:)

Am besten schaust du mal im Internet nach ein paar Geräten die dich interessieren, gehst dann mal in den Media Markt und schaust wie die in echt aussehen, hebst sie mal hoch ob sie sehr schwer sind usw.
Bei den billigen Modellen findest du halt oft so Mogelpackungen wie das Amilo da.
Und meist eben glänzende Bildschirme, die sich zwar super zum Filme- und Bilderkucken eignen aber fürs Arbeiten eher schlecht sind (zB ermüden Spiegelungen die Augen schneller). Sie sind halt billiger herzustellen.

Du solltest dich auch nicht zu sehr auf die Geforce Grafikkarte festlegen. Andere Kriterien (CPU/Ram) sind um einiges wichtiger.
Die Grafik in dem Lenovo Gerät leistet mehr als du brauchst.

mfg

und:

Ich kaufe nur im Internet und hab bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Da wird man auch nicht von unwissenden Verkäufern beraten :D

timovic 18.04.2008 12:21

AW: Laptops
 
Die Grafikkarte ist in der Hauptache für ECHTZEIT-Grafikberechnungen gut (Videos, Spiele etc.), für CAD und Rendering ist sie zweitrangig (bzw. deren Geschwindigkeit zweitrangig), weil solche Berechnungen über die CPU laufen.
Ich würde aber darauf achten, dass die Grafikkarte eigenen Speicher hat und nicht Teile des RAMs belegt.
2GB RAM stellen heute eher die untere Grenze dar, wer viel mit großen Bilddateien (womöglich noch parallel mit Layoutprogrammen) arbeitet sollte eher 4GB wählen.

Für mich persönlich kämen derzeit nur folgende Hersteller in frage:


Lenovo (aber nur die Thinkpad T und X- Reihe)
Dell (hier nur die Vostro-Serie, zu finden im Geschäftskundenbereich. Geniales Preis-Leistungsverhältnis)
Apple (mit Abzügen in Funktionalität und Preis)

Flo 18.04.2008 13:05

AW: Laptops
 
Zitat:

Zitat von timovic (Beitrag 28143)
2GB RAM stellen heute eher die untere Grenze dar, wer viel mit großen Bilddateien (womöglich noch parallel mit Layoutprogrammen) arbeitet sollte eher 4GB wählen.

Um die 4GB auszunutzen, muss man aber ein 64-Bit-Betriebssystem einsetzen und die Programme müssen auch als 64-Bit-Version vorliegen. Bei Windows x32 kann man über einen kleinen Konfigurations-Kniff bis zu 3GB Speicher nutzen, aber nur wenn die Porgramme das unterstützen (3GB switch). Diese 32-Bit-Programme können unter einem 64-Bit-Windows dann auch 4GB nutzen. Bei einem 64-Bit-Windows sollte man vorher überprüfen, ob für alle gewünschten Geräte auch die passenden Treiber verfügbar sind. Gerade bei Billig-Hardware ist das nicht immer der Fall. Ich hoffe, dass war verwirrend genug. ;-)

Wie sieht das denn bei Mac OS X aus? Wenn ich mich recht errinere, können dort 32 Bit Programme bis zu 4GB Speicher nutzen. Auf viele 64 Bit-Versionen für den Mac dürfen wir ja leider dank Apple noch eine Weile warten. Photoshop kommt z.B. wohl erst in der Version CS5 als 64-Bit-Version auf den Mac.

Grüße, Florian

Florian 18.04.2008 14:46

AW: Laptops
 
Zitat:

Zitat von Flo (Beitrag 28144)
Auf viele 64 Bit-Versionen für den Mac dürfen wir ja leider dank Apple noch eine Weile warten. Photoshop kommt z.B. wohl erst in der Version CS5 als 64-Bit-Version auf den Mac.

Abwarten... Bruce und Steve gehen bestimmt regelmässig zum Lunch und da wird sowas nochmal besprochen :P (Die sitzen ja alle im gleichen Nest)

Flo 18.04.2008 14:53

AW: Laptops
 
Zitat:

Zitat von Florian (Beitrag 28145)
Abwarten... Bruce und Steve gehen bestimmt regelmässig zum Lunch und da wird sowas nochmal besprochen :P (Die sitzen ja alle im gleichen Nest)

Das sieht dieser Adobe Entwickler wohl etwas anders:

Zitat:

We will get there, but not in CS4. (Our goal is to ship a 64-bit Mac version with Photoshop CS5, but we’ll be better able to assess that goal as we get farther along in the development process.)
John Nack on Adobe: Photoshop, Lightroom, and Adobe's 64-bit roadmap

Florian

le vent 20.04.2008 14:18

AW: Laptops
 
Hallo liebe Forengemeinde!

Nach kurzer Suchzeit bin ich hier im Forum gelandet und habe gleich einen Thread für mein Anliegen gefunden :)

Ich stehe vor dem selben Problem wie iC3b4B3. Seit diesem Sommersemester studiere ich Architektur. Mir macht der CAD Unterricht bisher sehr viel Spaß, allerdings ist der nur einmal die Woche. Ich gehöre zur Sorte "Autodidakt", sprich ich eigne mir selber gerne Softwarekenntnisse an (z.B. Photoshop, das ich auch in der Schule benötigt habe). Daher wollte ich mir eine Studentenlizenz von AutoCAD anschaffen.

Nun ist mein Notebook mit seinen knapp 4 Jahren nicht mehr der Jüngste und mit seinen 1,5 GHz recht schwach auf der Brust - und daher für AutoCAD 2008 wohl gänzlich ungeeignet, oder?

Frage meinerseits: Welcher mobile Rechner eignet sich für mich? Ich lese mal dieses, mal jenes und bin recht unentschlossen. Und so ganz sehe ich es nicht ein am Ende 1.500+ € für einen Spielelaptop auszugeben (der a) teuer, b) schwer und c) einen lauten Lüfter hat und so meine Mitstudenten stören könnte).
Was bieten sich denn da für Alternativen an? Ich liebäugle ja mit einem leichten Macbook und unter Bootcamp sollte AutoCAD 2008 ja laufen.

Dann noch eine Frage hinterher: Kommt man auch noch an eine Studentenversion von AutoCAD 2007 ran? Mit der 2008er Version soll es unter Bootcamp ja Probleme geben.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit :)
Ich freue mich auf eine Antwort :)

Florian 20.04.2008 17:52

AW: Laptops
 
Ich würde an Deiner stelle auf keinen Fall keinen neuen Laptop vor dem Studium kaufen!
Dein Laptop reicht noch vollkommen aus um die Arbeiten zu erledigen, die Du am Anfang des Grundstudium machen wirst. Es gibt noch viele Hochschulen, wo im "Hauptfach" Entwurf der Computer zum zeichnen nicht erlaubt ist...

Wenn Du Dir jetzt einen neuen Rechner holst, hast u zu dem zeitpunkt wo Du ihn frühsten wirklich gebrauchen könntest (vermutlich nicht vor dem 3. Semester) schon wieder ein mehr oder weniger veraltetes Modell.

Bring die 1500 EUR zur Bank und kauf Dir in 1,5 Jahren ein schönes MacBook Pro - oder wie die dann auch heißen werden. Damit kannst Du dann alles machen.

Ich würde übrigens keinen stationären Rechner kaufen. Man braucht so häufig einen Rechner in der Uni - oder möchte gerne seinen eigenen nutzen - dass es besser ist einen Laptop für alles zu haben.
Wenn genug Geld vorhanden ist, kannst Du Dir ja auch einfach noch einen externen Bildschirm und eine externe Tastatur kaufen. Dann arbeitest Du am Laptop wie an einem PC.
Bildschirme kosten heute ja fast nix mehr. Ich hatte mir im 3. Semester noch einen Bildschirm für 2500 DM gekauft (und das war der Einkaufspreis für Mitarbeiter in einem Apple Vertrieb), aber immerhin nutze ich Ihn immer noch, obwohl er ziemlich sperrig ist.

le vent 20.04.2008 21:06

AW: Laptops
 
Danke für die Antwort! :)
Dann spar ich mir das Geld wirklich erstmal.

Aber: Wird irgendein CAD Programm noch auf meinem Notebook laufen? Die Mindestanforderungen von AutoCAD liegen ja bei 2 GHz Solo Core und 1,X GHz Duo Core.
Und wie gesagt: mein Rechner macht alles über seine 1,5 GHz nicht mehr mit.

mika 21.04.2008 03:16

AW: Laptops
 
Zitat:

Zitat von Flo (Beitrag 28144)
Wie sieht das denn bei Mac OS X aus? Wenn ich mich recht errinere, können dort 32 Bit Programme bis zu 4GB Speicher nutzen. Auf viele 64 Bit-Versionen für den Mac dürfen wir ja leider dank Apple noch eine Weile warten. Photoshop kommt z.B. wohl erst in der Version CS5 als 64-Bit-Version auf den Mac.

Grundsätzlich kann 32bit-Software nicht mehr als 4GB Speicher Adressieren, selbst wenn physikalisch mehr vorhanden ist. (Wenn 32bit allein für die Speicheradressierung genutzt würden)
Seit Mac OSX 10.5 ist Mac OSX ein vollständiges 64bit Betriebssystem, bisher galt das nicht fürs GUI. Im Unterschied zu Windows (XP und Vista) ist Mac OSX allerdings in der Lage sowohl 64bit als auch 32bit Software auszuführen (bzw. der Kernel kann das) und das auch gleichzeitig.
D.h. wenn ich ein 64bit System habe muss ich nicht unbedingt auch eine 64bit Version meiner Software haben. Das gilt auch für Treiber.
Dass Adobe eine vollständige 64bit Version erst in CS5 fertig stellen kann, liegt daran, dass Apple die Carbon-Schicht nicht weiter entwickelt, was Sinn macht, da Software aus Pre-MacOSX-Zeiten seit der Einführung der Intel-Macs nicht mehr weiter entwickelt wird.
Adobe hat da etwas geschlafen, und auf einen Layer gesetzt, dessen Ende abzusehen war. Es wird daher bei CS4 wieder nur Patches und Enabler geben.

Zitat:

Zitat von timovic (Beitrag 28143)
Die Grafikkarte ist in der Hauptache für ECHTZEIT-Grafikberechnungen gut (Videos, Spiele etc.), für CAD und Rendering ist sie zweitrangig (bzw. deren Geschwindigkeit zweitrangig), weil solche Berechnungen über die CPU laufen.

Was denn nun ?! Die einen behaupten für CAD und 3D-Modelling/Rendering bräuchte man unbedingt die teuren Fire GL oder Quadro FX Karten. Die anderen behaupten das die CPU die Hauptarbeit macht. Und ist das bei einem Notebook nicht ohnehin eine müßige Frage ?
Denn wenn ich Wert auf Performance legte, müsste ich dann nicht eine Workstation kaufen ? Wozu dann ein NoteBook ? Um mobil zu bleiben mit einer Grafikkarte, die den Akku schon innerhalb einer Vorlesung leer gesaugt hat ?

Naja, die Studienanfänger unter den Lesern, sollten auf Florian hören, und ihr Geld erst mal weiter sparen, bis der Entwurf tatsächlich mit CAD-Software und noch mal später in 3D gezeichnet wird. Denn sonst ist das liebe Geld ausgegeben, noch bevor man es braucht. Und wenn man es dann braucht ist das gute Stück wieder zu lahm für die aktuelle Software.

Abgesehen davon macht es durch aus Sinn nicht von Anfang an mit dem Computer zu zeichnen.

timovic 21.04.2008 10:14

AW: Laptops
 
Diese teuren Karten haben optimierte Treiber und Entwicklerschnittstellen, sind aber ansonsten quasi baugleich zu den "normalen" Karten, auf denen sie basieren.
Für die Geschwindigkeit bzw. die Qualität der Berechnung macht das (für Architekten) keinen nennenswerten Unterschied. Aber wer meint das zu brauchen, kann gerne mehrere 100€ Aufpreis dafür zahlen.



P.S. Ist Vista nicht grundätzlich ein 64bit System, oder hat MS mal wieder abgespeckte Krüppelversionen rausgebracht?

mika 21.04.2008 12:00

AW: Laptops
 
Zitat:

Zitat von timovic (Beitrag 28180)
Diese teuren Karten haben optimierte Treiber und Entwicklerschnittstellen, sind aber ansonsten quasi baugleich zu den "normalen" Karten, auf denen sie basieren.
Für die Geschwindigkeit bzw. die Qualität der Berechnung macht das (für Architekten) keinen nennenswerten Unterschied. Aber wer meint das zu brauchen, kann gerne mehrere 100€ Aufpreis dafür zahlen.

100€ wären ja noch okay, aber eine nVidia 8800 GT kostet 230€, eine nVidia 9800 GX2 kostet 500€ und eine QuadroFX 5500 2500€ und eine QuadroFX 5600 3000€. Da lohnt es sich schon zu wissen, ob es Sinn macht. Denn wenn es nur am Prozessor liegt, wäre ein MacBook ziemlich gut, da es für unter 1000€ einen C2D mit 2,1Ghz mit 3Mb L2 Cache und 800Mhz FSB bietet


Zitat:

Zitat von timovic (Beitrag 28180)
P.S. Ist Vista nicht grundätzlich ein 64bit System, oder hat MS mal wieder abgespeckte Krüppelversionen rausgebracht?

Nein. Es gibt :
Windows Vista Starter 32bit
Windows Vista Home Basic 32bit
Windows Vista Home Basic 64bit
Windows Vista Home Premium 32bit
Windows Vista Home Premium 64bit
Windows Vista Business 32bit
Windows Vista Business 64bit
Windows Vista Enterprise 32bit
Windows Vista Enterprise 64bit
Windows Vista Ultimate 32bit
Windows Vista Ultimate 64bit

Das ganze gibt es als boxed oder System Builder Version.
Ersteres mit Support und Verpackung, Zweiteres ohne beides.

Achso und dann gibt es noch Windows Server 2008
und Windows Mobile 6. Und Windows XP gibt es ja gottseidank auch noch in ungefähr genauso vielen Versionen. Und wahrscheinlich wird es das auch noch länger als geplant geben, weil die Nachfrage immer noch größer als nach Vista ist, wenn man mal von den vorinstallierten Discounter-Angeboten absieht, bei denen man ja nicht mitentscheiden darf.

Man muss also immer auf das klein Gedruckte irgendwo auf der Packung achten, um zu wissen, was man da gerade gekauft hat. Und das ist wichtig, weil eine 64bit Software nicht auf den meist vorinstallierten SystemBuilder Versionen des neu erworbenen Computers läuft. Ungekehrt genauso, da eine 32Bit Version, die man noch hat, nicht auf einem 64bit Vista läuft. Das ist vor allem bei Treibern lustig. Das hatte man bei dem Wechsel von Mac OS 9 zu Mac OSX auch teilweise.

Und da beschwere sich mal einer, dass es soo viele Linux Distributionen gibt…

Florian 21.04.2008 14:05

AW: Laptops
 
Zitat:

Zitat von le vent (Beitrag 28167)
Danke für die Antwort! :)

Und wie gesagt: mein Rechner macht alles über seine 1,5 GHz nicht mehr mit.

Hmm, es muss ja nicht immer die neuste Version sein...
Büros arbeiten nicht nur wegen des Geldes manchmal lieber mit einer älteren Version, sondern auch weil dort schon die meisten Fehler behoben wurden.

Es gibt ja auch noch
VektoWorks
ArchiCAD
Nemetschek
usw.

soul:ution 21.04.2008 15:50

AW: Laptops
 
für 2D(!) CAD (was Pläne nun mal sind) braucht man keine 3D Grafikkarte.
Und für einfaches 3D Modellieren braucht man auch nur eine mittlere Grafikkarte die Open GL beherrscht (das war glaub auch das Problem bei den MacBook GrafikChips).
Auch für Videobearbeitung braucht man keine besondere Grafikkarte (ok für HD vllt schon, aber das hat nichts mit der 3D Leistung zu tun).
Diese Quadro-Bla Grafikkarten sind für Hochleistungs-Grafikworkstations gedacht wo riesige Mengen an 3D-Daten verarbeitet werden, zb in der Spieleentwicklung oder in Fimstudios für die Special Effects.
Diese Rechner basieren dann auch auf Servermainboards und CPUs (ähnlich dem MacPro) und haben an die 32 GB Ram.
Aber es ist natürlich toll das beste vom besten zu haben. Auch wenn es keinen Sinn ergibt ;)
Kuckt doch mal in den Büros rum. Da hat es vllt eine oder ein paar Workstations die fürs Rendern und so benutzt werden und der Rest sind ganz normale CAD Arbeitsplätze, und wenn die von Apple sind dann sind es meist iMacs oder ältere PowerMacs (zum Vergleich). Und die reichen ja wohl auch aus. und die iMacs basieren auch nur auf normaler Consumer-Notebook Hardware.
2D-CAD ist nicht wirklich rechenaufwändig, wenn es sich nur um Linien handelt (Viele arbeiten nur in 2D, und das kann man nicht verurteilen).
Sachen wie ArchiCad oder Revit wo man mit Bauteilen arbeitet sind da schon etwas anspruchsvoller da mehr Informationen verarbeitet werden müssen. Und da ist CPU und RAM ausschlaggebend.

mika 21.04.2008 18:07

AW: Laptops
 
Zitat:

Zitat von Florian (Beitrag 28185)
Es gibt ja auch noch
VektoWorks
ArchiCAD
Nemetschek
usw.

Die sind doch alle von Nemetschek. Du meinst AllPlan.
Aber recht hast Du.

mika 21.04.2008 18:13

AW: Laptops
 
Zitat:

Zitat von soul:ution (Beitrag 28186)
für 2D(!) CAD (was Pläne nun mal sind) braucht man keine 3D Grafikkarte.
Und für einfaches 3D Modellieren braucht man auch nur eine mittlere Grafikkarte die Open GL beherrscht (das war glaub auch das Problem bei den MacBook GrafikChips).
Auch für Videobearbeitung braucht man keine besondere Grafikkarte (ok für HD vllt schon, aber das hat nichts mit der 3D Leistung zu tun).
Diese Quadro-Bla Grafikkarten sind für Hochleistungs-Grafikworkstations gedacht wo riesige Mengen an 3D-Daten verarbeitet werden, zb in der Spieleentwicklung oder in Fimstudios für die Special Effects.
Diese Rechner basieren dann auch auf Servermainboards und CPUs (ähnlich dem MacPro) und haben an die 32 GB Ram.
Aber es ist natürlich toll das beste vom besten zu haben. Auch wenn es keinen Sinn ergibt ;)
Kuckt doch mal in den Büros rum. Da hat es vllt eine oder ein paar Workstations die fürs Rendern und so benutzt werden und der Rest sind ganz normale CAD Arbeitsplätze, und wenn die von Apple sind dann sind es meist iMacs oder ältere PowerMacs (zum Vergleich). Und die reichen ja wohl auch aus. und die iMacs basieren auch nur auf normaler Consumer-Notebook Hardware.
2D-CAD ist nicht wirklich rechenaufwändig, wenn es sich nur um Linien handelt (Viele arbeiten nur in 2D, und das kann man nicht verurteilen).
Sachen wie ArchiCad oder Revit wo man mit Bauteilen arbeitet sind da schon etwas anspruchsvoller da mehr Informationen verarbeitet werden müssen. Und da ist CPU und RAM ausschlaggebend.

Ich glaub Dir gerne. Dann ist der ganze Grafikkarten-Wahn doch nur was für Daddel-Spacken oder Profis, die damit Geld
verdienen.
[ Manchmal ist das ja das gleiche ;) ]

le vent 21.04.2008 21:14

AW: Laptops
 
*g*

Gut, dann spar ich jetzt mal mein Geld und werde mich nach etwas älteren Versionen umschauen :)

cheechy 21.04.2008 22:21

AW: Laptops
 
Hi,

wollt mich mal in die Materie einmischen, da ich mich schon intensiv mit Laptops beschäftigt habe und mir selbst vor kurzem ein MSI GX600 bei notebooksbilliger.de geholt habe, wo ich folgenden Bericht dazu geschrieben habe:

Habe das Notebook seit einer Woche und ausgiebig getestet.
Positiv zu werten sind:
- seperater Nummernblock
- Intel Core 2 Duo Prozessor 2,0 GHz
- Turbo-Knopf (Leistungszuwachs um bis zu 20 %. Habe ich getest und es funktioniert auch)
- Grafikkarte (nvidia GeForce 8600 GT mit 512 mb eigenem Speicher)

Negativ:
- die Klavierlackoberfläche
- Displayverarbeitung nicht optimal (Licht scheint wenn man seitlich guckt aus dem Rahmen, liegt also nicht optimal (perfekt) an)
- Farbliche Absetzungen der Lautsprecher und des Bereichs beim Turbobuttons in rot (nicht mein Geschmack)


Insgesamt aber eindeutig ein Preis/Leistungssieger, da vergleichbare Produkte gerne 200 € und mehr kosten.

Da ich ihn nicht für Spiele nutze, sondern speziell für Cad-Anwendungen (Revit, Autocad) und Fotobearbeitung (Photoshop) möchte ich noch einen kurzen Bericht dazu abgeben, im Vergleich zu meinem vorherigen Clevo (oder Bacoc) M560A mit Pentium M 1,73 GHz, ATI X700, 1 GB Arbeitsspeicher und WSXGA Auflösung:

Große Zeichnungsdateien verarbeitet er ohne Probleme. Beim Rendern mit Turbo-Button ist er ungefähr doppelt so schnell als mein altes Notebook (was mir persönlich aber immernoch zu langsam ist :-)), wobei ich jetzt auch neben dem Rendern auch noch andere Programme ohne Probleme laufen lassen kann und trotz der niedrigeren Auflösung von 1280 x 800 statt der bisherigen 1680 x 1400 merke ich beim Zeichnen mitlerweile keine Unterschiede mehr(Stichwort: zoomen und scrollen). Man gewöhnt sich an alles.

Insgesamt ein Super-Allrounder. Und der Preis von 769 € ist top. Zumal ich davon noch die MwSt. zurückbekommen habe. Jetzt muss er nur noch halten.

soul:ution 22.04.2008 16:45

AW: Laptops
 
Zitat:

- Turbo-Knopf (Leistungszuwachs um bis zu 20 %. Habe ich getest und es funktioniert auch)
Ich musste zuerst etwas schmunzeln.
Hab aber mal nachgeschaut was dieser Turbo Knopf macht und gelesen dass dabei der Prozessor übertaktet wird, er läuft dann mit 2,4 GHz. Ein nettes Feature für Spieler, allerdings wird die CPU dabei außerhalb der Spezifikationen betrieben (auf Verantwortung des Notebookherstellers, normalerweise verliert man die Garantie wenn man so etwas selber macht). Für eine "professionelle" Nutzung in er Arbeitswelt ist das aber eher nicht zu empfehlen, weil dadurch auch die Stabilität leiden kann.
Aber ein 2,0 GHz Core2Duo ist schon eine sehr starke CPU und für fast alles ausreichend, und wenn man dann beim Rendern noch ein bisschen mehr Power rausholen kann, warum nicht :D

iC3b4B3 23.04.2008 13:41

AW: Laptops
 
Hey also ich hab mir auch schon vor längerer Zeit überlegt das MSI GX 600 zu holen.
Aber ist da denn schon ein MS Office oder sowas drauf? Oder muss ich das dann noch dazu kaufen? oder wie sieht das aus?

soul:ution 23.04.2008 14:35

AW: Laptops
 
MS Office ist eigentlich nie dabei.
Oft ist jedoch MS Works vorinstalliert. Das ist so eine Art abgespecktes Office Microsoft Works – Wikipedia

Das MS Office bekommst du aber als Studentenversion schon für ca. 100€, oder du kennst jemanden der dir das "schenkt".

Es gibt aber auch kostenlose Alternativen, zB OpenOffice.
de: OpenOffice.org: Startseite (deutsch)

Es ist wie z.B. Firefox OpenSource Software (einige schwören darauf).
Ich benutze es zur Zeit auf dem Mac und konnte bisher noch keine Nachteile gegenüber MS Office erkennen. Ich werd es wohl das ganze Studium über benutzen, in der Arbeitswelt ist aufgrund der besseren Kompatibilität meist trotzdem MS Office nötig.


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