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-   -   frage zum acrobat distiller ! (https://www.tektorum.de/praesentation-darstellung/989-frage-acrobat-distiller.html)

holger 20.09.2004 22:32

frage zum acrobat distiller !
 
hi,

ich arbeite meistens mit dem neuen illustrator cs und exportiere die pdf
dateien dann direkt.

auf meinem bildschirm sind die dateien sozusagen perfekt...d.h. es gab in meiner darstellung der pdfs durch den illu cs noch keine einbussen,
aber aber aber...

wie das immer so ist, gibt es allzu oft noch probleme mit druckereien !
wenn z.B. korrekturabzüge zurückkommen (neulich für visitenkarten)
dann sehe ich auf den von mir erstellten pdfs kanten und falsche transparenzen etc. , die ich auf meinem pc noch nicht hatte ?!

hmm?
was ist das nur wieder?

ok. frage:

-kann es sein, dass selbst moderne onlinedruckereien die neuen cs pdfs nicht korrekt lesen können, weil sie ganz einfach ältere versionen haben ?

-oder sind die im neuen illustrator cs erstellten pdfs doch nicht ganz astrein, obwohl sie bei mir so dargestellt werden?

-kurzum: kann ich das problem durch den "acrobat distiller" beheben
den hab ich zwar noch nicht, aber es würde mich interessieren, ob der immer einwandfreie pdfs erstellt, ganz egal welche versionen die druckerei hat ?
lohnt sich somit der distiller ?

ich bin es nämlich leid immer nach fehlern zu suchen, die ich auf meinem schirm gar nicht entdecke...
vielleicht liegts ja doch an den anderen ?

;)

meldet euch mal, wenn ihr einen definitiv heissen tip über die ultimative wahrheit der pdfs habt !

jcr 21.09.2004 00:15

Transparenzen in PDF werden erst ab PDF 1.4 unterstützt. Alte Software kann also zu Problemen führen. Ich denke daß ein Speichern als PDF 1.3 (Acrobat 4.x) das Problem beheben könnte, jedenfalls sollte AI die Transparenz berechnen.

http://www.hilfdirselbst.ch/foren/vi...&topic_id=1088

Samsarah 21.09.2004 09:49

Ich denke auch, dass man Tranzparenzen noch reduzieren sollte, zumal auch die Drucker damit noch nicht umgehen können bzw. die dann die Tranzparenzereduzierung machen und meist schlechter als Illustrator bzw. das PDF.
Anderer Tipp: Die Sachen nicht nur auf dem Screep prüfen, sondern einfach mal einen Probedruck zu Hause machen :D . Selbst wenn es nur s/w ist oder ein billiger Farbdrucker, kann man einige Fehler schon so erkennen.

Grüße,
Samy

holger 21.09.2004 10:36

neee...
 
hallo leute,

danke für eure antworten, aber ihr bezieht euch leider nicht auf meine
fragen !

nochmal:

mein pdf ist völlig ok.
sowohl auf dem bildschirm, als auch auf meinem heimdrucker !

gestochen scharf und fehlerlos.

aber was ist nun mit dem distiller ?
kriegt der das gebacken oder werden druckereien immer probleme haben, wenn sie nicht die neueste software benutzen ???

so long.

p.s.: wo ist florian? ich glaube der kennt sich ganz gut mit pdfs aus:)

Samsarah 21.09.2004 12:13

Flo sitzt im Büro und wird Dir sicher heute Abend noch etwas dazu sagen können :p .

Ich kann Dir soviel sagen. Mit dem Distiller gab es bei uns immer am wenigsten Probleme bzw. die wurden dann in der Regel schon vom Distiller gemeldet, z.B. Post-Script-Error oder "Schrift fehlt", sodass man diese Dinge korrigieren konnte und nicht erst die Druckerei die Fehlermeldungen bekam. Insgesamt habe wir damit auch immer die saubersten PDFs erzeugt, z.B. im Vergleich zu aus InDesign generierten PDFs, die uns häufig Probleme machten. Allerdings bei PDFs aus AI kann ich mich ebenfalls nicht an Schwierigkeiten erinnern, bezogen allerdings auf die 10er Version. Mit CS hatte ich dann eher Probleme PDFs überhaupt zu öffnen, selbst wenn sie auf eine ältere Version abgespeichert waren. Vielleicht hängt das irgendwie zusammen.
Ein weiterer Vorteil über den Weg PS -> Distiller ist, dass man sich vorab den richtigen Druckertreiber der Druckerei installieren kann und dann gleich die richtigen Profile verwendet. Vielleicht kann man damit auch andere Fehler vemeiden.

Die ultimative Antwort kann ich Dir nicht geben. Ich kann mir vorstellen, daß zumindest die Transparenz-Probleme von den unterschiedlichen Versionen herrühren. Das mit den Kanten würde ich nicht dazu rechnen. Vielleicht sind die Kanten ja doch irgendwie da, verdeckt oder ausgeblendet. Nicht existente Objekte wurden bei mir noch nie mitgedruckt.

Sorry, da mußt Du dann wohl auf Flo oder hs warten :D .
Grüße,
Samy

Florian 21.09.2004 14:47

Re: frage zum acrobat distiller !
 
Zitat:

Originally posted by holger

wenn z.B. korrekturabzüge zurückkommen (neulich für visitenkarten)
dann sehe ich auf den von mir erstellten pdfs kanten und falsche transparenzen etc. , die ich auf meinem pc noch nicht hatte ?!


Hehe, trotz Büro hier mal eine Antwort:

1.) Kannst Du mal ein Beispie einsacannen, ich weiß nämlich nicht, was Du mit Kanten meinst...

2.) Transparenzen vor dem Druck immer reduzieren. Am besten in Ilustrator. Wenn Du die PDFs für als Acrobat 4 erstellst, werden die Transparenzen auch reduziert.

3.) Bei Visitenkarten handelt es sich ja wohl um einen Offsetdruck - da wird das mit Transparenzen eh etwas schwierig - da könnte man allerhöchstens die Farben mit Wasser verdünnen, was dann aber andere Probleme nach sich zieht ;)

4.) Erstellung über den Distiller ist immer gut, da der wie ein Drucker arbeitet. D.h. wenn die PS Datei einen Fehler enthält, wird das schon zu Hause angezeigt. Es ist mir - unterstrichen Durch ein Gespräch mit einer Druckerei - unbekannt, das jemals ein durch den Distiller erzeugtes PDF in der Druckerei Probleme gemacht hätte.

5.) Studenten arbeiten gerne mit den neusten Software Versionen - meißtens mit Raubkopiene, häufig mit günstigen Studentenversionen. Kaum ein Unternehmen wird immer mit der aktuellsten Version arbeiten, da bei einem Update eigentlich alle Lizenzen geupgradet werden müssen - und das ist teuer. Meißten wird immer eine Version übersprungen.

So far - ich hoffe damit alle Fragen geklärt zu haben :D

Wer Tippfehler findet, kann sie behalten :P

Grüsse
Florian

holger 21.09.2004 15:41

jou danke erstmal !

ich glaub ich versuche demnächst auch mal den weg über den distiller...

by the way...weisst du vielleicht wo ich schnelle hilfe zu distiller einstellungen finde ?
oder tutorials?

ohne die dicken adobe bücher wieder wälzen zu müssen !

also wahrscheinlich zum acrobat 6.

p.s.: als was muss ich die illustrator datei abspeichern um sie im distiller in ein pdf zu verwandeln ?

hs 21.09.2004 18:00

Der Distiller 6.0 kann alles, was in AI CS gebastelt werden kann, in ein PDF umwandeln.
Das heisst noch lange nicht, dass Deine Druckerei das in dieser Form auf das von Dir gewählte Papier drucken kann.
(Hast Du mal bei der Druckerei gefragt, welches PDF ihre Druckertreiber unterstützen? Zur Erinnerung: Acrobat 6 erstellt PDF 1.5, Acrobat 5 PDF 1.4, Acrobat 4 PDF 1.3, abwärtsspeichern ist möglich.)
Insofern ist der Distiller alleine noch keine Hilfe. Der Distiller ist aber trotzdem die beste Alternative, weil man mit ihm PDF-X-Jobs erstellen kann, eine Spezifikation, die so viele Druckprobleme wie möglich eliminieren soll (das geht auch mit InDesigns PDF-Export, aber nicht mit dem von Illustrator).

Dazu gibts Fachliteratur:

Ulrich Schurr, DTP und PDF in der Druckvorstufe, dpunkt Verlag, 2004

http://www.ulrich-media.ch/pages/downloads.php
(hier insbesondere die zweite Datei)

In Illustrators eigener Hilfedatei gibts folgende Seite, die Dich ebenfalls mit dem Thema Tranparenz im Druck vertraut macht:

file:///Applications/Adobe%20Illustrator%20CS/Illustrator%20CS.app/Hilfe/help.html?content=1_4_0_0.html

Wem das Studieren dieser Dinge zu lange dauert, der muss zur Strafe seine Transparenzen in AI rastern und in PDF 1.3 ausgeben, dann hat sich das ganze. Sollte bei Visitenkarten (< DIN A7) auch nicht so ein Problem sein.

Grüsse

holger 21.09.2004 18:24

hallo,

und danke !


ich find aber trotzdem, dass man auch bei ganz kleinen dokumenten immer
den unterschied sieht...

wenn ich z.b. eine ai oder eps datei im photoshop aufrastere, z.b. mit 600
dpi und drucke dann das tiff ergebnis, oder was auch immer, dann ist der ausdruck und vor allem die schrift immer etwas schwammig im vergleich
zum ai direktausdruck (gestochen scharf !) oder zum pdf !

naja, kann man wahrscheinlich nix dran ändern, ausser halt die beschriebenen vorgehensweisen anwenden...

bis dann.

jcr 21.09.2004 19:05

Zitat:

wenn ich z.b. eine ai oder eps datei im photoshop aufrastere
Man sollte das zwar nicht tun, aber da Du es dennoch tust hast Du wahrscheinlich die Option "Glätten" oder so aktiviert.

holger 22.09.2004 17:30

kannst du mir denn verraten wie du tiffs erstelltst ?
exportierst du direkt aus ai cs, oder?

dabei hatte ich schonmal krasse farbunterschiede, kann ich nur
sagen...

was das glätten betrifft, hast du wohl recht !

tschüss

jcr 22.09.2004 18:26

Zitat:

tiffs erstelltst
Wenn ich Vektor nach Bitmap konvertieren müßte, was ich bislang in der Regel erfolgreich vermeiden konnte, würde ich naturgemäß auch Photoshop nehmen.

holger 22.09.2004 22:00

nochmal zum distiller...
 
hi,

nochmal ne frage zum verständnis für acrobat anfänger (also für mich):

-der distiller ist ja sozusagen ein zusatztool im acrobat paket...
-den kann man ja ganz leicht öffnen, dann kommt lediglich ein kleines fenster, dann kann man einstellungen machen, z.b. "high quality" und eine datei (eps) hochladen. dann erfolgt die umwandlung schon in das pdf?

wäre ja ganz einfach !

oder muss ich dann noch irgendwas über das acrobat hauptprogramm machen und noch zig einstellungen etc. vornehmen ?
wie läuft das so ?

bis später...::confused:

jcr 23.09.2004 07:47

Zitat:

oder muss ich dann noch irgendwas über das acrobat hauptprogramm machen und noch zig einstellungen etc. vornehmen ?
Nein, du hast es schon richtig verstanden.

Florian 23.09.2004 09:03

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