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Maller
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Maller: Offline


Maller is on a distinguished road

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Datum: 18.09.2009
Uhrzeit: 17:02
ID: 35419



Um wieviel mindern Bohrlöcher die Schalldämmung...?

#1 (Permalink)
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Ich meine, in vielen Wohnungen in manchen Wohnhäusern sind ja so viel Löcher in Innenwänden und Geschossdecken, wo eifrige Mieter bis zu 10 cm tief rein bohrten, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das ein Grund ist warum die Nachbarn plötzlich Stimmen hören... Ich meine, die schwächste Stelle in einer Schallschutzwand ist doch immer der Grund für den lautesten Krach. Oder?

Oder kann das auch architektonische Absicht sein bei manchen Alt- und auch Neubauten? Extradünne Wände damit die Mieter sich nicht einsam fühlen? Nachbarschaftsgefühl durch Unterhaltungen durch Wände?

Was mich aber immer aufregt ist, das die meisten Mieter lieber ihren Nachbarn terorrisieren mit Sprüchen wie "Bitte nicht abends reden, wir hören alles mit! und bitte auch nicht duschen und abwaschen! und nicht auf Zehenspitzen laufen, viel zu laut!" anstatt sich mal beim Architekten oder bei den Eigentümern über die schlechte Qualität des Baus zu beschweren... Wazu baut man denn die Wände? Damit man sich nicht sieht und hört. Und wenn man sich nicht sieht aber hört, dann ist doch schon die Hälfte nicht erfüllt. Das wär doch ein Grund für Mietminderung wenn sich jemand so durch Stimmen aus der Nachbarwohnung gestört fühlt...

Soweit mein etwas emotionaler Beitrag. Aber antworten könnt ihr trotzdem...
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Hier gehts doch nicht um irgendwelche zweitrangigen Nebensächlichkeiten. Hier gehts nur um Architektur...

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