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| Social Bookmarks: Eine schöne Aufgabe...jedenfalls für Studenten als Semesterprojekt. Als Architekt tust Du Dir schon mit den normalen Wohnhäusern für 200.000 € keinen Gefallen mehr. Die Planung und Bauleitung ist heutzutage so aufwändig, daß man mit dem Honorar schon hart am Existenzminimum vorbeischrammt. | |
| Registriert seit: 19.06.2006
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FoVe: Offline
Ort: Wetzlar Beitrag Datum: 03.09.2008 Uhrzeit: 16:01 ID: 30420 | Social Bookmarks: @Archimedes, ich kann mir vorstellen, dass ein Architekt hier an einem Haus natürlich nichts verdient. Und auch ein Handwerker wird keine großen Sprünge machen. Letztendlich wird ein solches Konzept nur funktionieren, wenn man quasi ein Systemhaus "erfindet". ![]() Schwerpunkt bei den Architektenleistungen muß hier die Bauleitung und - überwachung sein. Großartige individuelle Planung wäre ja auch zusätzlicher Luxus und widerspräche dem Gedanken des günstigst Bauens ![]() Im Prinzip würde hier das Ferienhaussystem aufgegriffen - ein Musterentwurf für viele Häuser. So läuft es doch im Grunde bei Ferienhaussiedlungen. Dort werden zwei, drei Haustypen geplant und dann jeweils x-mal gebaut. Hier reduziert sich der, auf jedes einzelne Objekt entfallende, Planungskostenanteil doch erheblich. Zudem zeigt es sich, dass in einem solchen Fall die HOAI nicht mehr "trifft". Dadurch, dass die Architektenleistung prozentual an die Baukosten gebunden ist, wird der darin steckende Fixkostenanteil nicht richtig gewürdigt. |
| ehem. Benutzer Registriert seit: 28.02.2005
Beiträge: 7
3drei3: Offline
Beitrag Datum: 03.09.2008 Uhrzeit: 16:26 ID: 30421 | Social Bookmarks: Das Haus vom Band, die Stadt vom Band Prof. Stefan Meyer-Miethke Dipl.-Ing. Kerstin Rühl Fachbereich Bauwesen, Studiengang Architektur Bauen ist viel zu teuer. Vorgefertigte Häuser könnten ................. Artikel wird hier gekürzt. Bitte über den Link im nachfolgenden Beitrag den kompletten Text anschauen. Geändert von FoVe (03.09.2008 um 20:35 Uhr). Grund: Der gesamte Text kann aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht so stehen bleiben. |
| Registrierter Nutzer Registriert seit: 13.04.2005
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noone: Offline
Beitrag Datum: 03.09.2008 Uhrzeit: 17:33 ID: 30425 | Social Bookmarks: interessanter Beitrag, hier die Webseite dazu Modulares Bauen |
| Registrierter Nutzer Registriert seit: 13.11.2004
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mika: Offline
Ort: Berlin Beitrag Datum: 03.09.2008 Uhrzeit: 18:57 ID: 30429 | Social Bookmarks: Der Vergleich mit Autos wird immer gerne angeführt. Wie groß ist denn eigentlich die Lebenserwartung eines Autos ? Und viel wichtiger wie, hoch ist der Wert eines Autos nach 25 Jahren ? Es gab wie angeführt schon eine Vielzahl von industriellen Ansätzen für Modulares Bauen. Am interessantesten fand ich bisher von Renzo Piano und Peter Rice das Projekt evolutive housing. Alle haben kulturelle, soziologische, rechtliche und volkswirtschaftliche Aspekte außer Acht gelassen, und sind meiner Meinung nach genau daran gescheitert. Warum ist es denn so wichtig, dass man den Container-Häusern nicht ansieht, dass sie nur 50.000€ kosten ? Warum haben die sozialistischen Plattenbauten so einen schlechten Ruf ? Die erste Hürde von Woodland homes werden zunächst die Bebauungspläne sein, dann käme die Statik. Vorher müsste man auch noch eine Bank finden, die einem das Geld leiht. Einen Bauunternehmer wird man auch schwer finden. Nicht, weil er die Ausführung zu kompliziert wäre, sondern aufgrund der Gewährleistung. Wie bereits geschildert, wenn Du auf einen ausgeprägten Freundeskreis mit allen Gewerken verfügst, und oder und selber handwerklich bewandert bist, kannst Du Dir letzteren sparen. Wenn es Dich interessiert, und da Du aus dem Norden kommst, kannste ja mal beim artefact in Glücksburg vorbei schauen. |
| Registriert seit: 22.02.2005
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Kieler: Offline
Ort: Kiel
Hochschule/AG: Architekt Beitrag Datum: 03.09.2008 Uhrzeit: 19:09 ID: 30431 | Social Bookmarks: In diesem 50.000 Haus sehe ich 17 Fenster ca. 1x2,5 m. Dann müssen da im OG noch überall Absturzsicherungen vorgesehen werden. Zufällig habe ich da gerade 140 Stk. von ausgeschrieben, aus Kunststoff, zweifachverglast. Ich kann hoffentlich glaubhaft versichern, dass bei dem 50.000€ Haus allein die Fenster über 10.000 € kosten werden. Außenwandfläche habe ich ca. 180m² ermittelt und da die Fenster eben kleiner als 2,5 m² sind können wir diese für die Kostenschätzung einfach mal so annehmen. Fertigteile mit WDVS können wohl auch industriell nicht unter 150 €/m² hergestellt und montiert werden, wären 27.000€ für die Wände, also schon fast 40.000 nur für Wände und Fenster. Ich halte das gezeigte Konzept für, gelinde gesagt, unausgegoren, eigentlich sogar illusorisch. Auf jeden Fall reicht es am Ende nicht mehr für die dargestellten Serie 7 und Corbusier Sofas ![]() Dann will Nordlicht ja auch noch doppelt so viel Wohnfläche für das Geld bekommen... Zitat:
herangezogen, Freiheit des Eigentums. Heißt alles ist erlaubt, es sei denn es ist verboten Bedeutet: Das Bauvorhaben ist nicht genehmigungsfrei, Du musst einen Bauantrag stellen, brauchst eine Statik usw. Du wirst Dich an einen Bebauungsplan halten müssen, so es einen gibt und Verordnungen wie die Energieeinsparverordnung und Komplizen sind natürlich zu berücksichtigen! | |
| Registrierter Nutzer Registriert seit: 30.08.2008
Beiträge: 6
Nordlicht: Offline
Beitrag Datum: 03.09.2008 Uhrzeit: 22:43 ID: 30434 | Social Bookmarks: Die erste Hürde von Woodland homes werden zunächst die Bebauungspläne sein, dann käme die Statik. [/QUOTE] Wie könnte das Problem mit den Bebauungsplänen gelöst werden? Zitat:
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| Social Bookmarks: Selbst wenn man das Ganze rechtlich irgendwie hinbiegen könnte, müßte das Projekt auf einem dafür zugelassenen Grundstück innerhalb einer Ortslage oder eines dafür vorgesehenen Baugebietes realisiert werden, denn auch wenn es ein sehr natürliches Projekt werden sollte, wird es wohl keine Möglichkeit geben im Außenbereich zu bauen. Deshalb könnten auch Nachbarn und andere Anwohner Einwände gegen das Projekt haben, denn wer will aus seinem "schicken" massiven Satteldachhäuschen schon auf eine "Bretterbude oder Erdhügel" schauen? | |
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