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Beitrag
Datum: 21.08.2012
Uhrzeit: 10:23
ID: 47593



Wohnbauraster

#1 (Permalink)
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Hallo,

gibt es eigentlich so etwas wie ein Gebäuderaster für den Wohnungsbau?

Grüsse
Florian
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Florian Illenberger

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Datum: 21.08.2012
Uhrzeit: 15:49
ID: 47603



AW: Wohnbauraster

#2 (Permalink)
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Es gibt meines Wissens kein "allgemeingültiges" Rastersystem für Wohngebäude.

Allerdings baute das System WBS70 wie alle Bausysteme der DDR auf dem Raster 12M = 1,20 m auf. In der BRD gab es sicher ähnliche Systeme in den 60er-70er Jahren.

Semesterentwurf [digital_space] SS2003 planungs_bilder

Aber ob das heute noch so umsetzbar ist, wäre zu prüfen.

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Tom
 
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Beitrag
Datum: 21.08.2012
Uhrzeit: 19:03
ID: 47605



AW: Wohnbauraster #3 (Permalink)
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Ich halte ein Mikroraster von 60 cm auch für sehr brauchbar. Küchenmodule, gängige Wohnmöblierung, vernünftige Flurbreiten von 1,20 bis hin zu den Plattenmaßen für Bodenbeläge (15, 20, 30, 60 cm) sind als ganzes oder halbes Vielfaches enthalten. Klemmt natürlich mit Mauerwerksmaßen, aber ich kenne moderne Wohnbauten, da gibt es nur Beton (Fertigteil und/oder Ortbeton) und Trockenbau. Und dann hat man damit nichts mehr am Hut.

T.

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Beitrag
Datum: 21.08.2012
Uhrzeit: 23:55
ID: 47613



AW: Wohnbauraster #4 (Permalink)
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Bei Reihenhäusern o.ä. gibts ein optimales Achsmass, ich sag mal ca.6m.
Ansonsten ist mir noch nie ein Ausbauraster über den Weg gelaufen, halte ich auch (ausser Küche) für akademisch und nicht praktikabel, da die unterschiedlichen Räume viel zu unterschiedliche Anforderungen haben.

Wirtschaftlicher Standard-Wohnungsbau wird m.E. mit möglichst wenig Stahlbeton gebaut - kommt aber natürlich auf die Projektgröße an.

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Tom
 
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Beitrag
Datum: 22.08.2012
Uhrzeit: 00:23
ID: 47615



AW: Wohnbauraster #5 (Permalink)
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Rudolf Schindler hat seine progressiven Villen doch auch auf Basis eines "Space Reference Frame"-Moduls geplant. Das ist einfach ein dreidimensionales, kubisches Raumgitter, das seine Entwürfe ordnet. Die Achsmaße dort liegen bei 48 Inch = ca. 1,20 m. Muss man nicht auch so machen, könnte man aber ...

Further Reading: http://www.springerlink.com/content/...7/fulltext.pdf.


T.

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Beitrag
Datum: 22.08.2012
Uhrzeit: 10:57
ID: 47617



AW: Wohnbauraster #6 (Permalink)
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Ich glaube, Florian geht es mehr um ein Stützen oder Wandraster bzw. eine wirtschaftliche Deckenspannweite.

Leider weiß ich es nicht.
Wäre ich nach meiner Einschätzung gefragt, würde ich zwischen 4 bis 7m sagen.
Bei kleinen EFHs für wenig Geld liegen die Spannweiten bei 4-5m.
Früher waren dafür die Deckenbalken maßgeblich. Die daraus resultierenden Raumgrößen halten sich bis heute bei der Planung von Wohnraum.
Technisch sind heute aber größere Spannweiten möglich.
Wenn man den Holzbau wieder als Maßstab ansetzt, sind hier heute bei 32cm Rohdecke auch 8-9m für knapp 200-300€/qm möglich.
Ich würde sagen, dass 6m sinnvoll sind. Das wären dann auch 5x1,20m.
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Grüße Michael

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Ludwig Mies van der Rohe, 1964

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Beitrag
Datum: 22.08.2012
Uhrzeit: 11:42
ID: 47618



AW: Wohnbauraster #7 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Tom Beitrag anzeigen
Ich halte ein Mikroraster von 60 cm auch für sehr brauchbar. Küchenmodule, gängige Wohnmöblierung, vernünftige Flurbreiten von 1,20 bis hin zu den Plattenmaßen für Bodenbeläge (15, 20, 30, 60 cm) sind als ganzes oder halbes Vielfaches enthalten. Klemmt natürlich mit Mauerwerksmaßen, aber ich kenne moderne Wohnbauten, da gibt es nur Beton (Fertigteil und/oder Ortbeton) und Trockenbau. Und dann hat man damit nichts mehr am Hut.

T.
Das geht genau in die Richtung meiner Frage.
Ein sinnvolles Raster, welches sich vielleicht auch an die Dimensionen von barrierefreien Bädern, Küchengrößen und sinnvollen Raumgrößen und ggf. Fluren orientiert.

Danke für die Antworten soweit!
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Florian Illenberger

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Datum: 25.08.2012
Uhrzeit: 15:27
ID: 47658



AW: Wohnbauraster #8 (Permalink)
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Ich finde ein Raster von 1,35 immer sehr hilfreich, vor allem wenn man mal
über Nutzungsalternativen nachdenkt.

Gerade was hybride Nutzungen angeht, hat man hier viele Vorteile. Sei es
Gewerbliche Nutzungen ,Büro oder im Untergeschoss die Tiefgarage.
Mit 1,35 komme ich auf 8,10 , das sind abzüglich der Tragsturktur genau
3 Parkplätze.

Gibt es heute überhaupt noch Gebäude mit einer Nutzung, oder muss ein
Gebäude mehr können. Vor allem in einer Diskussion über Nachhaltigkeit.
Sollte die Tragstruktur eines Gebäudes nach seiner aktuellen Nutzung in
20 Jahren (Beispiel) nicht auch eine andere Nutzung aufnehmen können?
Oder ist Beispielsweise im städtischen Kontext eine Nutzung ausschließlich
mit wohnen sinnvoll? Wer will schon im Erdgeschoss wohnen? Sind dort
andere Nutzungen nicht eher sinnvoll?

Klar kann man bei Wohnnutzungen über Raster von 1,20 oder 1,25
nachdenken, die Gründe wurden hier ja schon erläutert.
(Gipskartonplatten, Küchenraster, etc)
Aber sollte nicht viel mehr die Industrie darüber nachdenken ob ihre
Systeme noch zeitgemäß sind?

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Beitrag
Datum: 25.08.2012
Uhrzeit: 16:25
ID: 47659



AW: Wohnbauraster #9 (Permalink)
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Ich denke in einem reinen Siedlungsgebiet wird es auch in 20 Jahren nicht zu einer Nutzung kommen, für die ein Büroraster von 1,35 nötig wäre.
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Florian Illenberger

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Beitrag
Datum: 25.08.2012
Uhrzeit: 16:32
ID: 47660



AW: Wohnbauraster #10 (Permalink)
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ok, also unterscheidet man dann?
Städtisches wohnen und wohnen in Vorstädten bzw "kleinen" Städten?

Oder bist du der Meinung, dass 1,35 absolut ungeeignet ist
für den Wohnungsbau?

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