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gege is on a distinguished road

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 00:04
ID: 20602



Unterkonstruktion Stülpschalung waagerecht / senkrecht?

#1 (Permalink)
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Hallo zusammen,
ich werde meinen Neubau (Liapor) mit sib. Lärche unbehandelt Stülpschalung versehen. 8*6cm Unterkonstruktion, Isover Fassadendämmung dazwischen, Unterspannbahn und dann Lattung zum befestigen der Stülpschalung.
Frage: Unterkonstruktion horizontal oder vertikal?

Argumente bisher von mir:
Horizontal Dämmung bis an die Ecken
Vertikal Konstruktion stabiler
...???

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 00:39
ID: 20603



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Was ist das denn für eine Frage ?
Begeisterter Heimwerkermarktkunde ohne Fachkenntnisse ?
Überleg noch mal genau. Stell Dir die Konstruktions-Schichten vor Deinem inneren Auge noch einmal von außen nach innen vor. Achte dabei vor allem auf die Richtungen der Bauteile. Dann ist die Antwort ganz einfach.
__________________
Grüße Michael

"Warum soll etwas nicht so gut wie möglich sein ?"
Ludwig Mies van der Rohe, 1964

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 01:10
ID: 20606



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Hallo,
nein!
Horizontale Stülpschalung braucht Lattung vertikal zur Befestigung.
Die Unterkontruktion darunter (Dämmung 8cm 035 dazwischen) kann horizontal oder vertikal erfolgen.
Georg

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 02:28
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Zitat:
Originally posted by mika
Dann ist die Antwort ganz einfach.

Natürlich vertikale Unterkonstruktion!

Was spricht dagegen?

Denk auch an ein praktikables Konzept ohne ständige Richtungswechsel.

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 09:40
ID: 20608



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Hallo und danke für die Bearbeitung!

Bei der horizontalen Unterkonstruktion (Abstand 62cm) könnte ich die Dämmung über die Ecken des Hauses stoßen lassen, daher dort keine Wärmebrücken; Bei der vertikalen Ausführung hätte ich an den Ecken des Hauses die Unterkonstruktion.

"praktikables Konzept ohne ständige Richtungswechsel."

Warum Richtungswechsel?
Grüße Georg

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 10:20
ID: 20609



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Sorry!


Hab Deine Eingangsfrage nicht richtig gedeutet.

Du möchtest also schon zwei Lattenebenen einbauen. Ich dachte zuerst, daß Du eine Lattenebene bauen möchtest, die teilweise horizontal und teilweise vertikal verläuft.


Also, dann ist Antwort aber trotzdem klar:

Die erste Lattenebene bzw. Kanthölzer auf dem Mauerwerk muß horizontal verlaufen. Die zweite Lattenebene an welcher die horizontale Stülpschalung befestigt wird läuft vertikal. Damit ergeben sich nur Kreuzungspunkte zwischen den Latten und die Stabilität ist kein Problem, da die Schalung wie eine Scheibe wirkt, die die Konstruktion aussteift. Ist auch das Sinnvollste für eine Hinterlüftung der Stülpschalung. Unten und oben muß dann noch ein Insektengitter rein.

Da Liapor relativ weich ist, brauchst Du allerdings geeignete Dübel zum Befestigen der Unterkonstruktion und das Mauerwerk sollte gut ausgetrocknet sein, was bei den momentanen Witterungsbedingungen selten der Fall ist.

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 10:45
ID: 20610



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Hallo Archimedes,
Dübel sxs10 230 T sind da, sie gehen auf den dritten Steg vom Liaplan;
was meinst du: genügt der Abstand der Unterkonstruktion von 120cm, d.h. Kontur fsp vertikal statt horizontal?

Die Hinterlüftung ist bei vertikaler Ausrichtung beider Lattungsebenen gleichwertig, oder?
Insektengitter (bzw. Vogelgitter, Insekten fliegen da locker durch) sind klar.

Grüße Georg

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 11:04
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Zitat:
Originally posted by gege

Dübel sxs10 230 T sind da, sie gehen auf den dritten Steg vom Liaplan;
was meinst du: genügt der Abstand der Unterkonstruktion von 120cm, d.h. Kontur fsp vertikal statt horizontal?
Hallo Georg,
ob 120 cm Abstand nicht zu viel sind, kann ich aus dem Stegreif nicht sagen, da müßte man schon anfangen zu rechnen:
Faktoren wie: Fassadenhöhen, Windlasten, Anzahl der Befestigungen, Lattenstärke und Schalungsstärke, Gewicht spielen eine Rolle.


Persönlich würde ich die Grundlattung horizontal anbringen und dafür einen quatratischen Querschnitt (80/80) wählen. Den Abstand würde ich nicht größer wie 1 m machen und mich auch an den Lieferbreiten für Dämmung und Unterspannbahn orientieren um möglichst wenig Verschnitt und Übergänge zu haben.
Horizontal bringt aus meiner Sicht Vorteile an den Gebäudeecken bzgl. Befestigung und beim unteren und oberen Abschluß.

Geändert von Archimedes (29.12.2006 um 11:27 Uhr).

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Datum: 29.12.2006
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baumarkt.de/nxs/957///baumarkt/alt/vorgehaengte_holzfassaden__eine_selbstbau_anleitun g.htm




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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 14:09
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Danke noone, danke archimedes,
noch was: Abstand der Stülpbretterstöße soll 1cm betragen, damit keine Wassernester entstehen. Macht man da was drunter auf die Lattung, Dichtband in schwarz oder so, oder macht man die Lattung auch in sib. Lärche, da sie sonst auch dem Wetter ausgsetzt ist??
Grüße aus dem Schwabenland
Georg

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Datum: 29.12.2006
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Abstand der Schalung= 1 cm?

Dann ist es doch keine Stülpschalung mehr......

Wenn du das also mit einer kleinen Schattenfuge machen willst, dann werden die Latten leicht abgeschrägt, d.h. du hast keine Rechteckquerschnitte mehr, sondern Parallelogramme.

Die kriegst du aber auch geliefert.

Meiner Meinung nach sehen solche Fassaden noch besser aus, weil sie durch die Schattenfugen an Tiefe gewinnen. Stülpschalung hat doch schon mehr den Scheunencharakter.

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 15:50
ID: 20622



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Lieber gege,
Bist Du Dir sicher, dass Du nicht vielleicht doch lieber eine Zimmerei in der Umgebung damit beauftragst ?
__________________
Grüße Michael

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 15:57
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Zitat:
Originally posted by noone

Wenn du das also mit einer kleinen Schattenfuge machen willst, dann werden die Latten leicht abgeschrägt, d.h. du hast keine Rechteckquerschnitte mehr, sondern Parallelogramme.

Die kriegst du aber auch geliefert.
Du sprichst da von Rhombenschalung, aber ich glaube gege meint eigentlich schon Stülpschalung. Er möchte nur die einzelnen Bretter nicht direkt aufeinanderlegen, weil an der Kontaktstelle gerne das Wasser reinzieht.
Normalerweise werden die Bretter aber dennoch direkt aufeinander gelegt und befestigt, weil das andere die Sache unnötigt verkompliziert. Außerdem können durch die Fuge wiederum Insekten eindringen.
Ich würde vorschlagen in die Unterkante jedes Brettes eine Tropfnut von ca. 7-8 mm einzufräsen, dann läuft das Wasser nicht bis zur Kontaktstelle.

Für die Unterkonstruktion kannst Du überall normales Fichten- oder Tannenholz nehmen.



mika hat nicht ganz unrecht.....laß mal die lieber Fachleute ran.

So ein Fernkurs im Fassadenverkleiden ist zwar ganz nett, aber ohne Garantie für die Ausführung.

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gege is on a distinguished road

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Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 21:30
ID: 20636



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Hallo zusammen,

Noone und Archimedes: danke für die Mühe;

Ich versuch mich immer kurz zu fassen, daher vielleicht die Missverständnisse. Jetzt etwas länger: Stöße sind bei mir, wenn zwei Bretter stoßen. Ich befestige ein Profilbrett Stülpschalung (ganz normale Stülpschalung, vermutlich von Moco, Profil Variant) auf ein darunterliegendes, ohne Spalt. Dann ist meine Hütte aber zu lang und noch Platz für ein weiteres Brett auf gleicher Höhe, also befestige ich ein weiteres Profilbrett neben das gerade befestigte. Und jetzt stoße ich nicht direkt an das erste Brett, sondern lasse 1cm Platz, damit sich keine Wassernester bilden, wegen der Kapillarkräfte und der folgenden Pilzchen. Jetzt ist also meine Unterlattung (die vertikale) dem Wetter auf 1cm * ca 10cm ausgesetzt.
- Ich glaube, man nennt diese Stöße Längsstöße -
Jetzt dazu die Frage: Lattung daher in Lärche, kesseldruckimprägniert oder eine Dachpappe oder ähnliches dahinter (nur auf die vertikale Unterlattung, damit diese bei den Stößen nicht wegfault)??

Fröhliche Grüße
Georg

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Beitrag
Datum: 29.12.2006
Uhrzeit: 21:48
ID: 20637



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Originally posted by mika
Lieber gege,
Bist Du Dir sicher, dass Du nicht vielleicht doch lieber eine Zimmerei in der Umgebung damit beauftragst ?
Hallo lieber Mika aus dem Preußenstaat,
ich bin Schwabe, und bau mir nen Häusle; das macht man hier so
Grüße und in froher Erwartung weiterer Beiträge
Georg

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