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mika 26.04.2005 13:25

Antwort auf die Frage nach richtiger 3D Hardware
 
Hallo Leute,

nur für all diejenigen, die ständig nach dem heiligen Gral der Hardware frage, und sich dann doch nur einen Windows-PC bei Aldi kaufen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/59006

PS: nicht darauf zu posten.

Grüße Michael

Flo 26.04.2005 13:39

24 GB Ram sind ja ganz nett aber ob das wirklich Zukunftssicher ist:

Zitat:

NewTek is pleased to announce today the creation of the first 3D animation modeled, animated and rendered entirely in a native Windows 64-bit environment. Using Windows XP Professional x64 Edition and the beta version of LightWave® 64 on a 64-bit AMD Opteron(TM) with 32GB of RAM, Rob Powers, lead creature animator on James Cameron's "Aliens of the Deep" created an extremely rich and beautifully textured undersea environment with hundreds of complex sea creatures which was featured in the Bill Gates keynote address at Microsoft Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) 2005.
Ich warte ja eigentlich eh nur, bis die Dual Core Dual Opteron Mascheinen hir zu kaufen sind :D

http://www.firingsquad.com/hardware/...on/default.asp

P.S.: wusste gar nicht, dass SGI noch Rechner verkauft... ;)

mika 26.04.2005 14:03

Dual-Core Dual Opteron. Warum nicht?
Dual Dual-Core PPC970 sind ja schon im Anflug. Eventuell sogar in PlayStation und XBox. Man munklet sogar von Quat Dual-Core PPC970 Workstations.
Aber 24GB Ram sind erst der Anfang. Dank 64bit sind weit mehr möglich. Ohne jetzt groß nachzurechen so um die 16TB.

Das Einzige, was ich mich frag, ist, ob es wirklich schlau ist von Software Herstellern, weiter und teilweise ausschließlich auf Konsumerhardware zu setzen. (Das meinst Du doch mit zukunftssicher?)
Wobei ich nichts gegen LightWave sagen will. Ganz im Gegenteil, das sollten sich viele mal ansehen, die 3D modelln und Animieren.
Aber in Zeiten als professionelle Software noch schweineteuer war, sie nur auf eben so teurer Hardware lief, war es wirtschaftlich besser bestellt um professionelle Firmen, die Animationen und 3D Modelling gemacht haben. Der Mark war exklusiver und nicht so inflationär. Das ist wahrscheinlich das Dilemma des gesamten Mittelstands in allen Branchen. SGI macht das anders, und lebt gottseidank noch.

Gruß Michael

Flo 26.04.2005 14:23

Zitat:

Dual-Core Dual Opteron. Warum nicht?
Dual Dual-Core PPC970 sind ja schon im Anflug.
Die Opterons kannst Du sogar schon kaufen.

Zitat:

Eventuell sogar in PlayStation und XBox. Man munklet sogar von Quat Dual-Core PPC970 Workstations.
Quad Core soll 2007 kommen.

Zitat:

Aber 24GB Ram sind erst der Anfang. Dank 64bit sind weit mehr möglich. Ohne jetzt groß nachzurechen so um die 16TB.
So ungefähr. Der Opteron in der Pressemitteilung verfügt ja auch schon über 32 GB. Mir würden ja auch fürs erste 4 oder so reichen...

Zitat:

Das Einzige, was ich mich frag, ist, ob es wirklich schlau ist von Software Herstellern, weiter und teilweise ausschließlich auf Konsumerhardware zu setzen. (Das meinst Du doch mit zukunftssicher?)
Wobei ich nichts gegen LightWave sagen will. Ganz im Gegenteil, das sollten sich viele mal ansehen, die 3D modelln und Animieren.
Aber in Zeiten als professionelle Software noch schweineteuer war, sie nur auf eben so teurer Hardware lief, war es wirtschaftlich besser bestellt um professionelle Firmen, die Animationen und 3D Modelling gemacht haben. Der Mark war exklusiver und nicht so inflationär. Das ist wahrscheinlich das Dilemma des gesamten Mittelstands in allen Branchen. SGI macht das anders, und lebt gottseidank noch.
Das mit zukunftssicher wahr mehr als Scherz gedacht.
Was spezielle Hardware angeht, bin ich mir nicht sicher ob das direkt eine Entscheidung der Softwarehersteller war oder ob sich einfach der Markt in diese Richtung bewegt hat, da "normale" Hardware immer billiger und schneller wurde. Im Endeffekt verdienen sie aber sicher mehr, da sie deutlich mehr Lizenzen verticken. Und ob die Firmen alle Mittelständisch sind ist eine andere Frage. Softimage gehört Avid, Alias gehört einer großen Investmentfirma(werde nie verstehen warum SGI Alias verkauft hat), 3dsmax gehört (mal wieder) Autodesk und Maxon gehört Nemetschek. Viele von denen sind längst nicht mehr Mittelstand.
Die "liberalisierung" der Hardware hat aber auch dazu geführt, das kleine Firmen plötzlich eine Chance gegen die ganz großen haben und mit sehr inovativen Programmen auftrumpfen können. Siehe Messiah, Z-Brush, Silo oder Modo. Teilweise werden die nur von ein paar Leuten programmiert. Das war früher so sicherlich nicht möglich.

mika 26.04.2005 14:37

Ja, der Druck des Marktes.
Du hast natürlich Recht, aber nicht alles was dabei raus kommt ist, eine Verbesserung. Erst recht nicht für die Menschheit.

Ich denk da an einen Kumpel, in der Stadt, aus der ich stamme. Der hat sich eine gecrakte Version von CorelDraw besorgt, auf seinem PC installiert, und hat es in den letzten 5 Jahren geschafft, den gesamten Disko-Flyer-Markt in Schleswig-Holstein an sich zu reißen. Das lag aber nicht daran, dass er besonders gute Flyer gamacht hat, sondern billige. Bis heute ärgert er sich darüber, dass die Farben nicht so aussehen wie auf seinem VGA-TFT. Naja, und das Layout ist mehr laut und grell als gut.
Da seine Fyler aber auch ständig größer werden und er nicht selten mit 500MB großen Jpegs rumhantiert, braucht er immer einen größeren schnelleren Rechner. Seinen aktuellen Rechner, mit Übertaktung, bekommt er kaum gekühlt.

Es ist bestimmt richtig, das sich neue Chancen auf tun für kleine innovative Ideen, aber noch mehr Chancen ergeben sich für Pfuscher, denke ich jeden Falls. Und da Geiz im Moment geil ist, setzen die sich dann auch noch durch.

Grüße Michael

Andre 27.04.2005 20:04

Braucht hier jemand noch einen neuen Rechner?

http://www.golem.de/0504/37720.html

Andre

oiseau 27.04.2005 21:20

was für'n schrott- kein floppylaufwerk.

mika 27.04.2005 21:42

@Andre: Auch nicht schlecht. Schade nur, dass man nur vier davon zu einem Cluster zusammenschalten können soll.

Gibt es eigentlich auch Multiprozessor-Pentium oder Athlon-Systeme ?
Und kann man Multiprozessorsysteme auch mit Windows XP nutzen ?

Grüße Micha

noone 27.04.2005 23:57

??????

"Das System ist dabei nur rund 43 cm breit, 69 cm hoch und 64 cm tief, wiegt voll bestückt etwa 63 kg und kommt mit einem normalen Stromanschluss (220 Volt) aus."


Ist massif oder was?!?!? lol

Flo 28.04.2005 00:07

Zitat:

Originally posted by mika
@Andre: Auch nicht schlecht. Schade nur, dass man nur vier davon zu einem Cluster zusammenschalten können soll.

Gibt es eigentlich auch Multiprozessor-Pentium oder Athlon-Systeme ?
Und kann man Multiprozessorsysteme auch mit Windows XP nutzen ?

Grüße Micha

Multiprozessorsysteme mit AMD Opteon und intel Xeon gibt es jede Menge. Opteron Systeme mit bis zu 8 Prozessoren oder gleich 8 Dual-Core Systeme. Windows läuft da auch drauf. Ich weiss aber nicht genau, welche Version jetzt wieviel CPUs unterstützt aber die größeren Server Versionen nutzen auch 8 und mehr.

Roman20 28.04.2005 01:53

Da muß ich mich jetzt auch mal einmischen!!!
Also zum ersten Post möchte ich anmerken das ein Itanium System von überhaupt keinem Programm das wir als (zukünftige) Architekten benutzen richtig angesteuert werden kann und der Itanium als reiner 64-Bit Prozessor für unsere Programme einen 32-Bit Modus emulieren müsste und die Software im Endeffekt um einiges langsamer laufen würde als bei einem normalen System wie ihr es zu Hause habt.
Die 64-Bit sind überhaupt nicht zu Vergleichen mit den "64-Bit" die uns AMD vorgaukelt und die in Wirklichkeit mehr Marketingschmäh sind als das sie wirklich eine Berechtigung haben. Und falls mir jetzt jemand erzählt das er mit einem AMD-64 und mit Linux-64 mehr Speicher adressieren kann, kann ich ihm nur sagen wenn er mit dem Speicher unter 32-bit nicht genug hat, kauft er auch keinen AMD-64. Und bis es für normale Desktops wirklich ernst wird wird die Welt noch andere Chip-Architekturen erleben.

Zu der Frage mit Windows:
Windows XP home edition unterstützt 2CPUs (oder eine und Hyperthreating), Win XP Professional 4CPUs (oder 2 und 2HT)
Für alles was mehr ist braucht man Windows Server oder eben Linux!

Und ganz Allgemein zu Multiprozessor-Systemen:
Die helfen nur was, wenn das Programm SMP (Symetric Multi Processing) unterstützt und dann auch nur bei bestimmten Anwendungsgebieten. z.B. unterstützt z.B. 3ds Max SMP, es gibt aber eine Reihe von Tests bei denen die Benchmarks die normales Arbeiten (z.B. Modellieren) simulieren für Multiprozessor-Systeme schlechtere Ergbnisse ausweisen als für ein gleich schnell getaktetes Einzelprozessorsystem. Nur wenn du mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeitest hast du einen Vorteil, da Windows (oder halt ein anderes Betriebssystem) dann beginnt die Rechenlasten auf die verschiedenen Prozessoren zu verteilen -wenn man z.B. mit Max modelliert und am Computer Musik hört, einen Virenwächter und Firewall,... laufen hat zieht man einen Vorteil aus der zweiten CPU, da eine nur für Max zur Verfügung steht und nicht noch nebenher andere Aufgaben erledigen muss. Und wenn man zwischen 2 Anwendungen wechselt hat man halt kaum Ladephasen. (Was natürlich auf auf Speicher und dessen Anbindung ankommt,...)
Also bringt auch ein 96 Prozessorsystem kaum irgendwas - da beim normalen Betrieb sowieso nur einige wenige Prozessoren belastet würden die anderen würden auf Idle herumbraten.
Wirkliche Vorteile hat ein Multiprozessorsystem bei langen Rechenaufgaben die sich gut aufteilen lassen -zum Bsp. beim Rendern. Da laufen dann alle CPUs auf Volllast und der Wirkungsgrad der zweiten CPU steigt auf bis über 90% (also 2x3GHz würden theoretisch beim rendern ungefähr so schnell sein wie einmal 5,4 GHz)- 96 Prozessoren würden nicht so gut skalieren weil schon wieder der Aufteilaufwand um ein vielfaches höher wäre und einiges an Leistung wegfressen würde. Und wieviel CPUs von den einzelnen Renderengines maximal unterstützt werden ist dann auch noch eine andere Geschichte!!

Wo gibts den übrigens schon die Dualcore-Opterons zu kaufen?? Kannst du da mal einen Händler posten??? Hab ich nicht mitbekommen, dass die schon auf dem Markt verfügbar sind !!!
Gruß Roman

Flo 28.04.2005 09:49

[QUOTE]Originally posted by Roman20
[B]
Nur wenn du mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeitest hast du einen Vorteil, da Windows (oder halt ein anderes Betriebssystem) dann beginnt die Rechenlasten auf die verschiedenen Prozessoren zu verteilen -wenn man z.B. mit Max modelliert und am Computer Musik hört, einen Virenwächter und Firewall,... laufen hat zieht man einen Vorteil aus der zweiten CPU, da eine nur für Max zur Verfügung steht und nicht noch nebenher andere Aufgaben erledigen muss. Und wenn man zwischen 2 Anwendungen wechselt hat man halt kaum Ladephasen. (Was natürlich auf auf Speicher und dessen Anbindung ankommt,...)
Also bringt auch ein 96 Prozessorsystem kaum irgendwas - da beim normalen Betrieb sowieso nur einige wenige Prozessoren belastet würden die anderen würden auf Idle herumbraten.
Wirkliche Vorteile hat ein Multiprozessorsystem bei langen Rechenaufgaben die sich gut aufteilen lassen -zum Bsp. beim Rendern. Da laufen dann alle CPUs auf Volllast und der Wirkungsgrad der zweiten CPU steigt auf bis über 90% (also 2x3GHz würden theoretisch beim rendern ungefähr so schnell sein wie einmal 5,4 GHz)- 96 Prozessoren würden nicht so gut skalieren weil schon wieder der Aufteilaufwand um ein vielfaches höher wäre und einiges an Leistung wegfressen würde. Und wieviel CPUs von den einzelnen Renderengines maximal unterstützt werden ist dann auch noch eine andere Geschichte!!

Zitat:

Die 64-Bit sind überhaupt nicht zu Vergleichen mit den "64-Bit" die uns AMD vorgaukelt und die in Wirklichkeit mehr Marketingschmäh sind als das sie wirklich eine Berechtigung haben.
Warum?

Zitat:

Und falls mir jetzt jemand erzählt das er mit einem AMD-64 und mit Linux-64 mehr Speicher adressieren kann, kann ich ihm nur sagen wenn er mit dem Speicher unter 32-bit nicht genug hat, kauft er auch keinen AMD-64. Und bis es für normale Desktops wirklich ernst wird wird die Welt noch andere Chip-Architekturen erleben.
Verstehe ich ebenfalls nicht, erkläre das doch mal.

Zitat:

Und ganz Allgemein zu Multiprozessor-Systemen:
Die helfen nur was, wenn das Programm SMP (Symetric Multi Processing) unterstützt und dann auch nur bei bestimmten Anwendungsgebieten. z.B. unterstützt z.B. 3ds Max SMP, es gibt aber eine Reihe von Tests bei denen die Benchmarks die normales Arbeiten (z.B. Modellieren) simulieren für Multiprozessor-Systeme schlechtere Ergbnisse ausweisen als für ein gleich schnell getaktetes Einzelprozessorsystem.
Laut der ersten Tests scheinen die Dualcore AMD Systeme nicht so einen Leistungsabfall bei Porgrammen die keine 2 Prozessoren unterstützen zu haben wie die intel Dualcore CPUs.

Zitat:

Wo gibts den übrigens schon die Dualcore-Opterons zu kaufen?? Kannst du da mal einen Händler posten??? Hab ich nicht mitbekommen, dass die schon auf dem Markt verfügbar sind !!!
http://www.colfax-intl.com/jlrid/Spo...sp?IT=0&RID=71

mika 28.04.2005 10:37

Zitat:

[i]Nur wenn du mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeitest hast du einen Vorteil, da Windows (oder halt ein anderes Betriebssystem) dann beginnt die Rechenlasten auf die verschiedenen Prozessoren zu verteilen -wenn man z.B. mit Max modelliert und am Computer Musik hört, einen Virenwächter und Firewall,... laufen hat zieht man einen Vorteil aus der zweiten CPU [/B]
Ich will Roman garnicht großartig widersprechen, aber wenn das obige gilt, müßten doch alle Windowsrechner, die einen Internetzugang haben, einen Dualprozessor haben, oder ? Welcher WindowsPC hat den heute kein Virenscanner ? Mal abgesehen von den Viren. ;)

Photoshop gehört übrigens zu den Anwendungen die schon jetzt von 64bit Registern profitieren. Was CAD angeht, glaube ich auch, dass solange die Entwickler die Potenziale von 64bit Prozessoren, 128bit Vectorrecheneinheiten oder Multiprozessoren nicht nutzen, es keinen Bedarf für solche Systeme gibt.

Wobei, man stelle sich mal vor es gäbe andere CAD und 3D Programme als die von AutoDesk o.ä., und die würden die Möglichkeiten von Multiprozessoren, Clustern, 64bit Register etc. nutzen…
Entschuldigung, ich weiß die Erde ist eine Scheibe. ;)

Vielleicht hat mich auch die Resignation darüber und die Freude an der Vorstellung, in der Architektur ähnliche Systeme wie in der Filmproduktion oder im Automobilbau zu nutzen, zu diesem Posting getrieben. Ist das erlaubt ?

Aber wenn man prakmatisch sieht werden Architekten wohl weiter brav PCs von der Stange (Medion, Dell, etc.) kaufen und weiter 2D Linie für Linie klicken, ziehen, klicken…
:(

Grüße Michael

Flo 28.04.2005 10:48

Zitat:

Photoshop gehört übrigens zu den Anwendungen die schon jetzt von 64bit Registern profitieren.
Und welche Vorteile bringt das? Die neuerungen in PSCS2 sind ja schon mal sehr gut für ein Update aber die Neuerung, dass PS jetzt bis zu 3.5 GB Hauptspeicher nutzen kann finde ich nicht so revolutionär. Das gehr mit 32 Bit auch und gerade mit den Macs die mehr Speicher vertragen und den gerade vorgestellten Windows XP 64 Mascheinen mit mehr Speicher hätte es doch ein bisschen mehr sein können.

Zitat:

Vielleicht hat mich auch die Resignation darüber und die Freude an der Vorstellung, in der Architektur ähnliche Systeme wie in der Filmproduktion oder im Automobilbau zu nutzen, zu diesem Posting getrieben. Ist das erlaubt ?
Träumen ist erlaubt.

Zitat:

Aber wenn man prakmatisch sieht werden Architekten wohl weiter brav PCs von der Stange (Medion, Dell, etc.) kaufen und weiter 2D Linie für Linie klicken, ziehen, klicken…
:(
Wenn die Software wenigstens diese PCs voll ausnutzen würde, wäre schon viel gewonnen. Viel hat ja nicht mal mit der zur Verfügung stehenden Rechenpower sondern mit der Bedienlogik zu tun.

Roman20 28.04.2005 11:09

1. Weil jede 32-bit CPU 4GB Ram adressieren kann und das im Desktopbereich (und davon hab ich immer gesprochen) wohl immer noch vollkommen ausreichend ist! Diese 4 GB lassen sich durch bestimmte Verfahren auf 64GB erweitern. Und AMD rechnet, das bis sich die Umstellung zu 64-bit vollzogen haben wird noch 6-7 Jahre ins Land ziehen - und ich glaub nicht das da der AMD-64 noch Stand der Technik ist. Und ohne das die Programme 64-bit unterstützen hilft es dir herzlich wenig wenn dein Prozessor tausende GB RAM ansprechen könnte die du sowieso nicht hast. Also ist das für mich ein Werbeschmäh!! Oder sag mir eine Anwendung die du laufen hast auf deinem 64-bit Linux die selbst 64-bit unterstützt und mehr als 4GB Ram für sich beansprucht (oder im nächsten Jahr haben wirst)! Das ist Momentan und auch noch in nächster Zeit der Markt von Highend-Workstations und davon hab ich nicht gesprochen.

Und die 64-bit des Itanium sind deshalb anders da er kein 32-bit nativ unterstützt (es daher emulieren muss und sehr langsam ist) und daher ganz anders aufgebaut ist - daher ist er in dem Segment in dem er Verwendung findet einem AMD64 doch ein "bisschen" überlegen -umsonst kostet er ja nicht eine Stange Geld! In dem Segment ist er natürlich auch den Opterons und Xeons haushoch überlegen.

Das der Dualcore Opteron dem Dualcore Intel nicht überlegen ist hab ich ja auch nie behauptet!! Im ürigen hab ich hier von Dualsystemen gesprochen nicht von Dualcore (wegen den Ideen mit dem 96-Prozessor System)- aber was der Fall ist (und wie du selbst andeutest: "nicht so einen Leistungsabfall") ist, dass sich das Multiprocessing bei vielen Programmen leistungshemmend oder nur geringfügig leistungssteigernd auswirkt. Durch die verbesserte Architektur hat der Dualcore aber hier etwas Vorteile. (Was ich mir bei ca. €1300 aufwärts pro Prozessor aber auch erwarten würde) Und bei bestimmten Anwendungen (bzw. Anwendungsweisen) kann er sein Potenzial natürlich voll ausspielen. Aber hier auf die reinen sythetischen CPU-Benchmarks zu schauen und zu sagen: Mann ist das toll hat sehr wenig mit der Realität zu tun -da sieht jedes Dualsys gut aus.

Und mit Verfügbarkeit von Dualcore schaut es momentan noch nicht so gut aus (wird aber sicher nicht mehr lange dauern) - wenn ich einen Prozessor kaufen möchte (der sich übrigens in viele bestehende Opteron Mainboards einbauen lässt) möchte ich mir nicht aus Amerika einen ganzen Server schicken lassen (so gibts die Dualcores bei dem Händler den du gepostet hast nämlich nur) (und bis der dann kommt gibts die Dualcores sicher auch hierzulande)!!!

Wenn sich noch Fragen ergeben:
Guckst du:
http://www.tecchannel.de/hardware/1670/index.html
http://www.k-hardware.de/artikel.php...=2390&seite=10
http://www.computerbase.de/artikel/h...benchmarks/15/
http://www.computerbase.de/artikel/h...benchmarks/20/
http://www.tecchannel.de/hardware/1163/index.html

Ich hoffe ich konnte deine Fragen ausreichend beantworten!
Gruß Roman

PS: Hab wohl ein bisschen länger gebraucht mit meinem Post so das sie Diskussion schon weitergegangen ist!

Wegen dem Virenscanner, etc: sicher bringt der Dual hier Vorteile- aber wenn du eine CPU hast und du normal arbeitest ist diese auch selten komplett ausgelastet - deshalb ist es natürlich nicht notwendig sich ein Dualsys zu kaufen. Wenn du aber viel mit verschiedenen Programmen gleichzeitig arbeitest kannst du einen Duali nicht in die Knie zwingen -da hat der Single schon lange ausgedient kannst du noch immer mit voller Leistung weiterarbeiten. Sanduhr ist Geschichte wenn du zwischen den Anwendungen schaltest!!! Aber wie gesagt bei einzelnen Programmen hast du kaum Vorteile- speziell wenn du nur eines (und im Hintergrund nichts schwerwiegendes) am Laufen hast! Und: spätestens beim Rendern weist du dann warum du ein Dualsys hast - da verdoppelt sich die Leistung nämlich fast -und da weis ich wovon ich rede (hab einen DualXeon)!!

Aber vollkommen unkritisch darf man das Thema nicht sehen - es hat Vorteile und Nachteile. Und es kommt sehr darauf an wie und mit welchen Programmen man arbeitet ob die Vorteile überwiegen.


Natürlich ist träumen erlaubt - aber da träume ich persönlich lieber von einem Jahr in Mauritius als von einem Itanium oder ähnlichem :)


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