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Florian 02.03.2004 21:20

Zitat:

Originally posted by Dahms
AutoCAD ist das Program, welches beherrscht werden sollte.

Hat die höchste Verbreitung.


Und vermutlich den niedrigsten "Beherrschungsgrad".
Eigentlich ist AutoCAD doch viel zu umständlich für den Architekturbereich. Im Normalen Geschossbau, empfiehlt es sich viel ehr Nemetschek oder ArchiCAD zu benutzen.
Ich denke dass sich die Marktaufteilung der CAD Programme in den nächsten Jahren noch gewaltig verändern wird. Es könnte durchaus möglich sein, dass sich irgendwann die Frage stellt welcher großen CAD Hersteller als erstes eine Linux Variante auf den Markt schmeißt.
Der Einsatz der Programme wird auch zunehmend von den den Jungen leuten bestimmt werden, die die fähigkeiten der Programme besser einschätzen können als so man ein beruferfahrener Architekt.
Wenn man Nemetschek oder ArchiCAD im vollen Umfang beherrscht, sind diese Programme für der Architekturbereich unschlagbar:
Teamworkfunktionen, Massenberechnung, übersichtliche Dokumentengestlatung mit allen Plänen in einer Datei (ohne das Caos auf dem Server herrscht) und automatischen Publizierfunktionen für die unterschiedlichen Handwerksbereiche...

Auf die höchste Verbreitung würde ich nicht setzen - auf die beste Qualität schon eher!

Grüsse,
Florian

Flo 03.03.2004 09:16

Zitat:

Originally posted by Florian
Und vermutlich den niedrigsten "Beherrschungsgrad".
Eigentlich ist AutoCAD doch viel zu umständlich für den Architekturbereich. Im Normalen Geschossbau, empfiehlt es sich viel ehr Nemetschek oder ArchiCAD zu benutzen.

Natürlich sollte man Autocad mit einem Architekturaufsatz wie Architectural Desktop verwenden. Ich habe mir neulich mal den ADT 2004 angeschaut, und war ziemlich beeindruckt.

Archicad bietet leider nicht den selben Funktionsumfang wie Allplan, gerade auch was die zusammenarbeit angeht. Da ist die Projektverwaltung von Alllplan schon ziemelich genial. Aber auch so funktionen, wie unterschiedliche Höhen der verschiedenen Wandschichten fehlen bei Archicad noch. Dafür ist es um einiges leichter zu erlernen.

Flo

Florian 03.03.2004 12:25

Zitat:

Originally posted by Limbus
Archicad bietet leider nicht den selben Funktionsumfang wie Allplan, gerade auch was die zusammenarbeit angeht.
Kannst Du die Unterschiede in diesem Bereich mal erläutern - ich hatte bisher noch keine Zeit mir Allplan mal genauer anzugucken und habe gehört, dass die Teamworkfunktionen wohl in der EDU Version fehlen, bzw. ein Aufsatz sind?!

Grüsse
Flo

Flo 03.03.2004 17:52

Zitat:

Originally posted by Florian
Kannst Du die Unterschiede in diesem Bereich mal erläutern - ich hatte bisher noch keine Zeit mir Allplan mal genauer anzugucken und habe gehört, dass die Teamworkfunktionen wohl in der EDU Version fehlen, bzw. ein Aufsatz sind?!
Bei meiner EDU ist die Projektverwaltung enthalten. Ich ahbe aber noch nicht damit im Netz gearbeitet.
Bei Allplan arbeitet man überhaup nicht mit Dateien, sondern nur mit Projekten. Ein Projekt enthält mehrere Teilbilder. Ein Teilbild entspricht funktional einer Ebene, kann aber weitere Ebenen enthalten. Physikalisch ist ein Teilbild eine Datei. Wenn man jetzt z.B. für Statik, Haustechnik, Innenausbau, Rohbau oder Bauabschnitte , Schnitte, Ansichten, Grundrisse Teilbilder anlegt. Kann jedes Teilbild von einem Mitarbeiter bearbeitet werden. Nicht zur bearbeitung geöffnete teilbilder können eingeblendet werden. Zusätzlich hat Allplan auch sogenannte Bürostandards für Layer, Stifte, Farben etc. Diese können nur vom Administrator geändert werden. So kann nicht jeder sein eigenes Layer-Süppchen kochen ;-).

Florian

Florian 03.03.2004 19:40

Gut, dass geht bei ArchiCAD auch. Dort ist alles in einer Teamwork Datei. Wenn man sich beim Teamwork anmeldet, greift man auf eine Datei zu (die auf dem Server liegt) und legt seinen Arbeitsbereich fest (also an welchen Plänen man arbeitet). Dieser bereich ist dann für andere zur Bearbeitung gesperrt. Angucken kann man man sich diese Pläne trotzdem.

Hört sich doch beides recht ähnlich an, oder?

Flo

Flo 03.03.2004 19:58

Zitat:

Originally posted by Florian
Gut, dass geht bei ArchiCAD auch. Dort ist alles in einer Teamwork Datei. Wenn man sich beim Teamwork anmeldet, greift man auf eine Datei zu (die auf dem Server liegt) und legt seinen Arbeitsbereich fest (also an welchen Plänen man arbeitet). Dieser bereich ist dann für andere zur Bearbeitung gesperrt. Angucken kann man man sich diese Pläne trotzdem.

Hört sich doch beides recht ähnlich an, oder?

Flo

Das letzte mal, dass ich das bei Archicad benutzt habe, musst man immer den Stand der anderen aktualisieren. Das war dann etwas nervig und langsam. Die Unterteilung in mehrere Dateien pro Projekt macht auch Sinn. Und dann fehlt bei Archicad immer noch die verbindliche und unveränderliche Festlegung von Standards. Oder geht das inzwischen?
Kann den eine Teamworkdatei mehrere Dateien enthalten oder muss man einzelne Pläne durch die Geschosse trennen?

Florian

Florian 03.03.2004 21:03

Zitat:

Originally posted by Limbus
[B]Und dann fehlt bei Archicad immer noch die verbindliche und unveränderliche Festlegung von Standards.
Was meinst Du damit?

Zitat:

Kann den eine Teamworkdatei mehrere Dateien enthalten oder muss man einzelne Pläne durch die Geschosse trennen?
Eine Teamworkdatei ist eine Datei, aber Du kannst ja neben den Plänen für Geschosse (mit denen viele Studenten ausschließlich arbeiten) auch noch Pläne für Schnitte oder Details machen. Im Navigator werden die Geschoss-, Schnitt-/Ansichten-, Detail- usw. Pläne verwaltet. Da kannst Du soviele Geschossunabhängige Pläne in den Detailbereich packen wie Du willst.

Flo 03.03.2004 22:16

Zitat:

Originally posted by Florian
Was meinst Du damit?

Der CAD Administrator kann bei Allplan Netzwerkweit festlegen, welche Layer-Struktur, Teilbildstruktur, Linienarten, Strichstärken, Farben etc... es gibt. Diese Vorgaben können dann nur vom Administrator geändert werden. Dadurch wird verhindert, dass sich jeder seine eigene Struktur bastelt und alle unterschiedliche Farben, LAyer usw. benutzen.

Flo

hs 10.03.2004 07:51

wettkampf
 
Ein sportlicher Beitrag zum Thema:

http://www.architipp.de/CAD-Shootout..._tipp_418.html

Ich hoffe, dass es dazu in den nächsten Tagen noch eine Info über den Ausgang des Wettstreits gibt :D

z.B. hier: http://www.fh-coburg.de/?id=561

Grüsse
Florian

Florian 10.03.2004 09:52

Mir ist da nicht ganz klar, ob nur Mitarbeiter der Firmen - also echte Experten - da gegeneinander antreten oder ob da auch 300 Computer stehen, mit denen Studenten gegeneinander antreten?

Grüsse
Flo

Flo 10.03.2004 10:15

Zitat:

Originally posted by Florian
Mir ist da nicht ganz klar, ob nur Mitarbeiter der Firmen - also echte Experten - da gegeneinander antreten oder ob da auch 300 Computer stehen, mit denen Studenten gegeneinander antreten?
Flo

>Die Kontrahenten stellen sich und Ihre Produkte kurz vor und werden dann innerhalb kürzester Zeit versuchen, die von Professor Bielenski gestellte, nicht bekannte Aufgabe bestmöglich zu lösen. <

Klingt nach Mitarbeitern der Fimen. Ich habe mal demonstrationen von VectorWorks und Allplan gesehen und beide Mitarbeiter waren ziemlich Fitt und sehr schnell mit dem Programm.

Könnte ein lustiger Schaukampf werden wobei das Ergebniss natürlich nur darüber aufschluss gibt, wie gut ein Programm und der der es Bedient für diese eine Spezielle Aufgabe geeinget ist. Hoffentlich ist die Aufgabe so gewählt, dass jedes Programm ein wenig an seine Gerenzen kommt.

Gruss Flo

Florian 10.03.2004 12:59

Zitat:

Originally posted by Limbus
Klingt nach Mitarbeitern der Fimen.
Wie und dann kann einer der 3 Mitarbeiter den iPod gewinnen?

Eigentlich müsste man soetwas doch in jeder Uni machen, wenn die Computerpools mit software bestückt werden.
Wenn man irgendwelche kopieraufträge an einen frei gewählten Copyshop gibt, kann es schon ärger geben, da man als öffentliche Institution eine ausschreibung machen muss um das beste Preis-Leistungsverhältnis zu wählen, nur bei der meist geschenkten CAD Software interessiert es niemanden, ob man Wettbewerbswidrig (durch den Einfluss den man auf die Studenten ausübt) einfach das einsetzt was man selber gerne mag...

Grüsse
Flo

P.S. Wäre ja schön, wenn AutoCAD mit Architectual Desktop noch dabei wäre!

Flo 10.03.2004 13:14

Zitat:

Originally posted by Florian
Wie und dann kann einer der 3 Mitarbeiter den iPod gewinnen?
Wohl eher einer der Zuschauer.

Zitat:

Eigentlich müsste man soetwas doch in jeder Uni machen, wenn die Computerpools mit software bestückt werden.
Wenn man irgendwelche kopieraufträge an einen frei gewählten Copyshop gibt, kann es schon ärger geben, da man als öffentliche Institution eine ausschreibung machen muss um das beste Preis-Leistungsverhältnis zu wählen, nur bei der meist geschenkten CAD Software interessiert es niemanden, ob man Wettbewerbswidrig (durch den Einfluss den man auf die Studenten ausübt) einfach das einsetzt was man selber gerne mag...
Dann müsste aber durch einen Wettbewerb oder Test feststellbar sein, welche CAD Software objektiv am besten ist und das geht icht. Oder man lehrt die verbreitetste Software. Das führt aber nur zu Monopolbildung.

Gruss Florian

Florian 10.03.2004 13:55

Dazu habe ich eine Dikussion unter http://www.tektorum.de/showthread.php?threadid=727 gestartet :D

Rolf 13.03.2004 14:18

Hallo,

mich als "Vermesser" würde folgendes interessieren:
An den Schnittstellen zwischen Architekten, Bauing, Vermessungsing, Faching.... und ihren verschiedenen CAD-Programmen gibt es meiner Meinung nach trotz aller Bestrebungen immer wieder Probleme.
Was habt ihr in dieser Hinsicht an Erfahrungen gesammelt?

In unserem Bereich genutzt:
AutoCAD
Microstation
Geograf
CADdy


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