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Mirinda 04.01.2013 18:48

Architekturstudium nach Stadtplanungsmaster?
 
Hallo,

Es gibt hier ja unzählige Threads zum Thema Architekturstudium. Meine Situation ist aber etwas speziell, weshalb ich mir erlaube einen neuen Thread aufzumachen.

Zu mir:

Ich habe einen Bachelor im Bereich Stadt- und Regionalplanung sowie seit einem guten Jahr einen Master im Bereich Städtebau und Stadtentwicklung. Meine Masterthese habe ich in China geschrieben und war deswegen auch einige Zeit in Asien. Alles mit 1,X abgeschlossen.

Über Praktika und freie Mitarbeit habe ich auch schon eine gewisse Berufserfahrung. So habe ich bei einem Stadtentwicklungsprojekt im europäischen Ausland gearbeit (das war mehr so in Richtung Entwicklungszusammenarbeit) und im Projektmanagement städte-/hochbauliche Wettbewerbe betreut und organisiert (auch z.T. international).

Ich hatte viel mit Architekten zu tun und hatte zuletzt immer mehr das Gefühl auf der falschen Seite unseres Businesses zu stehen. Ich bin jetzt 26 und am überlegen, ob ich nochmal 'nen Neuanfang wagen soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das was ich bislang gemacht habe mich in 5 Jahren noch zufriedenstellt. Von einem Architekturstudium verspreche ich mir einen grundsätzlich besseres Verständnis vom Bauen und von Gebäuden (bisher sind Gebäude für mich ja quasi nur immer nur Volumen gewesen) und auch ein anerkannterer Abschluss mit dem ich mich z.B. auch problemloser im Ausland bewerben könnte.

Während des Masters habe ich mich auch viel mit Städtebau beschäftigt. Das war auch ein Grund für die Wahl des Masters. Allerdings waren die wenigen angebotenen Entwurfsprojekte (in denen man erstmal einen Platz bekommen musste ;) ) schon arg "esoterisch-künstlerisch" angehaucht.

Da ich ja eigentlich gehofft hatte mal gescheite Entwurfsmethoden zu erlernen, kam ich mit der inhaltlichen Ausrichtung der Projekte nicht wirklich klar und habe mich dann eher gezwungenermaßen anderen "wissenschaftlicheren" Dingen gewidmet. Zwar habe ich mit Bekannten auch an Studentenwettbewerben etc. teilgenommen, besitze auch Erfahrungen mit CAD-Programmen usw., aber kann eben nicht wirklich diesselben Skills und das Portfolio aufweisen wie eine ausgebildete Architektin.

Ich frage mich: Macht das denn irgendeinen Sinn sich beruflich nochmal ein bisschen in Richtung Architektur umzuorientieren?

Ich denke, jetzt wäre das quasi meine letzte Möglichkeit (auch vom Alter und den Finanzen).

Was meint ihr? Und wie würdet ihr das angehen?

Liebe Grüße, Mirinda


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