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Anatolyn 22.11.2014 17:57

Unzufriedenheit mit dem Studium
 
Liebe Arch-Mitglieder des Forums,

ich bin ein Erstsemestler im Bachelorstudiengang Architektur. Trotz Eifer,Fröhlichkeit, viel Erwartung vor dem Beginn mit dem Studium ist es mir jetzt nur große Enttäuschung und Unzufriedenheit nach der Abgabe meiner erste Übungsreihe und derer Präsentation Im Modul Entwerfen und Baukonstruktion. Bei der Arbeit geht es um den Entwurf eines Einraum (es soll nicht ein Raum sein) , eines Einzeller zum Stehen, Liegen, Sitzen, das dimensional minimal aber funktional maximal sein soll. Einerseits habe ich anscheinend die Anforderung der Übung nicht richtig verstanden, andererseits wurde ich von meiner Betreuerin betroffen, die immer nach Funktionalität bei jedem Bauelement fragt, sodass ich alle meine Absichten , etwas kunstreiches und schönes zu schaffen, schnell verlor und das Konzept dann echt schon langweilig aussah. Okay ich bin total einverstanden mit der Bewertung von meinem Prof (einfach banane findet er, finde ich auch ==''. Ich habe auch so gedacht, ah bei der ersten Aufgabe soll man sich nur auf der Funktionalität konzentrieren,sodass ich einfach Blöcke und Ebene in meinem Raum komponiere, ist es selber mein Schuld, meine Dummheit), aber ich habe auch nicht verstanden, viele Konzepte, die einfach meiner Meinung nach der Aufgabe nicht entsprechen, wurden doch gut bewertet.
Sie sehen wirklich interessant aus, manche aber gar nicht, zB:
- ein ganz riesiges Baukörper, schon mal wie ein richtiges Gebäude, das nicht minimal ist.
- ein ganz hoher Turm mit 3 Etagen und Wendeltreppe herum.Der solche Raum ist gar nicht gegliedert, sondern schon mal stark mit Boden und Decke total getrennt. Es kann noch Einraum sein?
-ein Baukörper mit 2 parallel liegende Treppe. Man muss zuviel laufen für nichts, und viele unbenutzte Räume. Was für einen Sinn hat es für die Funktionalität?
... und viele andere Konzepte, die wie ein Haus mit mehreren Zimmern sind. Bei nächste Übung beschäftigen wir sich mit der Raumgefüge und ich frage mich, wie man zu diesem Gefüge dann weiter entwickeln soll wenn viele ihren Einraum schon wie ein Raumgefüge geschafft haben.
Das ist lediglich mein Missverständnis über Raum sowie Einraum? Wenn ja, kann jemand mir eine Erklärung zu diesem Begriff? Das ist mir wichtig für meine weitere Übung.
Ich selber war an der Schule immer gut in Mathe und Physik, hatte besonders Interesse an Geometrie und kann gut zeichnen. Deshalb habe ich mich für das Architekturstudium entschieden. Ich glaube an sich selbst und kennt mein Ziel.

Um diese Schwierigkeit zu überwinden, brauche ich eure Beratung und Hilfe, meine Vorgänger und andere Arch-Studenten. Ich bedanke mich im Voraus!

Archiopterix 24.11.2014 13:26

AW: Unzufriedenheit mit dem Studium
 
Grundsätzlich gilt beim Entwurf immer: Einfache Dinge sind nie verkehrt! D.h. ein Konzept sollte immer nachvollziehbar und logisch für den Betrachter sein.
Ich würde beim Entwurf eines Einraums versuchen, die raumdefinierenden Bauteile (Treppen/Wände, etc.) so anzordnen, dass Spannung und ein Interessantes Gefüge entsteht. deinem Prof. geht es hierbei warscheinlich mehr um das Darstellen von Ideen, als um die detaillierte Ausarbeitung eines Wohnraumes.
So kommt mir das jedenfalls vor, aber dazu gibt es bestimmt noch andere Meinungen.
Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen.

Viele Grüße

Anatolyn 24.11.2014 15:50

AW: Unzufriedenheit mit dem Studium
 
Zitat:

Zitat von Archiopterix (Beitrag 53571)
Grundsätzlich gilt beim Entwurf immer: Einfache Dinge sind nie verkehrt! D.h. ein Konzept sollte immer nachvollziehbar und logisch für den Betrachter sein.
Ich würde beim Entwurf eines Einraums versuchen, die raumdefinierenden Bauteile (Treppen/Wände, etc.) so anzordnen, dass Spannung und ein Interessantes Gefüge entsteht. deinem Prof. geht es hierbei warscheinlich mehr um das Darstellen von Ideen, als um die detaillierte Ausarbeitung eines Wohnraumes.
So kommt mir das jedenfalls vor, aber dazu gibt es bestimmt noch andere Meinungen.
Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen.

Viele Grüße

Ich bedanke mich für deine Antwort. Teilweise bin ich irgendwie von meinem Betreuer betroffen, sodass ich falschen Weg gegangen bin. Jetzt verstehe ich schon, mach was nicht so komplett, nicht so klar sondern was abstraktes und ideales, das bewohnbar sein soll aber nicht richtig wie ein echtes Haus funktionieren muss.


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