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sonji: Offline


sonji is on a distinguished road

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Datum: 14.01.2004
Uhrzeit: 00:32
ID: 2971



Film und stadt

#1 (Permalink)
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Was fällt euch dazu ein?
Mich interessieren alle möglichen Aspekte von Repräsentation über Auswirkungen und Beeinflussung, bis zu Architekten, die Elemente des Filmes im Entwurfsprozess verwenden, Gemeinsamkeiten der Wahrnehmung, "filmisches Sehen"....

Welche Theoretiker und Architekten sind in dem Zusammenhang interessant: Benjamin,Paul Virillo, Tschumi,Matta Clark... ??
Bin auch für Filmtipps dankbar.

Danke für ein paar Gedanken!

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Benutzerbild von Samsarah
 
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Samsarah: Offline

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Datum: 14.01.2004
Uhrzeit: 11:32
ID: 2976



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Also wenn ich an Film und Architektur denke, fällt mir immer Fritz Langs Metropolis ein und natürlich Blade Runner, Odyssee 2001, Gataca - vor allem eben die Zukunftsvisionen und dann natürlich die historischen Schinken mit den orinalgetreuen Kulissen.
Ken Adams war soweit ich mich erinnere Architekt und entwarf die meisten Bond-Kulissen. Er hat mit Sicherheit einen große Einfluß auf Architekturen in Filmen ausgeübt. Es gab da letztes Jahr auch eine Ausstellung im Berliner Gropius-Bau. Vielleicht gibt es ja einen Katalog dazu?!
Ich sehe eher einen Einfluß von Architektur auf Film als umgekehrt. Architektur als dramaturgisches Mittel.
Vielleicht kannst Du etwas genauer erläutern, was Du meinst...

Grüße,
Samy

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Flo
 
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Flo is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 14.01.2004
Uhrzeit: 11:56
ID: 2977



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Neben dem was Samsarah geasgt hat fallenmir noch folgende Sachen ein:
- Doktor Caligari (der erste expressionistische Film)
- Sid Mead (hat unter anderem Blade Runner entworfen)
- Einige Gebäude in den James Bond Filmen sind reale Bauten von John Lautner

Ich denke, dass vor allem in Filmen die Architektur eine grosse Rolle spielt, um die Story überzeugend zu erzählen. Das trifft natürlich vor allem auf Science Fiction und Fantasy Filme zu. Gerade bei Filmen wie "Herr der Ringe" sind die Gebäude ja sehr wichtig, um die richtige Athomsphäre aufzubauen und die verschiedenen Rassen und Stämme glaubwürdig erscheinen zu lassen.

Gruss Florian

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tektorumAdmin
 
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Beitrag
Datum: 14.01.2004
Uhrzeit: 12:39
ID: 2978



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Also wenn ich die Frage richtig verstanden habe, geht es doch darum, inwiefern Film auf die Architektur einfluss hat und nicht andersrum - oder?

Allerdings ist mir dabei nicht ganz klar, wie das Funktionieren soll. Ich kann mir zwar gut vorstellen, das Visionen im Film später auch in der Realität Einzug erhalten. Aber inwieweit man Film in einen Entwurfsaspekt integrieren kann ist mir schleierhaft.

Interessant wäre da vielleicht noch die Frage von der Benutzung von Architektur in Filmen oder vorallem auch Werbung, um ein Image oder Stimmung zu vermitteln.

Grüsse
Florian
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Nils is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 21.03.2004
Uhrzeit: 21:00
ID: 3520



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Hallo sonji,

ich würde einen offenen Ansatz zu dem Thema wählen. Architektur ist ja auch gebaute soziale Struktur, sie trennt Personen und Gruppen, schafft Images und Mythen, unterstützt Inszenierungen und ordnet den direkten Informationsfluß von Mensch zu Mensch.

Ein Film ist, oft, ein Mittel, sich durch diesen großen gebauten Stützstrumpf des Sozialen zu bewegen, zu erfahren, was hinter den Mauern, den Kulissen, den Fassaden passiert.

Meine Tips daher:

Wim Wenders, "Der Himmel über Berlin"
Alfred Hitchcock, "Das Fenster zum Hof"

und wahrscheinlich überhaupt alle Hitchcock-Filme.

Zur technischen Seite des Films ein Buch:

James Monaco, "Film verstehen"


Gruß,


Nils

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Registriert seit: 13.05.2003
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Jochen Vollmer: Offline

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Beitrag
Datum: 24.03.2004
Uhrzeit: 21:07
ID: 3560



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"ich würde einen offenen Ansatz zu dem Thema wählen..."

... das sehe ich genau so



Hi sonji,

wie nahe sich Architektur und Film stehen zeigt allein
schon die Bedeutung des Wortes Camera. (lat. Kammer, Raum)

Interessant ist die Zeit der Anfänge der Modernen Architektur
und des Filmes. Beispielsweise benutzt Le Corbusier den Film
zur Vermittlung der räumlichen Erfahrung der "promenade architecture"
und auch als propagandistisches Mittel für die Architektur der
Moderne. (Ich glaube, dass die beiden Filme im Netz zu finden sind.
Den gefauen Titel kenn ich leider nicht)
Andererseits entwickelt Sergej M. Eisenstein seine Montagetheorie
(Theorie der filmischen Montage zur Vermittlung einer Botschaft)
auf dem Modell der Architektur (Montage und Architektur, Eisenstein
1938, und dann ist da noch ein Film über die Geschichte eines
Schlachtschiffes ich glaube "Panzerkreuzer *?*" k. A.)

Dann ist da noch der fast in Vergessenheit geratene
László Moholy-Nagy mit seinem Licht-Raum-Modulator aus dem
Jahre 1930 (?). Im übrigen gibt es ein nahezu unbeachtetes Buch
von ihm "Vision in Motion", das unter anderem Thema des letzten
Bauhaus Kolloquims war...

Ein weitere Thematik könnte der Film als Ausweitung (Prothese)
des Menschen sein. Siehe Dazu Marshall McLuhan, The Extensions of man,
Understanding Media, 1964; wenn Du mich fragst gehört dieses
Buch zur Pflichtlektüre.
Das Buch behandelt die Auswirkungen der Medien untereinander
und auf das Persönlichen, sowie das Soziale der Menschen.

Unter diesem Aspekt ist es lohnenswert den Hitchcock-Film
"Das Fenster zum Hof" zu betrachten. Gerade in der Gegenüberstellung
des Originals und der Neuinterpretation.


und und und

Gruss Jochen

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Beiträge: 3
oscarwi: Offline


oscarwi is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 23.06.2004
Uhrzeit: 18:08
ID: 4156



deleuze.. #7 (Permalink)
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film? architektur? wahrnehmung...da kommst du meiner meinung nach um deleuze nicht herum, der hat 2 dicke bücher zum film geschrieben, und als architekturtheoreriker ist er ja sowieso "in"...zumindest bei Foreign Office Architects, Gregg Lynn und dergleichen mehr

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