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Datum: 07.12.2005
Uhrzeit: 16:13
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Raumproblem

#1 (Permalink)
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Raumproblem

Hallo, ich wende mich an die Architekten in der Hoffnung hier den entsprechenden Partner für die Lösung meines Raumproblems zu finden. Ich studiere Bühnenbild an der Udk Berlin. In einem Modell habe ich zwei recht massiv wirkende Wände an der Seite. Diese zwängen den Raum sehr ein und ich möchte den Eindruck schaffen als würde der Raum dahinter noch weiter gehen. Ich dachte erst an einen Spiegel, fand dies aber schnell plump und zu einfach, es muss andere Lösungen geben. Die eine der Wände habe ich angeschrägt, da ist das Problem eigentlich schon ganz schön gelöst. Die Wand tritt hier nun nicht mehr als aufdringliche weiße Fläche in den Vordergrund, aber was tue ich it der verbliebenen Wand an der anderen Seite? Ich würde mich freuen hier eine produktive Diskussion starten zu könne. liebe Grüße Jenny

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Datum: 07.12.2005
Uhrzeit: 17:19
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Kannst Du vielleicht noch einen Grundriss oder ein Modellbild posten, damit wir uns das Problem besser vor Augen führen können?!
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Florian Illenberger

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Datum: 08.12.2005
Uhrzeit: 00:40
ID: 12227



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Hey,

hier zwei schnelle fotos von dem Modell, wie es jetzt in seinem noch unfertigen Zustand vorhanden ist. Das zweite Bild zeigt nochmal deutlicher die Problemwand. Freue mich über jeden Ratschlag den ich vielleicht auch in meine weitere Arbeit einbeziehen kann.

Danke im Vorraus.
Jenny

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Datum: 08.12.2005
Uhrzeit: 10:29
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Willst Du dass der Raum tiefer wirkt, als tatsächlich auf Bühne vorhanden ist ?
Geht's um den vorderen Raum oder um den Raum auf der Empore ? Mir ist nicht ganz klar, welche Wand schräg ist, und warum. Ich kann's auf dem Bild nicht erkennen. Und welches ist die andere Wand ?

Grundsätzlich gibt es da prominente Vorbilder (Name des Bühnenbild und Architekten fällt mir leider nicht mehr ein - hab in der Neumeyer VL gepennt) für solche Bühnenbilder mit einer großen Raumtiefenwirkung. Dabei besteht der Trick darin, eine Perspektive zu bauen. Durch die abfallenden bzw. ansteigenden Linien und parallelen Vertikalen die nach hinten enger zusammen stehen, wird aus einem 5m tiefen Raum ein 500m tiefer Raumeindruck.

Aber ich hab nicht verstanden, ob das Dein Problem ist.

Grüße Michael

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Datum: 08.12.2005
Uhrzeit: 14:25
ID: 12241



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Mit Perspektivzeichnungen kann man viel an Raumwirkung erzeugen. Mit Hilfe von Computer, CAD und Grafikprogrammen können solche Perspektiven auch viel realistischer wirken als die klassichen gemalten Perspektiven beim Lieblingsitaliener

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Datum: 08.12.2005
Uhrzeit: 16:02
ID: 12245



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Also es geht mir um die linke Wand, wenn man wie wir jetzt auf das Bild schaut. Die rechte Wand habe ich etwas (minimal) aber schon erkennbar angeschrägt. Damit wollte ich und denke ich habe ich auch erzielt, dass die Wand sich dem Betrachter nicht mehr als Wand aufdrängt. Sie drängt den Raum nicht mehr nur massiv ein. Das tut die Linke aber schon noch. Sie präsentiert sich hier als kalte große Fläche, ist zu aufdringlich und stört. Neben diesem Problem möchte ich außerdem versuchen eine Lösung zu finden, wie ich es erreichen kann diesen festen Raum (Kasten) nicht mehr nur als eben diesen Raum darzustellen. Indem er natürlich in dieser Form bleibt, muss ich etwas finden wie ich dem Betrachter den Eindruck vermittel der Raum geht weiter, ähnlich wie der Effekt einer Spiegelwand. Aber ich möchte eben keine Spiegel. Vielleicht durch hell dunkel Kontraste zwischen unterschiedlichen Wänden und Objekten. Der Raum ist mir einfach zu bedrängend. Was kennt ihr für Tricks. Die Perspektive meine ich dabei eigentlich nicht, also ich will nicht den Eindruck einer Bühne vermitteln. Ich weiß was du meinst aber das nicht.

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Tom
 
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Datum: 08.12.2005
Uhrzeit: 16:18
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Zitat:
Originally posted by bee_creative
Die rechte Wand habe ich etwas (minimal) aber schon erkennbar angeschrägt.
Im Grundriss schräggestellt oder in der Ansicht leicht aus der Vertikalen herausgekippt? Die Nuancen, von denen Du sprichst, kann ich in den Modellaufnahmen nicht erkennen.

Spontan hat mich die Decke gestört, die wie ein Deckel da draufliegt. Könnte doch auch nur ein offenes Gitter sein. Und ich könnte mir das ganze sehr viel abstrakter vorstellen: 2 Wandscheiben, die unterschiedlich lang sind und zwischen denen mit einer Ebene und einer weiteren Wand in etwa die Raumsituation geschaffen wird, die Du schon hast - aber leichter, skizzenhafter. Und dann könnten die Seitenwände höher sein als die Querwand und sichtbar noch ein Stückl weiterlaufen. Insgesamt scheinen mir die Proportionen von dem Fenster und die altertümliche Ausprägung der Treppe nicht besonders pralle, es sei denn Du willst exakt das haben. Ich habe echt keine große Ahnung von Bühnenbildern, ich weiß nur dass sie auch sehr abstrakt sein können - wie aus dem Architekturbaukasten, mit Scheiben-Elementen, Volumina, linearen Akzenten (Stützen o.Ä.). Nicht so puppenstubenartig ...

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Datum: 08.12.2005
Uhrzeit: 17:54
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Mir fällt da auf Anhieb noch das Teatro Olimpico ein, wo auf relativ engem Raum hinter der Hauptbühne durch bauliche Maßnahmen mit Hilfe von baulicher Perspektive, Schrägstellungen etc. Effekte von Weite und Tiefe des Raumes erzielt wurden. Man kann das in deinem Fall nicht 1:1 überrnehmen, weil dein Raum noch viel kleiner ist. Vielleicht kann man sich bei der einen oder anderen Maßnahme Anregungen holen und findet eine Lösung, wenn man sich lange genug damit beschäftigt. Thema 3D-Struktur auf der Wand!!

Teatro Olimpico: http://images.google.de/images?hl=de...=1&sa=N&tab=wi

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Datum: 08.12.2005
Uhrzeit: 20:21
ID: 12252



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Also dieses Modell ist nach einer Skizze eines Cafés entstanden. Also ich muss schon an diese Szenerie halten, aber auf dieser Basis ist etwas Abstraktion erlaubt. Das Modell soll den Charakter einer Skizze behalten, also aus vielen verschiedenen Linien, Wanddicken, Flächen ... bestehen. Tom danke für dein Beispiel mit dem Teatro Olimpico, aber eben dies mit der Perspektive nach hinten raus möche ich nicht. Kann man das auchzur Seite irgendwie hinbekommen? Ohne dort gleich ein perspektivisch gut durchdachtes Gemälde ranzumalen oder einen großen Spiegel ranzuhängen?

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Datum: 08.12.2005
Uhrzeit: 22:38
ID: 12256



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Zitat:
Originally posted by Tom


Und ich könnte mir das ganze sehr viel abstrakter vorstellen: 2 Wandscheiben, die unterschiedlich lang sind und zwischen denen mit einer Ebene und einer weiteren Wand in etwa die Raumsituation geschaffen wird, die Du schon hast - aber leichter, skizzenhafter. Und dann könnten die Seitenwände höher sein als die Querwand und sichtbar noch ein Stückl weiterlaufen.

[…] , ich weiß nur dass sie auch sehr abstrakt sein können - wie aus dem Architekturbaukasten, mit Scheiben-Elementen, Volumina, linearen Akzenten (Stützen o.Ä.). Nicht so puppenstubenartig ...
Ich denke Tom hat Dir dazu schon ein paar gute Hinweise mit auf den Weg gegeben.

Lös das ganze mehr auf. Räume können schließlich auch beschrieben werden, ohne dass sie komplett umschlossen sind.

Grüße Michael

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Datum: 08.12.2005
Uhrzeit: 22:41
ID: 12258



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Ist aber nicht das Café Hardenberg in Berlin?!
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Florian Illenberger

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Datum: 09.12.2005
Uhrzeit: 00:01
ID: 12261



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toms idee klingt sehr interessant, es ist nur schwer für mich, mir das was er hier beschreibt vorzustellen. Vielleicht ist eine Skizze möglich. Ich kenne mich leider mit den architektonischen Elementen nicht aus.

und doch es ist das Café Hardenberg.

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