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StarlightJD is on a distinguished road

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Datum: 21.09.2005
Uhrzeit: 21:55
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AutoCAD, ArchiCAD oder Vector Works?

#1 (Permalink)
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Hallo!
Ich habe gerade mein Architekturstudium an der FH Münster angefangen und muss jetzt einen CAD-Kurs belegen. Ich stehe jetzt vor der Wahl AutoCAD, ArchiCAD oder Vector Works? Welches ist das am meisten verwendete Programm, welches bietet die meisten architekturspzifischen Funktionen, was bringt mir auf Dauer am meisten? Ich habe in meiner Bauzeichnerausbildung nur mit Nemetschek Allplan gearbeitet und möchte jetzt noch ein weiteres Programm lernen. Was würdet ihr wählen/ habt ihr gewählt, was würdet ihr mir raten?

Danke für eure Beratung und Tipps!

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Archimedes: Offline

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Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all

Beitrag
Datum: 21.09.2005
Uhrzeit: 23:14
ID: 10948



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Würde Dir instinktiv zu AutoCAD raten.

Habe damit zwar selber kaum Erfahrungen, kenne Allplan sehr gut, arbeite seit einigen Wochen mit ArchiCAD und VW kenne ich kaum.

AutoCAD hat den Vorteil das es in verschiedenen Branchen (nicht nur Architektur) benutzt wird und am wohl umkompliziertesten beim Dantenaustausch ist. Weiterentwicklung und Zukunft ist jedenfalls garantiert.
Es gibt sogar Leute die prognostizieren das AutoCAD in einigen Jahren als einziges großes CAD-Programm überlebt haben wird. Natürlich mit Spezifikationen (Aufsätzen, Modulen, Erweiterungen) für die einzelnen Berufsgruppen.

ArchiCAD kann eigentlich nicht mehr wie Allplan, nach meiner Meinung sogar weniger und komplizierter, von daher würde ich ebenfalls zu AutoCAd tendieren.

Vectorworks geht soweit mir bekannt ist auch eher in Richtung ArchiCAD und Allplan. Ist aber noch nicht so oft überarbeitet worden und insgesamt wohl etwas übersichtlicher und weniger überladen.



Wünsche jedenfalls viel Spaß....

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MolaLoma: Offline


MolaLoma is on a distinguished road

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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 00:26
ID: 10950



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Wenn Du die Wahl zwischen AutoCAD, VektorWorks und ArchiCAD hast rate ich Dir zu ArchiCAD. Ich finde das Programm ist intuitiv und schnell erlernbar, auf die Bedürfnisse der Architekten angepasst und Du kommst sehr schnell zu einem vorzeigbarem Ergebnis.

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mika: Offline

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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 10:47
ID: 10955



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Hallo StarlightJD,

es gibt nur eins, was man Dir guten Gewissens raten kann: lerne alle drei.
Archimedes Antwort ist stark von eigenen Preferenzen geprägt.
AutoCAD ist in der Ausführungsplanung in der Tat weitverbreitet, aber seine Begründung ist eben von persönlichem Wunsch geprägt.

Die Konzepte der drei Programme stellen drei unterschiedliche Konzepte für Architektur CAD dar.

AutoCAD ist das pure CAD und stammt aus dem Maschinenbau - (Archimedes sei an dieser Stelle gesagt, dass es mittlerweile dort konsequenterweise durch Programme wie Catia, Pro E und SolidEdge verdrängt wird) - und besitzt keine Architektur Elemente, wie Wände o.ä.. Um z.B. 3dimensionale Wände zu erhalten muss man 2D Polygone extrudieren. AutoCAD wird vorallem in der Ausführungsplanung eingesetzt, weil es über Befehlszeile mit Shortcuts sehr schnell ist, und weil es DWG/DXF als natives Format besitzt. (AutoCAD gibt es seit Version 14 nicht mehr für MacOS)

ArchiCAD basiert auf parametrischen Architekturelementen wie Wänden, Decken, Türen, Fenstern, Treppen usw.. Man verfolgt bei Grafisoft seit Beginn das Konzept des intelligenten Gebäudes, sprich 3D-Gebäude durch 2D Zeichnen. Das geht hin bis zu Massenermittlung, FM und Bauphysikaufsätzen. Neuerdings gibt's sogar ein "Modellingaufsatz" von Maxon.
ArchiCAD trifft man in allen Leistungsphasen bei kleinen und großen Büros.
(ArchiCAD gibt es für Win und Mac) Der Detailverlag benutzt z.B. ArchiCAD.

VectorWorks bewegt sich genau dazwischen. Man kann es wie ArchiCAD, also mit parametrischen Elementen wie Wände etc. nutzen, oder nur als 2D CAD, bei dem man extrudiert um 3D Objekte zu erhalten.
VectorWorks trifft man vorallem in den Entwurfsphasen oder bei Wettbewerben und mehr in kleinen Büros, weil günstiger. Es wird auch viel in verwandten Branchen wie Möbel- und Messebau, Bühnenbild und vorallem Landschaftsplanung eingesetzt. Es ist in der Schweiz sehr beliebt. (VectorWorks gibt es für Win und Mac) Die db benutzt z.B. VectorWorks.

Aber da Du schon nach dem Heiligen Gral fragst, es gibt auch andere Programme wie MicroStation oder Spirit, die ebenfalls viel Verwendung finden.
Was ich persönlich machen würde, wenn ich nochmal mit dem Studium anfangen würde, ist bei Kursen für SolidEdge, ProE oder Catia reinzuschauen, und ich würde einen Kurs für C4D, Maya, LightWave o.ä. machen.

Grüße Michael

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Tom
 
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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 11:38
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Zitat:
Originally posted by mika
AutoCAD ist das pure CAD ... und besitzt keine Architektur Elemente, wie Wände o.ä.. Um z.B. 3dimensionale Wände zu erhalten muss man 2D Polygone extrudieren.
Ich nehme doch stark an, dass AutoCAD heutzutage (und in diesem Falle) ein Synonym für den Architectural Desktop ist. Oder glaubst Du, die zeichnen da von Hand Doppellinien und extrudieren sie? Ansonsten kann ich Dir (Mika) nur zustimmen: Alle Programme lernen, die nicht bei 3 auf den Bäumen sind. Für das Studium ist sowas wie ArchiCAD zuerst mal sicher sehr gut - da kommt man 10x schneller zu zudem noch schöneren Ergebnissen als im AutoCAD Architectural Desktop. Versuche da mal, eine geshadete 3D-Ansicht als PDF zu exportieren - mission impossible!

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Beitrag
Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 11:56
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@Tom: Doch AutoCAD heißt in der Regel in Architekturbüros ohne ADT. Reines AutoCAD + ArchBem o.ä.. Diese Büros zeichnen i.d.R. 2D so wie mit Rapi. Das ist einfacher, sicherer und schneller für sie. Alles andere ist noch Musik von Morgen im Büroalltag und wenn ich hier von Programmen wie Catia rede, dann ist das schon der über- oder überübernächste Schritt.

Grüße Michael

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Tom
 
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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 12:06
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@Mika
Also ich kenne nur Büros, die den ADT einsetzen. Und ich glaube nicht, dass an StarlightDJ's Hochschule 2D-AutoCAD in Konkurrenz zu 3D-Programmen gelehrt wird. Das sollte er uns jetzt evtl. nochmal sagen, obwohl spekulieren doch eigentlich viel schöner ist .

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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 14:10
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@Tom: Ich glaub Dir, dass Du nur Büros mit ADT kennst. Ich kenn aber kein einziges.
Wie sieht's bei den anderen aus ? Wird bei Euch im Büro ADT eingesetzt ?

Grüße Michael

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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 14:32
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bei mir im buero gibts zwar den adt aufsatz aber eigentlich benutze ich autocad nur in der detailplanung und den werkplänen!
entwürfe, etc zeichnen wir meist in vectorworks - habe aber auch einen kollegen der alles in autocad zeichnet!
habe mir jetzt privat noch die studentenversion von archicad zugelegt, muss aber sagen das man dort ,vom aufbau der zeichnung, komplett anders denken muss und die autismen die man in vw und acad hat dort nicht greifen - von daher ist es nicht so mein programm! das ist, glaube ich, aber eine einstellungssache und hängt davon ab worauf man gelernt hat.

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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 15:22
ID: 10965



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Also AutoCad (zumindest für 2D) würde ich mir auf jeden Fall anschauen - es ist denke ich doch ein großes Manko sich überhaupt nicht mit AutoCad auszukennen -und die reinen 2D Funktionen sind ja in ein paar Tagen eh erlernt.
Im Laufe des Studiums (damit bin ich momentan auch beschäftigt) würde ich mir noch ein paar andere Programme aneignen (3dmax od. C4D, Archicad,...)- Mit nur einem Programm kommt man heute denke ich eh nicht sehr weit.
Gruß Roman

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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 16:25
ID: 10966



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Ich kann Roman20 nur beipflichten. Versuche während des Studiums so viele Programme wie möglich kennenzulernen. Später fehlt Dir dazu erst recht die Zeit, auch wenn man grundsätzlich während des Studiums meint, man hat gar keine Zeit. Es wird noch schlimmer

Ein paar 2D-AutoCAD Grundlagen schaden nie. Aber befasse Dich auch mit 3D-Programmen wie ArchiCAD , Allplan oder Vectorworks. Aber auch sowas wie Cienema 4D oder Rhino ist wichtig.

Wichtig ist, dass Du Dich dann für ein Programm entscheidest, in das Du tiefer einsteigst und mit dem Du Deine Entwürfe machst. Wenn Du ein paar kennst, fällt die Entscheidung leichter, denn dann weißt Du, welches Programm Dir am meisten liegt. Das kann ganz unterschiedlich sein. Hängt auch viel davon ab, wie Dir die einzelnen Programme vermittelt werden.

Viele Grüße,
Nelly

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Patrick is on a distinguished road

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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 16:31
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Hallo alle zusammen,

ich würde die Entscheidung entspannter angehen.
Wichtig ist, dass man ersteinmal ein Programm lernt und versteht wie CAD funktioniert. Ich würde das Programm bevorzugen, das einem den größtmöglichsten 'Support' bietet. Sei es durch den CAD-Lehrstuhl oder andere Studis. Letztendlich ist es aber auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass es im Büro dann fast schon egal ist welches Programm man beherrscht. Zur Zeit arbeite ich in einem Büro, die jemanden gesucht haben, der AutoCAD-Erfahrung hat. Als das Projekt dann abgeschlossen war, gings in die Wettbewerbsabteilung, die mit Allplan arbeitet. Mit Allplan hatte ich vorher nie gearbeitet. Das war aber auch egal, da ich eine kurze Einführung bekommen habe und mich bei Fragen immer wieder an die Kollegen wenden konnte. Vor 1.5 Monaten gings dann zu einem anderen Projekt, dass komplett in Microstation gezeichnet wird. Auch hier gab es wieder eine kurze Einführung und die Möglichkeit die Kollegen zu fragen. Es war nie ein KO-Grund, dass ich keine Erfahrung in den Programmen hatte!!!

Also, macht Euch kein Stress wegen des CAD-Programms. Wichtig ist, dass man CAD (2D/3D) versteht und die Programme als Mittel zum Zweck ansieht.

Liebe Grüße,

Patrick

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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 23:29
ID: 10973



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Also, danke schön an alle, die sich so ausführlich mit meinem kleinen Problem auseinandergesetzt haben. Ich habe mich jetzt für AutoCAD entschieden und als Zweit- und Drittwunsch ArchiCAD und Vectorworks angegeben. Mal sehen welches Programm ich lernen darf. Da ich Nemetschek schon (ich würde behaupten) ziemlich gut beherrsche und in der Ausbildung ziemlich intensiv mit C4d gearbeitet habe, habe ich auf jeden Fall schon mal ein Programm mit dem ich zügig ziemlich respektable Pläne erstellen kann. Ich werde dann mal im Laufe der nächste Jahre ein wenig weiter probieren.

Danke nochmal für eure ausführliche Hilfe!
Jana

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Datum: 22.09.2005
Uhrzeit: 23:43
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Na, ist doch prima.
Ein kleines Progrämmchen möchte ich Dir noch ans Herz legen. Um das zu lernen brauchst Du kein wochenlangen Kurs, ein Tag sollte reichen: SketchUp. Lad's Dir mal runter und probiers mal aus.

Grüße Michael

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Datum: 23.09.2005
Uhrzeit: 02:02
ID: 10977



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man sollte auf jeden Fall bei der Wahl des CAD und 3d Programms auch den Preis nicht aus den Augen verlieren: z.B. sollte man bedenken, dass man als Anfänger irgendwann eigene Software braucht, und dann ist die Frage z.B. zwischen c4d oder 3ds schnell geklärt.......... ich persönlich habe noch nie in einem Büro gearbeitet, das Projekte mit unterschiedlichen CAD Systemen bearbeitet, bei den gesalzenen Preisen geschweige den Updates glaube ich nicht das dass lizenztechnisch einwandfrei zu meistern ist......... mal abgesehen von den mega Büros über 50 Mitarbeitern.........

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