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Datum: 15.03.2007
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ArchiCAD + Dual Core Prozessoren

#1 (Permalink)
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Hallo,

voller Euphorie über meinen neuen PC mit Zweikern-Prozessor startete ich ArchiCAD um mal was zu rendern. Dabei musste ich leider feststellen, dass die maximale CPU-Aulastung des ArchiCAD-Prozesses bei 50% liegt, wodurch mir natürlich die Vorteile dieses Systems verloren gehen.

Um Treiber-Probleme ausschließen zu können habe ich mal ein Rendering mit Cinema 4D versucht und siehe da: dieser Prozess beansprucht beide Kerne voll und die Auslastung liegt folglich bei 100%.

Weiß jemand, ob es da einen Patch für ArchiCAD gibt oder ob sowas in Planung ist?

Grüße,
Dominique

EDIT: In einem anderem Forum habe ich eben gelesen, dass angeblich die Lightworks-Rendering-Engine Dualcore Prozessoren unterstützt. Bei mir nicht?!

Geändert von Nique (15.03.2007 um 22:41 Uhr).

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fst
 
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Datum: 16.03.2007
Uhrzeit: 11:09
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Re: ArchiCAD + Dual Core Prozessoren

#2 (Permalink)
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Während der 2 Rendering Phase weden beide Prozessoren unterstützt.
(AC 10). Aber nur bei der Photorealistik, und nicht beim 3D Aufbau.

FST

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Nique is on a distinguished road

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Datum: 16.03.2007
Uhrzeit: 11:41
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Ist mit Photorealistik die Sonneneinstellung gemeint? Sprich "Realistische Sonne"?

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fst
 
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Datum: 16.03.2007
Uhrzeit: 12:47
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Nein.

Es gibt Darahtmodell, Verdeckt Kanten Block und Schatitierung. Das sind 3 D Darstellungen, aber keine Photorealistik. Diese unterstützen den Doppelproz. nicht.

Die Photorealistik wird über Photorealistische Darstellung. aufgerufen.
Wenn si aus dem Grundriss aufgerufen wird, muß erst das 3D Modell mit 1. Proz aufgebaut werden.

FST

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Datum: 24.03.2007
Uhrzeit: 11:59
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für das 3d modell würde ich mir ne (relativ) günstige "ati fire gl" karte besorgen, und dann in den einstellungen auf "open gl" modus switchen. geht ab! *g*

ich hab zb diese hier:

http://s179676901.e-shop.info/shop/c...oraPortalID=bd

und bin sehr zufrieden. da gehören ruckelnde bilder echt der vergangenheit an.

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Datum: 25.03.2007
Uhrzeit: 12:46
ID: 22691



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Danke für den Hinweis, aber mit Rucklern hab ich keine Probleme.

Und mit dem Rendern hab ich jetzt auch ne "Lösung" gefunden. Mittlerweile gibt es ja auch Artlantis Studio für Studis umsonst. Das hab ich mir mal angeschaut und hier werden beim Rendern die Möglichkeiten der Dual Core Prozessoren ausgeschöpft.

Eine feine Sache an dem Programm finde ich vor allem die Möglichkeit, Renderings gesammelt durchführen zu können. So kann man flüssig arbeiten und wenn alles fertig ist werden die vorgemerkten 10, 20, ... Renderings in einem Durchlauf berechnet.

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Datum: 25.03.2007
Uhrzeit: 14:14
ID: 22693



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Läuft zwar einwenig off-topic, aber die mangelnde Ünterstützung von Mehr-Kern-Prozessoren wird zunehmend problematisch. Kürzlich habe ich ein Test von einem 8-Kern-Rechner mit CineBench (Maxon, C4D) gelesen. CineBench gehört zu den Porgrammen, das clever genug programmiert ist, um mehr als 8 Kerne zu unterstützen. Leider aber nur beim Rendering, das führt dann dazu, dass unter Umständen das Pre-Rendering, dass nur einfache Prozessoren unterstützt länger dauert, als das Rendern selbst. Das ist dann so wie bei 52fach-Brennern, bei denen das Session beenden länger dauert, als das Schreiben der Daten selbst.
Die Frage ist, ob es überhaupt möglich ist, jeden task auf mehrere Prozssoren zu verteilen, oder ob es lediglich am erforderlichen Grips der Programmierer oder Compilierer liegt.
Wäre schade, wenn man bedenkt, das Intel bereits an Core-80-Chips (1Teraflops @62 Watt) arbeitet.
__________________
Grüße Michael

"Warum soll etwas nicht so gut wie möglich sein ?"
Ludwig Mies van der Rohe, 1964

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Datum: 25.03.2007
Uhrzeit: 15:45
ID: 22694



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Zitat:
Originally posted by Nique
Danke für den Hinweis, aber mit Rucklern hab ich keine Probleme.

Und mit dem Rendern hab ich jetzt auch ne "Lösung" gefunden. Mittlerweile gibt es ja auch Artlantis Studio für Studis umsonst. Das hab ich mir mal angeschaut und hier werden beim Rendern die Möglichkeiten der Dual Core Prozessoren ausgeschöpft.

Eine feine Sache an dem Programm finde ich vor allem die Möglichkeit, Renderings gesammelt durchführen zu können. So kann man flüssig arbeiten und wenn alles fertig ist werden die vorgemerkten 10, 20, ... Renderings in einem Durchlauf berechnet.
das arbeiten im 3d fenster kann auf hardwaregestützte open gl verlagert werden ( zb bei archicad) . genau hier setzen die cad-grafikkarten (wie die fire gl serie) an. sie haben eine besonders hohe open gl performance, die dann weitestgehend unabhängig vom prozessor ist. das rendern (das war mit fotorealistik wohl gemeint), muß jedoch weiterhin vom prozessor erledigt werden.
das hat zwar mit dual-prozessoren nichts zu tun, sondern war nur als tip gedacht.

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Flo
 
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Datum: 26.03.2007
Uhrzeit: 10:06
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Zitat:
Die Frage ist, ob es überhaupt möglich ist, jeden task auf mehrere Prozssoren zu verteilen, oder ob es lediglich am erforderlichen Grips der Programmierer oder Compilierer liegt.
Wäre schade, wenn man bedenkt, das Intel bereits an Core-80-Chips (1Teraflops @62 Watt) arbeitet. [/B]
Nicht alle Berechnungen lassen sich auf mehrere Prozessoren verteilen und nicht alle Aufgaben, die man verteilen kann, eignen sich gleich gut dazu. Ein weiteres Problem ist der Speicherverbrauch bzw. der Speicherzugriff. Partikelsimulationen und physikalische Simulationen lassen sich z.B. ganz schlecht auf mehrere Rechner Verteilen. Rendern eignet sich hingegen eigentlich am besten um mehrere Prozessoren auszulasten. Aber man sollte den Programmierern ruhig noch ein wenig zeit lassen. Mehrprozessorsysteme sind ja noch nicht so lange für jedermann erschwinglich. Ich erwarte da schon noch größere Fortschritte in der nächsten Zeit.

Florian

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Flo
 
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Datum: 26.03.2007
Uhrzeit: 10:09
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Zitat:
Originally posted by smurf
das arbeiten im 3d fenster kann auf hardwaregestützte open gl verlagert werden ( zb bei archicad) . genau hier setzen die cad-grafikkarten (wie die fire gl serie) an. sie haben eine besonders hohe open gl performance, die dann weitestgehend unabhängig vom prozessor ist.
Ganz so unabhängig vom Prozessor ist die Geschwindigkeit nicht. Eine super schnelle Karte und ein lahmer Prozessor sorgen nicht unbedingt für tolle Geschwindigkeit weil der Prozessor gar nicht nachkommt die Karte mit 3D Daten zu versorgen. Auch haben die professionellen Grafikkarten wie die Fire GLs oder die nvdida Quadros nicht eine besonders hohe OpenGL Geschwindigkeit. Meist bestehen sie aus der selben Hardware wie die "normalen" 3D Karten und haben nur andere Treiber und besseren Support und einen viel höheren Preis.

Florian

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Tom
 
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Datum: 26.03.2007
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Zitat:
Originally posted by Flo
Auch haben die professionellen Grafikkarten wie die Fire GLs oder die nvdida Quadros nicht eine besonders hohe OpenGL Geschwindigkeit. Meist bestehen sie aus der selben Hardware wie die "normalen" 3D Karten und haben nur andere Treiber und besseren Support und einen viel höheren Preis.
Die Quadros basieren zwar auf demselben Chip, es sind aber mehr und andere Hardware-Funktionen freigeschaltet als bei den Geforce-Karten - weiß nicht, wie das bei ATI ist. Zum Teil geht es da tatsächlich um 3D-Leistung (bessere Speicherverwaltung auf der Karte, zweiseitiges Shading im Konstruktionsmodus), zum Teil aber "nur" um Darstellungs-Verbesserungen in 2D (Hardware-Overlay, Hardware-Antialiasing von Punkten und Linien).

Fürs Rendern lassen die dedizierten Treiber höhere Leistungs- und Qualitätseinstellungen zu als die normalen (größere Maps, bessere Skalierung). Zum Teil fressen diese High-Quality-Settings dann den Performance-Boost wieder auf - was zu dem Eindruck einer nur mäßigen Leistungssteigerung führen kann.

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Flo is on a distinguished road

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Datum: 26.03.2007
Uhrzeit: 16:24
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Zitat:
Originally posted by Tom
Die Quadros basieren zwar auf demselben Chip, es sind aber mehr und andere Hardware-Funktionen freigeschaltet als bei den Geforce-Karten - weiß nicht, wie das bei ATI ist. Zum Teil geht es da tatsächlich um 3D-Leistung (bessere Speicherverwaltung auf der Karte, zweiseitiges Shading im Konstruktionsmodus), zum Teil aber "nur" um Darstellungs-Verbesserungen in 2D (Hardware-Overlay, Hardware-Antialiasing von Punkten und Linien).
Das sind aber alles Treiberfunktionen. Den meisten Karten kann man die zusätzlichen Funktionen per Treiberhack entlocken. Richtig Teuer an den Karten ist aber die garantierte Kompatibilität mit verschiedenen Anwendungen. Für den Preis einer mittelmässigen Profikarten bekommt man in der Regel das Highend Spielermodell, dass dann auch deutlich schneller ist.

Zitat:
Fürs Rendern lassen die dedizierten Treiber höhere Leistungs- und Qualitätseinstellungen zu als die normalen (größere Maps, bessere Skalierung). Zum Teil fressen diese High-Quality-Settings dann den Performance-Boost wieder auf - was zu dem Eindruck einer nur mäßigen Leistungssteigerung führen kann.
Ausser bei nvidias Gelato ist die Karte am Rendern nicht beteiligt oder meindst Du mit rendern die Darstellung auf dem Bildschirm?

Florian

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fst
 
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Datum: 26.03.2007
Uhrzeit: 17:23
ID: 22706



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Die Filem von Pixar und Co werden auf Rechnern ohne Grafikkarten gerechnet.

Die Sache mit den Duo oder bald Quadro Prozessoren ist einfach dei Ablösung von dem früheren Gigaherz rennen.

Wenn dann Apple bald die Rechner mit 2 Quadro, also 8 Prozessorkeren rausbringt, wird es für den normalen Anwenden eher wenig bringen.

Wenn ich auf meienm SQL Server mit 2 Kernen nur 1 Abfrage laufen lassen, wird der Prozessor auch nur halb genutzt.(bzw. Es wir nur ein Kern genutzt)

FST

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