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3drei3 is on a distinguished road

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Datum: 24.04.2007
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Amsterdam

#1 (Permalink)
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Weiss jemand nachfolgende Antwort?
Ich hab nix gefunden.

Amsterdams Untergrund ist schlammig. 15 Meter dick soll die Schlammschicht sein, auf der die Stadt errichtet wurde. Früher bestand ständig die Gefahr, dass ein Haus absacken könnte. Wer heute allerdings ein schiefes Haus sieht, und glaubt, dies rühre vom weichen Untergrund her, der irrt.

Viele Häuser wurden mit Absicht schief gebaut. Denn so konnten Waren hochgezogen werden, ohne die Fenster oder Fassade zu beschädigen. Eine andere Bestimmung gab vor, dass die Fenster möglichst groß sein mussten. Auf diese Weise wollte man Gewicht einsparen, um den Untergrund zu entlasten. Wer die vielleicht schönsten Grachtenhäuser Amsterdams betrachten möchte, sollte an der Herren- und Kaizergracht entlang gehen.

Warum nur sind die Häuser so schmal? - wird sich mancher beim Rundgang fragen. Ursprünglich war es nur erlaubt, Häuser mit maximaler Breite von acht Metern zu bauen. Welches das schmalste Haus von Amsterdam ist, ist nicht ganz eindeutig. Ein Haus in der Oude Hoogstraat 22 ist mit zwei Meter 20 Breite und sechs Meter Länge schon sehr klein.

Es gibt aber ein Haus, welches sogar nur eine Fassadenbreite von 1 Meter 80 hat. Dafür verbreitert es sich aber nach hinten auf fünf Meter. Warum so viele Häuser in Amsterdam vor allem schmal und tief sind, erläutert eigentlich jeder Grachtenbootführer auf seinen Touren. Auch hier spielte wieder eine Vorschrift eine Rolle.

Deshalb unsere Frage: Warum sind in Amsterdam so viele Häuser mit schmaler Fassade auf hoch und tief gebaut worden?

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Tobias: Offline

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Tobias is on a distinguished road

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Datum: 24.04.2007
Uhrzeit: 20:01
ID: 23342



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soweit ich das in erinnerung habe, bemisst sich der preis für das grundstück über die grundstücksbreite an der strassenseite. je breiter deie frontfassade dann ist, desto teurer. deswegen sind die parzellen so schmal, dafür aber recht tief.

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Tobias: Offline

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Tobias is on a distinguished road

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Datum: 24.04.2007
Uhrzeit: 20:04
ID: 23343



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habe dazu noch etwas gefunden. es ist so, wie ich schon schrieb.

Quelle: serendipita.org/amsterdam/amsterdamgerman
Zitat:
Der Giebel zeigt zur Straße, und fast alle Häuser sind sehr schmal und lang. Diese Häuser, die teilweise über 400 Jahre alt sind, wurden so gebaut, weil man früher Steuern nach der Breite der Straßenfront zahlen mußte. Länglich-schmale Häuser waren also günstiger als z.B. quadratische.

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ehem. Benutzer
 
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3drei3 is on a distinguished road

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Datum: 24.04.2007
Uhrzeit: 20:24
ID: 23344



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danke soweit,
aber hier ist doch eine bauvorschrift gesucht, die als erklärung herhalten soll?
deine argumentation ist ja eine ökonomische seitens der bauherren.
gruss im guten

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Registriert seit: 17.07.2003
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Tobias: Offline

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Tobias is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 25.04.2007
Uhrzeit: 07:31
ID: 23349



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nein, da gibt es keine bauvorschrift. wie in meinem zweiten beitrag in dem Zitat steht, wurde die Steuer nach Breite der Straßenfront bemessen.

Es ist schlichtweg ein steuerlicher grund.

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ehem. Benutzer
 
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3drei3 is on a distinguished road

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Datum: 25.04.2007
Uhrzeit: 13:48
ID: 23355



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Es gibt aber ein Haus, welches sogar nur eine Fassadenbreite von 1 Meter 80 hat. Dafür verbreitert es sich aber nach hinten auf fünf Meter. Warum so viele Häuser in Amsterdam vor allem schmal und tief sind, erläutert eigentlich jeder Grachtenbootführer auf seinen Touren.

Auch hier spielte wieder eine Vorschrift eine Rolle.

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sanne: Offline

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sanne will become famous soon enough

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Datum: 25.04.2007
Uhrzeit: 14:40
ID: 23358



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Zitat:
...Auch hier spielte wieder eine Vorschrift eine Rolle.

Deshalb unsere Frage: Warum ...
die frage ist doch: WARUM

ich finde, tobias` antwort deckt das zu genüge ab. meinst du vorschrift im sinne von § im niederländischen bgb?

sehr interessant, übrigends. ist das einfach so ein rätsel zur allgemeinen aufheiterung oder eine klausurfrage?

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ehem. Benutzer
 
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3drei3 is on a distinguished road

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Datum: 26.04.2007
Uhrzeit: 19:23
ID: 23368



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auflösung am sonntag: reiserätsel im tagesspiegel.
danke vorerst

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