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| ehem. Benutzer Registriert seit: 17.06.2008
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fuenfjahresplan: Offline
Beitrag Datum: 22.06.2009 Uhrzeit: 20:24 ID: 34185 | Social Bookmarks: Zitat:
wenn du mal hartz4 beantragen muss wegen auftragslosigkeit übernimmt die arge nur den mindestbeitrag der gesetzlichen r-versicherung. das sind 40euro. den rest darfst du selber bezahlen. oder das versorgungswerk schmeisst dich irgenwann raus, weil du keine beiträge mehr zahlen kannst. Zitat:
was ist das für ein vorschlag! zinsloses darlehn der verwandten für die rente. gruselig! die vorgungswerke haben die anwartschaft überwiegend bei investmentbanken angelegt. hypro real estate!!!! ihr müsstet alle unserer angie danken, dass ihr noch irgendwann rente bekommen werdet!!! Geändert von fuenfjahresplan (22.06.2009 um 22:30 Uhr). | ||
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noone: Offline
Beitrag Datum: 24.06.2009 Uhrzeit: 13:14 ID: 34209 | Social Bookmarks: Alle Finanzprodukte basieren auf Investment, und daher auch Risiko. Und alle Investmentfonds sind massiv eingebrochen. Die Renten bleiben aber trotzdem stabil, da das Versorgungswerk kein Fonds ist. Es ist trotz alledem ein Versicherungsunternehmen, das Geld investiert, ein Zugeständnis an Mindestzinssatz macht, und Teile der Zinsgewinne als Eigengewinn der Versicherungsgesellschaft einbehält. Man kann natürlich auch einen eigenen "Rentenfond" auflegen, jedoch trägt man dann mehr Risiko und hat auch keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Wir müssen einfach von unserem Anspruchsdenken weg, wenn Du Festangestellt bist, bekommst Du im Alter mit den Architektenlöhnen auch keine grosse Rente. Die Zeiten sind definitiv vorbei. Wenn du arbeitslos bist, ruht deine BFA-Renteneinzahlung genauso, sprich dies drückt alles die Höhe der Rente. Mit einer BFA Befreiung und Einzahlung ins Vorsorgewerk kannst Du eigentlich nur gewinnen, du kannst bei Arbeitslosigkeit die Beitrage auch aussetzen. Es wurde im Forum in einem anderen Thread von einer Absolventin mal die Frage nach der Höhe des Beitrages für eine Rente von 2000 Euros gefragt. Dazu müsste man ein konstanten Jahresgehalt von 57.000 € bis zur Rente haben. Wie viele Architekten kommen dahin? |
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Archiologe: Offline
Beitrag Datum: 24.06.2009 Uhrzeit: 14:19 ID: 34212 | Social Bookmarks: Zitat:
Da gibt es eine Tabelle, in der der Rentenanspruch berechnet wird. Zitat:
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| Registrierter Nutzer Registriert seit: 06.06.2004
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secretgarden: Offline
Ort: hamburg Beitrag Datum: 30.05.2005 Uhrzeit: 18:29 ID: 9083 | Social Bookmarks: Zitat:
hab erst jetzt nachm nachträglichen lesen gemerkt dass du mich wohl missverstanden hast ![]() | |
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secretgarden: Offline
Ort: hamburg Beitrag Datum: 30.05.2005 Uhrzeit: 18:33 ID: 9084 | Social Bookmarks: Zitat:
von welchem nettogehalt sprichst du jetzt??? | |
| Social Bookmarks: Als Angestellt mußt Du ja in jedem Fall etwas zahlen. Wenn nicht beim Versorgungswerk dann eben Sozialabgaben und Rentenbeiträge bei der BfA und die sind nicht unbedingt billiger. Und wenn man freiberuflich arbeitet sollte man gerade schauen, dass man möglichst früh eine Absicherung startet, sonst vergißt man es mit der Zeit und steht irgedwann blöd da - nämlich ohne Vorsorge. Grüße, Samy | |
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Tobias: Offline
Ort: NRW
Hochschule/AG: Projektentwickler / Architekt Beitrag Datum: 30.05.2005 Uhrzeit: 19:50 ID: 9087 | Social Bookmarks: Zitat:
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secretgarden: Offline
Ort: hamburg Beitrag Datum: 30.05.2005 Uhrzeit: 19:53 ID: 9088 | Social Bookmarks: jaja! das ist mir doch klar und eigentlich selbstverständlich dass man sich selber absichert. aber wie soll das gehen wenn man als freiberufler 900 euro verdient und dann davon MINIMUM 150€ ans versorgungswerk??? ![]() |
| Social Bookmarks: Du kannst diese Beiträge auch bei der Einkommenssteuer geltend machen. Wobei bei 900€ Monatsgehalt minus abzugfähige Ausgeben etc. kaum Steuern zu zahlen sein würden... Natürlich heißt es erst mal haben oder nicht haben, aber wie Tobias schon sagt, dann lieber die Eltern anpumpen als hinterher ohne Versorgung oder mit großem Nachteil zu leben. | |
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Tobias: Offline
Ort: NRW
Hochschule/AG: Projektentwickler / Architekt Beitrag Datum: 30.05.2005 Uhrzeit: 21:37 ID: 9093 | Social Bookmarks: genau ... lässt du dir von deinen eltern oder geschwistern die 150 EUR monatlich in Form eines Zinslosen Darlehens auszahlen, damit du die Versorgung zahlen kannst. Und wenn du nicht abhängig von ihnen sein möchtest, zahlst den 1-2% Zinsen ... Ich habe sowas auch laufen, aber mit anderem Hintergrund (private Altersvorsorge). |
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secretgarden: Offline
Ort: hamburg Beitrag Datum: 30.05.2005 Uhrzeit: 21:46 ID: 9095 | Social Bookmarks: ist ja ansich ein guter tup blos nicht durchführbar. meine eltern bauen grad ein haus und glaube kaum dass sie mich dann noch finanziell unterstützen würden. sind recht geizig wenn mna das so sagen kann....... :rolleyes: |
| Social Bookmarks: Ich sag meinen Eltern immer, dass ich eine bessere Anlage als Aktien bin ![]()
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secretgarden: Offline
Ort: hamburg Beitrag Datum: 30.05.2005 Uhrzeit: 22:27 ID: 9100 | Social Bookmarks: *lach* naja....aber danke für den tip :-) |
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holger: Offline
Ort: Düren
Hochschule/AG: Dipl.-Ing.(FH) Architekt Beitrag Datum: 31.05.2005 Uhrzeit: 11:22 ID: 9105 | Social Bookmarks: als angestellter zahlst du ohnehin alles in die Sozialversicherung ein...das ist doch völlig verschenkt...der versorgungswerkbeitrag ist ja kein zusatz sondern ein ERSATZ für die SV-Beiträge !!!
__________________ ------------------- Schönen Gruß Holger |
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Francis: Offline
Beitrag Datum: 31.05.2005 Uhrzeit: 17:44 ID: 9112 | Social Bookmarks: @ Holger Genau richtig! Hier wird aber dazu geraten, auch schon VORHER, wenn man arbeitslos bzw. freiberuflich ist, dort einzutreten, und dass macht meiner Meinung nach wenig Sinn. Weil, so toll ist die Versicherung auch nicht, da stellt man sich mit einer privaten immer besser. Ich persönlich trete erst ins Versorgungswerk ein, wenn ich mal angestellt bin, vorher ist mir das zu teuer. Da mach ich lieber eine private Vorsorge, die ich dann später weiterlaufen lasse, denn, bei den vielen arbeitslosen Architekten im Moment gehe ich nicht davon aus, dass das Versorgungswerk in 30 Jahren wirklich noch gut versorgen kann... Als Ersatz zur gesetzlichen Rentenversicherung immer empfehlenswert, aber als private Altersvorsorge eher abzuraten... Meine Meinung :-) |