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Francis is on a distinguished road

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Datum: 28.07.2005
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Die Branche wechseln?

#1 (Permalink)
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So, da meine Frage im letzten Threat untergegangen ist, hier also nochmal: Würdet ihr in einer anderen Branche arbeiten, eventuell sogar ganz wechseln und die Architektur aufgeben?

Ich denke es gibt Bereiche, die vielleicht noch halbwegs im Zusammenhang mit dem Studium stehen könnten, z.B. Lichtplaner, Haustechnik, Immobilienverwaltung, Facility Management etc.

Was ist aber mit völlig fremden Bereichen? Wer würde wechseln, bzw. arbeitet jetzt vielleicht schon woanders?

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Beitrag
Datum: 28.07.2005
Uhrzeit: 18:54
ID: 10236



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Naja, ist das nicht sehr Interessenabhängig? Also wenn ich nicht so gerne Architektur mache, würde ich natürlich was anderes machen. Wenn ich keinen Job bekomme und es ein interessantes anderes Angebot gibt, würde ich auch wechseln.
Abhängig von der Branche würde ich aber vielleicht versuchen als bald möglich wieder Fuß im Architekturmarkt zu fassen.
Aber ein Job ist immer besser als keiner. Lücken im Lebenslauf sind auch immer schlecht...


Grüsse
Florian
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Florian Illenberger

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Datum: 28.07.2005
Uhrzeit: 19:40
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Ja stimmt schon, ist interessenabhängig. Ich hab in die Game-Industrie gewechselt, hatte ein Angebot, aber ich hab jetzt irgendwie Angst, dass ich dann total abdrifte, und wenn ich dann doch mal wieder zurück wechseln will, keine Möglichkeiten mehr habe.

Dabei macht mir Gamedesign eigentlich viel mehr Spass als sonst die Arbeit im Architekturbüro aber ich denke eben dann immer, wofür hab ich denn jetzt studiert...

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Beitrag
Datum: 28.07.2005
Uhrzeit: 20:51
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Ich kann Deine Ängste nachvollziehen. Selber hab ich mir auch so meine Gedanken dazu gemacht, mal etwas anderes zu probieren.
Ich denke, wenn Du die Frage möglichst objektiv beantworten willst, musst Du versuchen, Dir ein Bild von der selber zu machen.
Du müsstes also zu einen überlegen, wieviel Dir die Architektur bedeutet. Wie wichtig Dir es ist, zu bauen, also Dinge zu schaffen, die Bestand haben. Dann mußt Du Dir natürlich überlegen - und das ist vermutlich der schwierigste Teil - wie gut Du als Architekt bist und wie eng Dein Kontakt zur Architekturbranche ist. Vielleicht - ich kenne Dich nicht - bist Du bei den Spielemachern besser aufgehoben. Vielleicht kannst Du dort aber auch Dein Wissen zur Architektur mit einbringen, indem Du z.B. für interessante Räume sorgst...
Während des Studiums - zumindes an einer Uni - lernst Du ja eigentlich weit mehr, als nur zu entwerfen. Du lernst, selbsständig Dinge zu erarbeiten, die richtige Fragestellung zu definieren und Antworten abzuwägen. Mit diesem Wissen kannst Du auch ausserhalt des typischen Architektenberufs erfolgreich werden und hast vielleicht vielen Deiner Kollegen etwas voraus.
Weitergesponnen stell ich mir für die Zukunft interessante Architekturaufgaben für Leute aus der Spielebranche vor. Seit ca. 8 Jahre ist es usus, dass 3D Visualisierungen gemacht werden. Mittlerweile - das seh ich bei uns im Büro - werden auch immer häufiger Filme erzeugt.
Die interaktive begehung eines Gebäudes ist aber noch schwierig. Einzige Möglichkeit das rellativ einfach zu erreichen, ist die Quakeengine zu benutzen. In diesem Bereich sehe ich aber auch für die Architektur eine Zukunft.
In Dubai werden ganze Wohntürme simuliert. Dort würde man sicherlich auch gerne auf eine solche 3D Technik zurückgreifen.
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Florian Illenberger

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Tom
 
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Datum: 29.07.2005
Uhrzeit: 13:51
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Ich denke auch an solche Simulationsfirmen, die virtuelle Versammlungsstätten (Hochhäuser, Stadien, Flughäfen) mit Avataren füllen, in einer Ecke Feuer legen und dann schauen, was passiert. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Game-Aktivität mit einem Architektur-Verständnis für manche durchaus eine gesuchte Qualifikation darstellt, die Dir auch Wege wieder zurück in Architektur-nähere Sphären ermöglicht. Architekten kleben schon besonders an dem fixen, klassischen Büro-Berufsbild. Ich finde alles, was daraus ausbricht, erfrischend. Voraussetzung ist natürlich, dass es mindestens so gut bezahlt ist (nicht schwer) und eine mindestens so vielversprechende Zukunftsperspektive hat (noch viel weniger schwer).

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Francis is on a distinguished road

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Datum: 01.08.2005
Uhrzeit: 13:07
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Hmmm ausser mir hat keiner die Branche gewechselt???

Man kann ja auch nur vorübergehend wechseln, ist immer noch besser, als arbeitslos zu sein...eine Rückkehr zur Architektur ist ja nicht ausgeschlossen.

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Datum: 01.08.2005
Uhrzeit: 18:03
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Also aus meinem Semester machen grade ziemlich viele was anderes. Von Werbebüro bis Wäscherei ist da alles dabei. Von irgendwas muss man schließlich auch leben. Ich mach grade auch was anderes als das was ich studiert hab, auch wenn ich immer mit Architekten zusammenarbeite. Aber der Job ist eher verwaltungstechnisch als kreativ...

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Francis is on a distinguished road

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Datum: 01.08.2005
Uhrzeit: 19:48
ID: 10332



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@ affenpfleger

Was machst du denn?

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Datum: 04.08.2005
Uhrzeit: 21:18
ID: 10415



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Ich bin grade an der Schnittstelle zwischen Architekten und einem größeren Unternehmen, ist aber eher wirtschaftlich das ganze.

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Francis is on a distinguished road

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Datum: 11.08.2005
Uhrzeit: 16:30
ID: 10504



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Na grossartig!
Ich hab ein Stellenangebot von einem Architekturbüro bekommen, jetzt, nachdem ich die Branche gewechselt habe...
Was soll ich denn jetzt machen? Es ist ein renommiertes Büro, recht gross, und da könnte ich anfangen...
Nur, ich hab ja jetzt schon einen anderen Job. Also Kündigen wäre da kein Problem, aber eigentlich macht mir die Arbeit Spass. Nur, ich hab ja Architektur studiert, und die 2 Jahre leider auch noch nicht ganz voll, deswegen wäre es auch gut, im Architekturbüro zu arbeiten.
Mist, ich weiss echt nicht, was ich machen soll. Die Bewerbung vom Arch.büro ist auch schon ewig her, hatte ja nicht mehr mit gerechnet, dass die sich melden, und jetzt sowas...

Vom Arbeitsklima, Spassfaktor und Aufgaben wäre mein jetziger Job besser, der echte Architektenjob wäre in diesem bestimmten Büro stressiger, kein so tolles Arbeitsklima und ich hätte wieder so Bauzeichneraufgaben (das ist nicht abwertend gemeint, aber ich würde eben hauptsächlich Ausführungsplanung machen).

Was mach ich denn jetzt?

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secretgarden: Offline

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Datum: 24.08.2005
Uhrzeit: 21:31
ID: 10662



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gib ihn mir

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juli is on a distinguished road

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Datum: 31.08.2005
Uhrzeit: 13:27
ID: 10764



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HI FRANCIS,

Wie hast du dich entschieden?

Ich arbeite auch als Architekt, naja viel Präsentation und so was und habe aber auch grafische Aufträge. Und ich überlege auch , wie du die Branche zu wechseln. Vor allen Dingen weil die normale Architektenarbeit selbst in renommierten Büros zum bloßen Handwerk verkommt und da überhaupt nichts mehr von heheren Zielen, Kreativität und Freude an der Sache zu spüren ist. Da heißt es." das machen wir wieder so wie bei Haus x" und damit erschöpft sich der kreative Prozeß.

Aber die Bedenken mit dem "Zurückkehren " habe ich natürlich auch.
Allerdings finde ich das Studium nicht umsonst, man hat ja dadurch auch denken, analysieren, steuern usw. gelernt und ganz viele Anregungen bekommen usw. Das hat ja auch die Persönlichkeit voll geprägt und man hat sich dadurch dahin entwickelt wo man jetzt ist.

herzliche Grüße und alles Gute

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noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough

Beitrag
Datum: 31.08.2005
Uhrzeit: 14:41
ID: 10766



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@juli

diese Masche "das machen wir wie bei..." war aber eigentlich schon immer gang und gebe, ich denke nicht das man das irgendwie mit der aktuellen Situation in Verbindung bringen sollte.

Letztendlich ist es doch auch der Architekt, der sich irgendwie auch selbst mit seiner Erhebung über alle normal Sterbliche und teilweise seinem Aufgeilen an baukonstruktiven Details die teilweise regelrecht in Orgien ausarten ins Abseits manövriert hat. Wenn ich an das klassische Auftreten der Architekten in den 80ern und 90ern denke, wo man das Klischee des Porschefahrenden Armani Anzug mit Taucheruhr hatte, kann ich es im Grunde auch verstehen, wenn man teilweise als Spinner abgestempelt wird und dann lieber ohne den Architekten schlüsselfertig gebaut wird.

Der moderne Architekt muss irgendwie an sich selbst arbeiten, und überzeugen können, dass er als Baumanager keine Mehrkosten und Details zum Ergötzen der Kollegen verursacht, sondern auch wieder die Bedürfnisse der Menschen interpretieren und umzusetzen vermag. Nur so kann doch die "Reintegration des Architekten in die Gesellschaft" und somit auch eine Rückkehr zur Besseren Auftragslage zu stande kommen.......

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