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Jochen Vollmer: Offline
Ort: Kassel Beitrag Datum: 05.02.2010 Uhrzeit: 18:32 ID: 37613 | Social Bookmarks: WEB 2.0 So wie ich Web 2.0 verstehe liegt das Wesen in wechselseitiger Kommunikation. "Plumpes" zugeballert werden mit Twitter-Nachrichten und zieloses Absetzen von Information (d.h. ohne speziellen Adressaten) in Blogs (ums mal auf die Spitze zu treiben, und mein Verständnis von Adams Beiträgen provozierend darzustellen) gehört in die Kategorie Web 1.0. Um Web 2.0 im Marketingprozess anzuwenden muss sich zunächst auf beiden Seiten (Anbieter/ Baustoffhersteller UND Interessent/ Architekt) die Unternehmenskultur wandeln. Web 2.0 heißt für mich neben "Erzählen" vor allem "Zuhören". Im Falle des Herstellers würde dieser dann von sich auch gezielt nachfragen, an welchen Stellen seiner Produkte und Planungsunterlagen Verbesserungsbedarf ist. Diese Mentalität ist mir bei (Hersteller-)"Vertretern" bisher nur ein-/ zweimal untergekommen. (Habe zusammengenommen allerdings erst gut ein Jahr Berufserfahrung) Die meisten sind eher überzeugt bis stolz auf das was sie anzubieten haben.
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Adam1984: Offline
Ort: Österreich/Polen Beitrag Datum: 06.02.2010 Uhrzeit: 12:56 ID: 37626 | Social Bookmarks: Mir geht es ganz klar um Interaktion im Sinne einer 2 Weg Kommunikation sowohl in der Pre-Sale als auch der After-Sale Phase. Also Aktion und Reaktion (z.B. wie du richtig sagst durch Nachfragen was besser gemacht werden könnte, da gibts ja eigene Kennzahlen für dieses vorgehen) |
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Jochen Vollmer: Offline
Ort: Kassel Beitrag Datum: 06.02.2010 Uhrzeit: 17:38 ID: 37635 | Social Bookmarks: Zitat:
Projekt. Was ein Hersteller von Baustoffen sonstnoch so treibt ist erstmal gleichgültig. Der Architekt erwartet vom Hersteller, dass er die Informationen über seine Produkte im Hinblick auf das aktuell bearbeitete Projekt so präzise wie möglich zusammenstellt und übergibt. Wie sich der Hersteller intern organisiert (z.B. mit Datenbanken in denen Produktbroschüren zusammengefasst sind wie dies z. B. von einem etablierten Steinwolle-Dämmung-Hersgtellern gemacht wird) ist dem Architekten gleichgültig. Im Arbeitsaltag ist es ausgesprochen lästig darauf hingewiesen zu werden, dass alle Produktinformationen in einer Online-Datenbank abgerufen werden können (siehe obiges Bsp.). In der Praxis formuliert der Architekt seine Ansprüche an den Bausotff und erwartet vom Hersteller das passende Produkt aus seiner Palette genannt zu bekommen. Leider versuchen immer mehr Hersteller diese Arbeitsleistung durch Bereitstellung unübersichtlicher Onlineangebote auf den Planer abzuschieben.
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