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Latoschik: Offline
Beitrag Datum: 03.10.2007 Uhrzeit: 00:37 ID: 25582 | Social Bookmarks: Falls Du selbst rechnen möchtest: Die Beleuchtungsstärke E in Lux erfasst den auf eine bestimmte Fläche fallenden Lichtstrom in Lumen [lm] – nicht zu verwechseln mit der umgangssprachlich 'Strom' genannten elektrischen Arbeit [W]. Beleuchtungsstärke = Lichtstrom / Fläche. Ein Lumen [lm] pro Quadratmeter entspricht einem Lux. Die Energiekosten hängen dann davon ab, welches Leuchtmittel du verwendest. Als Näherungswerte gelten: Glühlampe 10 – 15 lm/W Halogenglühlampe 15 – 25 lm/W Standard LED weiß 40lm/W Leuchtstofflampe 60 – 100 lm/W Halogen-Metalldampflampe 60-100 lm/W Wenn ich nicht ganz falsch liege, heißt das also ausgehend vom Leuchtmittel (ok, nicht ganz praxisnah...): Bei Verwendung einer einzelnen, nackten 100 Watt-Glühlampe zur Beleuchtung einer Fläche von 20 qm setzt du maximal 1500 Lumen (100W * 15 lm/W) auf 20 qm ein und erreichst damit auf der Gesamtfläche eine theoretische Beleuchtungsstärke von durchschnittlich 75 Lux (1500 lm / 20 qm). Das benötigt 2,4 kWh am Tag (100 W * 24 h). Bei Verwendung von zwei nackten 58 Watt-Leuchtstofflampen für die gleichen Fläche setzt du maximal 11.600 Lumen an Lichtstrom ein (2 * 58 W * 100 lm/W) und erreichst damit eine theoretische Beleuchtungsstärke von durchschnittlich 580 Lux (11.600 lm / 20 qm). Das benötigt 2,8 kWh am Tag (2 * 58 W * 24 h). Für dein Beispiel natürlich rückwärts zu rechnen. Soweit die Theorie. Tücken der Theorie: Die Rechnung gilt nur für senkrecht auftreffendes Licht, in den Leuchten entstehen Verluste, Vorschaltgeräte benötigen zusätzliche Energie, und der eingesetzte Lichtstrom ist nicht auf die – wahrscheinlich horizontale – Bemessungsfläche begrenzt, sondern verteilt sich auch auf Wänden und Decken. Also doch besser Näherungswerte aus Tabellen verwenden... |