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Ardos 25.06.2006 18:06

baldiger Studienanfänger mit Langeweile
 
Hallo!

Ich fange zum 20.9 ein Studium - Architektur an, jedoch habe ich bis dahin noch 3 monate Zeit und meine Vorpraktika schon gemacht und hinter mir.

Habt ihr vielleicht Ideen/anregungen und Empfehlungen wie ich mich darauf vorbereite?
z.B. "günstige" Fachliteratur oder Fähigkeiten die ich shcon vorarbeiten könnte? Man Zeichnet ja auch sehr viel, gibts da ein "standartwerk" wo man alles erklärt bekommt und schon mal "üben" kann?

gruß
Ardos

Nique 25.06.2006 19:52

Wie wärs damit einfach noch den Sommer zu genießen?

Hätte ich soviel Zeit wie Du, dann käme mir nix anderes in den Sinn. Wirst wohl nie wieder soviel Freizeit haben, von daher würd ich sie auch als solche nutzen und Urlaub machen.

Ardos 25.06.2006 20:32

Zitat:

Originally posted by Nique
Wie wärs damit einfach noch den Sommer zu genießen?

Hätte ich soviel Zeit wie Du, dann käme mir nix anderes in den Sinn. Wirst wohl nie wieder soviel Freizeit haben, von daher würd ich sie auch als solche nutzen und Urlaub machen.

Ich Arbeite momentan 8 stunden am Tag, aber das heißt ich hab noch 8 Stunden wenn ich das schlafen abziehe .... und außerdem kann man auch 8 stunden in der Sonne lernen ... :rolleyes: oder nicht? ;)

tenorvision 25.06.2006 20:35

hilfe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Piano 25.06.2006 22:02

:confused:

conner 26.06.2006 16:01

Zitat:

Originally posted by Ardos
Ich Arbeite momentan 8 stunden am Tag, aber das heißt ich hab noch 8 Stunden wenn ich das schlafen abziehe .... und außerdem kann man auch 8 stunden in der Sonne lernen ... :rolleyes: oder nicht? ;)
FUSSBALL-WM!!!
acht stunden arbeiten, acht stunden fussball, acht stunden schlafen...

tenorvision 26.06.2006 18:05

...wenn du den schlafrythmus veränderst kommst du schnell mit 6 stunden schlaf aus, dann kannst du neben der fussball wm auch noch 2 stunden lernen.....grins...alter lass locker gehn!
halte die augen auf wenn du durch die gegend läufst, schau dir ein paar häuser an, schlag schöne bücher auf...und staune!!!.. aber lernen?...schon vor dem studium??...tzzzz

mfg tenorvision

Florian 26.06.2006 18:54

Mal ganz im ernst Ardos, Du wirst in den nächsten zwei Jahren so wenig schlafen, wie nie zuvor, wenn Du eine anständiges Vordiplom/Bachelor haben willst.
Nutze den Sommer, solange er noch so schön ist! - oder sieh zu dass Du an so viel wie möglich Knete kommst, damit Du im Studium weniger sorgen hast.

Francis 26.06.2006 23:06

Ich schätze mal, du hast das Pflichtpraktikum auf einer Baustelle absolviert? So war es zumindest bei uns Pflicht.
Dann könntest du ja jetzt noch ein Praktikum in einem Architekturbüro machen (ich gehe einfach mal davon aus, dass du da bisher noch nicht gearbeitet hast, sonst wüsstest du eher, was du jetzt schon machen könntest). Das wäre schon sinnvoll. Einfach mal um reinzuschnuppern. Ich hab damals sogar das Schulpraktikum beim Architekten gemacht, und konnte da schon einiges helfen, hab richtige Zeichnungen für Ausführungsplanung gemacht, also damals natürlich noch mit Bleistift und Tusche.

Was mir ausser Praktikum noch einfällt:
- Zeichnen lernen (Tusche, Freihand)
- mal in CAD-Programme reinschnuppern (macht sogar Spass)
- Architekturbücher lesen (prinzipiell egal was)

und als sehr gute Einführung: "Bauzeichnen" ISBN 3-441-91142-3 vom Gehlen Verlag, wenn du das durch hast, weisst du genauso viel wie jeder Bauzeichner, sogar Baugeschichte wird darin kurz angerissen...

Archimedes 27.06.2006 14:26

Ich würde noch ein bisschen Reisen an Deiner Stelle.

Hängt natürlich vom Budget ab, aber Barcelona, Rom, Florenz, Zürich, Wien, Luzern, Paris, Berlin, .... etc. sind sehenswerte Städte für angehende Architekten.

Archimedes 27.06.2006 14:26

Ich würde noch ein bisschen Reisen an Deiner Stelle.

Hängt natürlich vom Budget ab, aber Barcelona, Rom, Florenz, Zürich, Wien, Luzern, Paris, Berlin, .... etc. sind sehenswerte Städte für angehende Architekten.

Francis 27.06.2006 19:21

Reisen ist sicher nett, aber ich würde von Architekturreisen eher abraten. Nach ein paar semestern studium (Baugeschichte, aktuelle architektur) sieht man Städte doch anders... ich denke einfach, dass man ohne Ahnung vom thema nicht viel Wahrnehmen wird, zumindest kann man nicht viel damit anfangen...

Ardos 27.06.2006 19:38

Hallo erstmal!

danke für die Sinnvolllen Beiträge von Francis und Archimedis, denn ich hatte schon stark an diesem Forum gezweifelt ...

Ich werde im studium nicht arbeiten müssen, also denke ich mal das ich genug Zeit haben werde das studium auch mit genügend schlaf durchzustehen ;)

eine Frage aus dem Berufsalltag: Wie lange ist ein Architekt durchnittlich im Büro`? (stunden am tag)

noone 27.06.2006 21:04

kommt auf deine Stelle und Auftragslage an...... ich würde sagen, im Schnitt 9 Stunden (heisse Phasen im Wettbewerb oder öffentlicher Ausschreibung mal rausgenommen).

Wenn jemand permanent mehr macht, ist das Büro wahrscheinlich überlastet.......

Archimedes 27.06.2006 21:42

Ja sehe ich auch in etwa so.


Als angestellter Architekt hat man unter "normalen" Umständen eine 40-50 Stundenwoche. Kenne natürlich auch Kollegen, die da teilweise 80 Stunden pro Woche arbeiten, aber das macht man auf Dauer nicht mit und die Qualität der Arbeit leidet. Kommt hauptsächlich in Wettbewerbsbüros vor.

Als selbständiger Architekt oder freier Mitarbeiter schwankt es stark nach Auftragslage so zwischen 30 - 80 Stunden die Woche. Man ist dann halt flexibler, wobei die meisten Selbständigen, die ich kenne, so im Schnitt ca. 50-60 Stunden/Woche arbeiten, natürlich auch am Wochenende und abends, dafür kann man ab und an mal tagsüber was anderes machen.



Als Architekt kann man auch in der Freizeit eigentlich nie so ganz abschalten und grübelt immer an den aktuellen Projekten, liest Fachliteratur oder schaut sich gebaute Beispiele an. So gehts mir jedenfalls.

Ich werde manchmal nachts wach und bin gerade ein Detail am lösen.

Ardos 27.06.2006 22:20

"Ich werde manchmal nachts wach und bin gerade ein Detail am lösen. "

Der Satz macht mich gerade Neugierig

:rolleyes:

was meinst du damit genau? Hast du vielleicht ein Beispiel? aber wenn du ein Detail meinst wie ich es verstehe, dann frage ich mich ob das nicht alles schon in Fachliteratur gelöst ist? :) irgendwer wirds shcon gemacht haben :D

Ich habe übrigens bald Geb und bin am überlegen ob ich mir ein Abo der Zeitschrift Detail wünsche, haltet ihr das für sinnvoll?

Francis 27.06.2006 23:23

@ Archimedes

Kenne ich, ist aber dneke ich mal normal. Ich schätze mal, dass auch Leute in anderen Berufen sowas haben. Drüber nachdenken und nicht aus dem Kopf kriegen finde ich aber nicht so schlimm. Schlimmer ist es, wenn man den ganzen Tag stupide CAD-Arbeiten gemacht hat (z.b. viele Linien gestutzt hat) dann mache ich das nachts weiterhin vor meinem geistigen Auge und werde es nicht mehr los :-)

@ Ardos

"aber wenn du ein Detail meinst wie ich es verstehe, dann frage ich mich ob das nicht alles schon in Fachliteratur gelöst ist? irgendwer wirds shcon gemacht haben "

nein, leider hat es nicht schon irgendjemand gemacht. Irgendjemand hat ein ähnliches Detail gemacht, was du dann aber selbst auf deine Situation anpassen musst. Im normalen Architektenalltag muss man immer wieder neue Details erfinden, aber gerade das ist ja auch wieder spannend. Entwurf passiert nicht nur im grossen, sondern auch im kleinen :-)

Francis 27.06.2006 23:27

Bezüglich der Detail:

Würde ich am Anfang nicht empfehlen. Ist zu technisch. Du solltest dich am Anfang nicht zu sehr mit Bauko und Details beschäftigen, eher mit Entwerfen und Architektur an sich.

Vielleicht eher die DBZ, früher gab es dazu im Abo als Werbegeschenk noch den Neufert, vielleicht haben die den immer noch, ansonsten haben die sicher ein anderes Buch dabei. Ich fand die DBZ immer ganz nett zum lesen. Detail ist da anspruchsvoller, die habe ich eher zum nachschlagen für eben Details später benutzt. Allgemeinere Architektur findet man in der DBZ.
Die Detail baut ja auch immer auf einem Thema auf, z.b. Mauerwerk,Stahlbau etc. finde ich alsEinstieg ungeeignet, für sowas sind Vorkentnisse von Vorteil.

Florian 28.06.2006 00:59

Zum Thema lesen:

Ich bezweifle, dass das Studium von Fachbüchern vorm Studium immer hilfreich ist.
Ich würde die Literatur vielleicht mehr auf die unterhaltsame reduzieren. Bei archinoah.de haben wir ein paar Vorschläge dieser Art im Bereich "Urlaubslektüre für Architekten":
http://www.archinoah.de/literatur-cat-5.html

Ausserdem noch empfehlenswert:
Der Städtebau nach seinen künstlerischen Grundsätzen
-> http://www.archinoah.de/literatur-details-36.html

Tobias 29.06.2006 21:39

Hi Ardos,

also erstmal willkommen hier im Forum! :D

Mein wichtigster Tip, wie bei den anderen: Mach Urlaub!!!

Wenn du dich trotzdem vorbereiten willst, gibt es da bei dem schönen Wetter dann iwircklich geeignete Möglichkeiten:
1.) Reisen: Berlin, München, Dresden, Wörlitz, Weimar, Düsseldorf (Hafencity), Hamburg etc. Je nachdem was bei dri in der Nähe ist. Wenn du mit offenen Augen durch diese Städte gehst, bekommst du schonmal einen ersten Eindruck für Architektur, sowohl aktuelle, als auch baugeschichtlich wichtige Gebäude. Ich selbst bin nicht dazu gekommen, so oft Architekturreisen zu machen, was ich bedaure.
2.) Lesen: Vielleicht meldest du dich jetzt schon an der künftigen Uni/FH in der Bibliothek an und leihst dir einschlägige Literatur aus Baukonstruktion, Baugeschichte und Entwurf aus. Wenn du dich im Freibad, im Biergarten oder sonstwo schonmal auf die Baukunst der ANtike, der Romanik oder des Barock vorberreitest, schadet das sicherlich nicht. Empfehlenswert ist sicherlich auch die Ausleihe oder Kauf der "Neufert - Bauentwurfslehre". Wenn du diesen Schinken (Bibel der Architekten) aufmerksam durchliest und verstehst, wirst du schonmal einiges dazugelernt haben, auch was Darstellungen, Maße etc. angeht!

Viel Spaß und genieße deine freie Zeit. Im Studium musst du auch locker mit durchschnittlich 5 Stunden Schlaf auskommen. Es wird Tage geben, da kommst du täglih vielleicht nur mal auf 2 Stunden Schlaf!!!

Ardos 30.06.2006 14:10

Hey,

also die beiden Bücher habe ich mir jetzt besorgt ;) zumindest eins davon und das andere vorgemerkt, weil beide auf einmal sind doch etwas zu viel.

Das mit den 5 Stunden Schlaf am Tag ist unrealistisch finde ich?! Ich hab zwar keine erfahrung, aber ich denke es ist auch eine Sache der Einteilung und was man sonst noch alles am Tag machen muss ...

Ich geh jetzt weiter Zeichnen, was doc eine Prima vorbereitung aufs studium ist, auch wenn es manche gibt die Vorbereitung für nicht sinnvoll halten ;)

Und zu den Städtereisen ... In den meisten Städten war ich schon, aber ich halte das momentan für mich für wenig sinnvoll ... ich nehme schöne gebäude zwar wahr, aber ich glaube nicht das ich den architektonischen "hintergrund" erkennen würde ... in meinen Augen sind sie momentan einfach "schön" oder "hässlich" *g*

Archimedes 30.06.2006 14:26

Zitat:

Originally posted by Tobias
....Im Studium musst du auch locker mit durchschnittlich 5 Stunden Schlaf auskommen. Es wird Tage geben, da kommst du täglih vielleicht nur mal auf 2 Stunden Schlaf!!!
Jetzt mach ihm mal keine Angst.

Sicherlich gibt es Phasen im Studium wo es heiss hergeht und man relativ wenig Schlaf bekommt. Ich musste vor Abgaben auch schon mehrmals 2-3 Tage und Nächte durcharbeiten, aber ansonsten kann man sich mit der richtigen persönlichen Organisation und Einteilung schon ein angemessenes Schlafpensum von 6-8 Stunden/Nacht gönnen.

Nur meist fehlt diese gute Einteilung und man wartet zu lange mit wirklich wichtigen Dingen. So ging es mir jedenfalls oft.

Florian 30.06.2006 15:35

Es ist alles eine Frage der Arbeitsorganisation. Und die Dinge werden im übermüdeten Zustand auch nicht unbedingt besser. Duchgemachte Nächte entstehen auf Grund fehlerhafter Einschätzungen, die allerdings nicht immer einem selbst anzulasten sind...
Verdopple immer die Zeit, die Du meinst zu benötigen. Im Büro guckt man Dich da zwar anfangs immer etwas komisch an, aber langfristig bist Du ein Kandidat für Termingerechte abgaben ;)
Das Architekturstudium ist aber auf keinen Fall etwas für Langschläfer, wer wenig Schlaf braucht ist klar im Vorteil. Allerdings kann man sich an die Dinge gewöhnen. In der Zeit in der ich im Büro gearbeitet habe bin ich immer nach spätestens 7 Stunden aufgewacht und i.d.R. zwischen 8 und 9 Uhr, egal ob WE oder Arbeitstag.

Ardos 30.06.2006 17:37

Könnt ihr mir vielleicht sagen ob ein Architekt einen Praktikanten gebrauchen kann, der eigentlich gar keine Ahnung hat? ich würde gerne ein Praktikum machen, aber ich hab das Gefühl ich würde ihm mehr zur Last fallen als das ich sinnvoll helfen könnte :) ?

Tom 30.06.2006 19:15

Das hängt von Dir und dem Büro ab. Möglicherweise ja, möglicherweise nein. Ich kenne Leute (z.B. mein Bruder ;)), der hat vor dem Studium bei einem Büro gearbeitet und durfte da organisatorisch helfen, Pläne farbig anlegen, mal mit auf die Baustelle, etc. Es wird aber Büros geben, die das generell ablehnen. Da hilft nur telefonieren/sich persönlich vorstellen.

Heutzutage müsstest Du schon in Photoshop/Illustrator und dem ein oder anderen CAD-Programm Grundkenntnisse besitzen.

Zu Deinen Schlaferwartungen und dem Thema Arbeitsorganisation: Du wirst Dich schon in den ersten Wochen erst mal an eine Arbeitsintensität gewöhnen müssen, die Dir von der Schule her unbekannt ist. Und auch Disziplin und Organisation wird Dir nicht zu einem gemütlichen Studentenleben verhelfen ;). Keine Schwarzmalerei; mit der Zeit kann man alles auch besser (nicht nur zeitl.) einschätzen. Später weiß man, dass man für ein aufwendiges Modell 2-4 Wochen brauchen kann und nicht nur 4 Stunden in der Nacht vor Abgabe ...

Viel Spaß auf jeden Fall!

secretgarden 30.06.2006 21:33

Zitat:

Originally posted by Ardos
Ich werde im studium nicht arbeiten müssen, also denke ich mal das ich genug Zeit haben werde das studium auch mit genügend schlaf durchzustehen ;)

wow! :eek:
du bist ein echter glückspilz..... ich denke 98% der studenten müssen arbeiten nebenbei - selbst wenn sie bafög kriegen.

Pat 30.06.2006 22:54

Langeweile
 
Hallo,

Genieße Deine Freizeit noch so lang Du kannst.

Sobald du mit Deinem Studium begonnen hast, ist diese so gering, dass Du sie nur zum schlafen nutzt, um den Schlaf aus den letzten Modellbau Nächten nachzuholen

Ich glaube es gibt nur wenige andere Studiengänge, die so Zeitaufwendig sind, wie Architektur. Aber das wirst du ja noch selber erleben.

Von daher, genieße Deine Freizeit. Vorbereiten kannst Du Dich eh nicht. Entweder lebst Architektur,oder Du bist verloren.

Dann musst du arme Socke ja den Bachelor machen.

Wo studierst Du denn?

Viel Erfolg

secretgarden 30.06.2006 23:33

wobei ich schon sagen muss auch wenn das studium recht arbeitsintensiv ist. ist es nicht vergleichbar mit jura oder einem medizinstudium.
dort muss man doch nur lernen, lernen, lernen. :rolleyes:

da ist doch unser studiengang vielseitiger.
aber es stimmt - entweder man lebt architektur oder man geht unter und ist nachm studium entweder arbeitslos oder macht was völlig fachfremdes.

Pat 30.06.2006 23:40

ja, da hast Du recht.

Du bist an der FH in Düsseldorf,oder? Ist das nicht eher in richtung Innenarchitektur/Design.

Ich kenne es nur vom hören sagen, dass man sagt Düsseldorf ist mher künstlerich.

Kannst mich ja aufklären.

Gruß

Ardos 30.06.2006 23:43

Re: Langeweile
 
Zitat:

Originally posted by Pat

Dann musst du arme Socke ja den Bachelor machen.

Wo studierst Du denn?

Viel Erfolg

Danke ... ja, Bachelor ist blöde .. ich hätte auch lieber Dipl. Ing als einen Bachelor of Arts ... aber die wollen es ja so! Was hat bachelor denn für Nachteile ? jeamand dagte mal zu mir : Mit Bachelor bist du nix!

Ich werd in Oldenburg Studieren, an einer FH.

Pat 01.07.2006 00:11

Hey,

der Bachelor berechtigt Dich nicht, in die Architektenkammer einzutreten. Gleichzeitig darfst du dich auch nicht Architekt nennen.

Dies darfst Du nur,wenn Du den Mastre dran hängst. Dieser wird dir aber nur gewährleistet,wenn Du einen Bachelorabschluss mit einer Mindestnote hast.

Kann Dir nur sagen,was unsere Profs sagen. Zitat: Der Bachelor Architektur ist nichts. Aus dem Grunde,weil sehr viele Sachen im Vergleich zum Diplom nicht ,mehr gelehrt werden. Also gleichzustellen mit einem guten Bauzeicher

Das ist von unserer Uni:

Zitat:
Bachelor of Arts in Architektur



Der Bachelorstudiengang ist ein grundständiges Studium, das nach sechs Semestern zu einem ersten berufqualifizierenden Abschluss führt. Es ist breit angelegt, konzentriert sich dabei aber auf grundlegendes Fachwissen und Methodenkompetenz in den Kernbereichen des Bauwesens. Durch Wahlmöglichkeiten können die Studierenden eine ihren Neigungen entsprechende Schwerpunktbildung im 5. und 6. Semester erreichen. Der im grundständigen Bachelorstudium ausgebildete Student kann auf der Grundlage eines anwendungsbezogenen intensiven Grundlagenstudiums in einem breiten Berufsspektrum der Planung, der Bauleitplanung, des Controllings und des Managements tätig werden. Gleichzeitig ist dieses Studium die Basis für eine eigenständige Weiterentwicklung in einem Prozess des „life-long-learning“ in zahlreichen verwandten Arbeitsfeldern, die sich zum Teil erst in der Zukunft entwickeln werden, wie im Bereich von Leistungen für Bauherrenberatung und Bauherrenbetreuung, für Projektentwicklung, Baumanagement, Generalplanung, Projektsteuerung, Facility-Management sowie in Bereichen des Virtual Designs. Den Studierenden, die sich mit den umfassenden Anforderungen eines Diplom- oder Masterstudiengangs schwer tun, gleichwohl aber spezielle fachliche Fertigkeiten besitzen, wird mit diesem Abschluss nunmehr anstelle eines frustrierenden Langzeitstudiums ein konzentrierter Bachelor-Abschluss mit der Chance einer möglichen späteren Weiterqualifizierung angeboten.

Ardos 01.07.2006 09:52

Ach was solls ;) ein Nichts zu sein ist doch auch etwas :D außerdem habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben das sich die sture bockige alte Kammer mal anpasst ;)


aber ich hab mal das hier gelesen:

"Die neuen Studienabschlüsse eröffnen zwei Möglichkeiten zur Mitgliedschaft in der Architektenkammer Baden-Württemberg (AKBW) und damit zum Führen des Titels "Architekt": entweder drei Jahre Bachelorstudium mit anschließendem Kammereintritt als außerordentliches Mitglied mit der Berufsbezeichnung "Ingenieur für Hochbauplanung" und nach sechs Jahren Berufspraxis mit dem Kammereintrag als "Architekt"; oder das dreijährige Bachelorstudium und im Anschluß daran ein zweijähriges Masterstudium gefolgt von einer ebenfalls zweijährigen Berufspraxis und anschließend der Kammereintritt als "Architekt"."

Francis 01.07.2006 10:11

Das man mit dem Bachelor nicht in die Kammer darf, ist prinzipiell richtig.
Solange es sich um den "normalen" Bachelor mit 6 Semestern handelt.

Es gibt aber auch schon Unis, die den Bachelor auf 8 Semester hochgesetzt haben, womit ein Kammereintritt wohl wieder möglich ist...

Pat 01.07.2006 11:43

Mach einfach des Beste aus Deinem Studium. Du weíßt ja selber, wie der Architekten Markt ist.

Nur die besten gewinnen einen Wettbewerb. Es kommt daraf an, wie Du Dich nachdem Studium machst. Ich weißt ja nicht, was Deine Vorstellungen sind. In ein kleines Büro, in ein Wettbewerbsbüro(für max 1400 monatlich.Aber nur,wenn Du gut bist), oder garnicht in den Entwurfsbereich.

Ich kann Dir nur aus meiner Sicht empfehlen, während des Studiums Praktikas zu machen in Namhaften Büros, oder sogar eine Auslandsaufenthalt. Damit stärkst du nachdem Studium nur Deine Referenzen. Denk immer dran, Du musst Dich mit Deinen Entwürfen aus dem Studium bewerben. Die spiegeln halt manchmal nicht Deine Ideen wieder, da viele Profs da eingreifen und Dir versuchen Ihren Style aufzudrücken.

Denke,das Problem was kommen wird(was auf jede Studienrichtung zutrifft), das Firmen in den nächsten 7Jahren sich nicht alle auf den Bachelor umgestellt haben. Das heißt, Sie können den Bachelor und seine Qualifikationen nicht einschätzen.

Ich weiß ja nicht, ob Deine Uni die Modell Materialien stellt. Aber falls nicht,wirds ein teures Studium. Denn Modellbausachen sind nicht ohne im Preis. Jenachdem, wie viele Entwürfe Du machst.

Das ist das gute bei uns, wir haben einen eigenen Lehrstuhl für Modellbau, der uns alle Mateialien stellt, dazu eine große Modellbauwerksatt, die komplett ausgestattet ist.

Aber wie gesagt, genieße Deine Zeit. Inden Semeterferien sind ja meistens Seminare oder Klausuren. Da fällt ja dann auch Freizeit weg.

HAb gerade noch gelesen, das der Bachelor zur Schulform wird und nicht mehr wie wir, zur Uni Form. Das heißt, beim Bachelor gibt es Anwesenheißtpflicht, da du ja in 3Jahren alles gelehrt bekommen musst. Und du hast feste Stundenpläne. Wir müssen/ können uns diese ja noch selberf zusammenstellen, so wie es uns passt.

secretgarden 01.07.2006 12:37

Zitat:

Originally posted by Pat
ja, da hast Du recht.

Du bist an der FH in Düsseldorf,oder? Ist das nicht eher in richtung Innenarchitektur/Design.

Ich kenne es nur vom hören sagen, dass man sagt Düsseldorf ist mher künstlerich.

Kannst mich ja aufklären.

Gruß

ja sagte man düsseldorf nach, dass es eher künstlerisch angelegt ist. ist aber anscheindend nicht mehr so.... wobei ehrlicherweise kann ich das nicht beurteilen, da ich ja nur in düsseldorf studiert habe. ich bin seit drei jahren fertig.
man kann aber auch durchaus architektur dort studieren, oder habe ich dich da falsch verstanden?? innenarchitektur ist auch eher am aussterben in düsseldorf... jedes semester bangten zu meiner zeit die studies neu, ob der studiengang fortgesetzt wird, anhand von zu wenig profs und studenten.

:rolleyes:

Ardos 01.07.2006 12:38

Ja das mit dem Gehalt ist wirklich ein Witz! ich bekomme hier ja selber mit wie sich alt eingesessene Architekten zwischen ihren Porsches entscheiden müssen und für jeden tag eine andere Farbe wählen, während ihre "angestellten" für kaum einen Lohn da Monate und fast jahrelange Praktikas machen - und das bei gleicher Arbeit und kaum Gehalt ...

Archimedes 01.07.2006 13:56

Zitat:

Originally posted by Ardos
Ja das mit dem Gehalt ist wirklich ein Witz! ich bekomme hier ja selber mit wie sich alt eingesessene Architekten zwischen ihren Porsches entscheiden müssen und für jeden tag eine andere Farbe wählen,...
Das sind dann aber wirklich ALT-eingesessene Architektenbosse, jenseits der Sechzig, die die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Porsche haben. Viele der jüngeren Chefs und selbständigen Architekten können sich keinen Porsche mehr leisten.

Aber ohne was schönreden zu wollen oder die Situation zu verkennen, muß man ernsthaft erwähnen, daß es auch immernoch junge angestellte Architekten gibt, die angemessen bezahlt werden. Das was angemessen ist, hängt natürlich von der Leistung des Einzelnen ab.



Aber es geht Dir ja um die Frage was nun zu tun ist: Ich weiß auch nicht, was ich vom Bachelor halten soll und ob sich dieser Abschluß "durchsetzen" wird, aber es wird mit Sicherheit zunehmend Möglichkeiten geben, etwas mit diesem Abschluß anzufangen und auch unkompliziertere Wege darauf aufzubauen und in die Kammer einzutreten, auch wenn man allgemein die Zahl der Mitglieder nicht steigen sehen möchte.
DEN richtigen Tipp wird Dir kaum einer geben können, ich denke aber, daß es viel weniger davon abhängt ob Du eine FH oder eine Uni besuchst. Beide Wege bieten Chancen und "Gefahren".

timovic 05.07.2006 21:44

Zitat:

Originally posted by Ardos

Ich werde im studium nicht arbeiten müssen, also denke ich mal das ich genug Zeit haben werde das studium auch mit genügend schlaf durchzustehen ;)



Lass dich überraschen... :D :cool:

Francis 06.07.2006 10:46

Also ich versteh echt nicht, wieso hier jeder so tut, als könnte man sein soziales Leben und den Schlaf im Studium vergessen!

Ganz ehrlich, ich arbeite seit 3 Jahren und ich vermisse die Studentenzeit wirklich! Seit ich arbeite, habe ich echt kaum noch Zeit, schlafe wenig (viel weniger als zu Studienzeiten) kann nicht mehr so viel Urlaub machen wie ich will und erst recht nicht so spontan und arbeite de facto wirklich viel mehr als im Studium (obwohl ich dort seit dem ersten Semester teilweise 3 Tage pro Woche nebenher gearbeitet hab).

Es gibt ja auch noch sowas wie Semesterferien, spontan Vorlesungen mal ausfallen lassen ist auch kein Problem, und die zeit zum lernen kann man sich frei wählen (nicht wie im Büro wo man an Arbeitszeiten gebunden ist).

Deshalb: Geniesse deine Studienzeit, unternehme viel, mach auch mal grössere Reisen, später im Arbeitsleben wirst du dazu nicht mehr kommen!

noone 06.07.2006 11:09

Sehe ich genauso, man hat im Semester mindestens zwei Monate, in denen fast nichts passiert, und es kracht doch eigentlich nur die letzten zwei Monate bzw. ein Monat intensivster Arbeit mit Abgaben und Prüfungen.

Abgesehen vom Entwurf, in dem man von Woche zu Woche arbeitet, sind doch enorm viele Fächer, die man nur auf die Prüfung lernen muss.

Wenn man sich seine Woche gut organisiert, dann kommt man eigentlich gut über die Runde, und wenn man die Arbeit nicht auf die letzten 2-3 Wochen vor Abgabe legt, sondern von Anfang an jede Woche zur Betreuung geht und nichts schleifen lässt, dann ist man sowieso so früh fertig, dass man zur Abgabe kaum einen höheren Aufwand hat. Das hat bei mir leider erst die letzten 2-3 Semester im Studium funktioniert, vorher war ich auch teilweise sehr undiszipliniert und schob viel vor mir her.

Wenn man dann Arbeitet, arbeitet man konsequent 8 Stunden am Tag, und wenn man dann Abends noch seiner Familie und Freizeitbeschäftigungen widmet, bekommt man auch nicht mehr Schlaf als im Studium.

Übrigens: im Studium braucht man teilweise auch die Weitsicht, welche Vorlesungen man sich schenken kann und zur Prüfung dann alleine lernen kann. Man vergeudet nämlich durch besuchen aller Vorlesungen unter Umständen Zeit, die man besser anders nutzen kann....


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