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Tobias: Offline

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Tobias is on a distinguished road

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Datum: 08.01.2005
Uhrzeit: 18:54
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Gehälter für Architekten & Ingenieure nach Tarifvertrag

#1 (Permalink)
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Habe hier mal eine Auflistung der Gehälter nach Tarifvertrag für A & BI etc.
Ist vielleicht ganz interessant für ein paar Leute:

http://hd.verdi-th.de/PDF/asia.gehalt.tvab11.2003.pdf

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ehem. Benutzer
 
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keithian: Offline


keithian is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 10.01.2005
Uhrzeit: 18:00
ID: 6267



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Danke für den Link

Das sollten sich ruhig alle Praktikanten mal durchlesen.

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Tobias: Offline

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Tobias is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 10.01.2005
Uhrzeit: 19:20
ID: 6270



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Zitat:
Originally posted by keithian
Danke für den Link

Das sollten sich ruhig alle Praktikanten mal durchlesen.
Die Tariftabellen zählen ja nichtg für Praktikanten ... oder meinst du die sog. Dipl.-Ing.-Praktikanten??

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ehem. Benutzer
 
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keithian: Offline


keithian is on a distinguished road

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Datum: 10.01.2005
Uhrzeit: 19:52
ID: 6272



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gibt es da einen unterschied...

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Tobias is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 10.01.2005
Uhrzeit: 21:53
ID: 6280



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ich weiß schon, worauf du hinaus willst, verstehe es aber nicht so ganz im Zusammenhang mit den Tariftabellen, es sei denn du meinst gerade diese Dipl.-Ing. Praktikanten, die mit ihren 500 EUR-Jobs die Gehälter kaputt machen.
Ich denke in diesem Zusammenhang aber, dass zumindest die Studenten, die währrend des Studiums intensiv Büroarbeit neben der Uni betrieben haben und mehr als die reine Zeichenarbeit geleistet haben, auch mindestens die Gehälter aus den Tariftabellen bekommen können. Diese Tariftabellen sind ja nicht irgendein Hinrgespinst. Viele Architekten werden darüber entlohnt. Vielleicht nicht gerade in den klassichen Wettbewerbsbüros, aber es gibt ja auch noch andere Tätigkeiten, als schöne Plänchen für den Papierkorb zu zeichnen

Der Traif für Ing. im 1. Jahr (2.430 EUR) kommt mit meinen in einem anderen Thread angesprochenen 33.000 EUR Jahresgehalt mit 31.600 relativ nah, wenn man mal von 13. Gehältern ausgeht.

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realist is on a distinguished road

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Datum: 11.01.2005
Uhrzeit: 15:02
ID: 6290



ENDLICH.... #6 (Permalink)
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ENDLICH weißt nochmal jemand auf diesen tarifvertrag hin!!

HOFFENTLICH nehmen sich diese "sog. Dipl.-Ing.-Praktikanten" endlich mal ein beispiel daran...

und HÖREN AUF sich immer UNTER WERT ZU VERKAUFEN!!!!
damit machen sie nämlich nur ALLE GEHÄLTER KAPUTT!!!

realist

Geändert von realist (24.01.2005 um 11:43 Uhr).

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Datum: 01.02.2005
Uhrzeit: 12:19
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Grosse Klappe? #7 (Permalink)
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Schön, dass Ihr noch Euren Idealismus habt...
Bis zu meinem Abschluss hatte ich den auch noch; das ist aber ganz schnell vorbei, sobald Ihr nicht mehr wisst, wovon Miete und Essen bezahlen.
Und nicht jeder hat reiche Eltern, die einem nach durchgestandenem Studium auch noch die Absolventenzeit finanzieren wollen und können.
Da sind dann 500 € besser als nix...
Außerdem ist das Lohndumping ja nicht allein ein Problem unseres Berufsstandes, sondern eher ein flächendeckendes Wirtschaftsproblem in Deutschland!
Vielleicht müssen wir alle einmal umdenken!

Gruß, das Stef

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Datum: 01.02.2005
Uhrzeit: 12:33
ID: 6636



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Insgesamt muss in Deutschland umgedacht werden. Bundeskanzler Schröder hatte zwar letztes Jahr mal davon gesprochen, dass er Billig-Arbeitsplätze nicht in Deutschland halten kann, weil die Osteuropäer und die Asiaten ao viel günstiger sind, dass es hier nicht realisierbar ist. Doch das gilt meiner Meinung nach nicht für hochqualifizierte Arbeitnehmer, und das sind hierzulande nun mal die Akademiker, also wir!
Es wird und gibt sogar Ingenieurmangel in Deutschland insofern halte ich an meiner These fest, dass man durchaus Gehälter im Rahmen des Tarifvertrages erhält. Einige Arbeitgeber MÜSSEN sich sogar daran halten. Dazu gehören zwar nicht so sog. TOP-Entwurfsbüros, wer aber nach seinem Studium meint, ausschließlich Wettbewerbe und Entwurf zu machen, der wird dann scherlich mit Dumping-Löhnen abgespeist. Denn Entwurf wollen alle machen, da kann der AG dann ganz klar an der Gehaltsschraube drehen.

Gerade das Studium der Architektur und des Bauingeniurwesens bietet so viele andere Möglichkeiten ausserhalb der klassischen Tätigkeiten. Und hier ist der Andrang der Absolventen nicht so groß, somit die Löhne auch deutlich besser.

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realist is on a distinguished road

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Datum: 11.02.2005
Uhrzeit: 11:00
ID: 6879



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hallo stefwilde,

wieso haben wir (oder ich?) eine große klappe?
farg dich doch mal warum unsere chefs die hungerlöhne zahlen können und sich dabei ins fäustchen lachen....
weil es leider immer noch zu viele leute gibt die für diese hungerlöhne arbeiten gehen!
vielleicht aus der hoffnung heraus, damit einen fuß in die tür zu bekommen, vielleicht weil sie es schon zu oft von seiten der chefs gehört haben das mehr einfach nicht drin sei (jammer,jammer, jammer! :mad: )

denke mal ein paar jahre weiter; willst du ewig da unten rumkrebsen? große gehaltssprünge sind bei uns sehr unwahrscheinlich und wenn du ganz unten anfängst wird die chance auf ein angemessenes gehalt immer unwahrscheinlicher!

gruß
realist

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stefwilde is on a distinguished road

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Datum: 16.02.2005
Uhrzeit: 13:21
ID: 6990



Überangebot #10 (Permalink)
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Das ist doch ein wirtschaftliches Prinzip, dass das Angebot den Preis bestimmt. Und wenn die Ingenieurslöhne in den Keller sinken, dann ist das doch nur ein weiteres Zeichen dafür, dass wir als Architekten quasi "überproduziert" wurden, was ja schon seit langem bekannt ist. Allein NRW hat in den letzten 5 Jahren mehr Architekten ausgebildet als das ganze UK zusammen. Und wenns viel Rüben gibt, ist der Zucker halt günstig...
Und man muss schon sehen, wie man einen Fuß in die Tür bekommt; und zwar relativ frühzeitig, sonst ist das Diplom in 3-5 Jahren eben 3-5 Jahre alt, aber an Erfahrungen ist man noch immer nicht reicher. Da denkt sich dann der potentielle Arbeitgeber auch: dann nehme ich doch einen frischen Absolventen - der hat die gleiche Erfahrung aber ist noch frischer im Thema.
Klar ist das Lohndumping eine Schande, aber ich denke, der Fehler liegt nicht bei den Arbeitgebern (jeder würde eher den günstigen Zucker kaufen wenn er 100 Torten backen muss) oder den Dipl.-Ing.-Praktikanten, sondern im System...

Ich für meinen Fall muss Tobias recht geben - man sollte sich schon im Studium frühzeitig spezialisieren und dann seine ganzen Leistungen darauf einstellen. Nur mit einem relativ ungewöhnlichen Profil gelingt es heute noch, sich von der Masse abzusetzen und die Chance auf wirklich gute und nicht unterbezahlte Stellen zu haben!

MfG, Stefanie

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Datum: 16.02.2005
Uhrzeit: 13:41
ID: 6991



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ich denke ihr habt da teilweise recht.
ein gewöhnliches profil ist nix besonderes, man muss sich aus der masse hervorheben!
eine zu straffe spezialisierung kann den späteren tätigkeitsbereich aber auch stark einengen! (weis ich mittlerweile aus eigener erfahrung, leider )
außerdem denke ich, wenn man sich aus der masse hervorheben kann, also ein "ungewöhnliches profil" besitzt, ist man für die potentiellen arbeitgeber interessant. sonst würde man ja nicht zu einem gespräch eingeladen werden, oder? und dann kann man ruhig ein paar euros verlangen, man ist doch auch was besonderes! denk daran was du dir wert bist! übertriebene gehaltsforderungen sind natürlich blödsinn, aber man sollte die kirche im dorf lassen.
muss man aber auf teufel komm raus versuchen einen fuß in die tür zu bekommen, ist vielleicht die überlegung angebracht generell etwas anderes zu machen, oder zumindest seine bewerbung zu überprüfen.

gruß
realist

Geändert von realist (16.02.2005 um 14:46 Uhr).

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Datum: 17.02.2005
Uhrzeit: 17:53
ID: 7041



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Ich kann nur allen Hochschulabgängern/innen empfehlen sich bei der momentanen Situation für architektonische Berufsanfänger/innen in D sich auch mal im Ausland umzuschauen. (Holland, UK, Irland oder gleich richtig: Australien , Neuseeland)
Da sieht es jobmässig zum Teil viel besser aus und interessante Büros gibts's auch. Nach ein paar Jahren hat man dann in D viel bessere Chancen an einen (vernünftig bezahlten) Job zu kommen.
Man wird vielleicht nicht ganz nach der hier vielzitierten (unverbindlichen) deutschen Tariftabelle bezahlt, aber man kann Erfahrungen sammeln und findet einen Einstieg in den Beruf. Auf jeden Fall besser als für Hungerlöhne irgendwelche Praktika zu machen.

Es macht auch mehr Spass, sich in London, Rotterdam, Sydney etc. für wenig Kohle ausbeuten zu lassen, als in den meisten deutschen Gefilden :-)

Aller Anfang ist halt schwer und das Thema ist so alt wie unser Beruf. Bei Corbusier haben die Mitarbeiter teilweise angeblich Geld mitgebracht, um beim grossen Meister arbeiten zu dürfen. Nach der Arbeit in seinem Büro haben sie dann in einem anderen Job Geld verdient.

Gruss

Martin

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cyan: Offline


cyan is on a distinguished road

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Datum: 29.03.2005
Uhrzeit: 20:30
ID: 7624



Zurück aus dem Ausland #13 (Permalink)
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Hallo Martin,

durch meine Erfahrungen die ich im Ausland gesammelt habe werde
ich sogar höher als die Tariftabelle die ich eben eingesehen habe
entlohnt.
Wie bereits angesprochen muss man sich Nischen suchen
- am besten das machen was einem am meisten Spass
macht - das garantiert meist auch den Erfolg.
...und dranbleiben, manchmal lohnt es sich eben einen Umweg
in Kauf zu nehmen.
Ich bin auf jedenfall superhappy mit meinem neuen job - denn ich
ohne meine auslandserfahrung nicht bekommen hätte - da das laut
meinem neuen boss einer der punkte war warum sie sich für mich entschieden haben.

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Francis: Offline


Francis is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 30.03.2005
Uhrzeit: 13:03
ID: 7639



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Hallo cyan,

ich war auch lange und mehrmals im Ausland, dass hat mir bei meiner Jobsuche allerdings nicht weitergeholfen...finde zwar leichter Jobs, aber leider immer ohne Bezug zum Ausland.

Was für einen Job machst du denn, hast du was mit dem Ausland zu tun?

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Datum: 30.03.2005
Uhrzeit: 22:08
ID: 7648



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in diesem Zusammenhang eine interessante Publikation der Architektenkammer Niedersachsen vom November 2004:

http://www.bundesarchitektenkammer.d...sumfrage04.pdf

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