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Samsarah is a jewel in the rough Samsarah is a jewel in the rough Samsarah is a jewel in the rough Samsarah is a jewel in the rough

Beitrag
Datum: 14.09.2006
Uhrzeit: 20:13
ID: 18394



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Also, dass hier keiner davon ausgeht, dass man als Grünspan gleich in leitende Positionen springt, müssen wir doch eingetlich nicht diskutieren. Als Modellbauer, Layouter und Bildchenmacher sind Absolventen sicher gern in der Wettbewerbsabteilung gesehen (vorrausgesetzt sie können das), da die alten Hasen davon nämlich meist nicht viel wissen.
In der Ausführungsplanung ist das nicht viel anders. Ich habe da gleich von Beginn gearbeitet. Ein Grundwissen wird erwartet, aber ansonsten nimmt man sich eben für jedes Problem entsprechende Literatur und fragt Hersteller aus und dann gibt es ja noch den Projektleiter, der alles überprüft. Anfangs macht das Büro sicher keinen guten Schnitt damit, aber mit der Zeit fügen sich die Puzzleteile zusammen und man wird immer besser. Letztlich kommt es m.E. auch nicht primär darauf an, dass man aus dem FF sofort jedes Anschlußdetail produzieren könnte, ohne nachzufragen, sondern darum, das zu planende Gebäude in seiner Gesamtheit, seinen Einzelteilen und Zusammenhängen richtig zu begreifen. Erst dadurch wird der Mitarbeiter auch nicht mehr beliebig austauschbar. Je nach Komplexität des Gebäudes braucht man eine ganze Weile, um alles zu verinnerlichen. Hat man den Punkt aber erreicht, arbeitet es sich viel effizienter. Und ich glaube, dieses umfassende geht vielen ab.

Aber um nochmals auf die Einstellungkriterien zu kommen. Bei uns werden i.d.R. blutjunge Diplomanden eingestellt, die schlicht durch ihr Architekturverständnis, ihre Persönlichkeit und einem guten Bauchgefühl genommen werden. Selbst, dass man das CAD-Programm nicht kann, wird dann zweitrangig. Es scheint, dass es einfach kaum Bewerber gibt, die einen bleibenden positiven und überdurchschnittlichen Eindruck hinterlassen.
Warum wohl, greifen die Profs für ihre Büros so oft in den eigenen Seminaren zu, weil sie da wissen, was sie bekommen. Ausserdem ist den Büros, die durch eine starke eigene Linie auffallen wichtig, dass die Mitarbeiter noch formbar sind. Hat man zu lange bei einem anderen solchen Büro gearbeitet, wird man eher skeptisch betrachtet - "ob der sich hier wohl noch einfügen kann". Man wird in seiner Herangehensweise schon sehr vom ersten längeren Arbeitsverhältnis geprägt.

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