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Archimedes: Offline

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Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all

Beitrag
Datum: 07.06.2006
Uhrzeit: 23:47
ID: 16190



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Globalisierung ist schon klar, hat ja auch ihre Vorteile, sonst gäbs ja keine Bananen im Winter.


Aber es liegt oft viel weniger am Preis, als an mangelhafter Kommunikation und Wissensaustausch bzw. Vernetzung.

Man steigert bei ebay irgendein Teil bei einem Händler, hunderte Kilometer entfernt, in dem Glauben, dass man es zu einem Supertiefpreis ergattert hat und im Laden XY, drei Ecken weiter, wäre das Teil noch ein paar Euro günstiger und sofort verfügbar.

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Francis: Offline


Francis is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 08.06.2006
Uhrzeit: 10:01
ID: 16194



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Ich hab gestern übrigens auch mit jemandem gesprochen, dessen Büro auf der Jobbörse ein Jobangebot eingestellt hat.
Naja, und da hat sich bisher noch niemand drauf beworben...da frage ich mich auch langsam, wieso hier immer so viel rumgeheult wird, dass niemand einen Job findet, und dann bewirbt sich keiner...

Und das mit der Flexibilität versteh ich auch teilweise nicht. Im Bekanntenkreis hab ich Leute, ungebunden, die nicht bereit sind ihre Stadt zu verlassen.
Gut ich hab mich auch erstmal regional im Umkreis beworben, aber bei mir hatte es ja auch schnell geklappt, wenn ich nichts gefunden hätte, hätte ich aber auch Alternativen gehabt, ich habe ja schon nebenher freiberuflich gearbeitet.
Oder ich hätte mich wirklich auch woanders beworben. Vermutlich dann aber im Ausland.
Ich könnte jetzt auch wieder Dampf ablassen über die Leute, die immer rumtönen, dass sie unbedingt ins Ausland wollen, dann aber da doch nie hingehen, selbst wenn sie ein super Jobangebot im Ausland haben (alles schon erlebt).
Also da könnte ich mich echt aufregen, immer jammern, dass man keinen Job kriegt, und dann aber nicht bereit sein, seinen Arsch mal in eine andere Stadt zu hieven. Sorry für die ausdrucksweise, aber es regt mich wirklich auf!

Und nein, ich will nicht veralgemeinern, es gibt sicher Fälle, wo es schwierig ist, in eine andere Stadt zu wechseln, aber ich denke, wenn man wirklich will, kann man sowas trotzdem schaffen!

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Francis is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 08.06.2006
Uhrzeit: 10:19
ID: 16196



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Übrigens bin auch ich jeden Tag ca. 2,5h (Hin/Rückweg) unterwegs zu meinem Job.
Von der Arbeitszeit will ich gar nicht reden, also von 40h-Woche kann ich nur träumen.

Da muss man dann eben schon was auf sich nehmen, wenn man arbeiten will.

Vielleicht sind aber auch die Anforderungen in den Stellenanzeigen zu hoch oder abschreckend, weiss ja nicht, aber es gibt vermutlich auch viele, die dann Angst haben die Anforderungen nicht erfüllen zu können. Da kann ich aber nur sagen, einfach mal mehr Mut!
z.b. bewirbt sich ein Freund von mirt grundsätzlich nur auf Stellenangebote für Absolventen, ist ja klar das er nichts findet, es gibt ja kaum Angebote für Absolventen! Vielleicht sollte er sich doch einfach mal auf Angebote für Leute mit Berufserfahrung bewerben. Aber ok, muss jeder selber wissen.

Hab mich ja selbst noch nie auf ein Stellenangebot beworben, ich mach ja nur Blind/oder Initiativ oder wie das jetzt heisst ;-)

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Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light Florian is a glorious beacon of light

Beitrag
Datum: 08.06.2006
Uhrzeit: 10:24
ID: 16197



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Das hilft war den Architekten wenig, dennoch finde ich es verwunderlich, das Airbus (Deutschland) 600 Ingenieurstellen zu besetzen hat und nun in Ausland nach Arbeitskräften suchen muss, weil man in Deutschland scheinbar nicht bereit ist, nach Hamburg zu ziehen...

Die Baumeister sind früher übrigens auch "sehr viel" herumgezogen. Kathedralen wurden halt nicht so viele in einem Ort gebaut... (Wobei ein solches Bauwerk gerne mal ein Leben ausgefüllt hat)
__________________
Florian Illenberger

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Beitrag
Datum: 08.06.2006
Uhrzeit: 10:39
ID: 16199



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@Florian


ich habe den subjektiven Eindruck, dass es zumindest seit dem Frühjahr 2006 wieder immens viele Stellenangebote gibt, 2005 war das meiner Meinung nach anders. Es scheint eine leichte Besserung für unseren Markt zu geben.....

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Datum: 08.06.2006
Uhrzeit: 10:53
ID: 16201



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...................

Geändert von noone (08.06.2006 um 11:26 Uhr).

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Beitrag
Datum: 08.06.2006
Uhrzeit: 22:42
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Zitat:
Originally posted by Francis
z.b. bewirbt sich ein Freund von mirt grundsätzlich nur auf Stellenangebote für Absolventen, ist ja klar das er nichts findet, es gibt ja kaum Angebote für Absolventen! Vielleicht sollte er sich doch einfach mal auf Angebote für Leute mit Berufserfahrung bewerben. Aber ok, muss jeder selber wissen.
du das kann ich aber voll nachvollziehen. ich bin selber absolventin und habe mich auf alle möglichen stellen (mit und ohne berufserfahrung) beworben.
aber so richtige einladungen zu gesprächen hab ich nur von denen büros gekriegt die auch absolventen gesucht haben. die anderen verlangen ja meistens drei oder fünf jahre berufserfahrung.
da sagt doch einem schon der gesunde menschenverstand dass man da einfach so gut wie keine chancen hat oder?

wie soll man als absolvent auch z.b. gegen einen antreten, der schon bauleitung und alle anderen LHs hinter sich hat??

also ich kann deinen freund ganz gut verstehen....

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Beitrag
Datum: 08.06.2006
Uhrzeit: 23:29
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wie schon erwähnt, sich als Absolvent auf Stellenangebote zu melden, ist eh tödlich. Es bewerben sich meist so viele Leute, da ist immer einer mit Berufserfahrung dabei oder einer der noch nen Master gemacht hat oder weiss der Geier.......

Bewerberei ist und bleibt frustrierend, das einfachste ist, Kopf abschalten und sich einfach bei allem und auf alles bewerben, irgendeine bleibt dann hängen.....

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Datum: 09.06.2006
Uhrzeit: 09:29
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Zitat:
Originally posted by noone

Bewerberei ist und bleibt frustrierend, das einfachste ist, Kopf abschalten und sich einfach bei allem und auf alles bewerben, irgendeine bleibt dann hängen.....
dem stimme ich zu... irgendwann verschwimmt das bild der absagen zu einem dicken grauen brei!man kann nicht mehr unterscheiden was standard- und was eine positive absage ist....anfänglich eignet man sich noch den optimismus an aus "positiven absagen seine Motivation zu ziehen, aber nach der 20ten positiven absage ist das auch für den arch...lach

von daher, augen zu und durch..irgendwann wird was hängen bleiben..wenn ich mir ansehe welche kollegen aus dem studium nen job gefunden haben...

schönen tach noch

tenorvision

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Francis is on a distinguished road

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Datum: 09.06.2006
Uhrzeit: 09:33
ID: 16236



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Also das Diplom von meinem Kumpel liegt über 2 Jahre zurück. Wenn er es geschickt anstellt, hätte er seine arbeitslose Zeit ja auch als Selbständigkeit verkaufen können, ausserdem hat er mehrere Jahre neben dem Studium in Architekturbüros gearbeitet, also ist ja wohl schon irgendwie Berufserfahrung da...
Er stellt sich aber immer noch als Absolvent da, und das ist eben das Problem.

Kommt immer darauf an, wie man sich verkaufen kann, dann kann man auch Leute mit mehreren Jahren Berufserfahrung ausstechen.
Und ja, das geht wirklich, ich arbeite ja zur Zeit artfremd, quasi als Berufsanfänger ohne grosse Erfashrung, hab mich aber auch gegen alle anderen mit vielen Jahren Berufserfahrung durchgesetzt. Ich seh ja wieviele Bewerbungen mein Chef täglich bekommt, und vor allem auch richtig gute, aber ich hab den Job ja trotzdem. alles eine Sache des richtigen Verkaufens, und wenn man das nicht drauf hat, sollte man daran auch mal arbeiten. Spätestens beim Vorstellungsgespräch sollte man richtig klotzen. da gibts nämlich genug Leute, die dann z.b. auf die frage "haben Sie erfahrung im Bereich Ausschreibung" sagen "hmm, hab ich noch nie gemacht, aber ich würde es dann mal probieren, vielleicht schaffe ich es ja..."
Ja, damit ist man dann draussen!
Dann lieber sagen, klar ich kann alles, und die verbleibenden Wochen bis zum Berufsstart sich in die Thematik einarbeiten. wenn man erstmal den Job hat, fliegt man nicht mehr raus, und man lernt alles sehr schnell.
Da fehlt es vielen echt nocvh mal nötigen Selbstbewusstsein ;-)

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Datum: 09.06.2006
Uhrzeit: 10:14
ID: 16240



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Was du sagst, stimmt schon, jedoch muss man es erst mal bis zum Vorstellungsgespräch schaffen..........

Ein Bewerbungsschreiben kann ja aufgemotzt sein, man sollte aber auch drauf achten, daß es ehrlich klingt, und nicht überzogen. Im Lebenslauf stehen Fakten, und wenn man dann als Absolvent schreibt, man könne alles und habe alles schon gemacht, dann wird man eher als Lügner aufgefasst. <--- das war jetzt alles auf das Anschreiben bezogen.

Auf das Bewerbungsgespräch muss man sich wirklich sehr gut vorbereiten, ich kann da nur empfehlen, sich mal ein Buch dazu zu kaufen.
Es gibt nichts schlechteres, als auf irgendeine Frage ins Stammeln zu geraten, bzw. eine schlechte Antwort zu geben. Wichtig ist es vor allem, sich vorher über Gehaltsvorstellung Gedanken zu machen. Auch hier sollte man darauf achten, Berufserfahrungen mit Projekten realistisch darzustellen.

Mein Chef hatte sich als Absolvent in seiner ersten Stelle am Bauantrag probiert, ("klar kann ich das") und nach Einreichen fehlerhafter Formulare gleich mal den Job wieder verloren........

Also wenn man den Job hat, lieber nachfragen statt zu stolz sein und gravierende Fehler machen.


Ansonsten stimme ich Francis zu, es kommt nicht auf die Diplome an, sondern vielmehr was man macht/kann und wie man es darstellen/präsentieren kann.

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Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all

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Datum: 09.06.2006
Uhrzeit: 10:16
ID: 16242



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Für das Vorstellungsgespräch ist ein gutes Selbstbewusstsein mit das Wichtigste. Angst ist vollkommen unbegründet, man kann schliesslich nur gewinnen und hat nichts zu verlieren.

Vor allem locker bleiben und die Sache mit etwas Witz abrunden. Die meisten Büros suchen nämlich keine steifen und überkorrekten Ja-Sager (Typ: Banker), sondern Menschen die freundlich und aufgeschlossen rüberkommen. Persönlichkeit ist genauso wichtig, wie Qualifikation.

Natürlich kann man seine Stärken in den Vordergrund stellen und seine Schwächen etwas verschweigen. Man kann auch, wie Francis sagt, etwas flunkern bei Dingen, die man vielleicht nicht gut kann oder noch nie gemacht hat und sich damit in der verbleibenden Zeit vor Arbeitsbeginn noch beschäftigen. Grundsätzlich sollte man sich seinen neuen Job, aber nicht durch eine Summe von Unwahrheiten zu Eigen machen. Das belastet das Verhältnis mit Chef und Kollegen von Anfang an und damit kann man sicher nicht glücklich werden.

Also den Mut nicht verlieren, denn tenorvision hat Recht: Schaut Euch mal in Eurem Umfeld (Kommolitonen, etc.) an, welche Leute da stellenweise einen Job bekommen haben.....

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secretgarden is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 11.06.2006
Uhrzeit: 10:47
ID: 16272



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Zitat:
Originally posted by Archimedes
Grundsätzlich sollte man sich seinen neuen Job, aber nicht durch eine Summe von Unwahrheiten zu Eigen machen. Das belastet das Verhältnis mit Chef und Kollegen von Anfang an und damit kann man sicher nicht glücklich werden.
ganz genau.
und vor allem könnte es sehr peinlich werden, falls man flunkert im gespräch (..."hab ich schon ALLES gemacht!") und der chef dann rausfindet während der arbeitszeit, dass man doch nichts packt....

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