Leo
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Leo: Offline

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Leo is on a distinguished road

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Datum: 07.11.2006
Uhrzeit: 01:20
ID: 19556



" Generation Praktikum "

#1 (Permalink)
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Ein lesenswerter Beitrag der Wirtschaftswoche vom 30.10.
wiwo.de



Angst vor der Lücke -

Immer mehr Absolventen, die sich schlecht bezahlt von
Job zu Job hangeln, ohne Aussicht auf
Festanstellung ?

Der Eindruck trügt:
Die Probleme der Generation Praktikum sind maßlos
überzeichnet. Und die wenigen Dauerpraktikanten
tragen selbst zu ihrer Misere bei.

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noone: Offline


noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough

Beitrag
Datum: 07.11.2006
Uhrzeit: 01:52
ID: 19557



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gut, der Artikel ist genauso "nur" eine Meinung wie die der "Prekariatstheoretiker" auch.

Im Artikel wird oft von Wirtschafts- und Technikfächern geredet, dabei wissen wir doch alle, daß hauptsächlich Kreative Berufe davon betroffen sind. Recherche am Thema vorbei?

Lassen wir uns überraschen.........

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tektorumAdmin
 
Benutzerbild von Florian
 
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Florian: Offline

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Florian is a name known to all Florian is a name known to all Florian is a name known to all Florian is a name known to all Florian is a name known to all Florian is a name known to all

Beitrag
Datum: 07.11.2006
Uhrzeit: 09:48
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Voller Link http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn...t/0/index.html
__________________
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Leo
ehem. Benutzer
 
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Leo: Offline

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Leo is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 08.11.2006
Uhrzeit: 23:53
ID: 19630



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Noone, danke für die " Kreativen Berufe ".
Du triffst den Nagel auf den Kopf.

Meine Studienzeit liegt lange zurück.

Durch den Artikel hab ich wieder an die
Jungen gedacht.
Konkret: An die Architekturabsolventen.
Habe hier ein wenig herumgeklickt.

Grundsätzlich: Ängste und Unsicherheiten
erfassen die gesamte Gesellschaft.
Studis und Absolventen SÄMTLICHER Fakultäten
können sich die Hand reichen.

Und: wieso ist denn der Beruf des
Architekten kein technischer, handwerklicher,
wirtschaftlicher Beruf mehr ?

Bei meinen Klicks ist mir einfach aufgefallen,
dass Architektur häufig mit den GAAANZ GROSSEN
gleichgesetzt wird.
ALSO : Glanz, Glamour, Kunst, Kreativität, Riesenentwürfe
die anspruchsvollsten BH s...

Gleichzeitig höre ich in vielen Beiträgen den
Frust und die Mühe / Anstrengung heraus.

Das ist sehr bedauerlich, da eure Kreativität und
euer Spaß an der Architektur auf der Strecke bleibt,
bzw ihr euch immer neu motivieren müsst.


Ich hab den Eindruck jeder dreht sich im Kreis.
Jeder für sich und Gott gegen alle...

Dabei gilt: Konstruktive Lösungen finden
Für mich ist der Architekt nach wie vor AUCH Ingenieur,
Pragmatiker, Unternehmer, Konstrukteur.

lg

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ehem. Benutzer
 
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Nightfly: Offline

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Beitrag
Datum: 23.11.2006
Uhrzeit: 23:54
ID: 19993



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Der Artikel tut gerade so, als existiere dieses Problem eigentlich gar nicht.
Nun gut, ob es jetzt so ist, oder nicht, läßt isch kaum ausdiskutieren.
Viel interessanter ist es jedoch darüber nachzudenken was man für Schlüsse daraus zieht, aus der Praktikantenmisere.
Meiner ist: Ich werde in 1,5 Jahren Absolvent sein und mich keinesfalls bei einer unterbezahlten Stelle ausbeuten lassen. Meine Alternative? Ich baue meinen jetzigen Nebenjob (Radkurier) aus, bis ich eine vernünftige Stelle finde. Dauert das zu lange werde ich ins Ausland gehen. Es gehören immer zwei Seiten dazu. Eine die macht und eine die es mit sich machen läßt.

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Beiträge: 2.258
noone: Offline


noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough

Beitrag
Datum: 24.11.2006
Uhrzeit: 03:01
ID: 19994



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Schön und gut...... und was machst du, wenn du 6-12 Monate Rad gefahren bist? Meinst du mit so einer langen Zeit ohne Architektur wirds noch einfacher bei der Jobsuche? Die ersten zwei Jahre nach dem Studium sind am wichtigsten, selbst wenn man die in einem miesen Job verbracht hat, ist man doch in einer anderen Liga beim Bewerben. Dann gehörst du zu den Leuten, die die Absolventen im Bewerberwettbewerb immer gleich rauskicken.........

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ehem. Benutzer
 
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Nightfly: Offline

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Beitrag
Datum: 26.11.2006
Uhrzeit: 14:55
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Dann werde ich die Chance nutzen und ins Ausland gehen.

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Tobias: Offline

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Tobias is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 26.11.2006
Uhrzeit: 18:20
ID: 20018



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Hi zusammen,

Den Begriff "Generation Praktikum" ist selbstverständlich überzogen, um zur Diskussion anzuregen. Ich glaube auch, dass vieles gerade in Deutschland immer schlecht geredet wird, was eigentlich gar nicht schlecht ist. Deutschland hat nach dem Krieg nunmal fetter Jahre durch das Wirtschaftswunder gehabt. Die Genereation unserer Großeltern hat alles kaputt gemacht, aber auch wieder alles aufgebaut. Die Generation unserer Eltern konnte sich darauf ausruhen. WIR müssen aber wieder etwas machen!
Weiter so geht nicht. Wer also glaubt, sein Studium gemütlich zu berstehen und brav die Pflichtpraktika zu absolvieren, der liegt da auf der falschen Seite. Denn gerade diese Leute hangeln sich dann von Praktikum zu Praktikum. Wer über die Pflichtpraktika hinaus währrend der Studiums (und nicht nur im väterichen Büro ) gearbeitet hat, der hat einen nicht unwesentlichen Erfahrungsvorsprung. Büros können sich heute nicht mehr erlauben, einem Absolventen groß die Praxis beizubringen. Praxiserfahrung ist wichtiger denn je. Und im Zeitalter der Globalisierung muss man zumindest deutschlandweit flexibel sein, was den Arbeitsort angeht. Wer was macht, bekommt auch eine gut bezahlte Arbeit. Hinter dieser Aussage stehe ich voll und ganz! Ich kann das Gejammere eigentlich nicht mehr hören! Sorry, wenn sich dadurch einige angegriffen fühlen.

Kurz noch was zur Festanstellung. Ich bin der Meinung, dass diese Form von Arbeit gerade in der projektbezogenen Architektur veraltet ist. Die Globalisierung erfordert immer größere Flexibilität und da sind Festanstellungen für den AG nicht förderlich. Ihr müßt Euch stärker auf die projektbezogene Mitarbeit als Selbständiger einstellen. In meinem Absolventenjahrgang arbeiten mittlerweile sehr viele als Freier Mitarbeiter, und das zu guten Pauschal- bzw. Stundensätzen. In Österreich ist die Freie Mitarbeit übrigens branchenübergreifend viel weiter verbreitet als in Deutschland, und dort läuft es zur zeit sehr gut.

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Beitrag
Datum: 16.05.2010
Uhrzeit: 17:49
ID: 39158



AW: " Generation Praktikum " #9 (Permalink)
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Ja ein Praktikum zu machen ist nicht schlecht. Vor allem rät man uns Gymnasiaten dazu. Kennt ihr ein Architekturbüro, Raum München oder Augsburg, wo ich ein Praktikum absolvieren könnte.
(Bin erst 16).
lg grinsecatze

p.s. Lohnt es sich trotz oben aufgezeigter Entwicklung noch Architektur zu studieren?
und wann ist der beste Zeitpunkt um ein Pflichtpraktikum von ca. 3 Monaten vor Studiumsbeginn zu machen? (Ferien sind zu kurz) oder kann ich vielleicht die Praktikumszeit splitten?

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Beitrag
Datum: 16.05.2010
Uhrzeit: 18:25
ID: 39159



AW: " Generation Praktikum " #10 (Permalink)
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Einmal Fragen hätte doch auch gereicht anstatt uralte Beiträge wieder hochzuholen und überall das gleiche reinzuschreiben...

Splitten würde ich ein eh schon kurzes Praktikum von 3 Monaten nicht.
Architekturbüros findet man über google oder in den Gelben Seiten.

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Beitrag
Datum: 16.05.2010
Uhrzeit: 20:41
ID: 39163



AW: " Generation Praktikum " #11 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von gRINsEcAtze Beitrag anzeigen
p.s. Lohnt es sich trotz oben aufgezeigter Entwicklung noch Architektur zu studieren?
Ob es sich lohnt, Architektur zu studieren? Kommt darauf an, was Du unter "sich lohnen" verstehst.

-Kohle ohne Ende, Porsche fahren, beim Strandspaziergang am Ferienhaus an der Côte d'Azur den Pullover lässig um die Schultern gelegt... - kommt eher selten vor.

-Spass am Projekt, nette Kollegen, unbezahlte Überstunden, Freude und Frust mit Bauherr, Nutzer, Fachplanern sind eher wahrscheinlich.

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gRINsEcAtze: Offline

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gRINsEcAtze is on a distinguished road

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Datum: 17.05.2010
Uhrzeit: 17:22
ID: 39181



AW: " Generation Praktikum " #12 (Permalink)
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Also unter lohnen verstehe ich schon letzteres.
Ich möchte einfach meinem Traumberuf nachgehen und so ein glückliches Leben leben können. Im Leben dreht sich zwar so einiges um Geld, aber wer möchte immer nur Geld und noch mehr Geld. Irgendwann arbeitet man nur noch und vergisst die schönen Dinge des Lebens.

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