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Funky: Offline
Beitrag Datum: 21.09.2009 Uhrzeit: 14:38 ID: 35470 | Social Bookmarks: Zitat:
Ich denke schon, dass man als Absolvent (der Architektur) zum einen froh sein kann überhaupt einen Job zu bekommen und wenn der dann auch mit über 2000€ brutto bezahlt wird, ist das für den Anfang OK. Mehr könnte es immer sein. | |
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emma: Offline
Beitrag Datum: 21.09.2009 Uhrzeit: 15:25 ID: 35474 | Social Bookmarks: ....da lag ich mit 1200 doch gar nicht schlecht bis vor kurzem.... ![]() |
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Beitrag Datum: 21.09.2009 Uhrzeit: 15:27 ID: 35475 | Social Bookmarks: Also das ist wirklich ein inakzeptables Gehalt. Solche Büros müssten öffentlich an den Pranger gestellt werden. Das ist ne Frechheit. Leider geben bei arc_vote noch zu wenige Leute ihre Gehälter bei den jeweiligen Büros preis. |
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Archiologe: Offline
Beitrag Datum: 21.09.2009 Uhrzeit: 16:51 ID: 35478 | Social Bookmarks: Mit dem Büro war wohl tatsächlich nicht viel los. Sonst hätte man emma weiterbeschäftigen können! Für 1200€ war sie doch ein Supersonderangebot! |
| Social Bookmarks: Das ist ja auch juristisch recht bedenklich. Vor allem bei einem 10 Mann Büro wüsste der Chef sofort, wer Internas veröffentlicht...
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Funky: Offline
Beitrag Datum: 21.09.2009 Uhrzeit: 20:01 ID: 35485 | Social Bookmarks: Nachdem man gefeuert wurde wie in Fall von emma... ob er da dann noch was unternehmen würde? |
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jarrid: Offline
Beitrag Datum: 21.09.2009 Uhrzeit: 22:11 ID: 35486 | Social Bookmarks: ich verstehe die ganze diskussion eh nicht, wenn jmd bereit ist über sein gehalt zu sprechen ist das doch ok! in anderen ländern ist das total üblich. und ich bin mir da noch nicht so sicher, ob eine klausel im arbeitsvertrag rechtens ist, welche dir vorschreibt über dein gehalt keine auskunft geben zu dürfen. abgesehen davon profitieren studenten, wie ich, später von solchen informationen und ich denke das es allen hilft, auch denen die schon im beruf sind, ein faires gehalt rauszuhandeln wenn man genau weiß wie der markt aussieht. das darüber die chef`s nicht begeistert sind ist mir klar. |
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fst: Offline
Ort: Berlin Beitrag Datum: 22.09.2009 Uhrzeit: 00:06 ID: 35490 | Social Bookmarks: Schon etwass älter: Das Gehalt ist eine Tatsache, die nicht betriebsbezogen ist. Das Gehalt gehört zu den persönlichen Rechtsverhältnissen des Arbeitnehmers selbst. Der Arbeitgeber kann den Mitarbeiter jedoch durch eine Klausel im Arbeitsvertrag zur Verschwiegenheit verpflichten, da er in der Regel ein wirtschaftliches und rechtliches Interesse daran hat, dass Gehälter nicht bekannt werden. Diskussionen über unterschiedliche Gehälter könnten im Betrieb ja auch für Zwietracht sorgen. Recht - Das Geheime am Arbeitsverhältnis - Job & Karriere - sueddeutsche.de |
| Social Bookmarks: Zitat:
Informationen wie Bürogröße, Anstellungstyp und Berufserfahrung zusammen mit dem Gehalt sind auch meiner Meinung nach hilfreiche informationen für andere. Man darf aber nie vergessen, dass die tatsächliche (und nicht die gefühlte) Qualifikation das Gehalt mitbestimmt. Da kann es auch bei ähnlichen Basisdaten sehr unterschiedliche Gehälter geben.
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Maller: Offline
Beitrag Datum: 22.09.2009 Uhrzeit: 15:51 ID: 35507 | Social Bookmarks: Ich sehe die Diskusion geht schon ums Gehalt aber ich will trotzdem nochmal etwas anderes aufgreifen: Um das Thema "Architektenschwemme" mal ein wenig zu entmystifizieren... Hier ein kleines Diagramm, das ich auf Basis von Daten vom statistischen Bundesamt erstellt hab: ![]() Hm, und was sagt uns das? Im Jahre 2000 gab es ca. 6300 Absolventen (Diplom UNI, FH, und ähnliches alles zusammen) in Gesamtdeutschland (Ich denke mal mit "Deutschland" ist ganz Deutschland gemeint...) , während es im Jahre 1989 4300 Absolventen in Westdeutschland gab. Ja super, BRD+DDR ist ja auch größer als BRD alleine. Über die DDR und über die Jahre vor 1983 gab es keine Daten... Oder es gab in der DDR gar keine Architekten? Und dieser Bauch um 00 herum ist also die Architektenschwemme? Aber ein bischen komisch ist das schon. Ich meine in den 80er Jahren haben doch die geburtenstarken Jahrgänge studiert, oder sich zu irgendwas ausbilden lassen, Bauzeichner oder so. Ich meine, die Alterspyramide (http://resources.emartin.net/blog/pi...truktur-DE.jpg) sagt doch ganz eindeutig, dass es bei uns viel mehr 48 jährige, als 33 jährige gibt. und diese ganzen 48 jährigen, gehören zwar nicht der "Generation Architektenschwemme Praktikum" an, arbeiten doch aber bestimmt auch ganz häufig in Architekturbüros oder irgendwas was damit zu tun hat. Also subjektiv habe ich bisher immer den Eindruck gehabt, dass in den Architekturbüros, vor allem diesen unzähligen 3-10 Mann Büros vor allem 45 bis 55 jährige rumsitzen (und die Arbeitsstellen "besetzen") . Nur sind viele von denen halt Bauzeichner, Bauleiter die nie Architektur studiert haben, und ähnliches. Während heute kaum noch jemand sich zum Bauzeichner ausbilden lässt. (Hier: http://www.ulmato.de/shared/image/jobs/bauzeichner.gif Immer weniger Bauzeichner.) Man studiert gleich ganz Architektur. Ich hoffe ihr könnt meinen wirren Gedanken folgen. Es gibt zwar mehr Architekturabsolventen, aber gleichzeitig z.B. weniger Bauzeichner"absolventen". Also ich bleib dabei, das Problem ist nicht die Architektenschwemme, das Problem ist, dass die geburtenstarken Jahrgänge viele Arbeitsplätze besetzen. Es gibt also immer weniger junge Leute die Jobs in Architekturbüros suchen, aber von denen die heute suchen haben die meisten halt Architektur studiert. Und die 20 Bewerbungen die ein Büro täglich bekommt. Die sieht der Chef und denkt sich: "Oh, Architektenschwemme, fein fein, ich kann in 100 Tagen aus 2000 Kandidaten den hübschesten und billigsten auswählen". Das blöde ist nur, dass jeder dieser Bewerber auch noch 100 andere Büros angeschrieben hat. Und wenn das auch unterschiedliche Büros sind, dann kommen im Endeffekt vielleicht doch nur 2 Bewerber pro Büro heraus aus denen der Chef wählen kann. Toll nicht? Ich liefere eine Statistik in der eindeutig eine Architektenschwemme auszumachen ist, und gleichzeitig sage ich, dass die Architektenschwemme ein Trugschluss ist... ich sollte wirklich in die Politik gehen... Naja, aber ich brauch auch gar keine Architektenschwemme um zu sehen, dass es zu viele Architekturbüros gibt... : Architekt Berlin - Google Maps Und die meisten dieser Büros gehören Architekten die in den 1980er Jahren absolviert haben, also vor der angeblichen Architektenschwemme... Ach ja, ich hab übrigens neulich von einem SPD Oberbürgermeister (Ich will den Namen nicht nennen... ) die Aussage gehört, dass es bald sowieso wieder Vollbeschäftigung geben wird. Wegen dem demografischen Wandel... Seit dem Pillenknick gibt es halt immer weniger junge Menschen die sich um Arbeit streiten. Also spätestens wenn die "Baby-Boomer" (Baby-Boomer ? Wikipedia) in Rente gehen, habt ihr alle wieder Arbeit. Die Frage ist nur als was... PS: So Unrecht hat der Steinmeier also wohl gar nicht mit seiner Vollbeschäftigung... Nur wird er gar nix dafür könnnen... Hier übrigens die ganze Datei mit den Daten vom statistischen Bundesamt: http://home.arcor.de/lakks/P_4070_Architektur.xls
__________________ Hier gehts doch nicht um irgendwelche zweitrangigen Nebensächlichkeiten. Hier gehts nur um Architektur... Geändert von Maller (22.09.2009 um 16:17 Uhr). |
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