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Archiologe: Offline
Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 14:40 ID: 42576 | Social Bookmarks: Ok, sorry... hast ja nicht geschrieben, daß du nur einen Bachelor machst. Aber das Zusammenstreichen der Leistungen ist für mich schon ein Indikator für weniger theoretischen Fachwissens. In der Praxis sieht es dann natürlich noch mal anders aus. Da zählt vorallem die Büroerfahrung, die man sich schon während des Studiums angeeignet hat. ![]() |
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felix24: Offline
Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 15:03 ID: 42578 | Social Bookmarks: bin grad dabei eine mappe für das anstehende master-studium zusammenzustellen, ergo: ich mache meinen master definitiv. und damit hab ich dann auch eine regelstudienzeit von 10 semestern. das war doch im diplom nicht anders oder? ob man es in 10 semestern schafft, oder ein praktikum macht, ins ausland geht oder nebenbei jobbt ist ja jedem selbst überlassen. also ich sehe in der kombi bachelor+master eine gute alternative zu dem hier so hochgeschätztem diplom. "nur" bachelor ist natürlich zu wenig. doch sollte man auch da einen vorteil nicht ausser acht lassen, nämlich das es sich viele studierende nach dem bachelor noch anders überlegen können, einen master z.B. in einem benachbartem fachgebiet zu machen. und nicht auf biegen und brechen das diplom fertig machen zu müssen um nachher einen job zu erledigen der einem eigtl. nicht wirklich zusagt. |
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Anton-2: Offline
Beitrag Datum: 16.02.2011 Uhrzeit: 17:04 ID: 42582 | Social Bookmarks: Also wer hier wirklich überlegt wie er sich fitt macht.... Meine besten Anfänger waren bislang Dipl.Ing.(FH). MIT ABSTAND !!! Aber da das ja kaum noch geht....(Ich kenne Prof´´s die es mit größter Trauer sehen) macht in jedem Fall irgend eine Zusatzqualifikation. Brandschutz, Energie, Wirtschaft... Ansonsten kommt es halt darauf an was man erreichen will und wie zielstrebig man ist,,, Der Abschluß ist (außer bei Behörden) nicht alles. Manche mögen selbständig werden die brauchen ihren Stempel... manche suchen einen Job wo nach 40 Stunden Ruhe ist und bei dem sie nichts unterschreiben müssen. Ich kenne Techniker die ich sofort einstellen würde und hatte schon Dipl.Ing. Univ. zur Vorstellung die nicht mal wußten was eine Abstandsfläche ist..... |
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noone: Offline
Beitrag Datum: 18.02.2011 Uhrzeit: 14:14 ID: 42634 | Social Bookmarks: Zitat:
Zitat:
Wenn man sich mal in die Position eines Chefs versetzt, klar ist man immer sofort betroffen, wenn man mal kritisiert wird, aber ehrlich, Architekten überschätzen sich dauerhaft selbst. Was soll man den tun, wenn man jemand im Büro sitzen hat, der mehr Motivation dafür aufbringt, seine Stunden im Auge zu behalten und den Platz rechtzeitig zu räumen, als dafür, seinen Job fehlerfrei und gewissenhaft zu machen? Wenn ich als Inhaber amtitioniert bin, und irgendwo hin will, dann muss ich leider auch darauf achten, dass ich die richtigen Leute im Büro habe. Das sollte man im Hinterkopf bei der Bewerbung und Probezeit haben. | ||
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Anton-2: Offline
Beitrag Datum: 19.02.2011 Uhrzeit: 18:13 ID: 42649 | Social Bookmarks: So, nun mal zum Ausgangspunkt. Habe bislang 1 Bewerbung von hier. Anfänger. Hier werde ich nochmal Unterlagen anfordern bzw. anrufen. 1 Bewerbung Competitionline von jemanden der selbständig Bauleitung für Projekte ab 10mio. macht. (Ist für unser kleines Büro wohl überqualifiziert bzw. nicht zahlbar.) 1 Bewerbung Competitionline Absolvent (Spätstudierer) ohne Berufserfahrung im Bereich Architektur. Hat sich vorgestellt. Eigentlich ganz positiver Eindruck. Will freiberuflich 35 € netto. Das entspricht umgerechneten einem Angestelltengehalt von 4.500 € - Ich habe mir da doch etwas Bedenkzeit ausgebeten... (Die Liste der Tarifempfehlungen endet bei 3.857 € ) Das war´s bis jetzt. Also scheint der Markt wohl wirklich leer zu sein... |
| Social Bookmarks: Magere Ausbeute. Der folgende Bewerber kommt mir teuer vor: Zitat:
Unter diesen Bedingungen würde ich pro Stunde max. 27 Euro (netto) zahlen und auf dieser Basis vorher einen Preis für die Arbeit berechnen und vereinbaren. Er soll sich das anschauen, was er zu machen hat und sagen wieviel Stunden er dafür brauchen wird. | ||
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Archiologe: Offline
Beitrag Datum: 19.02.2011 Uhrzeit: 19:44 ID: 42652 | Social Bookmarks: Wenn das so weiter geht, bewerbe ich mich noch auf die Stelle. ![]() |
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Anton-2: Offline
Beitrag Datum: 19.02.2011 Uhrzeit: 19:49 ID: 42653 | Social Bookmarks: Zitat:
Wenn ich mir das aber hochrechne entspricht das bei einem Angestellten einem Monatslohn von 3.470 € 3.470 € Gehalt netto + Arbeitgeberanteil Krankenversicherung 242,90 € + Arbeitgeberanteil Rentenversicherung 347,00 € = 4.059,90 € Arbeitstage im Mittel der letzten Jahre = 251,5 d abzgl Urlaub 26 d >> tatsächliche Arbeitsstunden pro Monat (im Mittel) 150,3 h 4.059,90 € / 150,3 h = 27,01 €/h Wenn ich mir so die Tarifempfehlungen anschaue liegen wir aber eher bei ca. 2.500 € >> 20 €/h Das Thema vorher anschauen und abschätzen habe ich schon mehrfach versucht. Das können die Anfänger einfach noch nicht. Ich rechne dann schon eher mal aus was wir für die einzelne Leistung nach HOAI bekommen und sage das ich am Anfang zumindest (ganz abgesehen von sonstigen Bürokosten) nicht mehr Lohn bezahlen möchte als ich an meinen Bauherrn verrechnen kann. | |
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