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AM1975 is on a distinguished road

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Datum: 06.02.2020
Uhrzeit: 23:59
ID: 57421



Fundamentstärke berechnen

#1 (Permalink)
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Guten Abend!

Ich hoffe, ich darf hier als absoluter Laie schreiben und dumme Fragen stellen und entschuldige mich schon mal dafür, wenn ich vielleicht nicht immer die richtigen Fachbegriffe verwende.

Ich habe vor, in Griechenland ein großes freistehendes Haus zu bauen. Die Pläne dazu habe ich mir selbst mittels der Software Ashampoo 3D CAD Architecture 7 erstellt und gehe davon aus, dass diese im großen und ganzen in Ordnung sind.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein einfaches rechteckiges Gebäude mit 16x14 Meter Länge und einem Anbau von 5x18 Meter Länge.

In der Regel wird in Griechenland ein Säulen-Betonskelett gebaut, die Wände dazwischen können dann nach Lust und Laune gezogen werden. Ich habe mich für eine günstigere Variante entschieden, bei der mit tragenden Wänden gearbeitet wird.

Die Aussenwände haben eine Stärke von 30cm (Ziegelsteine), der dort leider vorgeschriebene Dachstuhl ist nur ein sehr flaches Konstrukt von ca. 2 Meter Höhe, welches sich auch nicht über die gesamten Fläche erstreckt. Das Haus ist mit einer Raumhöhe von 2,8m unterkellert, wobei 1,2m über dem Erdboden rausragen dürfen und es auf einer Seite aufgrund von Gefälle im Grundstück quasi erdgeschosshöhe hat. Über dem EG gibt es noch ein weiteres Stockwerk, darauf folgt der Dachstuhl. Die Zwischenböden sind jeweils mit Betondecken ausgestattet. Die Wandhöhe von Kellerboden bis Dachstuhl beträgt ca. 9,5m. Bei dem Boden vor Ort handelt es sich um normale Muttererde, kein felsiger Untergrund oder sonstige Besonderheiten. Ob diese Infos jetzt hilfreich sind oder nonsens, weiß ich nicht.

Ich habe mir auch schon vor Ort Komplett-Angebote eingeholt, diese liegen aber über meinem Budget. Nun ist es in Griechenland nicht unüblich, den Bau in einzelnen Schritten selbst zu organisieren und für jede Arbeit eine entsprechende Firma zu beauftragen. Dabei gibt es enormes Einsparpotential. Mir liegen auch zu allen Dingen mehr oder weniger alle Kosten bei eigener Organisation vor, nur leider nicht für das Fundament, weil ich nicht weiß, wie stark dieses sein muss. Und wie mir gesagt wurde, ist es aber gerade der Beton/das Fundament, was einen großen Kostenfaktor ausmacht.

Ich gehe davon aus, dass man hier ein Streifenfundament anlegen muss. Mir ist bewusst, dass man mir hier aufgrund meiner Angaben jetzt nichts genaues sagen kann, aber das möchte ich auch gar nicht. Ich benötige nur eine ungefähre Vorstellung davon, wie dick so ein Fundament sein muss.
Wie dick muss die Bodenplatte sein, wie dick und breit sind die Streifenfundamente? Nur noch mal zur Sicherheit, bevor ich wild beschimpft werde: es geht mir um ungefähre Werte, mit denen ich in etwa rechnen kann. Ist so ein Streifenfundament eher 50cm dick und breit oder eher 1m und einen Bodenplatte eher 20cm oder eher 40cm dick?

Es würde mir sehr helfen, wenn ich ungefähre Werte erfahren könnte.

Vorab vielen Dank für Eure Hilfe!

Geändert von AM1975 (07.02.2020 um 00:28 Uhr).

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Beitrag
Datum: 12.02.2020
Uhrzeit: 15:19
ID: 57426



AW: Fundamentstärke berechnen

#2 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von AM1975 Beitrag anzeigen
Ich hoffe, ich darf hier als absoluter Laie schreiben und dumme Fragen stellen und entschuldige mich schon mal dafür, wenn ich vielleicht nicht immer die richtigen Fachbegriffe verwende.
Ersteinmal i.O.

Zitat:
Zitat von AM1975 Beitrag anzeigen
...ich mir selbst mittels der Software Ashampoo 3D CAD Architecture 7 erstellt und gehe davon aus, dass diese im großen und ganzen in Ordnung sind.
Ich nicht...
Wenn das alles so leicht wäre, müsste niemand mehr Architektur oder Bauingenieurwesen studieren.

Du würdest doch auch nicht auf die Idee kommen, dich vor Gericht selber zu verteidigen (es sei denn Du bist Anwalt) oder dich selber oder von deinem/r Partner/in operieren zu lassen.
Billiger ist das alles auf jeden Fall - zumindest vorher...

Du wirst auf Deine Fragen hier keine Antwort erhalten, da sie sich pauschal nicht beantworten lassen - nichteinmal annäherungsweise.
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Florian Illenberger

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AM1975: Offline


AM1975 is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 12.02.2020
Uhrzeit: 16:34
ID: 57428



AW: Fundamentstärke berechnen #3 (Permalink)
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Danke für die, ich nenne es einmal "Antwort".

Wenn ich schreibe, dass ich denke, dass die im Großen und Ganzen in Ordnung sind, dann meine ich damit, dass es sich dabei um keine außergewöhnliche Konstruktion handelt, bei der es irgendwelche Besonderheiten zu beachten gibt oder es z.B. überdimensionierte Räume gibt, die eventuell durch extra Säulen o.ä. getragen werden müssten.


Es ist lustig, dass Du das Beispiel mit den Anwälten bringst. Ich bin zwar selbst keiner, habe aber beruflich fast nur mit solchen zu tun. Und tatsächlich ist es so, dass es sehr wohl gar nicht so wenig Fälle gibt, in denen sich Leute vor dem Amtsgericht selbst verteidigen.
Ich sage ja nicht, dass diese Software-Planung für die Baugenehmigung ausreichend ist. Dies war nur in erster Linie als Hinweis gemeint, dass es Pläne gibt, aus denen ich eventuell die nötigen Informationen ziehen kann, womit wir zum nächsten Punkt kommen:

Zitat:
Du wirst auf Deine Fragen hier keine Antwort erhalten, da sie sich pauschal nicht beantworten lassen - nichteinmal annäherungsweise.
Schöner fände ich die Info, welche Informationen benötigt werden, um eine annäherungsweise seriöse Antwort zu erhalten.

Vielen Dank!

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fst
 
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fst: Offline

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Beitrag
Datum: 12.02.2020
Uhrzeit: 17:41
ID: 57429



AW: Fundamentstärke berechnen #4 (Permalink)
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Du wirst in einem Forum keine seriöse Antwort bekommen, fall jemand antwortet ist nicht seriös!
Es gibt einfach zu viele Faktoren die das beeinflussen, dann wäre die Antworterin ja auch noch haftbar für die Antwort etc.

Wenn Du schon in Griechenland 300 m2 zubaust, sei wenigstens so seriös und lass es von einem Statiker berechnen.

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