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JoergS: Offline
Beitrag Datum: 24.02.2013 Uhrzeit: 17:39 ID: 49564 | Social Bookmarks: Oh, verstehe! Wir haben die Fachplaner dazu gezwungen BIM Werkzeug zu nutzen, alles andere macht keinen Sinn. Aus einer 2D Planung bekomme ich keine 3D Informationen und muss sehr viel Aufwand/Arbeit investieren. Wer zahlt was bzw. stellt was in Rechnung - die 2D Planung eines Fachplaners ist keine detaillierte Ausführungsplanung! Wir machen die Detailplanung in Revit, allerdings eben unter Zuhilfenahme der 3D Planung eines Fachplaners (Revit oder Autocad). Die Kontur geben wir vor, Außenwände, Geschossdecken usw. und fügen anschließend das "Fachplanungsergebnis" als Link ein. Wird der Deckenaufbau z.B. vom Statiker verändert, so verändern wir unser Modell, so dass die Bauteilstärken identisch sind und sich der Link als "underlay" nicht vom Hauptmodell unterscheidet, gleiches gilt für die Fassaden-/ und Haustechnikplanung. In eurer Situation wäre der einfachste Weg, all die 2D Details als "drafting view" (sorry, ich habe die englische Version)in Revit zu importieren und im Modell entsprechend zu markieren. Das geht jedoch weit am eigentlichen BIM Gedanken vorbei und es wird sehr schwer bei einem Großprojekt den Überblick zu behalten. Alternativ findet sich jemand bei euch, der die Fachplanung in euer Modell mit einfließen lässt, bedeutet viel Arbeit (...wer bezahlt das??), aber eine sehr gute und effektive Projektsteuerung. Wie habe ich denn die Unterteilung in 3 Bauteile zu verstehen? Meinst du eine eine räumliche Trennung in Bauteile (z.B. Flügel Nord/Ost/West) ? Die halte ich für falsch, dann muss ja jede Änderung 3x (von 3 Mitarbeitern?) erfolgen. Wir arbeiten im 3er Team und sind unterteilt in Verantwortlichkeiten, also Aussen-/Innenarbeiten und Haustechnik. Das funktioniert eigentlich sehr gut und macht die Verständigung mit den Fachplanern viel einfacher. |
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Tom: Offline
Ort: Rhein-Ruhr
Hochschule/AG: Architekt Beitrag Datum: 24.02.2013 Uhrzeit: 18:29 ID: 49565 | Social Bookmarks: Zitat:
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Das ist der Punkt, an dem es für mich sehr interessant wird. T. | ||||
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JoergS: Offline
Beitrag Datum: 24.02.2013 Uhrzeit: 20:47 ID: 49567 | Social Bookmarks: Zitat:
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Wir versuchen die Dateigröße über den Detaillierungsgrad in den Griff zu bekommen und linken deshalb alle Fachplanungen in unser Projekt. Z.B. die aus einer 3D Karte generierte Topografie würde oft jeden Dateirahmen sprengen, sie wird also als eigene Revitdatei mit dem Projekt verlinkt. In die Topografiedatei wird umgekehrt das Projekt als Link eingefügt und kann dort bearbeitet werden. | |||||
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Tom: Offline
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Hochschule/AG: Architekt Beitrag Datum: 24.02.2013 Uhrzeit: 21:42 ID: 49568 | Social Bookmarks: Zitat:
Nach dem, was Du jetzt zu Details gesagt hast, schließe ich: Ihr macht doch das meiste in 3D und nur ausnahmsweise 2D-Ergänzungen. Das muss ich mal sacken lassen ... T. | |
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JoergS: Offline
Beitrag Datum: 24.02.2013 Uhrzeit: 23:53 ID: 49569 | Social Bookmarks: Zitat:
Wenn ihr das Projekt aufgeteilt habt und in einem Team daran arbeitet dann synchronisiert ihr doch gegen eine Zentraldatei. Also wenn jemand z.B. einen Wandtyp ändert und eine Schicht einfügt oder ein anderes Material, dann aktualisiert er ja nach der Synchronisation die komplette Bibliothek (dieses Projektes)! Aus diesem Grund fand ich die Aufteilung des Gesamtprojekts in 3 einzelne ja nicht so toll :-) Der Austausch zwischen unterschiedlichen Projekten erfolgt über copy/paste, kommt aber bei der Nutzung eines passenden Projekttemplates gar nicht so häufig vor. | |
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Tom: Offline
Ort: Rhein-Ruhr
Hochschule/AG: Architekt Beitrag Datum: 25.02.2013 Uhrzeit: 00:45 ID: 49571 | Social Bookmarks: Zitat:
.T. | |
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mika: Offline
Ort: Berlin Beitrag Datum: 25.02.2013 Uhrzeit: 13:41 ID: 49574 | Social Bookmarks: Hallo Tom, ich habe vor ca. 4 Jahren in einem Büro mit Revit gearbeitet. Revit sollte auf Bauherren (Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieure) Wunsch eingesetzt werden. Es war ein Fiasko. Wir haben vermutlich die gleichen Erfahrungen gemacht, die Euch gerade drohen oder die Ihr schon gemacht habt. Wirklich blöd war, dass damals das Erstellen vom Familien nicht vollständig dokumentiert war, und wir vieles aus unserem Bürostandard nicht übertragen konnten. Es hieß oft am Supporttelefon, dass der Distributor eine entsprechende Familie erstellen könnte. Gegen Bezahlung natürlich. Nach dem der lokale Distributor pleite war, und wir von AutoDesk München den Hinweis bekamen, dass wir den Rahmen des inbegriffenen Supports ausgeschöpft hätten, haben wir uns entschieden alles in 2D zu machen, und jeweils zum Abschluß jeder Leistungsphase das Modell in Revit von einem geschulten Mitarbeite bauen zu lassen. Das bittere Ende war übrigens, dass der Bauherr nach der Genehmigungsplanung nicht weiter beauftragt hat, da er der Auffassung war, für die Ausführung würde das Revit Modell genügen. Hatte wohl einen Generalübernehmer mit Revit. Ich habe danach in einem anderen Büro angefangen und mit ArchiCAD die BIM-Arbeitsweise nochmal versucht durchzuziehen. Bin aber auch wieder gescheitert. Hab es zeitlich nicht hinbekommen. Die Massenermittlung hat der öffentl. Bauherr z.B. nicht akzeptiert usw. Alle Fachplaner haben zudem den Aufwand, den ich betrieben habe, fleißig ignoriert. Für mich habe ich die Konsequenz gezogen, nur das nötigste 3D in ein Model zu bauen und so viel wie möglich 2D zu zeichnen. Den Detailierungsgrad in 3D niedrig halten und lieber mit 2D Ergänzungen zu arbeiten. Aus Meiner Sicht wäre die ideale Methode, das 3D Modell in diverse separate Dateien zu verlinken, z.B. Grundriss, Schnitt, Ansicht, Deckenspiegel und auch Details, um dann dort Ausschnitte von Modelldarstellungen in 2D zu ergänzen. Und nach meiner Einschätzung ist es so, dass je höher der Detailierungsgrad in 3D wird, desto mehr nähert man sich mit der Zeichenzeit der tatsächlichen Bauzeit. |
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JoergS: Offline
Beitrag Datum: 25.02.2013 Uhrzeit: 20:49 ID: 49579 | Social Bookmarks: Zitat:
Wenn du von einem 6er Team sprichst, wie weit sind denn die 6 Mitarbeiter im Umgang mit Revit? Haben die Erfahrung oder lediglich 1-2 Schulungen? Was macht denn dieser "Revit-Guru" eigentlich? Wie habt ihr die Teams gebildet bzw. das Projekt organisiert? Gibt es Spezialisten (Tragwerk/Design/Haustechnik) oder erledigt "jeder alles"? Templates sind das A und O und die sollten zum Planungsbeginn eigentlich vorliegen. Wir haben uns die ersten erstellen lassen (gekauft) und sie dann selbst verfeinert, aber das würde natürlich jeden Revitanfänger (verständlicherweise!) überfordern. Da es eilt würden wir dem "Guru" die Änderungen der Familien überlassen, alles revitinterne... sowie die zeichnerische Überwachung des Gesamtprojekts. Dabei /damit würde ich auf jeden Fall mit der 3D Variante fortsetzen und erst wenn alle Stricke reissen mit 2D ergänzen. | |
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Tom: Offline
Ort: Rhein-Ruhr
Hochschule/AG: Architekt Beitrag Datum: 24.02.2013 Uhrzeit: 18:36 ID: 49566 | Social Bookmarks: Zitat:
Aber die Dateien sind so schon bis an die Grenze schwer zu handhaben, obwohl nur ca. jeweils 50 MB groß. Die Grundfläche des Gesamtprojekts liegt bei ca. 100.000 m². T. | |
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