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dimi: Offline


dimi is on a distinguished road

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Datum: 20.08.2006
Uhrzeit: 17:29
ID: 17765



Kredite für Studenten

#1 (Permalink)
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Hallo,

ich habe mal eine Frage zu einem Thema, welches hier scheinbar noch nicht richtig angesprochen wurde: Studenten Kredite.

Welche Möglichkeiten der Förderung sind Euch bekannt? Wie ist dass, wenn man sich jahrelang selber finanziert hat und jetzt das Gefühl hat, mit dem Studium nicht fertig zu werden, weil man so viel "neben" dem Studium arbeitet, dass man im Studium fast nichts mehr schafft. Und vorallem - wenn die Jobs nicht wirklich was mit dem Studienfach zu tun haben (in dem Fall auf den sich meine Frage bezieht auch kein Architekturstudium).

Um das ganze noch etwas zu dramatisieren ein paar Fakten, die für die mir bekannten Krediete zum Ausschluss oder zum Problem werden könnten:

1.) Alter über 30 (unter 36)

2.) weit über die Regelstudienzeit

3.) kein Fachbereich, bei dem eine sofortige, gutbezahlte Anstellung nach dem Studium sicher ist (also nicht BWL oder so - vielleicht vergleichbar mit Architektur - daher passt das hier auch ganz gut)

Gibt es da noch die zinslosen Kredite, von denen allgegenwärtig in den Medien gesprochen wird? Mir scheint es, als seien diese Zinslosen Kredite so und so leere Worte. D.h. Kredite von 500 EUR / Monat, bei jungen Leuten, die dann aber in der Regelstudienzeit mit 1,x fertig werden... - nicht zu vergessen, Arbeiten nebenbei wird abgezogen (BAFÖG).
(Mit 500 EUR alleine kann man ja wohl kaum leben, da muss man ja schon alleine 50 EUR pro Monat für die nächsten Semestergebühren beiseite legen, 50 EUR für die Kankenkasse, je nach Ort um die 250-350 EUR Miete - na und ein Telefon sollte man auch heute haben...)

Also, für hilfreiche Tipps wäre ich echt dankbar!

Grüsse
Dimi

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noone: Offline


noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough

Beitrag
Datum: 20.08.2006
Uhrzeit: 17:51
ID: 17767



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tja also wenn du mit 500 Euros pro Monat nicht leben kannst, dann wirds es schwierig...... das sind immerhin 6000 Euros im Jahr, bei 5 Jahren Studium sind das 30 000 Euros. Wann willste denn die alle zurückbezahlen??

Schau mal bei der Bank für wiederaufbau vorbei, die geben Bildungskredite.......

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mika: Offline

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Datum: 20.08.2006
Uhrzeit: 19:55
ID: 17770



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Es gibt auch noch die Studienabschlussförderung der KfW. Dieser Kredit wird über das Bafög-Amt vermittelt. Nähere Infos gibt's dazu eben auch da.
Haken an der Sache ist, man muss es mit Zinsen zurück zahlen. Der Zinssatz ist aber wohl relativ gering.
__________________
Grüße Michael

"Warum soll etwas nicht so gut wie möglich sein ?"
Ludwig Mies van der Rohe, 1964

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Tobias is on a distinguished road

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Datum: 20.08.2006
Uhrzeit: 20:26
ID: 17771



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Wie schon noone sagte, bietet in deutschland eigentlich nur die KfW vernünftige Kredite für das Studium an. Rückzahlung erfolgt in Raten über einen sehr langen Zeitraum. Genaues kann ich dazu nicht sagen. Das Problem des Alters ist tatsächlich eines, weil sich dadurch der Zeitraum der rückzahlung verringert und die Raten entsprechend höher ausfallen.

Zum Studienkredit der KfW bankengruppe geht hier hier: http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Hom...edit/index.jsp

Auszug:
Die Vorteile des KfW-Studienkredits auf einen Blick:

- monatliche Auszahlung zwischen 100 und 650 Euro,
- niedriger Zinssatz von 5,1 % p.a. nom.,
- Ihre Sicherheit: Die Zinsobergrenze von zur Zeit 8,38 % nom. p.a. steht für 15 Jahre fest,
- unabhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen und dem Ihrer Eltern,
- keine Sicherheiten erforderlich,
- Rückzahlungsbeginn erst 6 bis maximal 23 Monate nach Auszahlungsende,
- Flexibilität in der Rückzahlung über maximal 25 Jahre,
- außerplanmäßige Rückzahlung in der Tilgungsphase möglich und kostenfrei,
- Kombi mit anderen Finanzierungsangeboten wie BAföG oder Bildungskredit möglich.

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Beitrag
Datum: 20.08.2006
Uhrzeit: 20:45
ID: 17773



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Zitat:
Originally posted by noone
tja also wenn du mit 500 Euros pro Monat nicht leben kannst,
Ich glaube nicht dass es für jemanden, der sich zu 100% selber finanzieren muß, möglich ist, sich mit 500 EUR im Monat (bei "geordneten Verhältnissen") zu finanzieren.

Wenn ich in Berlin in eine WG oder in ein Studentenwohnheim ziehe kostet mich das rund 230 EUR. Als über 30ig jähriger zahlt man ca. 140 EUR Krankenkasse. Dann kommt man auch als wenig Telefonierer mit der günstigsten Methode wohl nicht unter 15 EUR aus. Stromkosten 15 EUR (?).
Alleine damit komm ich auf 400 EUR. Blieben noch 100 EUR zu leben. Allerdings muss man sich auch ab und zu Klamotten kaufen, 280 EUR/Semeter Studiengebühren zahlen, Arbeitsmaterial kaufen, ggf. das ein oder andere für die Wohnung. An einen neuen Computer alle 5 Jahre garnicht zu denken.
Also selbst ohne Sozialleben geht das nicht.


Ich hatte mir vor einiger Zeit für den Fall der Fälle auch mal die Kredite angesehen - die ich hoffentlich nicht in Anspruch nehmen muss - und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es Wahnsinn wäre einen solchen Kredit aufzunehmen, wenn man nicht mit Sicherheit nach dem Studium einen gut bezahlten Job bekommt. Bei den aktuellen Gehältern wäre selbst eine monatlich Summe von 120 EUR ziemlich viel. Die KfW verzinst zwar vergleichsweise günstig, aber wenn man mal ein Jahr 800 EUR monatlich bezieht, darf man fürs erste Jahr bereits rund 240 EUR Zinsen zahlen, in den folgenden Jahren kommen rund 480 EUR dazu.... abgesehen von den 9600 EUR die man so schon an Schulden hat.

Wie es mir aussieht, muss man sich entweder zu Beginn des Studiums für so etwas entschließen oder einen anderen Weg finden. Allerhöchstens für die Zeit der Diplom-, Master- oder Magisterarbeit gibt es dann noch ein vertretbaren Kredit.
__________________
Florian Illenberger

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Datum: 20.08.2006
Uhrzeit: 23:37
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klar sind 500 Euro nicht "viel" aber das sind immerhin 1000 Mark, und zu der zeit, als ich in KA studierte, hat das auch noch reichen müssen. eigentlich kann man ja für 200 Euros ein Zimmer im Studiwohnheim bekommen, aber auch in WGs ist das möglich. Dann hat man noch 300 Euros übrig. Und wenn man seine Pläne an der Uni und nicht im Copy shop plottet, oder sich halt auf ein gutes SW Layout beschränkt, kann man auch die Ausgaben für Studium niedrig halten.

Wenn man natürlich immer den besten Computer, das neueste Handy und die hippsten Klamotten haben will, kommt man damit nicht aus........

fragt mal alleinerziehende Eltern, die könneneuch lehren, mit einem engen Budget auszukommen.......

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Beitrag
Datum: 21.08.2006
Uhrzeit: 00:27
ID: 17778



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Zitat:
Originally posted by noone
klar sind 500 Euro nicht "viel" aber das sind immerhin 1000 Mark, und zu der zeit, als ich in KA studierte, hat das auch noch reichen müssen. eigentlich kann man ja für 200 Euros ein Zimmer im Studiwohnheim bekommen, aber auch in WGs ist das möglich. Dann hat man noch 300 Euros übrig.
Diese Rechnung gilt aber nicht für den o.g. Fall. Als über 30 jähriger bis Du auf keinen Fall mehr bei Mami und Papi versichert

Für Berlin
200 EUR Zimmer (ist hier aber unrealistisch, kenne kein dauerhaftes WG Zimmer für den Preis)
140 EUR Versicherung
15 EUR Telefon
15 EUR Strom
47 EUR Studiengebühren (280 EUR/ Semester)
13 EUR Bekleidung (156 EUR im Jahr für Kleidung - vermutlich etwas knapp bemessen?)
KEINE Exkursionen
KEIN Computer
KEIN Disco Besuch am WE
KEINE Fachbücher
KEINE Arbeitsmaterialien
KEINE Medikamenten-, Behandlungs- und Brillenzuzahlung
KEINE GEZ Gebühren
--------------------------------
430 EUR

macht 16,28 EUR für Lebensmittel pro Woche... Könnte bei einer Ernährung mit ausschließlich Spagetti, Sahnesoße, Kartoffeln und Tomaten vielleicht funktionieren.

P.S. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, dass wenn Leute behaupten mit 600 EUR auszukommen, dies zwar die monatliche Zuwendung war, dass aber von den Eltern eben Kosten wie die Studiengebühren getragen wurden, die Kinder noch bei Ihren Eltern versichert waren (das geht auch nicht immer!), die Fahrkarten für den Heimatbesuch von den Eltern gesponsert wurden, bei Besuchen die Bekleidungsausstattung aufgebessert wurde und Exkursionen Ebenfalls von Ihnen getragen wurden. Der Computer wurde dann vielleicht sogar zu Weihnachten geschenkt...
__________________
Florian Illenberger

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Datum: 21.08.2006
Uhrzeit: 11:01
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Habe mich zu Studienzeiten auch mit dem Thema Haushaltsplanung/-finanzierung auseinandergesetzt und kam zu dem Ergebnis, dass bei eigener kleiiner Wohnung bzw. WG und Verpflegung unter ca. 1.100 DM/Monat im Mittel übers ganze Jahr gesehen (wohlgemerkt ohne eigene Versicherung) kaum was geht. Durch die Euro-Einführung/Teurerung hat sich die Situation weiter verschlechtert.
Für Essen/Getränke muss man pro Tag mind. 5 Euro ansetzen. Für Kleidung im Jahr mind. 250 € (bei spartanischer Ausstattung). Man muss sich nur anschauen, was Schuhe kosten.

Es ist natürlich regional unterschiedlich, aber unter ca. 550 €/Monat zzgl. Versicherung wird es wirklich schwer.

Florian hat Recht, dass man bei seinem Angaben auch die Zuwendungen von Dritten (z.B: Eltern, Grosseltern) einrechnen muss. Da kommen übers Jahr bei vielen Studenten ein paar hundert bis paar tausend Euro zusammen.

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Datum: 21.08.2006
Uhrzeit: 16:34
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Hast du schonmal bei www.bildungskredit.de vorbeigeschaut?

Die KfW -Kredite haben soweit uch weiß auch den Vorteil keine Bürgen zu benötigen.

Andere Kredite für Studenten benötigen bis zu zwei Bürgen, die manchmal nicht beide Elternteile sein dürfen, und richtig schwierig wird es erst wenn deine Eltern nicht die Deutsche Staatsbürgerschaft haben, auch wenn du sie hast. (Keine Ahnung ob die Info wichtig ist, aber schaden kann sie nicht). Die Konditionen sind aber bei allen ungefähr gleich, was Rückzahlungsfristen und Zinssätze angeht. Der Unterschied besteht eigentlcih in der Höhe des gewärten Kredites, sowie wie gesagt die Modalitäten bezüglich Bürgen.

Und: Nein, auch im günstigen Berlin ist ein Leben für 500 Euro / Monat nicht möglich, beim besten Willen nicht. Zu Beginn meines Studiums (1999) konnte man auch hier noch für 1000 Mark / Monat leben, aber das war vor dem Euro.
Im letzten Jahr habe ich ähnliche Rechnung aufgemacht und bin auf ungefähr den selben Betrag gekommen. Unter 650 Euro bedeutet das Abstriche in essentiellen Bereichen machen.
__________________
---I mean, having just a theory about architecture is also pretty lame, you could have a theory about almost everything..."--- J.M.H.

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Datum: 21.08.2006
Uhrzeit: 17:36
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wie gesagt, die KFW kann dich nicht übers gesamte Studium tragen, da kannst du höchstens 3 mal beantragen, und soweit ich weiss sind es 300 im Monat maximal, und 3000 als Höchstbetrag. Und dann musst du noch nachweisen wielange du studierst, und wie lange du noch studieren musst, inklusive Notenspiegel mit noch zu leistenden Prüfungen vom Prüfungsamt.

Die lehnen auch Anträge ab, also auch wenn man keine Bürgen braucht, die sehen wahrscheinlich, ob du dein Studium beenden wirst und errechnen daraus ihr Risiko........

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Datum: 21.08.2006
Uhrzeit: 18:28
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Wer über 30 ist und über der Regelstudiendauer hat ganz schlechte Karten. Diese Studenten haben keinen Anspruch auf einen günstigen Kredit (nach meinen Infos). Zudem kappen die meisten Kredite, wie schon erwähnt bei +-500. Langzeitstudiengebühren sind bei uns atm bis zu 700 - Urlaubssemester werden mitgerechnet.

Mit den kommenden Studiengebühren sind es noch einmal 500. Und vermutlich wird es nicht lange dauern, dann sind ist es doppelt soviel.

Die beste Möglichkeit ist neben dem Studium zu arbeiten oder sonstwie Piepen zu sammeln.

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Datum: 24.08.2006
Uhrzeit: 17:02
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Hallo,

ich danke Euch für die zahlreichen Antworten. Wie es aber leider aussieht, sind die die Voraussetzungen für 30+ recht schlecht.
Also, falls man nochmal 20 ist und sich selber finanzieren muss, sollte man ehr füher aus die Kredite zurückgreifen und dann vielleicht sogar Zinslos aus der Sache gehen.

Die Beiträge von noone finde ich übrigens ziemlich überheblich. Soetwas kann eigentlich nur von einer kommen, die vollfinanziert wurde oder vergessen hat, dass andere die "Kleinigkeiten" für die Wohnung und das Leben, die sie von den Eltern bekommt selber kaufen müssen!
Wer sich aus Verzweiflung nach Möglichkeiten umsieht um endlich das Studium zügig beenden zu können, gehört sicherlich nicht zu den Leuten, die jährlich das Handy wechseln oder teure PCs besitzten....


Grüsse
Dimi

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Datum: 24.08.2006
Uhrzeit: 17:56
ID: 17901



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totale Fehleinschätzung deinerseits......... ich wurde zwar von meinen Eltern unterstützt, hatte aber zu Studienbeginn 97 schon eine Familie gegründet, und mußte das ganze Studium über Frau und Kind mitversorgen.

Ich weiß also, wie es ist, wenn du am 15. kaum noch Geld hast und den Monat irgendwie schaukeln musst.

Meine etwas provokanten Aussagen zielten eher auf den heutigen dekadenten Lebensstil, in dem Klamotten, Handys und Laptops täglich gewechselt werden, und das materialistische immer mehr über das moralische gehoben wird.

Ich habe übrigens während dem Studium zeitweise morgens um 4 Paletten ausgepackt, um dann todmüde um 8 zur Uni zu gehen............

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secretgarden: Offline

Ort: hamburg

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Datum: 25.08.2006
Uhrzeit: 09:40
ID: 17915



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Zitat:
Originally posted by noone Ich habe übrigens während dem Studium zeitweise morgens um 4 Paletten ausgepackt, um dann todmüde um 8 zur Uni zu gehen............ [/B]
:eek: :eek:

du armer! das ist echt hart.

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Tobias: Offline

Ort: NRW
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Tobias is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 25.08.2006
Uhrzeit: 18:38
ID: 17926



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Ich finde es eigentlich recht interessant, hier mal die monatlichen Kosten aufzulisten, die ein Student tragen muss. Als Architekturstudent muss man ja schon erheblich mehr Kosten tragen. Modellbaubedarf, Plotkosten, Kaffee für die Nachschichten etc.

Wenn man kein Auto finanzieren muss und auf möglichst kaum Urlaub macht, fallen trotzdem immer noch Gebühren für Familienheimfahrten perr Zug an, wenn man nicht in unmittelbarer Umgebung wohnt. Ab und an mal ein Bierchen trinken muss man ja auch sich zubilligen, wenn man nicht völlig den sozialen Kontakt verlieren möchte. Ich gehe mal davon aus, dass man heute schon realistisch 700 EUR pro Monat für ein Architekturstudium benötigt.

Geändert von Tobias (25.08.2006 um 22:37 Uhr).

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