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Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all

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Datum: 20.01.2007
Uhrzeit: 13:35
ID: 21106



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Tom
 
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Beitrag
Datum: 20.01.2007
Uhrzeit: 13:57
ID: 21108



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www.faz.net - und dann auf der "Feuilleton"-Startseite die 2. Meldung von oben. Evtl. unterstützen die Deep-Links nicht. Und ab morgen wird das auch nicht mehr kostenlos sein.

Ist aber ja eigentlich gar nix dran, an dem Artikel. Einige Kommentare sind vernünftig ...

Diese "Verzierungs"-Frage ist schon etwas irritierend. Konstruktive Architektur als solche ist ja eigentlich sowieso ziemlich out (eine Sache der 1980er und 1990er). Aber wenn man sie macht, muss man ja nun alle heiligen Grundsätze eines "ehrlichen", selbsterklärenden Tragwerks erfüllen. Die Attrappe gilt und galt zurecht als "böse". Dafür wird und wurde man als Student ja geschlagen und in den Keller gesperrt (auch von von Gerkan).

Der Grundsatz der "Ehrlichkeit" ging doch soweit, dass man das Tragwerk so lange umkonzipiert hat, dass alle als ostentativ tragend vorgeführten Teile tatsächlich tragend wurden. So wie in Berlin, handelt es sich um eine reichlich postmoderne, schein-konstruktive Architektur ... Die Glashallen und -Dächer sind natürlich 1:1 orthodox-modern "ehrlich". Und darüber sollten wir uns alle freuen ...

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Beitrag
Datum: 20.01.2007
Uhrzeit: 15:23
ID: 21109



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FAZ: Gerkan soll schweigen:

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EDE2C160D1B574DF4AF0C3C2B99560022~ATpl~Ecommon ~Scontent.html

-> Freizeichen von Doc~ löschen, dann gehts.
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Florian Illenberger

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Datum: 20.01.2007
Uhrzeit: 20:29
ID: 21110



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oh mann also ich bin echt schockiert, daß eine Zeitung mit solch einem seriösen Anspruch einen so polemischen und emotional geleiteten Artikel abdruckt.

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Tom
 
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Beitrag
Datum: 21.01.2007
Uhrzeit: 13:10
ID: 21113



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Die Süddeutsche hat einen Klasse-Artikel dazu: http://www.sueddeutsche.de/deutschla...kel/864/98766/. So verständig, dass man annehmen könnte, der Autor sei ein umgesattelter Architekt .

Zitat zu den Zuständigkeiten:
Zitat:
Der Bau eines Bahnhofes ist komplex. Vom Architekturbüro gmp (von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg) stammten räumliche Organisation und Konstruktionsprinzip, vom Statiker (Schlaich, Bergermann und Partner, Stuttgart) kamen die statisch konkreten Berechnungen, die Stahlbaufirma (Donges GmbH, Darmstadt) verantwortete die Produktion der Bauteile und deren Montage.

Prüfstatik sowie Bauleitung lagen schließlich in Händen der Bahn. Als Fehlerquelle kommt bei der Umsetzung des Entwurfs also mancherlei in Frage - und am Ende war’s natürlich der Wind.
100 Träger sind von dem Problem betroffen. Innerhalb der kommenden Woche will die Bahn alle fraglichen Anschlussstellen mit irgendwelchen Blechen sichern / vor Wind schützen. Wenn das mal kein sichtbarer Eingriff in die aufgeräumte Fassadenstruktur wird - am Ende sieht das alles aus wie ein von Mehdorn selbst rennoviertes Gästeklo ...

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Beitrag
Datum: 21.01.2007
Uhrzeit: 14:16
ID: 21114



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http://www.welt.de/data/2007/01/20/1184400.html

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Beitrag
Datum: 21.01.2007
Uhrzeit: 14:27
ID: 21115



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Eigentlich kommt für uns Architekten doch noch was Gutes bei diesem Vorfall raus:

_________________________________
Zitat aus dem vorangegangenen Artikel:

Bahnhofs-Architekt Meinhard von Gerkan sieht keine Schuld seines Büros am Absturz des Trägers. Es handele sich entweder um einen Fehler der Statik, der Bauausführung oder der Bauüberwachung, hatte das Architektenbüro mitgeteilt.
_________________________________


Die Öffentlichkeit wird im Zuge der Ermittlungen jetzt endlich mal aufgeklärt werden, daß wir Architekten nur für geschmackliche Verirrungen oder gestalterische Fehltritte veranwortlich gemacht werden können. Für einstürzende Gebäude, Veletzte und Tote sind in jedem Fall immer andere verantwortlich.

Wenn ein Entwurf also stimmt und der breiten Öffentlichkeit gefällt oder zumindest plausibel gemacht werden kann, dann kann uns doch nichts mehr passieren!


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Tom
 
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Beitrag
Datum: 21.01.2007
Uhrzeit: 14:52
ID: 21117



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Ein wenig Recht hast Du mit der Überzeichnung bestimmt schon. Aber die Verhältnisse zwischen Bauherr, Architekt, Statiker können halt so oder so sein. Es gibt Konstellationen, da kuscht der Statiker vor dem Architekten, und evtl. auch der Bauherr. Schlaich kuscht aber bestimmt vor niemandem.

Und die Bahn ist offenbar ein sehr starker und bestimmender Bauherr gewesen. In einem Berliner Blog schrieb jemand von der "DB Projekt Bau", dass der berühmte ägyptische Oberbauleiter nach innen hin absoluten Druck ausübt, die Firma personell in den letzten Jahren ausgedünnt wurde und insgesamt so demotiviert ist, dass es Widerspruch von Innen nicht gibt.

Und wegen des fixen WM-Eröffnungstermins wird da einiges hinter den Kulissen abgegangen sein. Prüfstatik und Bauleitung waren in Händen der Bahn. Zwischen den Zeilen bekommt man schon den Eindruck, dass diese kühne (Nicht-) Befestigungsweise irgendwas mit Termindruck und mit der relativen Entscheidungsgewalt der Bahn zu tun gehabt hat.

Die Bahn ist ein besonderer Bauherr - das mit der Ingenieurskompetenz im Hause habe ich schon gesagt (die erstreckt sich auch auf die Streckenplanung und auf die Elektrotechnik der Fahrzeuge). Die bestellt nicht als ahnungsloser Laien-Bauherr ein Bauwerk; die hat das Gefühl, dass sie das eigentlich komplett alleine könnte. - Ein offenbar trügerisches Gefühl ...

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Beitrag
Datum: 21.01.2007
Uhrzeit: 15:53
ID: 21119



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Zitat:
Originally posted by Tom
Prüfstatik und Bauleitung waren in Händen der Bahn.
Was meinst Du damit? Die Prüfstatik hat irgendein ehr kleineres Berliner Büro bemacht!
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Florian Illenberger

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Datum: 21.01.2007
Uhrzeit: 16:11
ID: 21120



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Zitat:
Originally posted by Florian
Was meinst Du damit? Die Prüfstatik hat irgendein ehr kleineres Berliner Büro bemacht!
Stand in dem Artikel - wenn Du mit Deiner Information sicher bist ... Vielleicht waren da auch verschiedene Prüfer am Werke. Wenn das aber mit der Bahn stimmt, ist das schon bemerkenswert: Bauherr, Prüfstatiker und Bauleiter, eigentlich (auch aus Sicherheits- und Verantwortungsgründen getrennte Instanzen), die in einer Hand zusammenfallen.

Hier sind noch mehr Artikel:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ar...07/3034174.asp
http://www.tagesspiegel.de/politik/a...07/3034383.asp

In den Artikeln ist die Rede davon, dass das Abhebe-Risiko vorher diskutiert wurde und auf eine Sicherung bewusst verzichtet wurde. Außerdem ist noch nicht raus, ob die Sache wirklich wie genehmigt ausgeführt wurde. Gerkan hat angeblich einen eigenen Prüfer engagiert. Die Bleche, die die Bahn gegenwärtig dranschweißen lässt, sind wohl nur kleine Laschen, die von oben ein Abheben verhindern - wird wahrscheinlich niemanden stören.

Ich fabuliere mal ins Blaue: Wenn am Ende niemand schuld sein sollte, könnte es daran gelegen haben, dass irgendeine aerodynamische Besonderheit an der oberen Gebäudekante oder -Ecke im Zusammenhang mit dem vorgestellten Stahlgerüst da für Abhebekräfte gesorgt hat (Wirbel), die niemand auf der Rechnung hatte und die das vermeintlich komfortabel große Eigengewicht der Träger locker überstiegen hat.

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Beitrag
Datum: 21.01.2007
Uhrzeit: 18:42
ID: 21124



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Zitat:
Originally posted by Tom
Stand in dem Artikel - wenn Du mit Deiner Information sicher bist ...
Eine Kommilitonin hatte mir vor zwei Jahren erzählt, dass Sie in dem Statikbüro arbeitet, dass für den Bahnhof die Prüfstatik germacht hat... Im Namen kam aber nicht DB vor
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Florian Illenberger

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Tom
 
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Datum: 21.01.2007
Uhrzeit: 19:23
ID: 21126



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Ich habe irgendwo alte Fotos vom Bauschild - kann ich aber nicht mehr finden (die abgestürzten Träger habe ich auch auf einem Bild von September 06). Das Riesenprojekt war doch mit Sicherheit in mehrere Lose oder "Bauteile" mit mehreren Partnern aufgeteilt.

Ich phantasiere ja gerne; und ich würde meine Phanasien noch auf die Vermutung/Möglichkeit ausdehnen, dass es für ein Wind-Abheben dieser Träger gar keine Nachweise gibt, die Norm keine ausdrücklichen Nachweise verlangt und niemand der Beteiligten es einfach vom Bauch her für möglich gehalten hat, dass das ein Thema sein könnte.

2 Tonnen = 2000 kg = 1000 kg pro Auflagerseite. Sooo viel ist das eigentlich auch wieder nicht, wenn PKW mit 1000 und 1500 kg auch einfach mal so umgepustet werden. Schlaich wird jetzt bestimmt die Statik der Glashallen nochmal mit Orkanwindstärken durchrechnen, und am Wochenende zu Hause dann nochmal, mit dem Faktor 1.5 . Sowas geht ja wohl bei allen an das berufliche Selbstvertrauen.

Außerdem wird Gerkan jetzt darüber nachdenken, bei welchen Projekten er noch auf die Schwerkraft vertraut hat. Du (@ Florian) kennst die Projekte ja zum Teil sicher besser - aber hat gmp z.B. bei gewissen Hochhäusern in China nicht auch diese außenliegenden Aluguss-Lamellen eingesetzt? Zu Hunderten? In großen Gebäudehöhen? Hoffentlich sind da alle Schrauben angezogen. An diese kühneren Stadiondächer möchte man ja gar nicht denken ...

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Datum: 21.01.2007
Uhrzeit: 20:25
ID: 21127



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die Häme der Laien trifft uns alle.
Egal pb Planer, Statiker, Bauleitung oder ausführende Firmen.
So ein Ding hätte nicht passieren dürfen.
Zeigt uns aber vor Allem, dass eben der gesunde Menschenverstand nicht ausreicht.

Ich habs oft erlebt - egal ob als Zimmermann oder später dann als Projektleiter - wenn du deine Bedenken äußerst, dann bist du ganz schnell mundtot.
Könnt ihr euch die Szene vorstellen:
am Jour Fix Tisch - 1 ausführender Architekt vom Büro Ingenhoven, 2 Vertreter der Bauüberwachung von Drees und Sommer, 2 Planer vom Quickborner Team wegen der Raumeinteilung, 2 Vertreter der Bauherrn sprich Lufthansa, 2 Fachingenieure der GEbäudetechnik ABB, 1 Brandschützer, 1 Vertreter der übergeordneten Gesamt ARGE mit Termin- und Kostendruck im Hintergrund..und dann fragst du danach, wie die geplante Innenwand ( structual Glasing ) aus ESG denn bitte rund um das 15 cm dicke Stahlseil, welches eben die beiden Stahlbetonpfetten des Tonnendachs am Giebel zusammenhält kommen soll.
Ich bin angekuckt worden, als hätte ich ein Märchen erzählt.
Hab gedacht, gleich steht einer auf und streichelt mir übern Kopf
..naja, nachdem Baustellenbesuch wars dann klar, der dumme kleine Projektleiter hat soeben einen ziemlich blöden Planungsfehler aufgedeckt.
Mann war dass denen peinlich....
.... dass ich sie voreinander so blamiert hatte


Was glaubt ihr denn, wer die Scheiße dann auslöffeln durfte?

Gruß

Martin

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vangogh is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 23.01.2007
Uhrzeit: 18:46
ID: 21180



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also, ich bin immer noch geschockt....

und wenn ich mir in den diversen Zeitungsartikeln, die ihr hier ins Forum gestellt habt, die Fotos ansehe, vollkommen sprachlos!!

Wie es mir scheint, kann sich doch keiner der Beteiligten aus der Verantwortung schleichen.

Weder ästhetische Gründe noch Zeitdruck dürfen das Leben von Menschen gefährden.

Ich verstehe das Ganze noch nicht richtig.
Kostengründe und Zeitdruck hätten M. ja eigentlich dazu bewegen können, auf das überdimensionierte, (statisch unwirksame?) Korsett zu verzichten.

Die Auflagerausbildung halte ich eher für tollkühn. Da hat doch der angeblich ästhetische Anspruch (schlankes Detail) jede Vorsicht vergessen lassen. ich glaube ja, da könnte der Träger 5000 t schwer sein, wenn sich ein "2cm"-Auflager bewegt, bewegt sich auch der darauf locker aufliegende Träger, und zwar nach unten. Pech, wer gerade darunter steht.

Aber die Berlinbesucher sollten sich ja auch nicht auf die Stufen der großen Bahnhofstreppe setzen und gebaute Projekte von anderen Architekten in der Umgebung bewundern, sondern vom gegenüberliegenden Spreeufer aus sicherer Entfernung das Kunstwerk "Lehrter Bahnhof" genießen.
Wer das nicht macht, lebt gefährlich.

Wie gesagt, ich bin sprachlos,

Gruß,

vangogh.

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personal cheese: Offline

Ort: Berlin

personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold

Beitrag
Datum: 10.02.2007
Uhrzeit: 16:16
ID: 21730



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The Empire strikes back:

Bahn klagt gegen Star-Architekten

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,465594,00.html

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