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| Registrierter Nutzer Registriert seit: 07.08.2006
Beiträge: 1.185
personal cheese: Offline
Ort: Berlin Beitrag Datum: 05.08.2012 Uhrzeit: 18:58 ID: 47457 | Social Bookmarks: Die Innenwände scheinen nach Zeichnung Fachwerkwände zu sein. Decke eine Holzbalkendecke, die in querrichtung zum First spannt. Inwieweit diese Decke in der Mitte noch mal auf der Innenwand aufliegt, und inwieweit die Innenwände generell zur Aussteifung de Außenwände herangezogen werden kann wirklich nur ein Statiker vor Ort herausfinden. Auch was die dargestellten "Hohlräume" in den Außenwänden sind müsste durch eine Bauteilöffnung untersucht werden. Ich würde bei der neuen Grundrissgestaltung versuchen, dass dienende Räume wie Bäder, Küche, WC, Speisekammer, Heizung... alle Richtung Autobahn orientiert werden, falls dies möglich ist. Aber ist wohl leider auch die Südseite. Was mit welchem Aufwand möglich ist, kann man bei einem Bestandsgebäude erst nach einer Bestandsaufnahme und -bewertung wirklich sagen. Selbst dann wird es während des Umbaus noch Überraschungen geben... Viel Spaß |
| Registriert seit: 15.02.2003
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Tom: Offline
Ort: Rhein-Ruhr
Hochschule/AG: Architekt Beitrag Datum: 07.08.2012 Uhrzeit: 18:48 ID: 47473 | Social Bookmarks: Zitat:
Viele Fragen stellen sich einem, wenn man die Pläne sieht. Bleibt der Dachstuhl erhalten? Sind die Hüllflächen (Dachdämmung und -deckung, Außenwände, Böden) so, dass sie im Wesentlichen erhalten werden können/sollen oder steht da eine Vollsanierung an? Das Dach liegt auf längs durchgehenden Pfetten, die an ein paar Stellen abgestützt sind. Dort müssten tragende Stützen bis runter ins EG gehen (muss kein Unglück sein, sowas kann auch frei im Raum stehen). An anderen Stellen werden die Pfetten offenbar wie mit einem historischen Sprengwerk nach außen auf die Außenmauern abgestützt. Wenn der Dachstuhl nicht erhalten bleiben kann/soll, würde man da ggf. eine anderen Konstruktion wählen, die grundrisslich von der Aufteilung her mehr Möglichkeiten eröffnet. Für eine genaue Klärung, was da in dem Haus wie trägt, ist ein Statiker/Architekt erforderlich. Für eine Änderung der Konstruktion sowieso auch. Eine Erst-Beratung könnte auch eine ausführende Firma machen, die sich auf Holzbau/Fachwerksanierung spezialisiert hat. Man muss da jedes Bauteil genau betrachten: Welche Schichten sind vorhanden, welche sollen/können erhalten werden, wie ist das alles mit den geltenden Normen und Richtlinien zu vereinbaren? Das müssen Leute bearbeiten, die sich auf diese Themen spezialisiert haben. Hoffentlich entmutigt Dich das nicht; denn so ein Vorhaben hat ja schon Charme und kann zu einem netten Ergebnis führen. Ich habe hier nur schematisch mal die von Dir genannten Nutzungen skizziert; wenn man eine Raumaufteilung dieser Art anstrebt, kann/muss man die Konstruktion entsprechend anpassen: Viel Spaß, T. | |
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