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Archimedes: Offline

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Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all Archimedes is a name known to all

Beitrag
Datum: 26.07.2005
Uhrzeit: 15:33
ID: 10174



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Ich will nicht mutmaßen warum es bei Einigen klappt und bei anderen nicht. Wollte nur beschreiben, daß es auch tatsächlich noch so klappen kann und das es solche Stellen noch gibt.

Die Ausgangssituation ist milde gesagt besch.... (bescheiden). Aber nicht den Kopf in den Sand stecken und aufgeben. Würde sagen, daß es oft wichtiger ist persönliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen als "blind" dutzende von Bewerbungen in die Welt zu schicken. Das sollte man natürlich auch tun.
Ein Tipp von mir wären Veranstaltung/Schulungen von Herstellerfirmen. Ich war im vergangenen halben Jahr auf mehreren Seminaren (Werbeveranstaltungen) von WDVS, Stein- und Betonproduzenten. Dort laufen einem jeden Menge Architekten und Angestellte über den Weg, mit welchen man später am Bufett oder beim Cafe ins Gespräch kommen kann.
Man sollte zwar nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen und plump nach einer Stelle fragen, aber wenn man über die Inhalte des Seminars unterhält oder das Bauen im Allgemeinen diskutiert, dann kann man nach kurzem Abtasten auch schonmal so'ne Frage stellen.


Erfolg kann ich zwar nicht garantieren, aber die direkte Kontaktaufnahme gestaltet sich recht einfach.


Um noch mal auf Qualitäten von elekronischen Booklets und Homepages anzusprechen. Das sind wirkliche gute Möglichkeiten sein Können besonders was Illustration und Gestaltung angeht zu zeigen, aber ich weiß halt nicht ob darauf das Hauptaugenmerk liegt.


Guter Umgang mit PC und eventl. auch das Produzieren von Animationen ist wichtig und unbestritten um seine Vorstellungen und Ideen zu Papier zu bringen. Aber danach sind die traditionellen Tugenden eines Architekten wieder gefragt. Ich sehe das so: Der Computer ist heute Ersatz für Griffel, Tuschefüller und Reißschiene (zumindest im Bereich Entwurf und Planung). Nur früher (naürlich auch heute) mußte ein Architekt halt auch noch mehr können als einen Griffel zu halten und eine Reißschiene übers Blatt zu schieben. Wenn man rein auf die Arbeit am PCs setzt degradiert man sich selbst in den Rang eines besseren Bauzeichners.
War nur eine Anmerkung und persönliche Meinung und kein Vorwurf.


Allen Bewerbern wünsche ich jedenfalls in Zukunft viel Glück und Erfolg!

Geändert von Archimedes (26.07.2005 um 15:51 Uhr).

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Tobias: Offline

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Tobias is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 26.07.2005
Uhrzeit: 16:09
ID: 10175



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Zitat:
Originally posted by noone
Eine Komililitonin, die als Bauleiter ein 1jähriges Praktikum bei einem grossen Büro gemacht hat (bei dem ich mich übrigens auch erfolglos beworben habe, wegen mangelnden Aufträgen), ist dort sofort eingestellt worden. soviel also zu Vitamin B.
Ich würde o.g. nich als Vit B bezeichnen, da sich deine Kom. in dem Fall durch 1 Jahr Arbeit den Job "verdient" hat. In der Zeit hat das Büro ausreichend sie unter die Lupe nehmen können, was für mich letztlich den springenden Punkt ausmacht. Dies ist keine Vit B.

Wer langfristig seine freie Zeit im arbeitsintensiven Studium für eine permanente Tätigkeit in einem Büro "opfert", erhält nunmal dadurch einen Erfahrungsvorsprung gegenüber denen, die nur ihr Pflichtpraktikum absolvieren. In 1 Jahr bekommt man x-mal mehr mit als in 5-7-Wochen-Stücken.

Deine Kom. hat durch die 1-jährige Tätigkeit einfach einen Vorsprung an Praxiserfahrung, und diese Erfahrung ist meiner Meinung nach momentan bei der Mehrheit der Büros wichtiger als besondere Fähigkeiten an bestimmten Programmen oder ausgefeilter Bewerbung.

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Datum: 26.07.2005
Uhrzeit: 17:24
ID: 10177



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Ich möchte mich hier auch mal kurz einmischen, weil über die lange Studiendauer von Archimedes gemeckert wurde.
Ich denke, dass das in vielen Fällen eher ein Grund ist eine Stelle zu bekommen als abgelehnt zu werden. Ich kenne einige Leute, die versuchen ihr Studium so schnell als Möglich hinter sich zu bringen und es in Mindestzeit oder knapp darüber fertig haben.
Das Problem ist halt nur das nebenher viel zu wenig Zeit war sich wichtige Sachen selbst bei zu bringen. Die sind dann fertig und haben im Gegensatz zu jenen die im Studium etwas länger gebraucht haben und in anderen Bereichen Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt haben kaum Chancen.
Und so wie es bei uns an der Uni läuft wundert es mich nicht wenn man nirgends genommen wird, wenn man keine Zusatz- bzw. vertiefende Kenntnisse hat. Denn die Ausbildung an der Uni vermittelt wie ich finde nicht mal ein 1/10 von dem was man eigentlich können sollte.
Jedes Jahr höre ich von vielen Abgängern (und habe sowas auch bei Diplomprüfungen selbst gesehen) die es nicht mal zu Stande bringen einen ordentlichen Plan zu zeichnen, ein halbwegses Modell zu bauen und eine annehmbare Präsentation zusammenzustellen und vorzutragen. Dann wird die Jobsuche halt noch schwieriger als sie sowieso schon ist.
Gruß Roman

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noone: Offline


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Beitrag
Datum: 26.07.2005
Uhrzeit: 18:07
ID: 10179



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Vitamin B heisst einfach Beziehungen. Diese können selbst geknüpft sein, wie z.B. durch frühere Praktikantenjobs oder eben über Freunde und Bekannte. Negativ oder Positiv, das liegt meist an den Augen der neidischen Betrachter. Fest steht, dass ohne irgendwelche Relationen kaum was geht im Moment.

Punkto Studiendauer liegt es wohl am individuum, es gibt Studenten, die studieren 15 Semester und können trotzdem genauso viel oder wenig wie die mit 8. Generell würde ich aber sagen, dass längere Studienzeiten eigentlich von Vorteil sind, da man Projekte viel intensiver bearbeiten kann als wenn man 5 Scheine auf einmal macht.

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Datum: 27.07.2005
Uhrzeit: 09:47
ID: 10187



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genau so ist es!

auch hier kommt es auf die qualität an und nicht auf die quantität....

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Datum: 27.07.2005
Uhrzeit: 16:48
ID: 10212



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"Generell würde ich aber sagen, dass längere Studienzeiten eigentlich von Vorteil sind, da man Projekte viel intensiver bearbeiten kann als wenn man 5 Scheine auf einmal macht."

"genau so ist es! auch hier kommt es auf die qualität an und nicht auf die quantität.... "

dabei ist aber auch eine sache zu bedenken: ihr werdet später auch nicht immer die zeit haben um sich intensiv mit einer sache zu beschäftigen. zeit ist geld. und wenn man in kurzer zeit nichts zu papier bringt, das qualitativ gut und vorzeigbar ist, kommt man halt auch nicht weiter.

"Es gab wohl schon zahlreiche Bewerber mit spektakulärsten Mappen und Referenzen, die innerhalb von 2 Stunden nicht einmal einen einfachen Entwurf und ein simples Detail lösen konnten." <- das ist die realität.

und es sind momentan auch keine individualisten gesucht die nur eine sache (z.b. visualisierung) gut können. der trend geht meiner meinung nach wieder mehr in richtung allrounder. die spezialisten sind auf die dauer einfach zu teuer, weil nur auf einem gebiet einsetzbar.

gruß
realist
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auf eine gute zusammenarbeit von architekten und landschaftsarchitekten!

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Datum: 28.07.2005
Uhrzeit: 16:58
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Zitat:
"Es gab wohl schon zahlreiche Bewerber mit spektakulärsten Mappen und Referenzen, die innerhalb von 2 Stunden nicht einmal einen einfachen Entwurf und ein simples Detail lösen konnten." <- das ist die realität.
Also das würde ich aber schon eher auf eine zu kurze als eine zu lange Studiendauer zurückführen. Da mangelt es nämlich nicht daran, dass man nichts zu Papier bringt, weil man ja aus Studienzeiten gewohnt ist alles gewissenhaft und mit Blicken auf die Seite und in den Hintergrund zu machen, sondern es fehlt einfach das Wissen um die Aufgabe zu erledigen, weil man eben nicht genug gelernt hat und alles möglichst schnell hinter sich bringen wollte.

Wenn ich in 2 Stunden kein simples Detail und keinen einfachen Entwurf zusammenbringe, dann hab ich mich zu wenig intensiv mit dem Stoff der gelehrt wird (oder in vielen Fällen leider: gelehrt werden sollte) beschäftigt. Hab ich dieses Wissen aber intensiv erworben kann ich es schnell abrufen und die Aufgaben erledigen - laut deiner Aussage müßte ja jemand der viel und intensiv für eine Prüfung gerlernt hat bei der Prüfung länger brauchen und ein schlechteres Ergebnis erzielen als der der den Stoff nur überflogen hat - das wirds, wie uns die Erfahrung lehrt, wohl kaum spielen.

Ich hab ja nicht davon gesprochen, dass ich langsam studiere, weil ich nicht so richtig mag und für alles eine Ewigkeit brauche, weil ich nicht weis wie ich es angehen soll, sondern dass ich eben mehr lernen will. Und dafür reicht die Mindeststudiendauer meines Erachtens in keinem Fall auch nur annähernd aus.
Gruß Roman

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jcr
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Datum: 28.07.2005
Uhrzeit: 17:11
ID: 10231



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Es besteht m.E. keinerlei Kausalzusammenhang zwischen der Studiendauer und Schnelligkeit im Detailzeichnen.

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Datum: 28.07.2005
Uhrzeit: 17:19
ID: 10232



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ich wollte nochmal generell meine Meinung zum Thema "spezialisten in punkto Visualisierung" loswerden:

Ihr sagt, dass der Trend vom Spezialisten zurück zum Allrounder geht. Das sehe ich nicht so. Vielmehr wird immer mehr verlangt, Spezialist in allen Gebieten zu sein.

Das Cumputergestützte Arbeiten wird hier immer so als schwarzes Schaf dargestellt, das vom richtigen Entwerfen und Detaillieren abhalten soll. Ich sehe das so, in der Übergangszeit vom Zeichenbrett zum CAD war es in der Tat egal, mit welchem System und wie gut man zeichnen konnte. Hauptsache man hat einen Plan auch virtuell zeichnen und plotten können.

Diese Übergangszeit ist bzw geht gerade zuende. Inzwischen ist es unbedingt notwendig, nicht nur CAD zeichnen zu können, sondern auch ein gefühl für Layout und Grafik zu entwickeln, da heute der Computer Basis für alles Grafische ist. Wer das noch nicht begriffen hat und während dem Studium vernachlässigt, der wird später im Büro immer von Kollegen oder Praktikanten übertrumpft, die diese Fähigkeit besitzen, ihre Entwürfe oder Arbeiten grafisch perfekt umzusetzen und auszudrücken.

Wer jetzt anfängt zu arbeiten, kann bezeugen, dass die Älteren im Büro, die noch mit Zeichenbrett gelernt haben, diese Fähigkeit nicht besitzen und immer auf die jungen Architekten angewiesen sind. Also vernachlässigt nicht das Üben mit den neuen Medien, Planlayout und Computerdesign werden immer mehr gefragt.......

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Datum: 29.07.2005
Uhrzeit: 11:34
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hallo roman,

"Also das würde ich aber schon eher auf eine zu kurze als eine zu lange Studiendauer zurückführen. Da mangelt es nämlich nicht daran, dass man nichts zu Papier bringt, weil man ja aus Studienzeiten gewohnt ist alles gewissenhaft und mit Blicken auf die Seite und in den Hintergrund zu machen, sondern es fehlt einfach das Wissen um die Aufgabe zu erledigen, weil man eben nicht genug gelernt hat und alles möglichst schnell hinter sich bringen wollte. "

das kann teilweise stimmen (bin ein "schnellstudierter" ). das problem ist meiner meinung nach bei einigen aber nicht das wissen sondern die umsetzung desselben.

hallo noone,

"Ihr sagt, dass der Trend vom Spezialisten zurück zum Allrounder geht. Das sehe ich nicht so. Vielmehr wird immer mehr verlangt, Spezialist in allen Gebieten zu sein."
<- ist das dann kein allrounder

gruß
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Tom
 
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Datum: 29.07.2005
Uhrzeit: 13:02
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Zitat:
Originally posted by realist
"Ihr sagt, dass der Trend vom Spezialisten zurück zum Allrounder geht. Das sehe ich nicht so. Vielmehr wird immer mehr verlangt, Spezialist in allen Gebieten zu sein."
<- ist das dann kein allrounder
Ein Allrounder ist meiner Auffassung nach jemand, der sich in vielen Gebieten etwas auskennt (Wissensprofil: breit und flach). Archimedes suggerierte, dass Computer-Fähigkeiten nicht soo wichtig seien, wenn man noch was anderes drauf hat - dieses "andere" ist jedoch ebenso selbstverständlich wie die Computerkünste. Selbst-Beschwörungsformeln, die Defizite im einen Bereich mit was anderem gegenrechnen wollen, sind Käse: Gesucht ist heutzutage der Multi-Spezialist (Wissensprofil: breit und tief). So habe ich noone verstanden, und dem stimme ich absolut zu. Es gibt natürlich Büros der 2., 3., 4. Kategorie, da tritt das eine oder andere in den Hintergrund ...

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Datum: 29.07.2005
Uhrzeit: 13:47
ID: 10259



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100% einverstanden.

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Datum: 29.07.2005
Uhrzeit: 14:28
ID: 10262



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multi-spezialist

na gut, ich denke wir meinem das gleiche.
nennen wir es fachmann und ich bin dabei.

spezialist ist mir irgendwie zu speziell.

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Tom
 
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Datum: 29.07.2005
Uhrzeit: 14:35
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@realist
Ich weiß, der Gedanke, sich mit 2 (oder mehr) Dingen *gut* auszukennen, ist für einen Architekten sehr fremd

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Datum: 29.07.2005
Uhrzeit: 14:40
ID: 10264



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@realist:

Ich würde jetzt auch nicht soweit gehen und die Qualitäten bzw. die Berufstauglichkeit der Leute an der Studienzeit festzumachen. Dafür sind die Charaktäre einfach zu individuell.
Leute die allerdings während oder vor ihrem Studium nicht genügend "unabhängige" Berufserfahrung sammeln, werden es generell danach sehr schwer haben.
Bei Leuten, die bereit sind etwas länger zu studieren, bietet sich halt die Möglichkeit zwischendurch Erfahrungen im Beruf zu sammeln.
Gibt natürlich auch Leute die 20 Semester studieren und in der Zwischenzeit in der Weltgeschichte rumtingeln, wobei ich das auch nicht schlecht reden möchte, weil diese Leute in anderer Weise Erfahrung sammeln und ihren Horizont erweitern.
Man kommt als "Dauer-Touri" halt nur bei den meisten Chefs nicht so gut an.

Generell sehe ich schon Probleme im zu kurzen Studieren (8 oder 9 Semester sind da einfach zu wenig für Architekten). Man brauch zwischendurch auch mal die Gelegenheit Studieninhalte sacken zu lassen, sie in der Realität (im Beruf) zu überprüfen und gegebenfalls auch zu revidieren und muß auch ab und zu einfach mal abschalten vom Architektenberuf.
Die "Kurzzeitstudenten" sind auch in der Regel wenig gesellige Typen (nach meiner Erfahrung), die ungern Konversation treiben oder ungern unter andere Menschen gehen. Meistens verweigern diese sich auch erfolgreich Exkursionen oder gemeinsamen Veranstaltungen. Als Architekt muß man aber später auch mit Menschen (Kunden und Kollegen) klarkommen und umgehen können.
Ich muß sagen, daß ich gerade die letzten 4-5 (10.-15.) Semester meines Studiums genossen habe. Da weiß man wie der Hase läuft und ist wesentlich gelöster/entspannter. Das wirkt sich dann auch positiv auf die Projekte und das zwischenmenschliche mit den Professoren aus.



Den Multi-Spezialist Meinungen kann ich mich grundsätzlich nur anschließend. Alles kann einer alleine aber unmöglich wissen und können, dafür sollte man aber einige ausgewählte Sachen/Felder so gut wie möglich beherrschen. Dazu kann der "perfekte" PC-Umgang gehören, muß er aber nicht (perfekt wird er sowieso nie sein).


Eins finde ich bei Architekten jedenfalls ganz wichtig: Eine menschliche Seite. Die muß/sollte man nämlich haben, wenn man aus dem stillen Kämmerlein mit Entwürfen und Animationen ans Tageslicht kommt und sie mit Kunden oder Kollegen bespricht oder wenn man auf der Baustelle den genervten Maurern (bei einer Flasche Bier ;-)) seine Ausführungsplane erklärt.

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