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Francis is on a distinguished road

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Datum: 02.01.2007
Uhrzeit: 09:40
ID: 20667



Schneller Eintritt in die Kammer

#1 (Permalink)
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Hi,

ich hab jetzt gehört, dass man in eine Kammer (sorry, ich weiss nicht welches Bundesland, aber genau das ist die Frage) schon mit 3 Projekten eintreten kann, wobei nur 1 auch wirklich ausgeführt worden sein muss...

Stimmt das? Welches Bundesland soll das sein?

Das hiesse ja dann, dass man schon viel früher als nach 2 Jahren eintreten könnte...die Projekte hat man doch schnell zusammen.

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Datum: 02.01.2007
Uhrzeit: 12:20
ID: 20670



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vielleicht gings darum, daß jemand mit 2 Projekten in den zwei Jahren Wartezeit angenommen wurde......

Ein Kammereintritt vor zwei Jahren ist mir absolut unbekannt, bei den mir bekannten Kammern sind zwei Jahren Pflicht, und Vorraussetzung zum Eintritt sind Listen mit Projekten und Leistungen. Teilweise können dann auch Planunterlagen zur Prüfung gefordert werden.

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Francis is on a distinguished road

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Datum: 02.01.2007
Uhrzeit: 12:44
ID: 20672



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Nein, es hiess 3 Projekte, nicht 2 Jahre. Man könnte ja theoretisch auch nur 1 Projekt über 2 Jahre gemacht haben mit allen Leistungsphasen, das wäre dann ja sicher auch ok, aber hier geht es um nur 3 Projekte, unabhängig von der Zeitdauer.

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Datum: 02.01.2007
Uhrzeit: 13:53
ID: 20676



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Ich kenne auch nur die zwei bzw. 3-Jahre Regelung bei den deutschen Kammern.

Soweit ich weiss, musst Du aber noch nicht einmal konkrete Projekte benennen, die Du bearbeitest hast, sondern im Prinzip nur die Leistungsphasen von Deinem Arbeitgeber bestätigen lassen, in welchen Du gearbeitet hast. Du kannst dann auch auf Projekte verweisen, aber in der Regel mehr nach Typ und Art (also Wohnhaus oder Sporthalle..) und weniger mit konkreten Angaben zur Aufgabe und Konstruktion.

Wenn es nur nach im Büro bearbeiteten Projekten ginge, dann könnten viele Leute, die während des Studiums gearbeitet haben, unmittelbar nach dem Studium eintreten. Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen und habe auch noch nichts davon gehört.

Nebenbei: Ich fände eine Praktikantenzeit plus Eignungstest wie in österreich für den Kammereintritt sinnvoller.
Bei den notwendigen Bescheinigungen für den Kammereintritt ist es nämlich ähnlich wie bei den Praktikumsbescheinigungen > manche Leute bekommen die aus reiner Gefälligkeit.

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Datum: 02.01.2007
Uhrzeit: 14:31
ID: 20677



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Hmm dachte mir schon dass das nicht stimmen kann.

Eignungstest hört sich interessant an, was genau wird denn da abgefragt?

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Flo
 
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Datum: 02.01.2007
Uhrzeit: 15:04
ID: 20678



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Zitat:
Soweit ich weiss, musst Du aber noch nicht einmal konkrete Projekte benennen, die Du bearbeitest hast, sondern im Prinzip nur die Leistungsphasen von Deinem Arbeitgeber bestätigen lassen, in welchen Du gearbeitet hast. Du kannst dann auch auf Projekte verweisen, aber in der Regel mehr nach Typ und Art (also Wohnhaus oder Sporthalle..) und weniger mit konkreten Angaben zur Aufgabe und Konstruktion.
Das ist stark davon abhängig, wie stark die Kammer ihre Mitglieder vor neuer Konkurrenz schützen will. Bei manchen Kammern muss man die Leistungsphasen sehr detailliert nachweisen.

Florian

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Datum: 02.01.2007
Uhrzeit: 21:21
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Eignungstest in Österreich:

Ich mußte vor einiger Zeit mal für meinen Chef und dessen Kammergruppe verschiedene Aufnahmekriterien anderer Kammern, auch im Ausland, recherchieren. Dabei kam auch Österreich vor:
Dort kannst Du nach mind. 2 Jahren Praxis/Berufserfahrung als Absolvent eine sogenannte "Technikerprüfung" ablegen. Das Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung für die Aufnahme in die Kammer. Die Prüfungen finden ca. 2-mal im Jahr statt, d.h. nach einem halben Jahr kannst Du es bei Nichtbestehen nochmal versuchen.
Um genaueres sagen zu können, müßte ich nachlesen.
Vielleicht gibts ja auch Ösis im Forum, die dazu was sagen können.
Ich glaube Bayern strebt ebenfalls eine solche Regelung an.

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Datum: 02.01.2007
Uhrzeit: 21:53
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Ist alles richtig, was Archimedes sagt. Auch Florian hat recht, im Einzelfall kann genau geprüft werden, wie das Projekt bearbeitet wurde, es kann auch nach Planunterlagen oder Ausschreibungen gefragt werden. Das ist früher auch öfter vorgekommen.

Einen Eignungstest halte ich aber generell weniger sinnvoll, besser finde ich wie z.B. die Kammer BW, die im Rahmen der AIP Regelung Pflicht Seminare fordert. Das ist eigentlich in der Regel zusammen mit den zwei Jahren Pflichterfahrung ausreichend.

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Datum: 02.01.2007
Uhrzeit: 22:20
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Zitat:
Originally posted by noone
Einen Eignungstest halte ich aber generell weniger sinnvoll, besser finde ich wie z.B. die Kammer BW, die im Rahmen der AIP Regelung Pflicht Seminare fordert. Das ist eigentlich in der Regel zusammen mit den zwei Jahren Pflichterfahrung ausreichend.
Wozu studieren wir das dann noch, wenn man nach dem Diplom nochmal Seminare besuchen muß - oder ist die Ausbildung im Süden schlechter?!
__________________
Florian Illenberger

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Datum: 03.01.2007
Uhrzeit: 10:12
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"Wozu studieren wir das dann noch, wenn man nach dem Diplom nochmal Seminare besuchen muß - oder ist die Ausbildung im Süden schlechter?!"

Naja, also in Teilbereichen sind Seminare sicher sinnvoll. Im Bereich energie hat sich einiges getan. Ich hab im Studium noch mit K-Wert gearbeitet...da verändert sich ja auch immer wieder was. Seminare sind schon sinnvoll, um auf dem neusten Stand zu bleiben.

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Datum: 03.01.2007
Uhrzeit: 10:15
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Zitat:

Naja, also in Teilbereichen sind Seminare sicher sinnvoll. Im Bereich energie hat sich einiges getan. Ich hab im Studium noch mit K-Wert gearbeitet...da verändert sich ja auch immer wieder was. Seminare sind schon sinnvoll, um auf dem neusten Stand zu bleiben.
Natürlich sind Seminare sinnvoll. Nur sollte die Teilnahme freiwillig sein. Wer meint das nicht zu brauchen und auch so genug Kunden hat, kann drauf verzichten.

Florian

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Datum: 03.01.2007
Uhrzeit: 10:40
ID: 20688



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Seh ich nicht ganz so.
Viele Kunden sind noch lange kein Qualitätsmerkmal. Da es immer einige schwarze Schafe gibt, die Murks bauen, muss man eben alle dazu zwingen, sich auf dem Neusten Stand zu bringen.

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Datum: 03.01.2007
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Zitat:
Originally posted by Francis
Seh ich nicht ganz so.
Viele Kunden sind noch lange kein Qualitätsmerkmal. Da es immer einige schwarze Schafe gibt, die Murks bauen, muss man eben alle dazu zwingen, sich auf dem Neusten Stand zu bringen.
Das ist typisch deutsch. Meiner Meinung nach ist es nicht Aufgabe einer Kammer für die Qualität einer Branche zu sorgen.

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Datum: 03.01.2007
Uhrzeit: 14:09
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Also kann sein dass das typisch deutsch ist, aber unser extrem hoher Qualitätsstandard im Bauwesen und der Architektur ist dann sicher auch typisch deutsch, irgendwoher muss es ja kommen ;-)

In einer Gesellschaft ist es leider nicht immer möglich, dass der einzelne für sich selber sorgt, denn dazu sind manche Leute einfach nicht fähig.
Das fängt doch schon in der Grundschule an. Viele Kinder können sich die sparen, die können nämlich schon lesen und schreiben und den Rest kriegen sie von ihren Eltern mit. Andere können das aber nun mal nicht. Deshalb gibts Schulpflicht. Für einige sicher absolut überflüssig.
Und dazu gibts tausend andere Beispiele. Intelligente Leute können für sich selbst sorgen, sich informieren aber die Mehrheit ist dazu leider nicht in der Lage. Deshalb muss man sie eben zwingen. Aber ich will jetzt hier keinen gesellschaftskritischen Threat eröffnen.

Die Genies unter uns hätten sicher auch kein Architekturstudium gebraucht, aber da wir eben nicht alle Genies sind, muss es einen geforderten Abschluss geben, damit nicht am Ende jeder Hinz und Kunz diese Leistungen anbietet...

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Beitrag
Datum: 03.01.2007
Uhrzeit: 14:46
ID: 20699



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Und zu was sollen wir die Architekten unabhängig von ihren genauen Tätigkeitsbereichen alles zwingen?
  • Kalkulationsseminare, damit das Budget nicht wieder überschritten wird.
  • Farblehre und Ästhetikseminare, damit wir den Rest der Bevölkerung vor Augenkrebs bewahren.
  • Urban Dev. Seminare, damit besser Städtebau gemacht wird.
  • Ökologie, damit alles sauberer wird.
  • Statik Seminare, damit der Architekt den Statiker nochmal überprüfen kann.
  • Bauphysik und -chemie Seminare gegen Bauschäden.
  • Soziologie Seminare für besseres Verständnis der menschlichen Wünsche und Notwendigkeiten
  • Klimaerwährmungsseminare und Wahrscheinlichkeitsrechnungsseminare, damit unsere Gebäude auch in 50 Jahren den Wetterbedingungen hoffentlich angepasst sind.
  • Viele Handwerksseminare, damit wir in der Bauleitung auch sehen, ob die Arbeitsmethode der ausführenden Firmen auch richtig ist.
  • Akustikseminare, damit wir im Hörsaal den Redner besser verstehen und nachts die Nachbarn nicht hören.
  • Lichtseminare damit wir im Winter mehr Leistung bringen können und die Beleuchtung überall schöner ist.
  • ...

Ich glaube nach einem vernünftigem Studium und drei Jahren Berufserfahrung sollte man genug gelernt haben um selber zu entscheiden, welches Seminar (tuen es nicht vielleicht auch Bücher?) sinnvoll ist.

Ein Hausarzt kann auch keine Herz transplantieren. Warum sollte er sich damit beschäftigen?
__________________
Florian Illenberger

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