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Datum: 28.01.2012
Uhrzeit: 17:12
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AW: Architekturbüro setzt mich durch Aufhebungsvertrag unter Druck

#1 (Permalink)
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Sprichst du von 1000 Euro brutto? Ich hoffe nicht.

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Benutzerbild von Archimedes
 
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Datum: 28.01.2012
Uhrzeit: 22:30
ID: 45967



AW: Architekturbüro setzt mich durch Aufhebungsvertrag unter Druck

#2 (Permalink)
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Ich hoffe auch nicht!

Man muss in unserer Branche halt das Gehalt zwischen maßloser Selbstüberschätzung und ruinöser Demoralisierung finden...also irgendwo zwischen 500 und 6.000 Euro/brutto im Monat....wobei unter 1.300 Euro/brutto selbst bei Einsteigern der Spaß aufhört und mehr als 3.500 Euro/brutto auch für die Meisten mit Berufserfahrung wohl Utopie bleiben werden. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

@metallbau: Die Fragen die Du Dir stellst sind aber grundsätzlich richtig. Diese Fragen stellen sich viel zu wenige Angestellte bevor sie Forderungen stellen.

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mies: Offline


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Datum: 29.01.2012
Uhrzeit: 11:42
ID: 45969



AW: Architekturbüro setzt mich durch Aufhebungsvertrag unter Druck #3 (Permalink)
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Also wenn es ums Gehalt geht, muss jeder für sich seine Grenzen setzten. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass man als Anfänger sich sowohl verheizen lassen kann oder auch Gehälter über 3.000,- erzielen.

Variante A kommt häufig vor, wenn Absolventen in Wettbewerbsbüros oder Namhaftenbüros angestellt werden. Viele meiner Kommilitonen trösteten sich dann mit Sätzen, ja in meinem Lebenslauf steht dann ein Weltbüro, dann stehen mir viele Türen offen. Oder auch ja wenn ich erstmla Wettbewerbe gewinne/erfolgreich absolviere, habeihc was geleistet... Ihre Gehälter werden oft mit dem Zauberwort eines Praktiums verknüpft und erreichen selten 1000er Werte. Hier sollte jeder in sich gehen und sich gedanken machen, ob das der richtige Weg für einen Absolventen ist.

Variante B man kommt in ein Büro und darf wirklich Architektur machen. Also von LPH 1 bis LPH 9. Hier werden schon bessere Gehälter bezahlt. Ich habe selbst so angefangen, und innerhalb von 1,5 Jahren die 3.000er Marke geknackt. Ich habe weitaus mehr gelernt, als ich je bei irgendeinem weltberühmten Architekturbüro lernen konnte und mehr Geld verdient.

Variante C man geht in die Wirtschaft. Projektentwickler, Immobilenverwaltungen, Expansionsbüros, Baufirme, etc. und verdient bereits kurz nach em Studium gute - sehr gute Absolventengehälter...

Was man aber z.B. nie vergessen darf, ist ein Vorstellungsgespräch auch ein Verkaufsgespräch ist und jeder sich/seinen Wert anders an Mann bringt.

Z.B. fing kurz nach mir (Dipl. Ing.) eine Bachelorabsolventin bei im Büro an. Sie bekam 300,- Euro mehr und arbeitete unter mir bzw. unter meiner Leitung Projkete ab... Das erfuhr ich erst viel später, aber Sie hat sich offenbar besser als ich verkauft.


Mein Fazit für unter 1.000,- Euro gehe ich gerne arhcitekturbüros putzen, ,mehr auch nicht...

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Datum: 31.01.2012
Uhrzeit: 12:57
ID: 45994



AW: Architekturbüro setzt mich durch Aufhebungsvertrag unter Druck #4 (Permalink)
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Wenns kacke ist bleibt nur eins: Leave the sinking ship!
Ich hab auch ne neue Stelle angefangen von 3 Wochen und schon wieder genug. Aber es gibt gute Stellen. Nur nicht aufgeben !

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Datum: 31.01.2012
Uhrzeit: 13:23
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AW: Architekturbüro setzt mich durch Aufhebungsvertrag unter Druck #5 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Nightfly Beitrag anzeigen
Leave the sinking ship!
Aber niemals zu früh das Schiff verlassen, sonst bist Du für die Kollegen "der Schettino".

Schlechter Scherz, ich weiß.

Wenn ich mich im Kollegenkreis umschaue, dann gibt es sicher in jeder Region eine Reihe von Büros, die jungen Architekten Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten in allen Leistungsphasen bieten können und das bei akzeptablen Gehältern.
Diese Büros sind aber einerseits oft abgeschreckt von den haarsträubenden Forderungen/Vorstellungen der potentiellen Mitarbeiter und andererseits von dem was der Arbeitsmarkt ihnen an Qualität bietet.
Es liegt aber auch oft daran, dass sich keine interessanten Leute bewerben, weil diese Büros keine verheißungsvolle Namen tragen, keine durchgestylten Internetpräsenzen betreiben und nicht jeden Monat ein neues Highlight bei competitionline veröffentlichen. Vielfach haben diese kleinen Nobody-Büros aber für Anfänger mehr zu bieten, als die Großen. Zumindest beim leistungsphasenübergreifenden Lernen und meist auch beim Thema Gehalt.

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metalbau: Offline


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Datum: 31.01.2012
Uhrzeit: 15:05
ID: 45999



AW: Architekturbüro setzt mich durch Aufhebungsvertrag unter Druck #6 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Aber niemals zu früh das Schiff verlassen, sonst bist Du für die Kollegen "der Schettino".

Schlechter Scherz, ich weiß.

Wenn ich mich im Kollegenkreis umschaue, dann gibt es sicher in jeder Region eine Reihe von Büros, die jungen Architekten Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten in allen Leistungsphasen bieten können und das bei akzeptablen Gehältern.
Diese Büros sind aber einerseits oft abgeschreckt von den haarsträubenden Forderungen/Vorstellungen der potentiellen Mitarbeiter und andererseits von dem was der Arbeitsmarkt ihnen an Qualität bietet.
Es liegt aber auch oft daran, dass sich keine interessanten Leute bewerben, weil diese Büros keine verheißungsvolle Namen tragen, keine durchgestylten Internetpräsenzen betreiben und nicht jeden Monat ein neues Highlight bei competitionline veröffentlichen. Vielfach haben diese kleinen Nobody-Büros aber für Anfänger mehr zu bieten, als die Großen. Zumindest beim leistungsphasenübergreifenden Lernen und meist auch beim Thema Gehalt.
ich wäre neugierig wo kann mann als angestellter in einem architekturbüro 6000 eur pro monat verdienen. vielleicht dubai?
oder spielt jemand fussbal bei bayern münchen?
was mir noch auffällt, ist dass in der diskussion immer das mythos "ausland" wieder auftaucht. was meint ihr denn wenn ihr vom "ausland" spricht? vielleicht die schweiz, oder england bevor der finanzkrise?
soweit ich weiß, die arbeitsbedingungen für architekten sind mit wenigen ausnahmen in ganzer welt schwierig.
architekt ist kein beruf um geld zu verdienen, man macht ihn nur aus leidenschaft.
letzendlich ich bin schon seit einiger zeit im " ausland" .
"ausland" bedeutet in meinem fall deutschland.
ich habe aber auch in meinem heimatland probiert als architekt zu arbeiten.
weißt ihr was bekommt man dort als einsteiger in einem durchsch. architekturbüro?
im besten fall eine "kostenentschädigung" von 150 €.
in schlimmsten fall ein bleistift als geschenk (kein scherz!).
obwohl auch in deutschland objektiv für architekten auch nicht einfach ist, muss man immer aufpassen wenn man den ausland mytisiert und sich immer die frage stellen:
was für ein "ausland"?

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Datum: 31.01.2012
Uhrzeit: 16:49
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AW: Architekturbüro setzt mich durch Aufhebungsvertrag unter Druck #7 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von metalbau Beitrag anzeigen
ich wäre neugierig wo kann mann als angestellter in einem architekturbüro 6000 eur pro monat verdienen.
Wenn Du als Projekt- bzw. Büroleiter mit vielen Jahren Berufserfahrung direkt unter dem Büroinhaber in einem gutgehenden mittelgroßen Büro (10-25 Mitarbeiter) arbeitest sind Monatsgehälter von 5.000 - 6.000 Euro (brutto) durchaus realistisch. Möglicherweise ist das Grundgehalt auch deutlich niedriger, aber dafür gibt's z.B. eine Gewinnbeteiligung, Firmenwagen o.ä..
Natürlich trägst Du eine hohe Verantwortung und evtl. auch einen Großteil der Haftungsrisiken (je nach Vertrag)...

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