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Robert1002: Offline


Robert1002 is on a distinguished road

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Datum: 05.08.2007
Uhrzeit: 22:13
ID: 25081



Null-Ahnung Baukonstruktion

#1 (Permalink)
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Ich habe Null Ahnung von Baukonstruktion und es nervt auch-

Ich mag auch nicht wenn jemand mir sagt " ja ich glaube das und das wäre richtig" ohne ,dass ich weiß warum ich "das und das" machen muss.

hat jemand bitte einen Tipp für mich?

Bücher? oder Internetseiten?

Ich will erstmal die Prinzipien lernen


danke :/

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Kieler: Offline

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Kieler is a jewel in the rough Kieler is a jewel in the rough Kieler is a jewel in the rough Kieler is a jewel in the rough

Beitrag
Datum: 05.08.2007
Uhrzeit: 22:38
ID: 25082



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natürlich kann man tausend Bücher lesen, neige ich auch zu, aber das
Allergehaltvollste sind Korrekturen beim Bauko Prof!
Zuerst sollte man sich mit den Grundprinzipien vertraut machen: "wie denkt
das böse Wasser" usw. (das hast Du ja selbst gesagt und es ist auch der
richtige Weg, es gibt schon genug Schäden durch bloße Detailabmaler.)
Dazu finde ich den Schmidt/Heene eigentlich ganz passabel.
Spezielle Detailprobleme lösen sich oft auf Herstellerseiten.

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Francis: Offline


Francis is on a distinguished road

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Datum: 06.08.2007
Uhrzeit: 08:55
ID: 25084



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Also meine Erfahrung ist leider auch, dass viele Architekten/Profs sich auch gar nicht soooo gut mit Bauko auskennen. Da gibts auch viele Unterschiede.

Wir hatten an der Uni einen, der war richtig gut, und in meinem ersten Büro hatte ich auch einen Architekten, der mir viel erklärt hat. Man muss dann auch einfach mal nachfragen, auch wenn man denkt, dass es jetzt echt peinlich ist, wenn man sowas nicht weiss. Gerade am Anfang (also im Studium) ist echt keiner böse, wenn du da dumme Fragen stellst. So lernst du das dann auch.

In meinem letzten Büro hatte mein Chef leider nicht ganz so viel Ahnung von Bauko, da wurden einige Dinge gemacht, die fand ich schon krass. Gerade was Dämmung angeht. Aber sie haben es halt so (im Grunde falsch) gebaut, es steht und fertig. So kanns auch gehen. Und wenn man dann nicht selbst viel Ahnung hat, übernimmt man auch noch die Fehler.

Deshalb ist es ganz wichtig, dass du die grundlegenden Dinge lernst. Das weisse Baukobuch (heisst einfach "Baukonstruktion" und ist bestimmt 800 Seiten dick) ist sehr gut, da wird auch viel erklärt, warum etwas wie gemacht werden sollte.

Und ansonsten, immer nachfragen und erklären lassen!

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personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold

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Datum: 06.08.2007
Uhrzeit: 13:19
ID: 25085



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Ich empfehle die "Fibel zum konstruktiven Entwerfen" von Dirk Althaus, wenn man erst mal die Grundprinzipien verstehen will.

https://www.karl-kraemer.info/module...tegories_id=80

Danach würde ich mit Dierks/Schneider/Wormuth ("das weiße Bauko-Buch") weitermachen. Und erst dann zu Frick/Knöll oder Schmitt/Heene greifen.

Um ein spezielles Thema zu vertiefen kann man die entsprechenden Atlanten der Edition Detail nutzen.

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Beitrag
Datum: 06.08.2007
Uhrzeit: 13:46
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... ich finde das Buch von Andrea Deplazes "Architektur konstruieren" auch recht hilfreich als Einstiegs und Überblickswerk weil man dort zunächst nicht so mit technischen Details überschüttet wird sondern eben das Verständnis im Vordergrund liegt

Architektur konstruieren. Vom Rohmaterial zum Bauwerk : ein Handbuch (Gebundene Ausgabe) von Andrea Deplazes (Autor)
__________________
[...selbst das Vertraute ist nur wohl bekannt, solange man darauf verzichtet, genau hinzusehen.] [Daniel Kehlmann]

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Beitrag
Datum: 06.08.2007
Uhrzeit: 15:09
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ich würde auch einfach mal in der Bibliothek gucken, ob es Bücher gibt, die Deiner Vorsatellung entsprechen.
Hier ein Link zu Fachliteratur-Architektur, aber nicht nur Bauko: http://www.archinoah.de/literatur-cat-1.html
__________________
Florian Illenberger

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mila is on a distinguished road

Beitrag
Datum: 06.08.2007
Uhrzeit: 16:26
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@personal cheese: hast du in detmold studiert? dort war althaus mal prof.

das buch von andrea plazes kann ich auch nur empfehlen.

als tipp: wenn du eh ein abo abschliessen möchtest für eine architekturzeitschrift, lass dich werben, oder wirb dich selber, da gibt es oft gute bücher (wie z.b. das von andrea deplazes) dazu...
__________________
vw 10.5 - 12.5 auf pc
...man kann es mögen, manchmal.

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Maller: Offline


Maller is on a distinguished road

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Datum: 06.08.2007
Uhrzeit: 16:56
ID: 25089



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Hey, endlich mal ein schöner Beitrag im Forum

Bin grad im Internet über eine skurile Diskusion gestolpert..
http://groups.google.com/group/de.sc...9a6a5534d637e1
Mit der Schlussfolgerung dass den "Physikern" zufolge "Physik und
Architektur kaum Berührungspunkte..." haben :rolleyes: . Und das in der Heimat der Detail Hefte... Ich hab auch inzwischen eher dass Gefühl dass es gerade für logisch denkende Menschen sehr schwierig ist einen Bezug zu "annerkanten Regeln der Baukunst" (oder so ähnlich) zu kriegen.

Interessant in diesem Zusammenhang auch der "Pseudowissenschaft" Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudowissenschaft . Das was "Künstler-Architekten" immer vorgeworfen wird, neue Erkenntnisse zu liefern, wird da als wissenschaftliche Methode dargestellt... Na dann.

Das Delaplazes Buch hab ich mir auch mal bestellt . Aber die "Metaphysik des Sichtbetons" oder das auf Seite 11 mit dem Kreisel wollt ich nicht unbedingt haben. die "Fibel zum konstruktiven Entwerfen" ist eigentlich ganz interessant. Ein paar interessante Gedanken halt. Und auch was über Wünschelruten und ziehmlich viele Widersprüche. Man soll als Architekt kindlich bleiben aber bloß nicht Archiitekt werden wenn man ein empfindliches Kind ist.

Ja die Prinzipien lernen ist immer das richtige . Aber Das hilft dir ja im Studium auch nicht weiter da dein Prof ja sofort tolle Details wie in der Detail Zeitschrift sehen will. Kopieren bzw. einscannen wär doch mal was.

Aber nicht das hier gleich wieder ne Diskusion abgewürgt wird. Sonst stirbt das Forum hier noch den Langeweiletod...
__________________
Hier gehts doch nicht um irgendwelche zweitrangigen Nebensächlichkeiten. Hier gehts nur um Architektur...

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personal cheese: Offline

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personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold personal cheese is a splendid one to behold

Beitrag
Datum: 06.08.2007
Uhrzeit: 18:58
ID: 25090



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Zitat:
Originally posted by mila
@personal cheese: hast du in detmold studiert? dort war althaus mal prof.
Nee, in Dortmund.

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noone: Offline


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Beitrag
Datum: 06.08.2007
Uhrzeit: 20:38
ID: 25091



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prinzipiell geht es in bauko nur darum, wie man was befestigt, und wie man die Dämmung und Abdichtung in allen 3 Dimensionen um Baukörper zieht.

Für Bauko braucht man vor allem die Fähigkeit in 3 dimensionen zu denken, denn wenn man im Schnitt einen Anschluss gelöst hat, muss man sich immer noch die andere Richtung (in 2-dimensionalen Zeichnungen natürlich nie dargestellt) denken. Also immer Schnitte in vertikaler und Horizontaler Richtung machen, sodass alle Mängel ausgemerzt werden.

Der Rest ist Bauteilspezifisch, z.B. Befestigungsmittel, Abdichtungsfolien etc, das kann dann noch beim Hersteller recherchiert werden.

Wichtig für eine gute Ausbildung ist, sich immer schnell per Skizze Anschlüsse klarzumachen. Dadurch lernst du Tücken und bekommst Erfahrung, auf was es in der Detailplanung ankommt. Standardwerke mit typischen Anschlüssen sind als Basis immer gut, durch die Anpassung an deine geplante Situation lernst du den Rest.

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Beitrag
Datum: 06.08.2007
Uhrzeit: 21:27
ID: 25092



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Zitat:
Originally posted by noone
prinzipiell geht es in bauko nur darum, wie man was befestigt, und wie man die Dämmung und Abdichtung in allen 3 Dimensionen um Baukörper zieht...
so ungefähr hätte das unser Statiker auch gesagt

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