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noone: Offline


noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough noone is a jewel in the rough

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Datum: 14.08.2008
Uhrzeit: 11:57
ID: 30190



AW: Wärmedämmung in feucht-warmen Gebieten #31 (Permalink)
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Sorry Florian, aber du gehst uns alle, die Dir ja eine Hilfestellung bieten wollen, ziemlich hart an.

Wenn du dir Die Kaminlüftung nimmst, funktioniert sie ja deshalb, weil über ein ausgefeiltes System die Luft herabgekühlt wird, sonst kann man sich ja das Ganze sparen.

Und wenn du in den Raum Mali gehst, hast du gewissermassen auch keine sehr grossen Temperaturunterschiede mehr, und trotzdem funktionieren die Lüftungssysteme. Schau dir doch erst mal die Sachen an, bevor du sie aburteilst.

Natürlich hat der Physiker recht: geht es um Klimaanlage, dann kannst du ganz einfach das Kühlschrankprinzip anwenden.

Habe èbrigens schon viele moderne Bürobauten im Subsaharischen Raum gesehen, die gehen total daneben, weil selbst Klimaanlagen die enormen solaren Gewinne gar nicht mehr heruntergekühlt werden können. Ich persönlich fand es dort auch immer angenehmer, im dunklen Raum mit Kunstlicht zu sitzen, als hinter der Glasscheibe in der direkten Sonneneinstrahlung zu sitzen.

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Beitrag
Datum: 14.08.2008
Uhrzeit: 12:18
ID: 30191



AW: Wärmedämmung in feucht-warmen Gebieten #32 (Permalink)
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Tut mir leid, wenn ich vielleicht etwas grob geworden bin. Ich versuche allerdings unter Hochdruck eine Lösung für meine Fragen zu finden.
Dabei kamen hier z.B. bez. der Dampfsperre und mit dem Vorschlag des Porenbetons sehr hilfreiche Beiträge.

Es hilft mir aber wenig, Grundsatzdiskussionen zu führen, die in eine völlig falsche Richtung gehen.
Das hier ist kein Studienprojekt, sondern ein Staatsgebäude. D.h. man muss mit allen Vorschlägen realistisch bleiben und z.B. sehr auf die Kosten achten.

Ich finde schon merkwürdig, wenn Jungarchitekten, die mit etwas Glück mal ein Semester Bauphysik hatten, meinen, es besser zu wissen, als ein Bauphysiker, mit internationaler Erfahrung bei Großprojekten.
Natürlich haben auch wir erst einmal mit Außendämmung geplant und wurden dann vom Bauphysiker auf Nutzlosigkeit hingewiesen.

Wenn man sich mit der Problematik auseinandersetzt, versteht man dann auch recht schnell warum die Aussendämmung verhältnismäßig ineffektiv ist und ich dachte eigentlich, dass ich das Problem hier anhand der Klimadaten und technischen Voraussetzungen gut beschrieben hatte.
__________________
Florian Illenberger

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Beitrag
Datum: 14.08.2008
Uhrzeit: 14:15
ID: 30192



AW: Wärmedämmung in feucht-warmen Gebieten #33 (Permalink)
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wir sollten hier vielleicht noch einmal zwei Aspekte in den Vordergrund stellen:
  • das Projekt ist nicht im arabischen Raum, sondern in Südostasien
  • die Nutzung ist eine Nutzung, die nicht mit der traditionellen Nutzung der Region übereinstimmt

Wer von Euch mal dort gewesen ist wird wissen, dass einem da die Hose beim
Gehen an den Beinen festschimmelt. Meine Erinnerung daran ist, dass es rund
um die Uhr heiß mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit war.
Man kann wohl die Rezepte eines klassischen Wohngebäudes nicht einfach für
ein repräsentatives Staatsgebäude anwenden, natürlich kann man sich daran
orientieren, und wie Florian schon sagt Nachtauskühlung und Kamineffekt
funktionieren nur, wenn man eine aureichende Temperaturdifferenz.

Vielleicht sollten wir mal versuchen, das hier von der persönlichen Ebene
wieder auf eine sachliche zu bringen.
Mir scheint auch, dass einige Informanten in diesem Thread die Beiträge nicht
vollständig gelesen haben.

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Registriert seit: 13.11.2004
Beiträge: 1.832
mika: Offline

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mika is just really nice mika is just really nice mika is just really nice mika is just really nice

Beitrag
Datum: 14.08.2008
Uhrzeit: 16:23
ID: 30194



AW: Wärmedämmung in feucht-warmen Gebieten #34 (Permalink)
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Kieler, warst Du nicht der mit der Bauphysik-Software ?
Kannst Du, oder der jenige, der diese hat, nicht mit Florians Parametern das ganz durchrechnen ?
__________________
Grüße Michael

"Warum soll etwas nicht so gut wie möglich sein ?"
Ludwig Mies van der Rohe, 1964

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