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Datum: 24.10.2009
Uhrzeit: 16:48
ID: 35937



Holzskelettkonstruktion - Fahrradstandüberdachung

#1 (Permalink)
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Guten Tag,
in "Entwerfen und Konstruieren in Skelettbauweise I" wurde uns folgende Aufgabe gegeben:
"Konstruiert eine Fahrradstandüberdachung von 12 m Länge und 3 m Breite."

Auf folgende lösung bin ich gekommen:
-ich teile die Konstruktion mittig durch 2 und verbinde sie durch ein Gelenk
-Zugseile steifen das System aus und bilden die Biegesteifen Ecken
-der Träger hat eine V-Form und soll Gelenkig mit der Stütze verbunden werden
-ich will das die Stütze das äußerste Element ist und die Dachfläche nicht durchdringt.

Kann ich den Träger einseitig durch gelenkbolzen mit der Stütze verbinden oder muss ich dadurch mit statischen Komplikationen durch Torsionsbewegung rechnen?
Komm ich nicht drumherum eine Zangenkonstruktion einzusetzen und dadurch das Erscheinungsbild der Konstruktion zu verändern?

Vielen Dank für die Beiträge




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Datum: 26.10.2009
Uhrzeit: 19:11
ID: 35981



AW: Holzskelettkonstruktion - Fahrradstandüberdachung

#2 (Permalink)
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Die Konstruktion sieht doch klasse aus.

Was du als erstes machen musst, ist die Pfosten als eingespannte Pfosten zu setzen.
Ich würde einbetonierte U-Pfrofile nehmen, die links und rechst des Pfostens eingelassen werden und die dann durchgängig verschraubt.
Eine "gelenkige" Abstützung der Pfosten am Fuß führt mit Sicherheit zu einem Verwinden der Konstruktion.
Die Diagonalen einfach nur mit den Pfosten zu verbolzen scheint mir zu schwach zu sein. Da würde ja nur eine Schnittkante gegen die andere gesetzt werden, ohne Kraftübertragung.
Ganz früher wurden solche knotenpunkte im Holzbau mit einer Überblattung gelöst.
Heute würde ich wahrscheinlich ein schlossermäßiges Stahlformteil einsetzen.

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yamatra23: Offline


yamatra23 is on a distinguished road

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Datum: 27.10.2009
Uhrzeit: 20:13
ID: 35996



AW: Holzskelettkonstruktion - Fahrradstandüberdachung #3 (Permalink)
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Danke für die Anwort FoVe!

Was das einspannen der Stütze angeht, wir sollen das vermeiden.

Lösung???
- einteiliger v- förmiger Träger (über Keilzikung oder Ingenieurstechnische Verbindung mit Stahlteilen)
- Träger als Zange mit der Stütze verbunden
- Distanzhölzer zwischen Doppelträger... auch sinvoll für Gelenkausbildung in der mitte der gesamten Konstruktion(First) und für die Verbindung der Zugseile mit dem Doppelträger
- Nebenträger nicht aufliegend auf Haupträger sonder dazwischen (geht das beim Doppelträger?)
-Dachfläche hört immernoch vor der Stütze auf, so das die äußere Doppelträgerhelfte der Witterung ausgesetzt ist.....Witterungsschutz auf Trägeroberkante

Hmmmmmmm, irgendwie habe ich ein schlechtes Gefühl bei der ganzen Sache. Ich sehe mich schon durchfallen. ICH BRAUCHE MEHR KORREKTUREN IN DER UNI!!!!!!!

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Beitrag
Datum: 27.10.2009
Uhrzeit: 20:33
ID: 35998



AW: Holzskelettkonstruktion - Fahrradstandüberdachung #4 (Permalink)
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Dann musst du dein System anders "begreifen".
Wenn deine Stützen nicht am Boden eingespannt werden sollen, dann eben an bzw. in der Konstruktion.
Also würde ich deine Konstruktion auf zwei, drei Grundkörper runterbrechen, die du versteifen musst.

Als erstes müsstest du die beiden Knickträger gewissermaßen "durchlaufend" machen. Also die Knoten soweit überblatten, dass du ein, in alle Richtungen belastbares System bekommst.
Vorstellen könnte ich mir, dass du die Träger aus dünnen Brettern miteinander verleimst - quasi ein vertikales Leimgefüge.
Dann musst du die Koppelpfetten so ansetzen, das jeweils zwischen den Pfosten eine Pfette liegt. Als zusätzliches Holz kommt oben an der Spitze der Pfosten auch ein Querholz dazu. Dann erst bringen dir die Diagonalstreben das gewünschte Ergebnis.
In die Ebene des Daches legst du auch Diagonalstreben rein.
Jetzt würde ich noch die Zuggurte, die du von der Pfostenspitze abgehen läßt, in der Mitte verblatten.
Dann könnte ich mir vorstellen, dass dein System auch so stehen bleibt.

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yamatra23: Offline


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Datum: 28.10.2009
Uhrzeit: 20:08
ID: 36010



AW: Holzskelettkonstruktion - Fahrradstandüberdachung #5 (Permalink)
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Und nochmal Danke, Fove!

weiteres:
-zur Querausteifung: muss das Querholz oben an die Spitze oder könnte dieses auch unter die Dachfläche?
-kann ich den Knickträger einseitig an die Stütze bolzen(gelenkig)?
- die Konstruktion teile ich jetzt in zwei einzelne ausgesteifte Systeme, über ein Gelenk( am First) verbinde ich diese jetzt wieder und die ganze Geschichte kippt mir nicht um(Dreigelenkrahmen)!Richtig?

Danke nochmals!

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