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Patrick123456: Offline


Patrick123456 is on a distinguished road

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Datum: 24.04.2015
Uhrzeit: 14:03
ID: 54300



AW: Wer arbeitet mit Revit?

#1 (Permalink)
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Das ist doch die Krux mit der sogenannten 3D-Planung. Das sieht auf den ersten Blick nach Architektur aus, letztendlich stimmt die Darstellung aber einfach nicht. (Wärmebrücken vor den Fenstern, Darstellung der Tür) Gerade in der Ausführungsplanung häufen sich genau diese Probleme und machen viel von dem Zeitgewinn wieder zunichte.
Man bekommt da Pläne die eigentlich überdetailliert sind, aber in den entscheidenden Punkten oft einfach nicht stimmen und von einem 0815-Architekt darstellungstechnisch nicht angepasst werden können. Ich habe gebaute Projekte mit Autocad, Archicad und Revit gemacht, hat alles Vor- und Nachteile, meiner Meinung nach.

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Datum: 24.04.2015
Uhrzeit: 14:24
ID: 54302



AW: Wer arbeitet mit Revit?

#2 (Permalink)
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oh Mann, es geht doch hier nicht um die Details, die Fensteranschlüsse kannst
Du natürlich nach Deinem Gusto anpassen wie Du willst, hatte nur schnell ein
paar Wände aufgezogen und voreingestellte Fenster eingesetzt.
(Und wieso ist die Tür falsch dargestellt?)
Die Darstellung unserer Bauteile sind gem. DIN 1356-1 eingestellt.
Für Anschlussdetails benutzen wir 1:5, das soll hier aber alles nicht Thema sein,
denn für das BIM ist das eigentlich herzlich egal.

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Datum: 24.04.2015
Uhrzeit: 16:48
ID: 54306



AW: Wer arbeitet mit Revit? #3 (Permalink)
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Es geht um die Darstellung der vom 3D-Modell abgeleiteten Zeichnung. Da hat jede Software ihre Schwächen in der Darstellung. Da muss ich Patrick Recht geben. Das verleitet die Zeichner dann per Hand Ergänzungen einzufügen (unter Zeitdruck, versteht sich, weil Scheffe meint das geht alles auf Knopfdruck). Bei diesen Ergänzungen wird dann, aus Zeitdruck, nicht mehr auf den korrekten Layer geachtet. Daten werden ausgetauscht und man guckt sich die Zeichnung in einem Viewer an und blendet störende Layer, die man nicht braucht, aus und hat trotzdem jede Menge Müll in der Zeichnung.

Mancher Soft sind die eigenen Darstellungsdeteils schlecht beizubringen und überall klemmt es doch. Dann muss man viel Arbeit investieren um den Dingern beizubringen wie man es denn gerne dargestellt haben möchte. Das sind Beispiele, die einem unnötige Arbeit machen. Da erlebe ich bei Kollegen oft, dass es einfacher und schneller ist es gleich auf die Schnelle in 2D einzuhacken.

Ich hatte es oft so gemacht, dass ich erst mal in 2D gezeichnet und es dann in 3D hochgezogen habe. Das 3D geht dann ruck zuck und man muss auch nicht mehr auf Plan-Darstellungen achten, weil man das 3D für die Kollisionskontrolle und die Daten die man rausziehen will braucht. Die Pläne für die Baustelle waren dann auf Grundlage der reinen 2D Zeichnungen, die man von Anfang an gezeichnet hat, weil deren Darstellung sauberer und so fehlersicherer auf der Baustelle waren.

Mit jeder Software hatte ich ab und an irgend welche Probleme mit der Darstellung von 3D ins 2D. Sich dann damit zu beschäftigen und versuchen dem System die Macke auszutreiben verbrät so viel Zeit, wenn man diese Macke überhaupt beheben kann, dass sich viele damit nicht beschäftigen wollen und können. Zwischen Theorie und Praxis besteht leider immer noch eine große Lücke. Das sind dann die Gründe die ich bei meinen Kollegen immer wieder erlebe, die dazu führen, dass sie dann doch wieder nur in 2D arbeiten. Es hat sich zwar inzwischen gebessert, aber so ganz 100%ig funktioniert es immer noch nicht.

Was aber ganz gut funktioniert, ist die Datenerfassung durch das 3D-Modell. Da spart man jede Menge Zeit, wenn man es denn nutzt.

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Datum: 24.04.2015
Uhrzeit: 17:44
ID: 54311



AW: Wer arbeitet mit Revit? #4 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von numerobinchen Beitrag anzeigen
[...]
Mit jeder Software hatte ich ab und an irgend welche Probleme mit der
Darstellung von 3D ins 2D. Sich dann damit zu beschäftigen und versuchen dem
System die Macke auszutreiben verbrät so viel Zeit, wenn man diese Macke
überhaupt beheben kann, dass sich viele damit nicht beschäftigen wollen und
können. [...]
Ja aber wenn man einmal einen Standard entwickelt (eine Vorlage) dann sind
doch die Darstellungen vorab festgelegt.
Ich glaube nicht, dass wir hier über Wände, Türen, Fenster, Unterzüge, Treppen
usw. reden, das sollte doch alles problemlos darstellbar sein. Kannst Du ein
Beispiel nennen wo es bei Euch konkret die Probleme gab?

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